Der Nebel hat sich verdichtet, es ist nun unmöglich das gesamte Deck des Schiffs zu überblicken. Die Besatzung fühlte sich zunehmend unwohl, schien sich der Nebel doch im Widerspruch zu den geltenden Gesetzen der Physik zu verhalten. Diese Vermutung konnten Mortens Magie-Detektoren bestätigen, denn es schien sich um einen magischen Nebel nekrotischen Ursprungs zu handeln. Auf die ungemütliche Gewissheit folgten immer neue Erkenntnisse, welche nicht nur dem ein oder anderen einen Schauer über den Rücken jagten. So bemerkten Pedro Alves und Tarhiel merkwürdige Geräusche im Nebel. Auch die Matrosen schienen bereits den ganzen Tag etwas rastlos, ja gar unruhig. Eckhardt Weissbacker äusserte seine Vermutung darüber, dass eine Meuterei im Gange sein könnte, welche es selbstverständlich zu zerschlagen gelte. Plötzlich würde Alfonso Moretti von der Panik übermannt und schien den Verstand zu verlieren. Als er die Situation erkannte griff Eckhardt Weissbacker zu einer drastischen Massnahme und schlug Alfonso Moretti mit einem Hieb seines Schwertknaufs bewusstlos. Als hätten sie nur auf ein solches Zeichen gewartet rannten alle Matrosen in ihre Kajüten und verbarrikadierten sich darin. Ratlos über die Hintergründe des eben geschehenen und doch von einer gewissen Unsicherheit geleitet begaben sich Hans Eckendorf, Tarhiel, Oskar Leitgeb und Morten Howitzor in den Aufenthaltsraum und verbarrikadierten sich dort. Der Nebel ist nun in den Bug des Schiffes vorgedrungen und nach einer Weile wurde die angespannte Stille von einem diabolischen Schrei und dem Kreischen von Julius Weissbacker zerrissen. Die Vierergruppe machte sich sofort auf den Weg zu Julius' Kajüte und fand ihn darin in einen Kampf verwickelt vor. Das geisterhafte Wesen, welches nach seinem Leben trachtete, wurde von Hans Eckendorf mit einem Markier-Zauber belegt und sogleich von Julius Weissbacker enthauptet. Derweilen erledigte Morten Howitzor einen zweiten Geist mit einem Kopfschuss. Mit dem dritten Geist in ihrem Teil des Schiffes hatten sie länger zu kämpfen, bevor Hans Eckendorf den Kampf mit seiner Flintlock beendete. Mit Julius Weissbacker im Schlepptau trafen sie auf Eckhardt Weissbacker und machten sich auf den Weg zur Kajüte der Matrosen. Die meisten Matrosen schienen der Überfall der Geister überlebt zu haben, allerdings wollte Gustavo Sanchez an der Meuterei festhalten und Eckhardt Weissbacker und sein Gefolge nicht in ihr Zimmer lassen. Nach längerem hin und her ertönte ein Schrei hinter der Türe, welche kurz darauf langsam geöffnet wurde. Am Boden lag der erstochene Gustavo Sanchez, welcher offensichtlich von Luigi Marino getötet wurde. Die anderen Matrosen standen teilnahmslos da. Nachdem die Gefahr durch die Geister als gebannt eingestuft wurde, stiegen sie über Gustavo Sanchez's Leichnam und begaben sich zurück an die Arbeit. Also die Crew das Deck des Schiffes betrat, konnten sie nur noch den Tod von Alfonso Moretti feststellen. Die Todesursache muss noch abgeklärt werden, allerdings scheint es sehr wahrscheinlich, dass er bewusstlos ein leichtes Opfer für die Geister war.