Auf dem Weg zur Myconid-Kolonie entdeckt ihr eine pechschwarze Wurzel, die sich um einen Katapultwurm legt und ihn festhält, während armgroße Würmer die Monstrosität bearbeiten. Später stellt sich heraus, dass diese Wurzeln Wesen entweder absorbieren oder transformieren, so wie bei dem riesigen Katapultwurm, der die Toten seiner eigenen Spezies gefressen hat, als ihr Druuk Runenhand befreit habt.
Ihr schafft es, die Pilzwege hinter euch zu lassen, und gelangt in einen großen, offenen Bereich, der von verschiedenen Pflanzenarten überraschend gut ausgeleuchtet wird.
An einer Wegkreuzung trefft ihr auf Sporiklas, der offenbar auf euch gewartet hat und euch zur Kolonie führen will.

Doch seine Aussagen wirken auf euch widersprüchlich, und auch der Weg unterscheidet sich deutlich von dem, was Schlonz beschrieben hat. Zudem wisst ihr, dass Mycoiden normalerweise gar keinen Mund haben. Also lasst ihr ihn schließlich zurück und macht euch auf eigene Faust weiter.
An der Kolonie angekommen, seht ihr, wie sich runde, hell schimmernde Plattformen wie übereinandergestapelte Teller in den Abgrund hinabziehen, jede getragen von einem dichten, faserigen Geflecht, das eher an versteinertes Wurzelwerk erinnert als an irgendetwas, das je ein Handwerker gebaut haben könnte.
Die Wachen fragen knapp, wer ihr seid, und nachdem ihr erklärt, dass ihr als „Freunde“ gekommen seid, lassen sie euch ohne weitere Nachfragen passieren.
Neugierig umschwärmt euch das Pilzvolk, als ein grollender Donner durch die Höhle fährt.
Agargar steht auf einer der Plattformen, sichtlich verärgert darüber, dass schon wieder Fremde hereingelassen wurden, ohne dass man ihn zuvor informiert hat.
Da er euch bereits gut kennt, besonders Earl von Bacon (Hugo), der als Kind in seinen Topf gefallen ist, könnt ihr die Lage schnell klären und besprecht euch mit ihm.
Ihr merkt allerdings rasch, dass er ziemlich grob mit den Myconid umgeht: Er beleidigt sie, stößt sie zur Seite und tritt insgesamt herrisch und genervt auf.
Er hat auch keinerlei Interesse daran, sich ihre Namen zu merken, und nennt schlicht jeden „Martin“. So stellt er euch auch diesen Martin vor, der für alle sprechen soll.

Das Pilzvolk wirkt so naiv, dass es jede Skala sprengt: Selbst als Dsched Lea (Axel) einen der Pilzmenschen umstößt, antwortet dieser nur mit einem verwunderten „Wie weich seine Hand ist“. Ihr fragt euch ernsthaft, wie diese Kolonie überhaupt überleben kann.
Ihr informiert Agargar heimlich über den „Spion“ in den eigenen Reihen, während Dsched Lea (Axel) derweil ein Bonbon aus dem berüchtigten Beutel von Agargar stibitzt – und dadurch die Fähigkeit erhält, jede Substanz durch deren Verzehr zu identifizieren.
Nach einer Standpauke von Agargar überzeugt der alte Löwe Dsched kurzerhand, dass er doch bitte die magischen Fesseln „testen“ solle, mit denen er plant, einen bösen Magier gefangen zu nehmen. Dsched ist zwar skeptisch, lässt sich aber darauf ein und findet sich kurz darauf gekettet wieder, ohne Möglichkeit, selbst mit seinem Schattenschritt zu entkommen, und wird wie ein Fisch am Haken weggebracht.
Nun tauscht ihr Informationen aus und erfahrt Folgendes:
- Er schützt die Kolonie, die bereits angegriffen und versucht wurde zu unterwandern.
- Dämonen kommen aus der Tiefe und haben schon andere Kolonien übernommen.
- Der Hauptwurzelstrang muss zerstört werden und hat seinen Ursprung vermutlich auf der Mondlichtinsel im Echomeer, noch einmal 1–2 km tiefer.
- Borgakh Eisenherz ist vor ein paar Tagen abgereist, um Torgan Duragrimm Bericht zu erstatten.
Auch der Garten der Einheit spielt eine Rolle, aber welche ist unklar, daher hat er auch Schlonz entsandt:
- Entweder sie sind selber Opfer und wurde von den scharzen Wurzeln übernommen
- Sie im Bunde mit der dämonischen Entität welche die Wurzeln kontrolliert
- Sie die die Ursache für die ganze Missere
Martin war damals begeistert von Ythmara, die Vereinte als sie vor einem Jahr für längere Zeit die Kolonie besuchte.
Für Agargar hat aber die Zerstörung der Wurzel oberste Priorität, und er will sie abfackeln. Dafür reicht jedoch kein kleines Feuer, ihr bräuchtet:
- Drachenfeuer (z.B. von Agashrax Aschekrone)
- Viel Öl oder andere Elixiere wie Feuerrotz, die wie die Hölle brennen (von Kobolde aus Zündelheim, das feurige Paradies)
- Erzmagier (von denen ihr keinen kennt)
- Irgendwelche Zwergensachen, die kennen sich mit sowas aus (von denen es in den Blutspitzen keine mehr gibt)
Außerdem will er mehr Informationen darüber, was in der Tiefe vor sich geht. Deshalb möchte er, dass ihr einen infizierten oder übernommenen Myconid fangt, damit Martin sich mit ihm verbinden kann.
Er bietet euch zudem an, ein Portal zu einem Baum im Trollwald (Unknown) zu öffnen, der südwestlich von Olgrond liegt.
Nach einem Abend auf der Saufplattform (außer für Dsched Lea (Axel), der die Nacht über einige Experimente über sich ergehen lassen muss) merkt ihr, dass ein Martin, der sich der „Taverne“ nähert, sofort betrunken wird.
Die Martins scheinen für verschiedene Tätigkeiten und Gefühle unterschiedliche Plattformen zu haben, die dann ausschließlich für diesen Zweck genutzt werden und in denen manche Gefühle und Zustände geteilt werden.
Agargar findet keine Heilung für Dsched, doch das ist kein erstmal Problem, da Martin die Verbindung zum Garten der Einheit ohne weiteres kappen kann.
Eine Lösung dafür durch ein Trank oder ähnliches, gibt es somit erstmal nicht.
Am nächsten Tag macht ihr euch auf den Weg zum großen Loch, um einen Myconid zu fangen.
Das schafft ihr schließlich nach einem harten Kampf gegen einen Sporen-Behemoth in einem kleinen Myconid-Dorf, in dem nichts mehr von der Freundlichkeit übrig war, welche ihr bei Martin erfahren habt.