1. Objects

Logbuch der Santa Moria

Schiff der Kirsch Handelsgesellschaft, Kaptain Niesl

Tag 1:

Wir haben heute Morgen von Aureum abgelegt. Die See ist ruhig, und der Himmel klar. Die Mannschaft ist guter Dinge, auch wenn unser Ziel, Damilas Träne, bei vielen Unbehagen auslöst. Es ist eine gefährliche Route, doch der Lohn verspricht reichlich zu sein. Möge Valkur uns bei dieser Reise beistehen.


Tag 3:

Ein ungewöhnlicher Passagier ist an Bord gekommen, ein blasser Mann mit tief liegenden Augen. Seine Hände zittern, und er wirkt ängstlich, als würde ihn eine unsichtbare Last bedrücken.


Tag 5:

John, einer unserer Matrosen wurde tot in seiner Koje gefunden. Es gibt keine sichtbaren Anzeichen für die Ursache seines Todes. Die Männer sind verunsichert und sprechen von schlechten Omen und bösen Vorzeichen. Einige verdächtigen den Passagier. Ich versuche, Ruhe zu bewahren und versichere ihnen, dass es eine natürliche Erklärung geben muss.


Tag 6:

Heute erreichten wir die Salvikuren, es liegt dichter Nebel der sich auch tagsüber nicht lichtet.
Am Morgen wurde ein weiterer Matrose, Edward, tot aufgefunden. Einige der Männer behaupten, in der Nacht ein hysterisches Lachen gehört zu haben. Die Anspannung an Bord ist fast greifbar. Der Passagier wirkt zunehmend paranoid doch es gibt keine Beweise gegen ihn. Die Männer flüstern, und ich fürchte, dass ihre Angst bald in Gewalt umschlagen könnte.


Tag 7:

Wir wissen nicht wo wir sind, der Nebel scheint noch dicker zu sein als am Tage zuvor. In ihrer Verzweiflung haben die Männer den Passagier gestellt. Trotz meiner Einwände haben sie ihn erstochen und seinen Körper den Wellen übergeben. Seine wenigen Besitztümer habe ich sicher verwahrt. Doch ich kann das Gefühl nicht abschütteln, dass wir einen schrecklichen Fehler begangen haben.


Tag 8:

Der Tod des Passagiers hat das Grauen nicht beendet. Unser erste Maat, Randolph Carter ist tot. Das hysterische Lachen ist nun allgegenwärtig, es dringt aus den Tiefen des Schiffes und zehrt an unserem Verstand. Mögen die Götter unserer Seelen gnädig sein.