Die Ballade von Sprit dem Schnappsbrenner
Hört die Melodie, durch die Tavernen hallt,
ist die Ballade von Sprit, dem Brenner so alt.
Mit Schnapps so fein, von allen begehrt,
warf er Schatten auf Bier, das keiner mehr ehrt.
Von Neid getrieben, in Zorn aufgeflammt,
die Brauer verschworen, ihr Komplott unerkannt,
Im Schleier der Nacht, so heimlich und leis',
erstachen sie Sprit, auf finsterse Weise.
Doch ein Barde, versteckt im Schatten der Gassen,
hat alles geseh'n, konnte es kaum fassen.
Er sang von der Tat, so grausam und kalt,
in Tavernen, am Feuer, auf Wiesen und Wald.
Die Stadtwach, gerüstet mit Schwert und mit Schild,
stürmt die Brauerei, wo das Bier floss so mild.
Doch ein rieß'ger Oger, aus der Dunkelheit bricht,
besiegte die Wache, ein furchtbar Gericht.
Da kam Torgan, der mächtige Häuptling, heran,
mit Händen wie Schraubstöcke, ein furchtloser Mann.
Erwürgte die Brauer, so endet ihr Lauf,
Sprit's Ruhm wächst weiter, sein Name steigt auf.
So singt dieses Lied, voll Mut und auch Leid,
vom Meister der Schnäpse, ihr versoffenen Leut
Das Vermächtnis des Brenners, in Erinnerung so klar,
sein Geist in der Flasche, uns allen so nah.
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