Ein übler, faulender Gestank steigt euch in die Nasen, während ihr auf die Grube starrt: Das Geschöpf welches seine eigene Art verschlingt, halb zerfressen und übersät von Abszessen, wirkt wie ein lebendiges Mahnmal. Die gespannte, pergamentartige Haut klafft an zahlreichen Stellen, dunkle, pulsierende Wunden ziehen sich wie brennende Linien über den Körper, und dort, wo einst harte Schuppen lagen, blitzen nun rohe Fleischpartien. Mit Entsetzen fragt ihr euch, welches Unheil ihr da unten erblickt.
Nach diesem schaurigen Anblick schultert ihr eure Habseligkeiten und macht euch auf den Rückweg nach Zwiebelfeld und beratschlagt euch mit dem geretteten Hauptmann Druuk Runenhand und Bronra Scharfwurzel.


Euer nächstes Ziel ist Fellbrück, wo ihr Myzel aufsucht, um die Saat der Ranken zu bergen, die das Land der Katapultwürmer auf Distanz hält. Während Bronra die Proben studiert und gleichzeitig nach Hagrim Scharfwurzel schauen will, macht Druuk sich daran, die Befestigungen der Stadtmauern auszubauen.
Auf der holprigen Straße nach Fellbrück trefft ihr auf einen wuselnden Karawanenauftrieb: Söldner, Mietschwerter und besonders die Fäller wittern ein lukratives Geschäft. Auch trefft ihr Borgakh Eisenherz, die von eurem grimmigen Chef auf Kundschaftermission entsandt wurde.
Nachdem ihr Borgakh auf den neuesten Stand gebracht habt, schickt sie ihre Vargreiter eilends zurück zu Torgan Duragrimm, während sie selbst im Land der Katapultwürmer nach dem Ursprung der Flucht dieser Monstrositäten sucht. Ein Reiter verbleibt als Verbindungsoffizier, um eure Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Als ihr die Tore von Fellbrück erreicht, wird euer Zug von einem Hauptmann der Stadtwacje, Krobnak Glotzheuler aufgehalten – ein unangenehmer Charakter mit missmutigem Blick.

Er verweigert Einlass für Ntak'nagsch'torrasckc (Hutler), da vor Wochen Ärger mit einem Minotaur herrschte, vermutlich jener Zephyros welcher auch in Olgrond aufgefallen ist. Und auch Lynn (Linda) soll
draußen bleiben– Teil des Waldvolkes weckt sie sein Argwohn. Scheinbar hatte er in der Vergangenheit schon seinen Spaß mit dem Spitzohren, er prahlt mit einer
kunstvollen Sichel, welche er einst den toten Händen einer Elfe entrissen hat.
Ihr versucht, unbemerkt einzuschlüpfen; doch Krobnak, welcher erkannt hat das ihr von einem anderen Kaliber seid, ruft Brubzog herbei.

Nach kurzem Wortgefecht weist er Krobnak zurück in die Stadt und lässt euch als »Kollegen« – passieren.
Zu eurem Unmut wird auf der Brücke pro Kopf eine Silbermünze als Zoll eingetrieben: Die Abgabe wird von Brüko dem Brückenkönig eingenommen, welcher euch bei nichtbegleichung droht euch in den Fluss zu werfen.
Ihr zahlt und setzt endlich einen Fuss nach Fellbrück, Stadt der Brücken.

Ihr wandelt durch die lebhaften Gassen, vorbei an Käfigen, in denen Verurteilte schmachten, und an einem Scheiterhaufen auf dem Marktplatz.
Es sitzt nämlich, angeführt von Myze, seit ein paar Tagen eine Gruppe hinter Gittern, welchen Hexerei, Dämonenanbetung und wilde Ketzerei vorgeworfen werden. Jeden Tag wird durch das Glücksrad ausgelost wie derjeniger hingerichtet wird: Tierkampf in der Arena, Duell in der Arena, Verbrennung, Käfig, Enthauptung oder – besonders grausam – von Skrubnak, sei doch still, der dem Opfer seinen Kopf mit bloßen Händen zerquetscht.

