Das von Hügeln durchzogene Fürstentum Skargar gilt als der Heimatort der härtesten und geschicktesten Krieger des Königreiches Arnfels und wenn es nach ihnen geht, auch des gesamten Kontinents. Das felsige, von steilen Abhängen, Schluchten, engen Gebirgspfaden und kargen kleinen Bergen geprägte Fürstentum ist für dessen Bodenschätze und Bergbau-Tradition bekannt. Die Skarger gelten als hart, diszipliniert, militaristisch und stolz. Ihre Geschichte ist von vielen Konflikten und Eroberungsfeldzügen geprägt, und Militärdienst hat immer noch einen hohen Stellenwert in ihrer Gesellschaft.

 

Bevölkerung

Die Skarger führen einen harten, einfachen Lebenstil, unter oft spartanischen Bedingungen. Das Leben in Skargar bietet wenig Luxus oder Entspannungsmöglichkeiten. Die Arbeitstage sind lang und die Arbeit, besonders in den Minen, ist hart. Doch all das haben sich die Skarger selbst auferlegt. Luxus? Schwächt den Geist. Harte Arbeit? Stählt den Körper. Nur wer stehts die eigenen Grenzen testet, nicht ruht und stets diszipliniert ist, kann in ihren Augen etwas aus sich machen und für jeden Kampf und jeden Konflikt gewappnet sein.

In den Augen der anderen Fürstentümer wirken Skarger oft kalt, langweilig und unnötig hart und besessen. Disziplin, Pflicht, Training und die Arbeit sind für viele Skarger das wichtigste. Da bleibt oft nicht viel Zeit für andere Dinge wie Hobbys, Freizeit oder gar Freunde. Jedoch gelten Skarger als besonders verlässlich, zielstrebig und diszipliniert. Wenn man einen Job erledigt haben will, engagiert man einen Skarger, heißt es so schön.

Skargar ist eine sehr militaristische Gesellschaft. Während in Arnfels jeder Bürger dazu ermutigt wird, zwei Mal pro Woche den Umgang mit dem Langbogen zu üben, wird in Skargar von jedem erwachsenen Mann bis 60 Jahre erwartet, sich regelmäßig im Umgang mit Waffen und Rüstung und dem Marschieren zu üben, aber auch den eigenen Körper in Form und bei Kraft zu halten. Kampf, Krieg und Militärdienst ist tief verankert in der Kultur von Skargar. In den Augen der Skarger gibt es nichts Ehrenvolleres als den Militärdienst für das Fürstentum und in Folge für das Königreich. Der Tod auf dem Schlachtfeld ist daher der ehrbarste und sinnvollste Tod, den ein Skargar erlangen kann.

Die Schulbildung in Skargar unterscheidet sich von dem restlichen Königreich. In Skargar wird ein Erziehungprinzip namens "Oturna" angewandt, das noch auf die Stammeszeit des Fürstentums zurückgeht. Das Oturna sieht vor, dass Kinder und Jugendliche, während ihrer Schulpflichtzeit von 10 bis 16, bereits eine militärische Ausbildung erhalten und sich körperlich ertüchtigen. Die Oturna soll Kinder in starke Männer und Frauen formen.

Während die Burschen zu Elitesoldaten trainiert werden, werden die Mädchen hauptsächlich zu Hausfrauen erzogen, die Heim und Hof verwalten. Von 10 bis 14 Jahren durchlaufen sie die erste Phase der Atorna, eine Art Grundausbildung. Mädchen und Jungs wird neben der klassischen Schulausbildung, auch das Bogenschießen, grundlegendste Verhaltensweisen und Ideale beigebracht. Die Burschen lernen zusätzlich noch das Marschieren in Formation. Kampfspiele, spärliche Bekleidung und stark rationiertes und einfaches Essen sollen in dieser Zeit die Geister und Körper der jungen Skarger härten und auf das kommende vorbereiten. Auch skargische Ideale wie Disziplin, Zusammenhalt, Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und insbesondere Gehorsam und eine kurze und prägnante, militärische Ausdrucksweise werden ihnen hier beigebracht, wobei die geistliche Ausbildung weit hinter der körperlichen zurückbleibt.

Mit 14 Jahren bis 16 Jahren beginnt die zweite Phase der Atorna. Für die Burschen beginnt nun die eigentliche militärische Ausbildung. Hier beginnt ihre Ausbildung mit allerhand Waffen, Rüstungen, und Kampfstilen. Auch Militärtaktiken und -strategien werden den jungen Skargen beigebracht. Weiterhin wird viel Wert auf Ausdauer, Kraft und die allgemeine Abhärtung und Stählung des Körpers gelegt. Regelmäßige Wettstreite, bei denen man die erlernten Fähigkeiten mit den anderen misst, sollen Ehrgeiz und Konkurrenzdenken fördern. Das letzte halbe Jahr der zweiten Phase der Atorna verbringen die Männer in den Minen und Bergbauschächten des Fürstentums. Ein halbes Jahr härteste Arbeit in den Minen soll ihnen Demut beibringen und als finale Härteprobe dienen.

