Lied der Helden 6
Tapfer brechen die Helden auf,
zu retten der Baronin Kind.
Zur Old Abbey ist es ein weiter Lauf.
Die Recken reisen geschwind.
Der heilige Clewyd liegt hier begraben,
starb nach tapferer blutiger Schlacht.
Auch das Attcorn fiel so erzählen die Sagen.
Ein Ort voller düsterer Macht.
Die Abtei wurd gebaut und zerfiel, lang ist's her.
Heute ranken sich finst're Geschichten.
Geister, so hört man, gehn dort umher.
Das Böse wollen die Helden hier richten.
Habt Acht, habt Acht, seid auf der Hut.
Gefahr droht euch im Dolmenwood.
Zunächst wird erkundet so heimlich es geht,
bis zu einem Loch in der Mauer.
Rein geht es bis zum Kräuterbeet
und da liegt was auf der Lauer.
Sie sehen einen grünlichen Geist.
Sister Berild will ihn gern befreien.
Jener Geist der sich als traurig erweist,
beginnt ein Gespräch mit den Dreien.
Kälte umgibt das untote Wesen.
Ein Mönch scheint es gewesen zu sein.
Einst lebte er wohl auf diesem Anwesen.
Jetzt ist er nicht mehr als ein Schein.
Habt Acht, habt Acht,.....
Erlösen solln die Helden den Mönch ohne Rast
Bruder Chade war einst sein Name.
Nur durch ein Gebet am Grab von Jerome Gust,
wird er erlöst, der Arme.
Kinder hat Bruder Chade hier gesehen,
sie gruben nach Knochen die armen.
Nur weiß er nicht was genau da geschehen.
Doch niemand hatte Erbarmen.
Durchs Kräuterbeet kommt mit schnellen Schritten,
ne Riesenkartoffel gelaufen.
Bim lässt sich nicht sehr lange Bitten.
Er schlägt das Gemüse zum Haufen.
Habt Acht, habt Acht,.....
Dann werden schnell seltene Kräuter gepflückt,
die Helden finden seltsame Dinge.
Sister Berild ist wahrlich hoch beglückt.
Bis ein Radieschen Bim anspringet.
Ein Kampf entbrennt und Mable sticht zu.
Auch Bim schlägt mit großer Kraft.
In zwei geteilt ist das Gemüse im Nu.
Und es folgt eine Rübe im Saft.
Auch diese stirbt schnell und vorbei ist die Schlacht.
Die Helden haben gewonnen.
Sister Berild heilt Bim mit ihrer Macht.
Nun ist aber genug Zeit verronnen.
Habt Acht, habt Acht,...
Weiter geht es zum Friedhof mit frischem Mut,
dort finden sich Spuren von kleinen Füssen.
An die Kinder zu denken tut gar nicht gut.
Was sie wohl haben machen müssen?
Im Torhaus: Es stehen vier Statuen hier,
und ein Amulett findet sich auch.
Habicht, Jagdhund, Hecht und Stier,
Der Habicht greift an, die Helden rennen raus.
Bim öffnet das Medaillon und schaut rein,
glaubt er könne seinen Augen nicht trauen.
Darin ist ein Bild seiner Mutter sehr fein.
Bim muss noch genauer hinschauen.
Habt Acht, habt Acht,....
Er zeigt es Berild, sie schaut hinein.
Jetzt zeigt es die Mutter von ihr.
Es scheint eine Art von Zauber zu sein.
Bim schließt es, und behält's erstmal hier.
Es geht wieder rein auf ganz leisen Sohlen,
zum Bild mit der Hand schwarz und tot.
St. Signis Hand wollen sie holen.
Und geraten dann plötzlich in Not,
Berild greift in das Bild und verschwindet im Nu
Und Mabel folgt ihr geschwind.
Bim stösst schließlich auch dazu.
Doch zunächst sind alle blind.
Habt Acht, habt Acht,....
Eine Fackel erhellt ihnen schließlich den Raum,
sehr klein ist er, bietet kaum Platz.
Sie finden die Hand und glauben es kaum.
Und es ist nicht der einzige Schatz.
Das sprechende Fell eines Bären ist dort
und Erde mit goldenen Kernen.
Dies ist sicher ein heiliger Ort
und die Helden wagen's die Reliquien zu entfernen.
Dann schleichen die Helden zum Gang hinaus
und treffen auf zahlreiche Leute.
Der Abt und die Mönche und welch ein Graus,
sie entdecken der Helden Beute.