Nachdem das Glückrad gesprochen hat ist klar, die morgige Hinrichtung wird in der Arena erwartet, dem Knochennest.
Ihr hör euch nach Tavernen um und wollt Quartier im Gasthaus »Zur harten Kelle« beziehen, findet jedoch ein Chaos vor: Jemand hat sich in der Taverne verschanzt und acht Mann der Stadtwache Fellbrück k.o. geprügelt.
Thrusha Dornenkuss, ranghohe Offizierin der Wache, hat vorort das Sagen und nimmt eure Hilfe an– gegen eine armsehlige Entlohnung.
Sie zahl euch die Zimmer wenn ihr den Besatzer erledigt.

Also geht in die das Gasthaus, und bestellt ein Bier bei der greisen Ork-Wirtin Grankhild Blutquelle – der ältesten Ork-Frau welche ihr je gesehen habt.

In einer Ecke an einem Tischt entdeckt ihr den seltsamen Ork-Mischling Ku Zai, der Buchmönch sitzen, schweigend und aufmerksam.

Ihr gewinnt schnell sein Vertrauen: Er berichtet von einem mächtigen Artefakt aus den Neun Höllen, der Krone der Unschuld, verschollen im Gebiet der Fäller vor Jahrzehnten. Jedoch ist seine Suche schnell ins stocken geraten, als er mit ein paar heißblütigen Stadtwachen aneinander geraten ist.
Ihr beschließt, ihm beizustehen, und versteckt ihn in einer illusionären Kiste, während ihr erzählt, er sei geflohen. Thrusha bleibt misstrauisch, doch ohne Beweise nehmt sie eure Erklärung an. Ku Zai bleibt in der Obhut von Grankhild welche das Schauspiel mitmacht, scheinbar ist sie trotz ihrem Alter noch nicht senil.
Am nächsten Morgen bringt ihr den Standort von Myzels Haus in Erfahrung, und die Wirtin erzählt euch das die Frau immer nett war und den Leuten geholfen hat.
Auf dem Weg zur Gefängnisinsel, wo ihr hofft die Chefin der Stadtwache zu finden, werdet ihr jedoch von ebnen jener Stadtwache aufgehalten. Ein Faustschlag, und schon ihr werden gefangen genommen.
In einer Sammelzelle mit 2 Betrunkenen angekommen, verwandelt sich Lynn mittels ihres pelzigen Fell der wilden jagt in die Gestalt der schönsten Ratte, die je ein Auge erblickt hat, und tippselt hinfort, um Myzel zu suchen.

Myzel empfängt Lynn, als habe sie eure Ankunft längst geahnt. Sie weiß von Hagrim Scharfwurzel und offenbart, dass die Saat zwar in Säcken unter ihrem Haus lagert, doch für eure Zwecke nicht ausreicht.
Nun stehen euch zwei Wege offen: Entweder ihr durchquert die Berge Richtung westlichem Fellufer und sucht das Lager des Garten der Einheit auf, um dort ihre Sprecherin aufzusuchen – oder ihr kehrt zum Haus der Wurzeln zurück und übergebt die Saat Vrutka der Wurzelfrau. Wenn ihr sie überzeugt kann sie mit ihren Wurzel eine undurchdringliche Barriere zum Land der Katapultwürmer wachsen lassen.
Lynn bietet an das man sie befreit, doch Myzel lächelt: Nicht nötig, sagt sie. Wenn die Saat bei der Wurzelfrau spriest, so wird dies auch ihr helfen.
Zurück in der Sammelzelle ist schon Plorbax, die Oberwachtel aufgetaucht. Eure Ausführungen lassen sie kalt, jedoch reicht eine kleine Bestechung um euch die Freiheit zu erkaufen.

Gerade als ihr aufbrechen wollt, lässt Plorbax einen ihrer Varge eure Witterung aufnehmen– doch Ol'Uasho zündet ein Giftgas-Feuerwerk, das den Varg umgehend die Flucht ergreifen lässt
Unerschrocken schleicht ihr euch zum Haus von Myzel, klettert über das verwilderte Dach und dringt ein. Zwischen Tränken und Pilzgewächs entdeckt ihr endlich die Saat.
Auch scheint die Rüstung der Sporen von Earl von Bacon (Hugo) auf die gewächste im Raum zu reagieren.
Die gleichen giftigen Pilze welche ihre schon öfterst aufgefunden habt, doch diese scheinen anders zu sein.
Ihr könnt jedoch nicht viel länger bleiben, denn Krobnak taucht mit seinen seinen Handlangern auftaucht. Lautlos zieht ihr euch zurück aufs Dach, ungesehen.