41 - Evakuierung der Überlebenden aus Friedholms Burg
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41 - Evakuierung der Überlebenden aus Friedholms Burg

December 5, 2023

Missionsteilnehmer: Gwendolyn Joyheira Carwarin, Rovan Duvont, Beliss Fireforge, Arwin Rognallar, Yasin Suncut

Bei der ersten Erkundung Friedholms vor einem Monat haben uns die Kobolde erzählt, dass sich überlebende Menschen in der Burg in Friedholm verschanzt hätten. Unsere Aufgabe war es, zur Burg zu gelangen und die Überlebenden wenn möglich zu evakuieren. Ich kann berichten, dass wir erfolgreich waren und 20 willige Personen retten konnten, die über ein Jahr lang auf der Burg ausgeharrt hatten.

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Detaillierter Post

Auf der Überfahrt zum Aussenposten stellten wir fest, dass der Seespiegel weiter gesunken ist. Ich befürchte, dass die Schifffahrt bald zu gefährlich werden könnte. Aus dem Wasser sieht man nun viele Ruinen herausschauen. Beliss meinte, es handle sich wahrscheinlich eine grosse Tempelanlage der Zirrah – Das Volk der Erbauer. Auf dem bekannten Spyro schwebte ein riesiges Fischskelett. Yasin machte uns darauf aufmerksam, dass Kapitän Geron Lassan die meisten Aufgaben seinem ersten Maat Adran Gerrich überlässt (der übrigens gute Arbeit leistet). Die Gründe dafür sollten untersucht werden.

Im Aussenposten angekommen, erkundigten wir uns bei Alice Schwarzflüster über die aktuelle Lage. Sie berichtete, dass in letzter Zeit alles ruhig gewesen sei. Ausserdem konnten sie den Schmuggel mit Arcanium-Kristallen, der letztes Mal aufgedeckt wurde, vollständig unterbinden. Es gilt abzuklären, ob die gesendeten Kristalle bei der Sturmhöhe ankommen.

Wir machten uns auf dem bekannten Weg den Klippen entlang auf nach Friedholm. Bei der eingebrochenen Mauer kündigte uns Rovan bei den Kobolden an (einer der Anführer mit grossen Hüten heisst Sod). Sie waren bereit, uns gegen einen Wegzoll (eine „magische“ Goldmünze von Rovan) zur Burg zu lassen. Wie zuvor betonten sie, dass wir auf keinen Fall zur Bibliothek gehen dürften. Es scheint mir Weise, die Kobolde vorläufig nicht zu verärgern. Die Wächter-Kobolde sind gewiss nicht die schlausten, aber wir wissen bis jetzt zu wenig über ihren Meister, der in der Bibliothek residiert. Ausserdem sind sie uns bis jetzt mehrheitlich freundlich gesinnt.

Wir gingen zuerst an der Stadtmauer entlang durchs Technokratenviertel Friedholm um zum nächsten Aufgang auf die Mauer zu gelangen. Unterwegs fanden Yasin und Arwin in einem Shop „Fitzel’s Auto-Kipp-Up“, eine Art Apparat mit einem kleinen Arcaniumkristall. Dieser Fund sollte sich später als nützlich erweisen. Yasins Eule wurde beim Erkundungsrundflug von einem grossen Schwarm Schleimklumpen angegriffen. Später sahen wir aus der Ferne einen Haufen Kobolde diesen Schwarm bekämpfen. Beim ersten Turm wollten wir auf die Mauer gehen, wurden aber von ein paar Aschwesen angegriffen, sowie drei grossen Spinnen und einem riesigen Wurmwesen (das mit Säure gefüllt war), die durch den Kampflärm angelockt worden waren. Wir haben die Wesen erledigt und fanden im Wurm drei Arcaniumkristalle. Wir gingen zur Mauer hoch und konnten sehen, dass sich hinter der Bibliothek eine grosse schwarze undurchsichtige Kuppel erhebt. Ebenfalls war der grosse weisse Spyro in der Burg besser sichtbar. Er leuchtet farbig in der Sonne, auf die Entfernung war aber noch kein Effekt erkennbar. Im grossen Eckturm fanden wir einen nützlichen Schlüsselbund sowie diverse Unterlagen. Die letzten Aufzeichnungen berichten davon, dass mehrere angesehene Bürger verhaftet worden waren und daraufhin verschiedene kleine Arbeiteraufstände, vorwiegend im Pereineviertel Friedholm, ausgebrochen waren.

