Im Süden der Donnerküste von Arnfels, unter dem Fullgorn-Wald, liegt der Wallfahrtsort Regensberg am Regen's Berg. Als eine der ältesten Städte von Arnfels, reichen die Aufzeichnungen der Stadt lange bis vor der Gründung von Arnfels zurück. Regiert wird Regensberg von der Regen-Adelsfamilie. Der derzeitige Graf ist Edelwar Regen. Historiker schätzen, dass die Stadt ungefähr 600 Jahre VS gegründet wurde. Um die Gründung der Stadt Regensberg rankt sich eine große Sage, die sie schlussendlich auch zu einem beliebten Wallfahrtsort macht. Die Sage handelt von dem Gründer der Stadt, Fallbart Regen, der auf einem Hügel einen von den Göttern gesandten Goldenen Eber erlegte, mit dessen Fleisch er seine Gemeinschaft ein Jahr lang ernähren konnte. Auf diesem Hügel, später „Regen’s Berg“ genannt, errichtete Fallbert Regen schließlich einen großen Tempel für den Sturmvater und der Erdmutter, um den herum schlussendlich die Stadt Regensberg entstand. Der Name der Stadt stammt daher nicht vom Regen, sondern von dessen Gründer.
Über die Jahrhunderte bekam der Tempel den Namen „Güldendank“ und wurde mehrmals verschönert und ausgebaut, bis der heutige große und wunderschöne Tempel entstand. Der Güldendank-Tempel lockt Gläubige aus dem ganzen Königreich nach Regensberg und macht die Stadt zu einem der beliebtesten Wallfahrtsorte von Arnfels. Die vielen Wallfahrer und Touristen führten auch dazu, dass viele Regensberger von den Besuchern leben und ihre Geschäfte darauf aufgebaut haben. Allgemein sind die Regensberger sehr stolz auf ihre Geschichte, die Sage und den Tempel. Das Motiv und der Name des Goldenen lässt sich an allen Ecken von Regensberg wiederfinden und ziert auch die Banner des Adelsgeschlecht der Regen von Regensberg.
Wirtschaftlich gesehen, lebt Regensberg hauptsächlich von Wallfahrern, die ihr Geld in den dortigen Tavernen, Gasthäusern und Geschäften lassen. Neben ein paar kleinen Brauereien, die unter anderem das örtliche „Eberbräu“ brauen, Forstbetrieben und Handwerksbetrieben gibt es in Regensberg keine nennenswerte Industrie oder Handel.
Regensberg liegt hauptsächlich auf dem namensgebenden Regensberg. In dessen Mitte, um den Güldendank-Tempel, liegt die Altstadt und der kleine Ring aus Gebäuden um den Regensberg wird der Hügelring genannt.
Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:
- Regensberger AltstadtIm Herzen des Gipfels des Regensberg liegt die Altstadt von Regensberg. Dieser älteste Teil der Stadt umringt den Güldendank-Tempel und ist auch der Ort an dem die ersten Siedler ihre Häuser gebaut haben. Ebenfalls befindet sich hier der Bergfried der Regens. Die Altstadt zeichnet sich durch alte, guterhaltene und prunkvolle Steinbauten aus, die durch enge gepflasterte Straßen verbunden sind und an der man an jeder Stelle etwas neues entdecken kann.
- HügelringMan kann den Hügelring kaum als eigenen Stadtteil bezeichnen, besteht er doch aus ein paar vereinzelten Häusergrüppchen, die den Regensberg umringen. Hier befinden sich viele Handwerksbetriebe, Försterbetriebe und ein paar Brauereien.
- Fallbart-PlatzDer Fallbart-Platz ist der Hauptversammlungsort von Regensberg und befindet sich in der Altstadt. An diesem Platz liegt sowohl der Tempel, der Bergfried und die Stadtwache. In der Mitte von diesem viel besuchtem Platz, an dem zahlreiche Händler versuchen Souvenir oder Andenken an Wallfahrer und Touristen zu verkaufen, steht eine große Statue von Fallbart Regen, die ihn einarmig, mit einem Bein auf dem erlegten Goldenen Eber zeigt, wie er gerade seinen Speer aus dessen Schädel befreit.
