Für Oskar und Tarhiel ist es die erste Nacht auf See, die ohne Zwischenfälle ruhig verläuft. Endlich etwas Erholung. Auch Morten und Hans kommen einige Stunden später zurück in die Kajüte, um sich noch etwas hinzulegen.
Am nächsten Morgen, finden die Matrosen ihr Schiff in dichtem Nebel gehüllt. Nun hatte sie die Nebelwolke also endlich eingeschlossen. Obwohl die Matrosen diese Entwicklung beunruhigend finden, lässt die Arbeit nicht auf sich warten und die Rocinante wird für den Tag vorbereitet. Nach einem kleinen Frühstück, gehen auch die Zimmergenossen ihren zugewiesenen Aufträgen nach. Morten arbeitet unter Deck an den Schiffsreparaturen, Tarhiel übernimmt den Posten des Ausgucks von Pedro Alves und blicken gebannt in die Nebelschwaden. Hans besucht im Verlauf des Tages mehrmals die Brig des Schiffes, dies aber um einige "Standpunkte" mit Barundin Burloksson zu klären. Dies geht soweit, dass Hans Barundin blutig prügelt und ihm einen Dolch durch die Hand treibt. Barundin bleibt bei seiner Aussage, dass er mit dem Verschwinden von Hans' Sigmar-Amulett nichts zu tun hätte. Ohne neue Informationen von Barundin steigt Hans in die Bilge hinunter, um nochmals selber nach dem Amulett zu suchen. Dort trifft er auf Dieter Schumacher, welcher scheinbar versucht, Ratten zu dressieren. Dieter ist komplett fasziniert von den Tieren, insbesondere von einem "besonders grossen Exemplar mit zwei Schwänzen". Hans hält nicht all zu viel von dem Ungeziefer und tritt nach dem Rattenhaufen um sie zu verscheuchen. Dieter reagiert etwas verstört auf Hans' Feindseligkeit den Ratten gegenüber.
Am Abend kann die Crew relativ ruhig eine Malzeit zu sich nehmen und diskutieren. Oskar fängt an Hans Fragen zu seinem Amulett zu stellen. Ihm ist scheinbar aufgefallen, dass Hans dieses nicht mehr um seinen Hals trägt. Diese Feststellung scheint Hans nicht besonders freudig zu stimmen. Morten wirkt während dem ganzen Abendessen etwas abwesend und interagiert nicht aktiv mit den anderen Leuten am Tisch. Ohne weitere Zwischenfälle kann die Gruppe um Hans nach dem Abendessen und etwas wohltuendem Alkohol in seine Kajüte verschwinden uns sich auf's Ohr zu hauen. Die Nacht verläuft wieder ruhig, dieses Mal kommen alle Vier zu ihrem Wohlverdienten Schlaf.
Die Gruppe wird am nächsten Morgen von einem Lauten Poltern an der Kajütentür geweckt. Julius Weissbacker steht draussen und ruft: "Schnell, schnell, kommt an Deck! Es passiert etwas!!". Alarmiert schnappen sich die vier Kajütengenossen ihre Ausrüstung und rennen an Deck.
Auf einer Planke steht der sichtlich gebrochene Barundin, welchem Eckhardt Weissbacker die Klinge seines Schwertes an die Kehle hält. Die ganze Mannschaft der Rocinante ist an Deck in einem grossen Halbkreis um die Planke versammelt. Sobald sich die Aufregung etwas gelegt hat fäng Eckhardt an, Barundins Vergehen aufzuzählen. Die Morde an den zwei Matrosen, der Angriff auf einen Sigmar-Priester und der Diebstahl dessen Amulett sollen Barundin sein Leben kosten, wie es das Gesetz zur See vorsieht. In dem Moment, als Eckhardt Barundin zu Fischfutter verarbeiten will, kommt Gustav Valdorf unter Deck hervor und ruft: "Halt! Ich habe das Amulett gefunden!". Ein unruhiges Raunen geht durch die Reihen der Crew. Sofort eilt Hans zu Gustav und fragt ihn nach weiteren Details. "Im Laderaum, hinter einer Kiste habe ich es gefunden!". Offensichtliche Skepsis macht sich breit, insbesondere bei Hans. Er hat doch jedes Deck von Bug bis Heck, von Steuerbord bis Backbord mehrmal durchsucht. Wie kann das sein... Eckhardt holt die Aufmerksamkeit der versammelten Crew wieder zurück zu sich und Barundin, welcher sich ein genügsames Lächeln nicht verkneifen kann. "Ich werde Barundins Leben somit vorerst verschonen und ihn nach Ankunft in Port Reaver den Behörden zu übergeben!" Hans ist mit diesem Vorschlag nicht einverstanden, er besteht auf eine sofortige Hinrichtung Barundins. Schliesslich löse sich der Tatbestand des Angriffs auf einen Sigmar-Priester nicht einfach in Luft auf. Eckhardt hat als Anführer der Expedition das letzte Wort, auch vor einem Diener Sigmars.
Sobald Barundin wieder in seiner Brig verstaut wurde und die Menschenmenge auf Deck sich aufgelöst hat tritt Eckardt zusammen mit Berry Drury an Hans, Oskar, Morten und Tarhiel heran. "Ich habe einen Auftrag für euch, schliesslich wurdet ihr nicht zum Sonnen an Deck engagiert! Laut Berry gerät die Rattenplage an Bord des Schiffes gerät allmählich ausser Kontrolle. Ich möchte, dass ihr euch dem annehmt und eine Lösung dafür findet! Die Ratten fressen uns noch die Haare vom Kopf!" Die Gruppe beginnt damit, eine Kammerjäger-Strategie zu entwickeln. Rauch und Feuer wirken immer sehr gut gegen Ratten, jedoch befindet man sich ja immer noch auf einem Schiff aus Holz. Ein paar Fallen wären auch noch vorhanden, ev. kann man die Tiere effizient einfangen und vernichten. Als Erstes müsste man sich wohl einen Überblick verschaffen und will dazu in die Bilge hinuntersteigen. Gustavo Sanchez, welcher zwischenzeitlich aus seiner Haft in der Brig entlassen wurde, spricht Hans noch auf seine "perfide Ader" an, welche er im Verhör von Barundin an den Tag gelegt hatte. Hans erwidert nur, dass er nicht wisse, von was er spreche.
