Die Orks sind die Krone der Schöpfung. Für sie ist der große Kampf gewonnen. Sie haben eine Gesellschaft entwickelt, die weder Stress noch Angst kennt.

+++ Uthan der Verdrehte, Eldar-Philosoph +++

 

Allgemeines

Der Fachbegriff für die orkoide Völker-Familie ist bei imperialen Wissenschaftlern Orkus. Die Orks sind die Sub-Spezies Orkus Negra. Magi Biologi bezeichnen sie als Veridi giganticus.

Von manchen werden die Orks auch Krork genannt (Allerdings gibt die Textstelle nicht an, wer sie so nennt.) Die White Scars nennen die Orks Hain. Wegen ihrer grünen Haut werden die Orkoiden auch abfällig als Grünhäute bzw. Greenskins bezeichnet.

 

Die Orks sind die größte und stärkste der orkoiden Spezies. Die anderen Spezies sind die Grots, Squigs und Snotlings.

 

Die Orks sind eine kriegerische Spezies, die auf unzähligen Planeten über die gesamte Galaxis verteilt zu finden sind. Sie sind so zahlreich, dass wenn sie sich jemals zusammenschließen würden, die Galaxis wahrscheinlich überrannt würde. Geistig gesehen sind sie relativ primitiv und ihre zwei Lieblingsbeschäftigungen sind Wettkämpfe und Krieg.

 

Ork-Armeen werden häufig unterschätzt. Die Orks bevorzugen primitive, direkte Herangehensweisen, was bei den Kommandeuren anderer Rassen häufig zu der Fehleinschätzung führt, dass sie sich mit einer entsprechend schlauen Strategie einfach besiegen lassen. Das ist ein fataler Irrtum, denn diese Denkweise unterschätzt die Sturheit, Hartnäckigkeit und Kaltblütigkeit, mit der die Orks kämpfen. Die Orks sind zwar Individuen, lassen sich im Kampf aber von einer Art Schwarmdenken leiten, das auf ihrer sozialen Hierarchie basiert. Das führt beispielsweise dazu, dass die Orks ohne Angst vor dem Tod kämpfen können. Eine Ork-Armee lässt sich nicht einfach durch brutale Gewalt brechen. Orks ignorieren selbst horrende Verluste und machen stur weiter. Gleichzeitig gibt es bei den Orks eine Art Aristie, bei der die Anführer der Orks das Vorrecht haben, einen besonders eindrucksvollen Gegner zuerst anzugreifen. Diese Kombination aus Schwarmdenken und individuellem Denken lässt sich auf dem Schlachtfeld allerdings auch gegen die Orks verwenden: Wenn die Orks plötzlich schwere Verluste erleiden, oder einer ihrer Anführer unerwartet im Kampf stirbt, dann brauchen die Orks kurz einen Moment in dem sich ihr soziales Gefüge wieder einpendeln kann und in dem eine neue Hierarchie festgelegt wird. Wenn man der Ork-Armee diese wertvollen Sekunden und Minuten aber nicht gibt, dann kann man sie zerschlagen, weil die individuellen Persönlichkeiten wieder hervorbrechen und das Schwarmdenken zerbricht. Das gilt ebenso für Zweikämpfe: Wenn die Hierarchie nach dem plötzlichen Tod eines Anführers noch nicht wieder geklärt ist, vergewissert sich ein Ork vor dem Angriff auf einen herausragenden Gegner mit einem Seitenblick, ob nicht ein größerer Ork das Vorrecht auf diesen Zweikampf fordert. Wenn man das weiß, kann man diesen Moment der Ablenkung, der über Leben und Tod entscheiden kann, ausnutzen.

 

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