Für die jungen Mädchen und Frauen beginnt in der zweiten Phase die Zeit in der ihnen beigebracht wird wie man einen Haushalt leitet. Neben Kochen und der Kindererziehung, werden ihnen allerhand Grundzüge in den verschiedensten Lehrberufen und Tätigkeiten beigebracht. Dazu zählen unter anderem Weben, Garten- und Feldarbeit, Tierzucht, Schneidern, Töpfern, aber auch tiefergehende kaufmännische Dinge, wie ein Hauptbuch führen und ein Geschäft verwalten. Neben ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter, werden sie auch dazu motiviert nach Abschluss ihrer Atorna selbständig tätig zu sein und Unternehmen zu gründen oder eine Lehrausbildung zu beginnen. Denn in der skargischen Gesellschaft führt die Frau traditionell nicht nur den Haushalt und erzieht die Kinder, sie kümmert sich auch um die Geschäfte und Wirtschaft daheim, während die Männer im Krieg sind. Währenddessen nehmen die Frauen auch bei allerhand körperlichen Übungen teil, um ebenfalls in Form zu bleiben.

Nach Abschluss der Atorna sind alle Skarger im Stande, dass zu tun, was sie tun möchten. Frauen können ihre Lehre beenden und sich etwas anderes suchen oder nur als Hausfrau tätig sein, während sich die Männer dafür entscheiden können beispielsweise auch einen Lehrberuf zu lernen oder im Berufsheer von Skargar tätig zu sein.

 

Geschichte

Die Skarger waren stehts ein kriegerisches Volk. Vor dem Zusammenschluss zum Königreich Arnfels war die Geschichte von unzähligen Konflikten und Feldzüge gegen benachbarte Stämme durchzogen. Dies hörte jedoch auf, als man sich zu einem einzigen Königreich zusammenschloss. Nun ziehen die Skarger nur mehr gegen Feinde von Arnfels in den Krieg und stellen dort einen furchterregenden Feind dar.

 

Wirtschaft

Der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig von Skargar ist der Bergbau. Den zahlreichen Hügeln und kleinen Berge sind reich an Erzen und Ätherit, die die Skarger in unzähligen Minen abtragen und weiterverkaufen. Die meisten Skarger die nicht in der Armee dienen, sind im Bergbausektor tätig. Trifft man einen Skarger stehen die Chancen gut, dass er entweder Soldat oder Bergarbeiter ist.

Besonders mit dem Fürstentum Maarstein, das Erz für ihre Schmieden benötigt und im Gegenzug Waffen und Rüstungen anbietet, wird viel gehandelt. Skargar ist der größte Ätheritexporteur von Volothar und verkauft das magische Erz in die gesamte Welt für einen hohen Preis. 

Landwirtschaftlich ist Skargar eher bescheiden aufgestellt. Bis auf Ziegenweiden, die auf den Berghängen Nahrung finden, gibt es in Skargar kaum Möglichkeiten das Land agrartechnisch zu verwerten. Man ist oft auf Nahrungsimporte beispielsweise aus Grüngrund, angewiesen.

 

Geographie und Klima

Skargar ist ein karges felsiges, gebirgiges Fürstentum, bei dem nicht allzu viel wächst. Während der westliche Teil von Skargar ziemlich frei von Wald ist und trocken ist, sind die östlichen Hügel des Fürstentums von Nadel- und Mischwäldern, dem Algarn-Wald, bedeckt.

 Es fällt relativ wenig Niederschlag im Sommer, wo heiße Temperaturen vorherrschen und es gerne über 30°C erreicht. Im Winter liegt aufgrund der Seehöhe fast immer Schnee und auch gar nicht wenig. Hier erreichen die Temperaturen gerne -15° C.

 

Militär

Skargar hat das beeindruckendste und mächtigste Militär von Arnfels. Jeder Mann hat als Kind eine militärische Ausbildung durchgemacht und ist im Kampf mit allerhand Waffen geübt. Das skargische Militär zeichnet sich durch ihre sehr gute Ausbildung, unglaubliche Disziplin und ihrem Kampfgeist aus. Das Berufsheer gilt als Elitetruppe und wird trotz ihrer relativ geringen Anzahl auf jedem Schlachtfeld gefürchtet, während die Miliz zu den besten aus Zivilisten zusammengesetzten Truppenverbänden des Königreiches gehört. Skarger behaupten ein skargischer Soldat sei 10 Soldaten aus anderen Fürstentümern wert.

Kanka is built by just the two of us. Support our quest and enjoy an ad-free experience for less than the cost of a fancy coffee. Become a member.