53.1 - Das verschwundene Schwert - Part 1
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53.1 - Das verschwundene Schwert - Part 1

March 21, 2024

Lionell von Adelsberg, Eiphina, Gazek und Brombek Braufest haben den Sieg über den Dämon ausgiebig gefeiert. Sie befinden sich auf dem Heimweg aus der Taverne zur Sturmhöhe. Bis auf Eiphina, die den ganzen Abend an einem kleinen Bier genippt hat, sind alle mehr oder weniger betrunken. Als sie so durch die dunklen Gassen schwanken, hören sie plötzlich einen scheppernden Knall – wie von einer Rüstung, die auf dem Boden aufschlägt. Die Truppe geht dem seltsamen Geräusch nach und sieht den Wachmann Lars, wie er sich über einen toten Goblin beugt. Lars scheint ein bisschen ausser Atem zu sein und versichert glaubhaft, dass er sich gerade auf dem Heimweg befand und den Goblin auch eben erst gefunden habe. Glimm heisst der Tote, der allem Anschein nach vom Turm runtergefallen ist - seinem Zustand nach zu urteilen: mit Anlauf. Gemäss Lars handelt es sich dabei um einen Wachmann der Sturmhöhe, der noch nicht sehr lange dabei sei. Gazek untersucht den toten Goblin sorgfältig und entdeckt in dessen linker Handfläche die Buchstaben „GSK“, die wohl mit einem schwarzen Kohlestift dort hingeschrieben wurden. Auffällig ist auch, dass der Goblin zwar eine Schwertscheide trägt, vom Schwert jedoch jede Spur fehlt.

Gemäss Lars könnten die Buchstaben „GSK“ für Gorim Silberklinge stehen. Es handelt sich dabei um einen Händler des Imperiums, der noch nicht sehr lange auf der Sturmhöhe ist und der keinen allzu guten Ruf hat. Vom Schwert des Goblins weiss er zu berichten, dass es offenbar ein sehr besonderes Schwert war.

Wachmann Lars geht den Vorfall auf der Wache melden und gebietet uns, zu warten und auf keinen Fall etwas anzurühren.

Lionell und Eiphina nutzen die Zeit, um den Turm in Augenschein zu nehmen. Während Lionell über den Wehrgang und die dortige Treppe den Turm betritt, wählt Eiphina den Zugang über die Türe, die zwar unverschlossen ist, jedoch von etwas blockiert wird. Eiphina kann die Tür soweit aufstemmen, dass sie sich durch den Türspalt hineinzwängen kann. Es stellt sich heraus, dass jemand die Türe von innen mit einem Holzkeil blockiert hat.

Im Turm ist es dunkel. Eiphina sieht jedoch gut im Dunkeln und kann den Turm problemlos ersteigen. Lionell kommt dazu und gemeinsam finden sie die Öffnung, aus welcher der Goblin gefallen sein muss. Kampfspuren oder Gegenstände hat es keine.

Brombek und Gazek suchen in der Zwischenzeit die nähere Umgebung um die Leiche ab, werden jedoch auch nicht fündig. Die beiden fachsimpeln derweil auch über die offenbar unhaltbaren Zustände bei der Wache – wie kann es z.B. sein, dass Wachmänner allein auf ihrem Posten sind? So etwas dürfte ihrer Meinung nach nicht passieren und sie beschliessen, mit dem Garnisonschef diesbezüglich ein Wörtchen zu reden.

Kurze Zeit später kommen drei Wachen und nehmen alle Informationen auf. Von einer der Wachen erfährt die Truppe, wo Gorim im Händlerviertel zu finden ist. Da es mitten in der Nacht ist, beschliesst die Gruppe, schlafen zu gehen und weitere Untersuchungen auf den kommenden Morgen zu verschieben.

Am nächsten Tag begibt sich die Truppe als Erstes zum Garnisonschef und erfährt dabei, dass Lars‘ Wache eigentlich schon ein paar Stunden vor dem Vorfall zu Ende war, während Lars selber ja behauptet hatte, er habe sich gerade auf dem Heimweg befunden. Da stellt sich die Frage: Woher? Glimms Wache war um Mitternacht fertig und er starb kurz danach. Gazek ist vollkommen überzeugt, dass Lars der Mörder ist.