Ohne weitere Probleme gelangten wir auf die Mauer, welche den Innenhof der Burg umgibt. Im Hof sahen wir einen Riesen sitzen und wir näherten uns in freundlicher Absicht. Als wir uns kurz umdrehten war er spurlos verschwunden. Danach traten wir durch das angelehnte Tor in die pompöse Eingangshalle. Wir begegnetem einem Mann, der uns begrüsste und nach dem Spyro gefragt, diesen als Hilfe und wichtig bezeichnete. Er sagte uns, dass zweidrittel der Leute ihm gehören, die anderen dürften wir mitnehmen. Bald mussten wir feststellen, dass es sich bei der Person um eine Illusion handelt, denn nachdem er berührt wurde, löste er sich in Luft auf. Im ersten Geschoss fanden wir einen alten Mann namens Lechdan Rabenstein. Er bezeichnete uns freudig als die neuangekommen Lichtgestalten. Durch seine Erzählungen erfuhren wir, dass Ilyamudr Havensgaard der Meister der Lichtgestalten ist und dass die Leute in der Burg in zwei Gruppen gespalten sind: solche die das Licht sehen und solche, die es noch nicht sehen. Die Personen, die Meister Havensgaard folgen, wollen die Burg nicht verlassen. Ebenso erfuhren wir, dass die Illusionen beim Berühren verschwinden. Er erwähnte auch „die Intelligenz“, welche die erhoffte Hilfe bringen werde (die Stimme, die in der Eingangshalle mit uns gesprochen hatte). Beliss konnte Rabenstein mit der geschickten Lüge, dass wir vielleicht diejenigen, welche das Licht nicht sehen, auf die Seite des Meister bringen könnten, davon zu überzeugen, uns zu ihnen zu bringen. Rabenstein führte uns durch ein Labyrinth aus Räumen und Gängen mit den verschiedensten Illusionen, falschen Perspektiven und unmöglichen Fensteraussichten zu den „Anderen“. Sie waren verständlicherweise sehr skeptisch uns gegenüber, aber durch die Erwähnung, dass das Imperium  wieder in Arcanor ist und nach Überlebenden sucht, sowie meiner Stellung als Captain in der Imperiumsarmee, konnten wir ihr Vertrauen gewinnen. Wir fanden 20 Leute unter der Leitung von Frau Zylya Helmbrecht, alles ehemalige Angestellte der Burg (Wachen, Arbeiter, Dienstpersonal). Sie berichteten uns, dass Meister Havensgaard ehemaliger Hofmeister war und sich ihm deshalb der Grossteil der Überlebenden angeschlossen habe (v.a. Adlige und Offiziere). Die Lichtgestalten, wie sie sich nennen, seien auch schon gewalttätig gegen ihre Gruppe geworden, weil sie sich nicht anschliessen wollten.

Beliss verliess den Raum und wandte sich auf gut Glück an „die Intelligenz“. In dem kurzen Gespräch liess die Stimme ihn wissen, dass sie jemanden von uns hier behalten will, obwohl zuvor die Aussage gemacht worden war, dass wir die „Ungläubigen“ mitnehmen dürfen. Wir haben uns trotzdem mit allen auf den Weg gemacht. Neben uns fünf konnten wir auf drei erfahrene Soldaten, sowie fünf weitere kampferprobte Leute zählen. Durch die Dienstbotengänge gelangten wir wieder nach draussen. Insbesondere in der Nähe des Spyros wurden die Illusionen realer, persönlicher und gefährlicher.

Ohne weitere Zwischenfälle gelangten wir zum Koboldposten. Als sie feststellten, dass wir mit 25 Personen in der Überzahl sind liessen sie uns "grosszügigerweise" für den Preis von einem Artefakt (den Apparat mit dem Kristall) als Wegzoll passieren.