Heldenlied Teil 7
Inmitten der Mönche die sehr lang verschollen
stehen die Helden und sollen erzählen
was sie wohl mit den Reliquien wollen.
Schnell kann Sister Berild die rechten Worte wählen.
Vater Abt ist erstaunt und möchte erfahren
was genau denn geschehen ist.
Sie bewachen seit der Zeit ihrer Vorfahren,
die Heiligtümer vor der Feinde List.
Gealtert sind sie seit damals wohl kaum.
Das heilige Wasser hält sie am Leben.
Es ist fast wie in einem Traum.
Der Einzig Eine scheint ihnen alles zu geben.
Habt Acht, habt Acht, seid auf der Hut,
Gefahr droht euch im Dolmenwood.
Vater Abt bittet uns einen Riss zu schließen,
einen Riss des Chaos im Osten von hier.
Böse Mächte sollen dort heraus fließen.
Die Helden fragen sich: Helfen wir?
Ein Zepter wird den Recken gebracht
es soll ihnen helfen den Riss zu versiegeln.
Die Helden haben alles bedacht
und willigen ein das Tor zu verriegeln.
Die Reliquien geben die Helden zurück,
dann wird gebetet in der Kapelle.
Es erscheinen Brot und Wein, welch ein Glück.
Nach etwas Ruhe sind alle zur Stelle.
Habt Acht, habt Acht....
Los geht es in die Krypta im Osten,
ein großes Wasserbecken finden sie dort.
Doch will hier keiner davon Kosten,
denn Leichen liegen an diesem Ort.
Ein kranker Gestank liegt in der Luft.
Die Toten scheinen Kämpfer gewesen zu sein.
Heilige Symbole sind an ihrer Kluft.
Doch haben sie versagt so hat es den Schein.
Shanks nimmt eine heilige Waffe an sich.
Im Süden hört er Geräusche aus Särgen.
Das versetzt allen Heden einen Stich.
Und Shanks kann seine Tränen nicht verbergen.
Habt Acht, habt Acht,...
Die Tränen sind heiliges Wasser fürwahr.
Und sie werden im Kampf ihm beisteh'n.
Der gute Shanks ist natürlich dankbar.
Was es bringt wird man später dann seh'n.
Weiter geht's in eine Säulenhalle
ziemlich kaputt ist alles hier.
Rosa Ranken sehen dort alle
und Gallertmasse fast wie ein Tier.
Da wächst ein Pilz sehr schnell heran
und stürzt sich ins Gefecht.
Im Kampf ist gleich ein jeder Mann
Die Helden kämpfen nicht schlecht.
Habt Acht, habt Acht,......
Ein weiteres Mal siegen heute die Guten.
da erheben sich auch schon vier Leichen.
Sister Berild vertreibt sie so lässt sich vermuten.
Das Chaos liegt vor den Helden, keiner will weichen.
Ein wirbelnder Riss voller Farben und Bilder,
verwirrt die Kämpfer und leitet sie fehl.
Das Wirbeln derweil wird immer wilder.
Kirchengesang dringt aus Mables Kehl.
Sister Berild schlägt mit dem Zepter zu
doch leider hilft es nicht viel.
Die Waffe verschwindet und das im Nu.
Und führt leider nicht zum Ziel.
Habt Acht, habt Acht,....
Die Helden öffnen eine Tür,
dahinter finden sie Berge von Fleisch.
Und Totenschädel plappern hier
Lummingwyll hat's oben getan, sagt das Gekreisch.
Mable versucht mit den Englein zu reden
ihr Lied kommt doch nicht gut an.
Da erscheint plötzlich gut sichtbar für jeden,
ein riesiger Wurm doch greift zum Glück nicht an.
Hinter ner Tür führt ne Treppe nach oben,
bringt alle zurück in die zerstörte Abtei.
Viel zu finden gibt es dort droben,
Spuren, Statuen, Schlüssel, ist alles dabei.
Habt Acht, habt Acht,....
Krähen erschein', stürzen sich ins Gefecht.
Schauderhaft sind sie, durchscheinend wie Geister.
Ihr Gekreische bekommt den Helden sehr schlecht.
Doch in den Recken finden sie ihre Meister.
Schnell sind sie gefallen, das böse Getier,
stürzte tot zu Boden und starb.
Einen Schatz finden die Helden noch hier,
den der Altar vor ihnen verbarg.
So reisen sie müde doch stolz durch den Sieg
zurück in die Sicherheit.
Gewonnen die Schlacht, doch noch bleibt der Krieg
der fordert mehr Tapferkeit.
Habt Acht, habt Acht......