51 - Expedition zum Grab der Schlangenkönigin
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51 - Expedition zum Grab der Schlangenkönigin

March 17, 2024

Expedition zum Grab der Schlangenkönigin

  • Der erste Versuch wurde nach fünf Stunden abgebrochen, da wir von der Sonnenlegion in der Nähe des Holzfäller-Lagers provoziert und schlussendlich angegriffen wurden. Mutter Inge, extremistische Priesterin der Sonnenlegion, wurde im Kampf von Lleylwin getötet. Die Spuren wurden, so gut wie möglich, verwischt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Sturmhöhe direkt mit dem Vorkommnis in Verbindung gebracht wird, Vorsicht ist aber trotzdem geboten.
    • Zwei der Legionäre (Samuel und Simone) werden aktuell im Keller der Sturmhöhe gehalten, nachdem Brombek sich durchsetzte, und die beiden bewusstlosen Legionäre mitnahm
    • Die Sonnenlegionäre transportierten drei vermutliche Zirrah-Mumien, welche aus dem Grab der Schlangenkönigin geraubt wurden und Arcanium-Kristalle eingepflanzt haben. Diese werden aktuell von Fenora analysiert.
    • Weiter transportierte die Sonnenlegion Holz, welches von einer Art braunen Schimmels befallen war. Twitch löste ein Stück des Schimmels und übergab dieses an Stachelbeere zur Analyse

  • Nach einem Tag stach die Expedition nochmals los. Durch die Interrogation der Gefangenen in der Zwischenzeit wussten wir, dass die Sonnenlegion den Haupteingang des Grabes mit drei Legionären bewachte. Entsprechend wählten wir einen Seiteneingang.
  • Im Grab der Schlangenkönigin stiessen wir auf eine Gruppe infizierter, von Schimmel und Fäulnis bedeckter agressiver und irrer Goblins
  • Nachdem wir uns durch ihren Teil des Grabs kämpften, sahen wir die Halle des Basilisks und dahinter ein grosser Arcanium-Kristall. Dank der druidischen Fähigkeiten von Aoife und Lleylwin konnte der Kristall unter der Nase des Basilisks gestohlen werden.
  • Yasin entdeckte einen Brut-Teich der Goblins, aus der weitere infizierte Goblins schlüpften und wollte diesen aus der Ferne zerstören. Der Teich scheint jedoch durch Magie geschützt zu sein. Da Yasin zum Zeitpunkt schon vergiftet war, und sich der Brutteich in der Halle des Basilisk befindet, beschloss die Gruppe, sich dieser Aufgabe als Teil einer erneuten Expedition anzunehmen
  • Auf dem Weg aus dem Grab der Schlangenkönigin entschlossen sich Twitch und Brombek, eine der lebensechten Statuen der Zirrah mit Stachelbeeres Cockatrice-Speichel-Salbe einzuschmieren. Zu ihrem erfreuen begann die Statue, sich zu entsteinern. Da sie aber seit sehr langer Zeit versteinert war, dauerte der Prozess an. Die Gruppe entschliess, die Statue mitzunehmen und so hoffentlich einen lebenden Zirrah-Krieger in der Sturmhöhe zu den Anfängen Arcanors befragen zu können.
    • Dank des Gewichts der Statue und den Vorkommnissen vor zwei Tagen musste die Gruppe einen weiten Umweg um das Holzfäller-Lager machen. Die Gruppe kam zwar heil, aber erschöpft nach zwei Tagen in der Sturmhöhe an
    • Weitere Schätze aus dem Grab umfassten eine goldene Krone, welche in einem Pilz-Feld der Goblins von Yasin gefunden wurde.
  • Die Gruppe entschloss, den Arcanium-Kristall an die Sturmhöhe zu spenden

Weitere offenen Tasks:

  • Entscheid, wie die Zusammenarbeit mit der Sonnenlegion funktionieren soll und was mit den beiden Gefangenen gemacht werden soll
  • Herausfinden, was die Folgen des Grabraubs sind und wie wir die drei Zirrah-Mumien am besten für die Sturmhöhe nutzen können
  • Herausfinden, was die Goblins im Grab befallen hat, wieso sie dort leben wollen
  • Entscheiden, wie wir mit dem Brutteich und dem Basilisk vorgehen wollen
  • Weitere Teile des Grabs entdecken und die magisch versiegelte Eisentür zu öffnen oder zu umgehen


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Detaillierter Post

Twitchs Notizen - Woche 2, Tag 1

Einfach frustrierend! Trotz verschiedener Expeditionen haben wir gewaltige Lücken in unserem Wissen. Anders als die Sonnenlegion, welche ihre Präsenz zunehmend ausbauen und Orte direkt erforschen können, erhalten wir immer nur Momentaufnahmen. In der Spalte gekritzelt: wurde Morok diesbezüglich schon kontaktiert? Wieso haben wir neben der Sturmhöhe und dem Basiscamp auf der anderen Seite des Sees nicht mehr Stützpunkte? Dem muss ich nachgehen.

