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Arin der Enthaupter

Der Enthaupter, Champion der Flusslande

Arin wurde in Olgrond geboren und wuchs dort auf. In Earl von Bacon (Hugo) fand er einen Kindheits-Freund, und fleißig besuchte er die Messen von Gorr, Donner-Quetscher. Doch sein Goliath-Blut machte ihm das Leben in der Ork-Stadt nicht leicht.

Nachdem es in der Armee (Olgrond) nicht klappte und sich auch sonst keine Gelegenheit bot, sich zu beweisen, verließ er die Stadt mit dem Ziel, sich in den Arenen des Kontinents einen Namen zu machen.

Zäh und unbeugsam schlug er sich bis zu den großen Arenen der Rubinküste durch, doch als noch unerfahrener Kämpfer blieben die Siege aus.

Nach ein paar Jahren setzte er über zu den Brechenden Ebenen, in der Hoffnung, bei den Orks in diesem wilden Land seinen Weg zu finden.

In der Stadt der Bestien fand er den perfekten Ort um als Gladiator kämpfen.
Zasuul wurde sein Ausbilder, und sein neues Ziel es in die Blutdünen zu schaffen, der größten Arena des Kontinents.


Zasuul lehrte ihn nicht nur das Kämpfen und das Einnehmen des Publikums, sondern auch, was ihm Gruumsh, Der Einäugige zu bieten hat.

Nach Jahren des Trainings und Kämpfen in den kleineren Arenen gewann er seine ersten Turniere.
Gerade, als es aufwärts ging und er in den Blutdünen langsam mithalten konnte, wurde Zasuul in einem Disput von einer rivalisierenden Schule ermordet.

Arin tötete die Verantwortlichen und steckte ihre Köpfe auf Spieße vor ihrer Schule; manche sagen, er habe sie mit einem Löffel enthauptet, andere reden von bloßen Händen. 
Was auch immer stimmt, von nun an war er als "Der Enthaupter" bekannt.
Da sein Ausbilder nun Geschichte war und er erstmal nicht mehr in der Stadt bleiben konnte, sackte er die rauchende Rüstung seines Herrn ein und verschwand, um in den Arenen der Rubinküste zu sehen, wie weit er gekommen war.

Er gewann in den wöchentlichen Turnieren und qualifizierte sich so für den Tag des Rubinfeuers.
Dort schaffte er es in der Roten Arena bis ins Viertelfinale, wo er Tanith Alakidama unterlag, welche das Turnier für sich entschied.

Doch sein Auftritt blieb nicht unbemerkt: Baltasar Velasco der Anführer der Liga, wurde auf ihn aufmerksam.


Er überredete ihn beizutreten, denn es mangele ihm an Erfahrung auf echten Schlachtfeldern; ohne diese würde er nie die Champions in den großen Arenen besiegen können

Seine erste Bluttaufe war die Rebellion auf der Staubzunge; hier tat er sich als gefürchteter Krieger hervor und wurde anschließend in die Liga del Colosso versetzt.

Ein halbes Jahr lang ging es auf die Jagd nach Steinriesen in den westlichen Schädelmarken, wo sich Ormrek der Bergsänger verschanzt hatte.
Er wurde besiegt, wobei sich Arin den Hodenhammer verdiente.

Nach diesem Erfolg und ein paar ruhigen Monaten erhielt die Liga del Colosso den wahnsinnigen Auftrag, Eirik, den Schiffsbrecher in der Bucht vor der Moormark zu töten.
Ein Sturmriese, der die ohnehin schon gefährliche Reise in den Schmelztiegel noch gefährlicher macht.

Doch es lief nicht wie geplant: Der Riese wurde zwar besiegt, doch die Meute wurde aufgerieben.
Mit dem Auge des Riesen schaffte er es gerade noch bis an Land in die Moormark und trennte sich von seinen verbliebenen Kollegen.
Scheinbar war der Drang zum Riesentöten vorerst nicht nur bei ihm vergangen.

Er wollte wieder in der Arena stehen und auch aus dem errungenen Auge ein Schild machen lassen.
Also zog er in die nahen Flusslande; dort soll es einen Halblingsfrau geben, die sich auf das Verarbeiten von Riesenteilen spezialisiert hat.

Während Bruntilda Riesenarm ihm sein Schild schmiedete, trat er in den örtlichen Arenen an und hielt drei Monate lang die Meistertitel im Brunnenkessel und der Unknown. Als sein Schild endlich fertiggestellt wurde, konnte er sich bereits offiziell "Champion der Flusslande" nennen.

Nun, wieder im Norden, mit seinem ersten echten Titeln und seinem neuen Schild, der Sturmschau, Auge von Eirik ausgerüstet, macht er sich auf in die Heimat, um den Titel in der Blutgrube zu erringen. So schließt er sich einer kleinen Gruppe fahrender Ritter um Lothar von Falkenstein an, die auch zur Donnerschau nach Olgrond wollen.