Beliss und ich unternahmen eine Mission zum See im Osten, wo eine Gruppe von Blutaugen angesiedelt wurde. Ziel der Mission war es, herauszufinden wo die Werkzeuge für die Verarbeitung des Krabbenpanzers gefunden werden können und wie der alte König des Sees kontaktiert
werden kann. Wir gingen davon aus, dass die Blutaugen uns zu beiden Themen weiterhelfen könnten. Laut anderen Berichten halten diese die selbe Art von Krabben als Nutztiere, und als ehemalige Bewohner des Sees sollten sie sich bestens mit der Verwendung dessen Resources auskennen.
Die Mission gereit auf einige Abwege, als wir feststellten,
dass die Blutaugen beim See einige Probleme haben. Es müssen Materialen
zum Bau einer Siedlung und die Nahrungsversorgung sichergestellt
werden. Wir rissen erstmal alte Gebäude beim verschwunden Magierturm
ab, um diese als Baumaterialen wiederzuverwenden. Im Anschluss gelang
es uns, durch einiges Hin-und-Zurück zwischen dem See und der Sturmhöhe, und Verhandlungen mit Morok; etwas finanzielle Unterstützung für das Projekt zu
sichern, und einen Experten aus dem Imperium einfliegen zu lassen, der
sich mit dem Thema Landwirtschaft für die Blutaugen befassen wird. Dies wird jedoch noch einige Zeit dauern.
Daraufhin teilte uns die Shamanin der Blutaugen mit, wo jemand gefunden werden kann, der sich mit der Verarbeitung von Resources aus dem See auskenne und der auch wissen sollte, wie und wo der alte König gefunden werden kann. Jedoch sollten wir bei dieser Person nicht ohne entsprechende Geschenke aufkreuzen. Er sei jemand, der sehr darauf aus ist, in Ruhe gelassen zu werden. Er befände sich an den nördlichen Ausläufern des grossen Sees. Wir bedankten uns und kehrten erstmal zur Sturmhöhe zurück. Dort nahmen wir Trägerin Franka mit, um alfällige Werkzeuge und anders wieder zurückzutragen. Im Anschluss machten wir uns auf den Weg nach Norden. Wir kamen nach ~4 Tagen Reise an dem Ort an, wo wir eine Hütte am See vorfanden.
Draussen vor der Hütte befand sich
eine riesige Art von Wildschwein, das mit Stacheln und Knochenplatten
bestückt war. Nicht gewillt uns auf einen Kampf mit der Kreatur einzulassen, schlichen wir um sie herum und gingen zur Hütte, um zu klopfen. Die Tür öffnete uns ein Ork, der sichtlich schon Bekanntschaft mit diversen Wesen aus dem See gemacht hatte. Bekanntschaften, die ihn offenbar auch ein Auge gekostet hatten. In der Form von diversen Narben und Spuren von Saugnäpfen. Nachdem wir uns erstmal vorstellten, und ihm die Flasche Wein die wir als Geschenk mitgebracht hatten überreichten, beschwichtigte er das enorme Tier, das sich hinter uns aufgebäumt hatte, und das er als "Mishka" ansprach. Er selbst stellte sich als Gorog vor.
Wir kamen ins Gespräch während er den Wein trank und er erklärte sich
bereit - im Tausch gegen Gold und starken Alkohol - Ausrüstung für uns
herzustellen. Wir unterhielten uns ausserdem über die Lage mit den
Spyros in Arcanor. Es gäbe auch im Norden bei den Orks Spyros und die
damit verbundenen Probleme. Die Drachen aus den Bergen im Osten sollen
aggressiver geworden sein. Ausserdem seien die Arcanium-Kristalle auch zusammen mit den Spyros aufgetaucht und es seien jetzt überall in der Umgebung Spuren dieser festzustellen.
Er
teilte uns ausserdem mit, dass der alte König des Sees der Kraken sei.
Dieser können mit einer grossen Menge Lebenköder angelockt werden. Er
wird von vielen Bewohnern des Sees als eine Art Gott verehrt und sorgte
früher für Gleichgewicht in dem Gewässer. Seit seinem Rückzug sei das
Ökosystem aus dem Lot. Wir sprachen ihn zum Thema der drei Götter an,
die ES zerstören will. Er meinte dazu, die Orks selbst beten keinen
richtigen Gott an, sondern verehren ihre Ahnen. Wir könnten uns jedoch vorstellen, dass der Anführer der Drachen einer dieser Götter sein könnte. Es handelt sich dabei offenbar um einen riesigen Eisdrachen.
Er bot uns an, uns auf Haijagd zu begleiten. Wir nahmen dankend an. Wir fuhren mit einem Boot hinaus auf den See, bis Beliss eine Gruppe von Haien für uns fand. Im Anschluss begannen wir, diese mittels Harpunen anzuleinen. Im Anschluss müsse man nur darauf warten, bis sich die Tiere beim Versuch zu flüchten erschöpfen. Danach, können sie leicht verschnürrt und gefangen genommen werden. Es gelang uns drei Haie auf diese Art einzufangen. Wir überliessen diese jedoch Gorog und Mishka, weil wir keine Möglichkeit hatte, diese abzutransportieren. Der Jagdausflug stellte sich jedoch als sehr informativ heraus.
Wieder an Land verhandelten wir über die Verarbeitung des Krabbenpanzers, den wir mitgebracht hatten. Gorog könne diesen in eine Rüstung verwandeln. Dafür wollte er 100gp und einige Fässer Alkohol - die brauche er zur Arbeit. Beliss willigte ein, diese zu beschaffen. Im Anschluss verabschiedeten wir uns vorerst. Wir machten uns auf den Weg zurück zur Sturmhöhe. Wir nehmen aus unserer Reise keine grossen Schätze mit, sondern weitere Informationen zu den Ereignissen auf Arcanor. Was wir - und mit "wir" ist die gesammte Sturmhöhe gemeint - damit machen, wird sich zeigen.