Die Expedition startete gut, mit Aoife und Lleylwin hatten wir zwei der erfahrendsten Mitglieder der Sturmhöhe bei uns. Wir waren so zuversichtlich über den Erfolg unserer Mission, dass wir Franka beauftragten, mitzukommen. Ich denke nicht, dass jemand von uns damit rechnete, dass wir nur wenige Stunden später wieder zurück in der Sturmhöhe waren...

Auf dem Weg zum Grab, kurz vor dem Holzfällerlager, stiessen wir auf die Sonnenlegion. Sie hatten einen grossen Wagen, sechs Wachen und eine Priesterin (Notiz zwischen den Zeilen: Mutter Inge) dabei und mir fiel sofort auf, dass deren Präsenz hier gespielt locker war. Kaum sahen sie uns, waren ihre Hände an ihren Klingen, trotz dem versöhnlichen Ton. Ich bemerkte auch, dass Jino irgendwas roch, was das ganze noch verdächtiger machte. Für Lleylwin war das alles zuviel und sie forderte Mutter Inge auf, uns zu zeigen, was sie transportierten. Als sie uns weismachen wollte, dass das nur befallenes Holz sei, versuchte ich sie zu überzeugen, uns ein Stück des befallenen Holzes mitzugeben, damit wir es analysieren konnten. Mutter Inge verwies dabei darauf, dass wir jederzeit bei ihnen willkommen seien. Das war ein falsches Wort zuviel! An ihre Gefangenschaft bei der Sonnenlegion erinnert, breschte Lleylwin zwischen den Wachen hindurch zum Wagen, um zu sehen, was in den Säcken verborgen war. Die Legionäre zeigten uns Stahl und ich versuchte, das beste aus der Situation zu machen und sprang zu Mutter Inge auf den Bock des Karrens, und legte meine Klinge an ihre Kehle. Sie schien nachzugeben und uns den Inhalt der Säcke zeigen zu wollen. Scheint als war meine Sorge für Lleylwin gross - ich war ein moment zu langsam um Mutter Inges Signal an ihre Leute zu bemerken. Ich wurde sofort umrundet und von einem Zauber getroffen (Randnotiz: Ich hatte den Mantel der Notfallteleportation dabei. Wäre ein grossartiger Moment gewesen, den hier einzusetzen. Hätte mir den folgenden Ärger sparen können)

Aoife war sofort zur Stelle mit ihrem Wildfeuergeist. Leider kam ich nicht mehr viel mit über, als Mutter Inge mich mit ihrem Schwert traf und ich kurz das Bewusstsein verlor (Randnotiz: Ein weiterer grossartiger Moment für den Mantel...). Als ich dank Aoife wieder zu mir kam, wurde ich kurz darauf von Stückchen eines Sonnenlegionärs getroffen, welcher von Yasin's Donnerklinge zerrissen wurde. Mutter Inge und ihre Untergebenen begannen rasch damit, den Karren zu wenden, um so schnell wie möglich davon zu kommen. Mit ein bisschen mehr Zeit und Distanz konnte ich nun aber den Dämonschlächter einsetzen. Während Lleylwin, als grosser Schattenwolf, Yasin mit seinem eleganten Klingentanz und Jino mit wilder Energie auf den Wagen kletterten, knipste ich den Fluchflüsterer der Sonnenlegionäre aus. Brombek, der gerade einen Legionären mit einem Schläfergriff ums Bewusstsein brachte, versuchte ebenfalls auf den Wagen zu kommen, aber mit seinen kurzen Zwergenbeinen wurde das nichts. Stattdessen stürzte er sich, fäusteschwingend und fluchend, auf zwei weitere Legionäre. Bevor ich wusste was geschah, sah ich Aoife mit emporgestreckten Armen und tiefer Konzentration auf ihrem Gesicht, bevor plötzlich ein grosser Fels vor dem Wagen aus dem Boden schoss und das Faloo mitsamt dem Wagen umwarf. Bevor Mutter Inge komplett aus der Karambolage klettern konnte, sprang Schattenwolf-Lleylwin auf sie zu und brach ihr das Genick. Yasin hingegen hatte es irgendwie geschafft, sich im Wagen zu halten und er stürzte sich auf die Säcke, nur um herauszufinden, dass die Sonnenlegion antike Zirrah-Mumien mit Arkaniumkristallen in der Brust vom Grab der Schlangenkönige wegschaffen wollten! Brombek schaltete eine weitere Legionärin aus, während ich mich um den zweiten Angreifer kümmerte. Ich merkte zu spät, dass Brombek die Legionäre am Leben lassen wollte.