In der Bilge finden die Kammerjäger einige Lücken im Gebälk, durch welche sich die Ratten wohl ziemlich frei bewegen können. Sie vermuten, dass die Wege der Ratten durchs ganze Schiff führen. Ebenso bemerkt man, dass sich die Türe zum privaten Lager der verstorbenen Kapitäns Esteban Argantes in der Nähe der grössten Ansammlungen an Ratten befindet. Auf dem Weg zu einem grossen Loch in der Wand werden immer wieder einzelne Ratten getötet, Hans bringt eine mit seiner Pistole zum explodieren. Beim Vernageln des Lochs neben der Türe fallen der Gruppe Geräusche im Bugraum dahinter auf. Als würden darin hunderte kleine Wesen herumwuseln und quieken...
Die Türe ist verschlossen und niemand der Anwesenden hat den Schlüssel. Man wendet sich an Eckhardt, welcher den Schlüssel zu Argantes' privaten Schätzen auch nicht hat. Er erteilt aber Hans und Co. die Erlaubnis, die Türe mit Gewalt zu öffnen. Die Türe ist erstaunlich robust und hält vielen Hammerschlägen stand. Durch die lauten Schläge werden die Ratten im Raum dahinter aufgescheucht, das Qieken und Kratzen wird lauter. Plötzlich tauchen aus veschiedenen Richtungen zwei grosse Rattenschwärme
auf, die die Gruppe ansteuern, als wurden sie dazu aufgestachelt. Mit flinken Schwüngen mit den Waffen und gezieltem Einsatz von Feuermagie werden die Schwärme ziemlich zügig dezimiert. Aus dem Schatten der Bilge taucht während des Kampfes gegen die Schwärme noch eine riesige, zweischwänzige Ratte auf, welche auch sofort in den Angriff übergeht. Das muss das Exemplar sein, von welchem Gustav gesprochen hatte. Dieses Vieh hat aber nichts mehr mit einer herkömmlichen Ratte zu tun, das ist eine extreme Laune der Natur! Aber auch dieses Riesenvieh scheint die Magie von Oskar und Hans nicht besonders gut zu Vertragen, das heilige Licht streckt diese Monströsität schnell nieder. Nach dem Kampf eilt die Gruppe nochmals zu Eckhardt, um ihn über die neusten Erkenntnisse und Erfolge zu informieren. Auch Eckhardt reagiert erstaunt über das Auftauchen der Riesenratte und blickt fassungslos auf den abgetrennten Kopf des Viehs, welcher Tarhiel von Tyr Edrell in der Hand hält.
Nach ein paar weiteren Versuchen gelingt es Hans, die Türe aufzubrechen. Durch den bedrohlichen Lärm der Hammerschläge sind die meisten Ratten zwischenzeitlich aus dem Raum geflüchtet. Der Boden ist übersäht mit Rattenkot und die Luft stinkt bestialisch. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Rattennest welches sofort mit Feuer zerstört wird. Nach der Säuberung beginnt man damit, den Raum zu untersuchen. Neben einigen persönlichen Gegenständen von Cpt. Argantes wie Bilder, Möbel und Kleider finden die vier noch eine kleine verschlossene Truhe. Hans versucht sofort, das Schloss der Truhe zu öffnen. Als er dieses in die Finger nimmt schnappt plötzlich eine Falle zu, welche im fast eine Fingerkuppe gekostet hätte. Es braucht den Effort der ganzen Gruppe und einiges an Geduld, um die Truhe nach ca. 1,5 Stunden dann schlussendlich zu öffnen. In der Truhe finden sie ca. 60 Goldstücke und 4 hölzerne Objekte, die wie Elfenohren aussehen. Auf einem Paar der "Ohren" sind Sonnensymobole und auf dem anderen Mondsymbole eingraviert. Dazu eine Inschrift in der Sylvan-Sprache, welche Tarhiel übersetzen kann. Er teilt die Bedeutung des Textes mit der Gruppe: " Höre weit, höre gut, Orome sei mit dir." Sofort stellen Hans und Oskar fest, dass sie ihre Stimmen durch die beiden "Mond-Ohren" hören können, auch wenn sie an unterschiedlichen Enden der Bilge stehen. Nach 20 Worten hören die Ohren auf zu funktionieren. Sofort werden die Ohrenpaare wieder in der Truhe verstaut. Oskar und Co. vereinbaren miteindander, dass sie ihren Fund vorerst nicht mit Eckhardt und der restlichen Crew teilen werden.
Zwischenzeitlich ist bei allen ein intensives Hungergefühl eingetreten. Der Kampf und die anschliessende Untersuchung des Raums und der Truhe hat viel Energie gekostet. Man macht sich auf um Berry Drury aufzusuchen und etwas zu Beissen zu bekommen. Unterwegs treffen die erfolgreichen Kammerjäger von Adolfus Hart, welcher über den abgetrenten Kopf der Riesenratte nicht schlecht staunt. "Das erinnert mich an die Bestien aus dem Drakwald", sagt er mit einem sauren Gesichtsausdruck und stapft davon.