1. Journals

13. Ein echsorbitantes Aufeinandertreffen

March 15, 2024

Nach seiner grausigen Entdeckung lässt Hans Eckendorf sein prunkvolles Rohr unter Schmerzen fallen. Seine Augen brennen höllisch und er kann diese noch ein Weilchen nicht öffnen. Als sich die Schmerzen etwas gelegt haben und er die Augen einen spaltbreit öffnen kann, erzählt er der Expeditionsgruppe von seinen Erkenntnissen. Dieter Schumacher scheint von einem Chaos-Dämon bessessen zu sein, welcher Einfluss auf Gustav Valdorf ausübt und diesen auch auf Hans Eckendorf ausweiten will. Das magische Band zu Hans' Amulett hin deutet zumidest darauf hin. Oskar Leitgeb reagiert blitzschnell und will das fallengelassene Artefakt vom Boden aufheben. Schliesslich sollen nicht nur die Anderen ihren Spass haben! Während Oskar Leitgeb das Artefakt sucht, lässt Morten Howitzor eine seiner Gerätschaften rattern um die Umgebung auf Magie zu untersuchen. in Gustav Valdorfs Nähe schlägt der Zeiger des Detektors voll aus. Bei Dieter Schumacher scheint sich der Zeiger langsam weg zu bewegen, als würde sich etwas Unsichtbares entfernen. Plötzlich fällt Gustav Valdorf ohnmächtig um. Aufgebracht fordert Eckhardt Weissbacker  Dieter Schumacher auf, sich zu erklären. In diesem Moment verschwindet Dieter spurlos, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Morten startet nochmals einen Magie-Suchlauf und findet so das fallengelassene Sehrohr. Mittlerweile detektiert er auch keine von Gustav ausgehende Chaosmagie mehr.

Sobald sich die Expedition etwas beruhigt und gesammelt hat, wird der im Kampf bewusstlos geschlagene Sauruskrieger gründlich gefesselt und in einen der mitgebrachten Käfigen gesperrt. Eckhardt nimmt sich Hans zur Brust und führt ein angeregtes Gespräch mit ihm. Ein vom Chaos berührtes Sigmar-Amulett? Das von einem Sigmar-Priester getragen wird? Und welches nicht umgehend von diesem entsorgt wird? Er versteht die Welt nicht mehr... Hans erklärt Eckhardt, dass er dieses Amulett zum Wirken seiner Kräfte benötigt und zuerst einen Ersatz beschaffen muss. Oskar hat nun endlich das Sehrohr an sich genommen und bestaunt damit seinen Unterarm mit dem Brandmal von Sigmars Rechter Hand.

Die erschäpfte Gruppe nimmt nochmals einen Anlauf zu der ersehnten Rast. Morten Howitzor, Hans Eckendorf, Heinrich Keibler und Tarhiel von Tyr Edrell übernehmen die Wache. Als Heinrich sich durch das Unterholz bewegt, um die Umgebung zu sichern, wird er von etwas gebissen. Diese verdammten Schlangen! Zähneknirschend lässt er sich von Morten überzeugen, dass er vielleicht trotzdem einen Gegengift-Trank nehmen sollte. Bis zum Morgen bleibt es ruhig.

Oskar Leitgeb wacht nach einer sehr unruhigen Nacht auf und stellt schockiert fest, das er mit eiternden Wunden übersäht ist. Morten Howitzor untersucht Oskars wunden auf eine mögliche Vergiftung, findet aber nichts, was darauf hinweisenwürde. Gustav Valdorf liegt immer noch bewusstlos und gefesselt auf dem Wagen, gleich neben dem Käfig mit dem gefangenen Saurus-Krieger. Dieser scheint schon länger wach zu sein, den er äugt ganz angespannt umher und prüft seine Situation. Nach einem stärkenden Frühstück zieht die Expeditionsgruppe weiter durch den Urwald.

Nach stundenlangem Marschieren entdeckt Oskar Leitgeb neben dem Pfad eine Ansammlung von den gelben Blumen, mit welchen er bereits eine sehr nahe Bekanntschaft gemacht hatte. Während sich Eckhardt Weissbacker und seine Begleiter darum bemühen, nicht in die nähe der Blumen zu kommen, ertönt plötzlich aus der Nähe ein lautes Röhren eines grossen Tieres. Mit zu Berge stehenden Nackenhaaren sucht die Gruppe Deckung und versucht sich im Unterholz zu verstecken. Tarhiel von Tyr Edrell erklärt sich bereit vorauszuschleichen und herauszufinden, was dieses furchteinflössende Geräusch verursacht hatte. Einige Meter weiter findet er eine grosse Lichtung, auf welcher ein riesiges, echsenartiges Tier verletzt am Boden liegt. An seinen Beinen und am Bauch sind deutlich Kratz- und Bissspuren zu erkennen, als wäre es von einem Rudel kleinerer Tiere angegriffen worden. Tarhiel eilt zurück zu seinem Trupp und berichtet seine Entdeckung. Da der Pfad über die Lichtung führt und man nicht in einen Hinterhalt spazieren möchte, schleichen Oskar und Tarhiel nochmals zurück um die Umgebung etwas genauer auszukundschaften. Tarhiel nähert sich dem verletzten Tier und versucht mit diesem zu kommunizieren. Die Körpersprache des Tieres bestätigt seine Vermutung auf einen Angriff. Auch dass sie sich in der Gefahr eines Überraschungsangriffs befänden verfestigt sich.

Oskar durchkämmt derweil das Unterholz am Rande des Pfades als er plötzlich durch das Gebüsch in ein Auge starrt. In dem Moment, als er sich seiner Situation im Klaren wird, wird er von der Seite von einem ganz anders aussehenden Echsenwesen angegriffen. Dieses verfügt über ein Maul voller spitzer Reisszähne und scharfen Krallen an den Füssen. Es bewegt sich auf zwei Beinen und das unglaublich schnell und flink! Oskar rappelt sich blitzschnell auf und rennt, von den Echsen verfolgt, in Richtung seiner Kameraden zurück. Tarhiel bemerkt den Tumult im Gehölz und rennt ebenfalls los, um Oskar abzufangen. Sofort wird er auch angegriffen, die Tiere scheinen schon länger auf sie gewartet zu haben. Unter stetigen Angriffen werden die Tiere zur Vorhut der Gruppe gelockt, um sie besser bekämpfen zu können. Es entbrennt ein harter Kampf, die Tiere scheinen in einen regelrechten Blutrausch verfallen zu sein. Hans Eckendorf geht schwer blutend zu Boden. Nur wenig später schrammt auch der erfahrene Waldläufer Tarhiel von Tyr Edrell am Tod vorbei. Auch Henry Schwarzhelm erleidet klaffende Wunden und schweren Blutverlust. Mit vereinter Kraft gelingt es der angegriffenen Gruppe aber schlussendlich, die Riesenechsen zu umzingeln und zu töten.

Nun müssen die tiefen Wunden versorgt werden. Zum Glück haben einige Mitglieder der Expedition umfassende Erfahrung als Feldsanitäter und können so die Weiterreise beschleunigen. Aufgrund mangelnder Alternativen werden zwei der Echsenleichen zerteilt und in Proviant umgewandelt, damit der zehrende Marsch durch den Urwald weitergehen kann.


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