Leider konnten wir das ganze nicht weiter untersuchen, da wir am Horizont bewaffnete Mitglieder des Holzfällerlagers sahen, welche auf uns zuritten, wahrscheinlich vom Lärm alarmiert. In der kurzen Zeit die wir hatten, verwischten Yasin und ich die Spuren so gut wie möglich, während der Rest der Gruppe die beiden Druidinnen, in der Form von Lastmähren, mit den Mumien und den beiden bewusstlosen Legionären beluden und wir uns so schnell wie möglich aus dem Staub machten. Kurz vor dem Wegrennen schnitt ich mir noch ein Stück des braunen Schimmels auf dem Holz ab. Beim Berühren wurde meine Haut gefühllos und taub... bin gespannt ob Stachelbeere herausfinden kann, was das für ein Pilz ist.

Der Rückweg zur Sturmhöhe war länger, weil wir die Verfolger abschütteln und unsere Spuren gut genug verwischen wollten. Trotzdem waren wir schon am Nachmittag wieder zurück. Wir übergaben Fenora die Mumien, während ich Stachelbeere den Pilz übergab. Die Gefangenen (Randnotiz: Samuel und Simone) waren eine andere Frage. Da wir offiziell mit der Sonnenlegion zusammenarbeiten und wir hoffen, dass niemand unsere Spuren vom Kampf gut genug zurückverfolgen kann, dass die Sturmhöhe im Visier steht, wollten wir sichergehen, dass wir die beiden im Keller lagerten und deren Gegenwart aktuell diskret behandelt wird.

Wir verbrachten den Folgetag damit, die beiden zu befragen. Respekt für Brombek, er hofft doch tatsächlich, dass wir die beiden nach einer gewissen Zeit für die Sturmhöhe gewinnen können! Nun ja, die Verhöre an sich waren interessant. Samuel schwört, von nichts zu wissen. Als ich ihn fragte, wieso seine Unwissenheit ihm schon fast tassenweise Schweiss auf die Stirn jagt, antwortete er mit vorhersehbarer Lakonie: "Ich weiss es nicht". Nur gut, war Simone ein leichteres Spiel. Brombek und ich hatten sie relativ rasch soweit, dass sie uns erzählte, dass die Sonnenlegion seit einigen Wochen eine Präsenz um das Grab der Schlangenkönigin aufbaute und systematisch das alte Grab plünderte, unter der Leitung von Mutter Inge. Sie hätten die Wandmosaiken und Schrifttafeln entfernt oder zerstört sowie die Mumien geborgen. Irgend etwas scheint aber noch vor sich zu gehen, da das Grab auch jetzt noch von drei Legionären bewacht wird.

Mit den neuen Informationen und gut ausgeruht, machten wir uns am Folgetag nochmals auf den Weg zum Grab. Um zu einem uns bekannten und hoffentlich unbewachten Seiteneingang zu gelangen, schlichen wir uns am Holzfällerlager vorbei. Wir wissen deshalb leider nicht, wie die Situation dort aktuell aussieht. Brombek konnte allerdings auf dem Umweg einen persönlichen Erfolg feiern, da wir im Dickicht auf eine Art Brombeere stiessen. Nach einem Geschmackstest ist er sich sicher, dass die Beeren teil des Rezepts für den Arcognac sind!