Als Nächstes wird Gorim im Händlerviertel aufgesucht. Lionell befragt den Zwerg ausgiebig nach Glimms Schwert unter dem Vorwand, dass er gehört habe, der Goblin hätte das Schwert von Gorim erworben und dass er auch so eines kaufen möchte. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Schwert um ein Erbstück von Glimms Familie handelt und Gorim ihm das Schwert einmal abkaufen wollte, Glimm es aber nicht verkaufen wollte. Weiter bringt die Truppe in Erfahrung, dass Glimm auf Gorim nicht gut zu sprechen war, weil Gorim Glimms Frau – Circa – bei einem Handel einmal übers Ohr gehauen hat. Ansonsten ist aus dem Händler nichts Brauchbares herauszukriegen. Er brüstet sich aber damit, dass er alle möglichen Informationen beschaffen könne.

Die Gruppe stattet Circa einen Besuch ab. Die Frau des toten Goblins hat noch eine Person der Stadtwache bei sich als Beistand, da sie nach dem Tod ihres Gatten natürlich am Boden zerstört ist. Von Circa erfährt die Gruppe, dass Lars das Schwert dem Goblin auch einmal abkaufen wollte, aber nicht erfolgreich war. Sie bestätigt, dass es sich um ein Erbstück handelt, welches immer vom Vater an den Sohn weitergereicht wurde und offenbar bei Ritualen zum Einsatz kam, aber auch schon im Krieg verwendet wurde.

Der Wohnort von Lars wird in Erfahrung gebracht. Lionell lockt Lars in die Taverne auf ein Glas Wein, wo Brombek schon auf die beiden wartet. Währenddessen verschafft sich Eiphina Zugang zu Lars‘ Haus und Gazek steht Schmiere. Im Haus findet sie ein paar reichlich wertvolle Gegenstände, die sich Lars unmöglich mit seinem Sold leisten kann, jedoch ansonsten nichts Spezielles.

Lars scheint im Gespräch etwas nervös. Er verplappert sich und gibt zu, dass er manchmal krumme Geschäfte dreht, jedoch nichts Schwerwiegendes. Er gibt auch zu, dass er nach dem Schwert gesucht hat, da es sehr gefragt ist. Gefunden habe er es aber nicht. Auf Druck erzählt er von einem Ort – einer Art Briefkasten/Pot – wo man über Zettel diverse Aufträge fassen kann, z.B. um einen Gegenstand zu beschaffen oder Ähnliches. Offenbar könne man auf diesem Weg auch an Informationen kommen und Lars bietet an, über das Schwert Erkundungen einzuholen.

Lars verabschiedet sich und Eiphina schleicht ihm nach. Sie beobachtet, wie er etwas auf einen Zettel schreibt mit einem schwarzen Kohlestift, bekommt aber nicht genau mit, wo er den Zettel deponiert.

Zurück in der Taverne, berät sich die Gruppe etwas ratlos über das weitere Vorgehen, als plötzlich ein Bote einen Zettel bei Brombek abliefert und sogleich wieder verschwindet. Auf dem Zettel steht eine Art Rätsel geschrieben, welches zu einem Buchladen namens Federkiel & Tintenfass führt.

Gazek untersucht die Tür zu dem Laden und entdeckt ein Symbol (eine Auge und von der Iris zeigen Wellen in alle vier Himmelsrichtungen). Eiphina bricht die Tür auf, und nachdem sie sichergestellt hat, dass sich niemand im Laden befindet, folgt der Rest der Gruppe nach. An einem schwer zugänglichen Ort wird ein spezielles Buch gefunden, auf dessen Buchdeckel ein Mond mit einem Auge eingeprägt ist. Im Mondlicht wird in dem Buch eine Geschichte über einen Schatzsucher ohne Glück lesbar. Auf der letzten Seite ist dasselbe Rätsel abgedruckt, welches auf Brombeks Botschaft stand.

In der Verkaufstheke ist eine Aussparung, in welche das spezielle Buch exakt hineinpasst. Das Ganze erweist sich als Öffnungsmechanismus für eine Bodenluke. Über eine Treppe steigt die Gruppe hinab und das Buch nimmt sie dabei mit. Unten brennt Licht, es ist eine Art Lagerraum. Es kommt sehr schnell zum Kampf. Bei den Angreifern handelt es sich um Lars und seine Kumpanen. Die Gruppe wehrt sich erfolgreich, Lionell muss jedoch wieder auf die Beine geholfen werden.

Nach dem Kampf wird das Lager durchsucht und es werden einige Kisten gefunden, die dasselbe Symbol aufweisen, welches Gazek auch schon an der Eingangstür des Ladens aufgefallen war. Es scheint sich um das Symbol einer Organisation zu handeln. Das Lager ist ziemlich leergeräumt, viel gibt es da nicht. Glimms Schwert wird nicht gefunden.

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