17: Grungnis fauliger Zahn
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17: Grungnis fauliger Zahn

September 27, 2024

Endlich kommt der nächste Wachturm, Grungnis Zahn, in Sicht. Doch es wird sofort klar, dass hier ein brutaler Kampf stattgefunden hatte. Um den Turm herum hat es viele Einschlagskrater von Belagerungswaffen und Trümmer. Neben dem Turm brennt ein grosser Haufen, aus der Ferne ist noch nicht zu erkennen, um was es sich handelt. Direkt über dem Turm glüht eine rote Wolke in der Form einer risesigen Schlange, welche sich aber langsam aufzulösen scheint. Auf der Lichtung rund um dem Turm wimmelt es von Schlangen in allen Formen und Grössen.

Beim Näherkommen erkennt die Karawane, dass es sich beim brennenden Haufen um tote Humanoide handelt. Es lässt sich noch erkennen, dass diese ein graues Fell haben und exotische Rüstungen tragen. Oskar Leitgeb kann als einziger näher an den heissen, brennenden Haufen herangehen, um diesen zu untersuchen. Er kann jetzt erkennen, dass diese Gestalten im Stehen wohl eine gebeugte Haltung gehabt hätten. Oskar schafft es nun, die Flammen etwas zu bändigen, damit der Rest der Anwesenden sich ein Bild über diese Kreaturen machen kann. Tarhiel von Tyr Edrell kann die toten Viechers als Skaven erkennen. Eine garstige Ausgeburt des Untergrunds! Er wundert sich aber, wieso diese hier sind, denn Wälder halten die Skaven normalerweise fern.

Morten Howitzor, Gorm Steelchin und Rollo Rocksplitter betreten den Turm. Die Türe scheint aufgesprengt worden zu sein. Sie suchen nach einem Zwerg namens Helm Kegwalker. Doch der Raum ist voller Blut- und Kampfesspuren und es besteht kein Zeichen auf Leben. Der Verwesungsgeruch ist bestialisch und sinnesbetäubend. In dem ganzen Matsch aus Blut und Eingeweiden erkennen sie Schleifspuren, die in den 1. Stock führen. Dort liegen sie am Boden, fein säuberlich aufereiht, mit ihren Armen verschränkt über der Brust: die 15 Zwerge, die letzten Besatzer des Turmes.

Nun stossen auch die restlichen Mitglieder der Expedition hinzu. Der Gruppe fällt auf, dass die Zwerge nicht nach typischer Zwergentradtion aufgebahrt wurden. Selbst die abgetrennten Gliedmassen der Zwerge wurden sorgfältig in die richtige Position zu der jeweiligen Leiche dazugelegt. Weiter fällt auf, dass alle Toten einen hässlichen Ausschlag aufweisen. Ihre Körper sind übersäht von eitrigen Pusteln, violetten Adern und anzeichen einer starken Zersetzung. Morten untersucht den ganzen Raum näher mit seinem mysteriösen Gerät und dem goldenen Sehrohr, welches sie von den Echsenleuten abgenommen hatten. Die sichtbar werdende Aura scheint keiner der vier bekannten Chaosdomänen anzugehören. Gorm erfährt von Tarhiel, dass es sich bei den brennenden Leichen vor dem Turm um Skaven handelt. Sofort will er selbst die Leichen der Zwerge untersuchen, wird aber zurückgehalten. Zu gross ist die Gefahr, dass er sich mit der wüsten Krankheit infiziert.

Als nächstes wird der oberste Stock des Turmes untersucht. Auf dem Turm steht eine beschädigte Balliste, welche besonders das Interesse von Morten auf sicht zieht. Hans und Tarhiel besprechen nochmals die unübliche Art und Weise, wie die Zwerge hergerichtet wurden. Sie können es sich nicht erklären, was genau hier vor einigen Tagen vor sich ging.

Gorm stapft nun wieder hinunter und in Richtung des Turmkellers. Zu seinem grossen Überraschen findet er dort den Leichnam des Verräters Gustav Valdorf. Um ihn herum verteilt liegen einige Goldmünzen und was aussieht wie die zwei Hälften einer metallernen Kugel. Als Oskar den Raum betritt überlegt er nicht zweimal und beginnt damit, die Münzen  und die Kugel aufzusammeln, was eine sofortige Reaktion der Zuschauer nach sich zieht. Manch einer reckt sich etwas fester an den Kopf ab Oskars Pragmatismus. Denn so wie es aussieht, ist auch Gustav übersäht mit Anzeichen dieser Seuche. Mit einer Holzplanke zieht Tarhiel die beiden Teile der zerstörten Spähre zu sich, um diese besser zu begutachten. Er kann darauf das Symbol der Skaven erkennen. Sobald Gorm und er entdecken, was sie da gefunden haben, schiebt Tarhiel die Trümmerstücke zurück. Sie fordern Oskar auf, die eingesackte Kugel zu zeigen, denn diese könnte ev. auch skavischer Herkunft sein. Nun stösst auch Morten hinzu und beginnt die Kugel zu untersuchen. Er erkennt, dass die Kugel wohl eine Art Giftgas enthält. Die defekte Kugel neben Gustav dürfte wohl der Grund für seinen Tod gewesen sein, wenn diese ebenfalls Gift enthielt. Die komplette Kugel wird Oskar entrissen und in einem Zwergensafe im Keller verstaut. Mit dem Worten "meine Axt für Grungni" wird ein Geheimfach in der Wand neben einer Zwergenstatue geöffnet.