Nach dem Umweg stiessen wir tatsächlich auf den Seiteneingang. Wir fanden ein verschlossenes und magisch gesichertes Tor vor. Aoife kümmerte sich um einen der Alarmzauber, während ich mit Brombek's Hilfe das Schloss knackte. Im innern des Grabs kamen wir rasch auf einen vergrabenen Zugang zur Kammer mit der Schlangenstatue. Wir sahen jedoch, dass die Sonnenlegionäre den Raum schon leergeräumt hatten und stiessen weiter vor. Hinter einem alten Korridor mit einer ausgelösten und verrotteten Speerfalle fanden wir einen Raum, der der Zerstörungswut der Sonnenlegion noch nicht zum Opfer fiel. Stattdessen entdeckten wir aber leider, dass die Wandosaiken vom zahn der Zeit schon ziemlich angenagt waren. Teile des Mosaiks waren abgebrochen, andere von einer dicken Schicht an Schimmel überzogen. Trotzdem konnten wir gewisse Figuren ausmachen, welche wie Zirrah aussahen und von Strahlen umringt waren. Yasin geht davon aus, dass es sich dabei um Heilige der Zirrah handelt.

Hinter der Kammer finden wir einen Korridor mit einer weiteren alten Falle, mit verrotteten Holzdielen, welche Fallgruben verbargen. Anhand der wenigen frischen Rattenkadaver in der Falle schlossen wir, dass jemand die Fallen benutzt, um sich in diesen Gängen ernähren zu können. Da wir unseren Rückweg aber nicht mit Fallgruben verstellt haben wollten, füllte Lleylwin diese rasch mit Erde, bis zur Höhe der Steinplatten. Da wir nun aber sicher waren, dass diese Korridore bewohnt wurden, stiessen wir vorsichtig vor. Es ging nicht lange, bis wir auf eine Kammer hinter der Falle stiessen und Geräusche aus den abzweigenden Korridore vernahmen. Ich stiess eine der Türen vorsichtig mit einem langen Stock auf und erschrak am Anblick dessen, was wir dahinter vorfanden: drei völlig mit Tumoren, Pilzen und Schimmel überwachsene Goblins, welche an die Wand der Kammer gekettet schienen. Lleylwin sprach mit ihnen und nach ihrer Schilderung sprachen sie davon, sich "vorzubereiten". Sie riefen anscheinend immer wieder nach ihrem "Meister" und wollten, dass wir wieder weggingen. Wir wollten eben noch besprechen, was wir machen sollten, als zwei der Goblins plötzlich die Ketten aus der Mauer rissen und auf mich zusprangen! Aoife und ich waren zum Glück schnell genug, um die beiden auszuschalten, leider war der Korridor zu eng um auszuweichen und ich erlitt Kratzer am arm und wurde in ihrem Blut gebadet (Randnotiz: auch hier wäre der Mantel eine gute letzte Methode zum Ausweichen gewesen...). Es ging ziemlich schnell, als plötzlich die Tür am anderen Ende aufflog und zwei weitere Goblins auf uns zustürmten, welche wir ebenfalls ausschalteten. Bevor sie jedoch zu Boden fielen, wurden sie plötzlich von den herumliegenden Ketten umschlungen und an die Wand gezogen.

Brombek testet die Kammer aus und merkt, dass der Kettenzauber in der Nähe der Wand aktiv wird. Er ist aber stark genug, um die alten verrosteten Ketten problemlos zu sprengen. ich hole mir rasch meinen Dolch zurück, als ein Aufschrei von Yasin aus einer benachbarten Kammer uns aufschreckt. Seine Eule, welche uns bisher begleitete, fiel wie ein Stein zu Boden, als sie eine Kammer mit lebensechten Zirrah-Statuen durchflog. Wir wussten sofort was los war: wir waren hinter die Kammer des Basilisken gelangt! Yasin huschte an mir vorbei auf die Tür, hinter der die Goblins herkamen zu und kickte diese offen. Wir merken sofort, dass dies natürliche Höhlen sind und wir den gehauenen Stein des Grabs verlassen hatten, als zwei weitere infizierte Goblins auf uns zustürmen. Dämonschlächter erledigt einen davon, während Yasin den zweiten mit flammenden Meteoriten besiegt. Plötzlich löst sich jedoch ein Dunkelmanta von der Decke und stürzt sich auf Yasin, der im letzten Moment noch ein Schildzauber einsetzt. Brombek, erfreut über ein Ziel welches er mit seinen Händen bekämpfen kann, ohne in infizierte pilz-masse zu greifen, stürzt sich zusammen mit Jino auf den Dunkelmanta. Die Ablenkung war alles, was ich brauchte: Mit einem weiteren Bolzen nagelte ich das Ding an die Wand.