Nach dem Untersuchen des Turms kehren die Gefolgsleute des seeligen Eckhardt Weissbacker zurück nach draussen zu den Kraftwagens, welche sich offensichtlich unwohl fühlen in dieser Situation. Es ist bereits der Abend angebrochen und die Gruppe bereitet ihr Nachtlager draussen vor dem Turm vor. Völlig überraschend beginnt plötzlich der gefangene Sauruskrieger mit aller Kraft an seinem Käfig zu rütteln. Dieser wird kontrolliert und hat zum Glück keinen Schaden genommen.

Mitten in der Nacht muss Alwin Kraftwagen auf um sich zu erleichtern. Da er zu wenig sorgsam durch das Unterholz schreitet tritt er auf eine Schlange und wird gebissen. Durch den Schrei wacht Morten auf und flösst dem Jüngling einen Entgiftungstrank ein. Der Vorrat derer schwindet immer mehr. Die restliche Nacht verläuft zum Glück ruhig und alle kommen noch zu einer Mütze voll Schlaf.

Am Morgen ist Gorm der erste der auf ist und die Gruppe unter Druck setzt, endlich in die Gänge zu kommen. Denn sie haben immer noch keine Antworten dafür, was hier genau vor sich gegangen ist. Morten untersucht den Boden rund um den Turm auf Spuren. Tatsächlich findet er einige Saurus- und Skavenfussabdrücke. Könnte es ein Kampf zwischen diesen beiden Spezies gegeben haben? Gorm führt die Gruppe nochmals in den Turm zu den verstorbenen Zwergen. Nach weiterem Untersuchen gelingt es Morten, die Krankheit zu identifizieren. Es handelt sich um die sogenannte  "Rattenkrankheit", welche einen Ansteckungsradius von 5ft. hat. Gorm riskiert seine Unversehrheit und durchsucht die Zwergenleichen. Er findet ein Logbuch , welches er einsteckt. Ebenso kommen wieder einige Goldmünzen zum vorschein, was wiederum die Gier in manchen Gruppenmitgliedern aufblitzen lässt. Die Aufteilung des mitgeführtes Goldes und über Sicherheitsvorkehrungen wird draussen vor dem Turm beraten und auch gezankt. Einige möchten das ganze Gold mitnehmen, komme was wolle. Andere finden es schlauer, einen Teil des Goldes hier beim Turm irgendwo zu vergraben, damit man sicher bei der Heimreise noch etwas übrig hat. Die Diskussion ist so vertieft, dass niemand wirklich bemerkt, dass die beiden Zwerge Gorm Steelchin und Rollo Rocksplitter nicht mehr in der Gruppe verweilen und im Turm geblieben sind.

Nach einiger Zeit treten die beiden Zwerge nun aus dem Turm, sie sehen jedoch komplett verändert aus. Sie tragen knallrot gefärbte Irokesen und haben ihre Brustpanzer abgelegt. Morten erklärt den Nicht-Zwergen, dass die beiden einen Slayerschwur abgelegt hätten und nun versuchen müssten, ihre Ehre durch einen glorreichen Tod im Kampf wiederherzustellen. Verwundert, aber trotzdem nicht allzu stark vom Thema abgekommen fragen Hans und Co. die Zwerge nach den restlichen 400 Gold, die ihnen für die Begleitung versprochen wurden. Die beiden Slayer weisen nur achselzuckend mit einer Handbewegung auf den Turm und sagen, man könne sich an dem bedienen, was noch da ist. Das begleichen ihrer monetären Schulden scheint den beiden nicht mehr wichtig zu sein.

Die Verhandlungen rund ums Gold und die Verwandlung der Slayer hat fast den ganzen Tag gedauert. Die Karawane hatte die Rast nötig nach den letzten Tagen voller Gewaltmärsche. In dieser Nacht ist es der junge Julius Weissbacker, der von einer Murder Spagurder gebissen wird. Zum Glück erwischte er aber ein eher harmloses Exemplar ohne Gift.

Am Morgen durchkämmt Morten nochmals den Turm auf der Suche nach Schlüsseln. Er geht davon aus, dass irgendwo noch weitere Hinweise oder Güter versteckt sein könnten. Er findet nur zwei rostige alte Schlüssel, die wohl zu Türen im Turm gehören. Tarhiel erkennt auf der Lichtung um den Turm, dass wohl viele Skaven vor etwas geflüchtet sind und in Richtung Westen davongelaufen sind. Ebenso scheint es, als wurden die Skaven von den Echsenmenschen verfolgt. Man beschliesst, den Spuren zu folgen. Die Echsenspuren stoppen sehr abrupt, als wären die Wesen vom Erdboden verschluckt worden. Oskar und Tarhiel gehen von nun an voraus und suchen den Weg nach weiteren Spuren ab. Scheinbar sind die Skaven nun neben dem Prad im Unterholz gelaufen. Nach einiger Zeit werden dann wirklich Anzeichen auf anwesende Skaven bemerkbar, sie können nicht weit entfernt sein. Ohne ihre Zahl zu kennen entscheiden sich die tapferen Kämpfer dafür, den Skaven einen Hinterhalt zu bereiten und sie zu vernichten. Nachdem alle ihre Positionen eingenommen haben, lässt Morten ein lautes Geräusch erklingen, was einen Skaven heranlockt. Sobald dieser an Oskars Busch vorbeitäselet wird er von selbigem kurzerhand gemeuchelt. Der Kampf ist nun unausweichlich...


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