Yasin war inzwischen aber im Handgemenge mit mehr Goblins, welche als Verstärkung herbeigerannt kamen. Er schien sich gut zu halten, aber etwas von der infizierten Pilzmasse geriet in eine seiner Wunden und seine Bewegungen wurden sichtbar fahriger und langsamer. Als er kurz darauf den letzten Goblin mit seinen flammenden Meteoriten besiegt, sieht er mitgenommen aus. Wir machen uns deshalb rasch auf den Weg durch das Goblinlager und sehen ein "Feld" in dem sie verschiedenes vergammelndes und verrottendes organisches Material auslegten, um Pilze wachsen zu lassen. Yasin zögerte keinen Augenblick und fackelte das Feld ab. Zu unser Überraschung entdeckten wir ein goldene Krone, welche sich in der Asche befand. Entlang des Korridors finden wir eine Halle mit mehreren steinernen Höckern, fast wie eine gemeinsame Festhalle. Als wir dem natürlichen Korridor folgen, bemerken wir, dass dieser uns zurück zur Basiliskenhalle führt (Randnotiz: scheint, als gäbe es mindestens drei Eingänge für die Halle. Falls wir den Basilisken je erledigen wollen, wäre es interessant die Vorteile der verschiedenen Eingänge zu prüfen). Hinter dem stmapfenden Biest, welches zum Glück im Schatten war und uns nicht sah, entdeckten wir etwas, das unsere Expedition äusserst erfolgreich machen würde - einen grossen Arcanium-Kristall. Zu Yasins Erschrecken sehen wir aber auch, nicht weit vom Basilisken entfernt, einen Brutteich, aus dem die entstellten und infizierten Goblins zu schlüpfen scheinen. Er versucht, auch diesen anzuzünden, muss aber bemerken, dass irgendwelche magischen Banne ihn daran hindern (Randnotiz: Es ist möglich, dass der Schutzzauber nicht auf dem Teich, sondern der gesamten Basiliskenhalle liegt. Falls Zauber innerhalb der Halle nicht funktionieren, wäre dies kritische Information, wenn wir je den Basilisken besiegen wollen).

Entschlossen, den grossen Kristall zu erbeuten, schlüpfen Lleylwin und Aoife in die Form blinder Maulwürfe und tunneln sich in die Basiliskenhalle, unter dem Biest hindurch. Als die beiden hinter dem Basilisk aus dem Boden steigen, schaffen sie es, den Kristall aus der Mauer zu reissen und zu uns zurückzubringen, ohne dass der Basilisk dies bemerkte.

Wir machen uns auf den Rückweg, als mir eine Idee in den Sinn kommt. Die lebensechten Statuen der Zirrah scheinen viel realistischer als ihr ikonenhafter Kunststil in den Wandmalereien. Brombek und ich entscheiden uns, eine der Statuen mit Cockatrice-Speichel-Salbe einzuschmieren, in der Hoffnung, dass die Statue in Wahrheit ein lange versteinerter Zirrah-Krieger ist. Zu unser Freude zeigte sich rasch, dass wir mit unser Idee recht hatten und die Salbe Wirkung zeigt. Aufgrund der jahrhunderte, die die Statue schon versteinert war, ging diese auch nur sehr langsam zurück. Da ein lebender Zirrah ein unglaublicher Fund für die Erforschung der Geschichte Arcanors darstellt, entschieden wir uns als Gruppe, die Statue mitzunehmen. Schwer überladen und äusserst vorsichtig, um nichts von der Statue abzubrechen, machten wir uns auf den Heimweg zur Sturmhöhe, mit einem grossen Arcanium-Kristall, einer mysteriösen goldenen Krone und einem langsam lebendig werdendem Zirrah-Krieger. Der Rückweg war mühsam und wir sind alle erschöpft, aber erhoffen grosses von unserem Fund (Randnotiz: Ich muss mit Stachelbeere über die Pilzinfektion der Goblins sprechen. Nach meinem Wissen schlüpfen diese nicht aus einem Brutteich und der Pilzbefall schien beinahe symbiotisch... muss ich sicher noch weiter nachforschen).

Wir kratzen immer noch nur an der Oberfläche. Neben dem Basilisk und den Goblins fanden wir auch eine metallene Tür, welche ein Weiterkommen im Grab ohne mächtige Magie verhindert. Das lässt aber die Hoffnung offen, dass wir der Sonnenlegion hier klar voraus sind, vor allem jetzt, wo wir neben den Mumien auch die Möglichkeit für einen lebenden Zirrah-Krieger haben!