Nennenswerte Gebäude:
- Güldendank-TempelDas Herz von Regensberg stellt der Güldendank-Tempel dar. Ursprünglich nur eine kleine steinerne Kapelle, ist Güldendank mittlerweile zu einem großen Tempel herangewachsen. Neben dem uralten Steinaltem, wurden mittlerweile auch ein großer Altar für die Erdmutter und ein großer Altar für den Sturmvater gebaut, die sich im Tempel gegenüberstehen. Der Tempel selbst wurde mit hellem Sandstein erweitert und weißt viele prunkvolle Verzierungen aus Blattgold, Silber und Marmor auf. Im inneren Hof findet man eine Statue die den Sturmvater und die Erdmutter zeigt, die sich die Hand reichen. Im Altarraum findet man immer noch den Speer, mit dem Fallbart Regen den Eber erlegt haben soll.
- Bergfried der RegensNeben dem Tempel, am Fallbart-Platz befindet sich der Bergfried in dem die Adelsfamilie der Regen lebt. Der Bergfried und das Anwesen, dass ihn umringt, wird von einer Mauer umringt, um im Ernstfall eine Verteidigung des Bergfrieds zu ermöglichen. Von hier aus regiert Graf Edelwar über die Stadt und trifft die Entscheidungen.
- Hauptquartier und Gefängnis der StadtwacheDie Quartiere der Stadtwache in Regensberg sind etwas kleiner als in anderen Städten des Königreichs, jedoch können sie ihre Aufgaben dennoch problemlos erfüllen. Das Hauptquartier befindet sich am Fallbart-Platz in der Altstadt.
- Hogerhain SchmiedeDie Hogerhain Schmiede befindet sich im Süden der Stadt und wird von der Goliath-Frau Tusnelda betrieben. Dort verkauft sie vor allem Metallwaren wie Werkzeuge und Hufeisen.
- Regensberg WaffenhausDas Regensberger Waffenhaus wird von den Brüdern Hermann und Felix Taufelsböck betrieben. Hermann Taufelsböck ist Schmiedemeister, der in seiner großen Schmiede mit seinem magischen Hammer aus der Elementaren Ebene des Feuers Meisterwerke vollbringt. Diese Waffen verkauft anschließend sein Bruder Felix, der Händler ist und die geschäftliche Seite des Betriebes übernimmt.
- Gasthaus zum Goldenen EberDas Gasthaus zum Goldenen Eber befindet sich am Fallbart-Platz. Hier übernachten die wohlhabenderen Reisenden und genießen die weichen und frischen Betten, sowie die köstlichen Mahlzeiten des Gasthauses, dass von Jalaf Keulenbär betrieben wird.
- Gasthaus zur Aufgespießten SauDieses Gasthaus, dass eine mittelständischere oder ärmere Zielgruppe anspricht, wird von der Zwergenfrau Erna Felsbart und ihren Mann Germann betrieben. Hier hat jeder Platz am warmen Feuer und genießt Gastfreundschaft zu geringem Preis, wenn auch nicht ganz so fein. Ein beliebtes Angebot ist das SAUPAKET - für nur 1 Goldstück darf man den ganzen Tag so viel Essen und Trinken wie man will.
- Bolvar’s BierbudeBei Bolvar bekommt man eine große Auswahl aus regionaler, nationaler und internationaler Bierspezialitäten geboten, die Bolvar Zinnbein gerne und oft mit seinen Gästen verkostet.
- Der Volle HumpenIm Vollen Humpen gibt es jeden Tag Live-Musik örtlicher aufstrebender Künstler. Es wird vom farbenfrohen Halb-Ork Maurice und seinem Tiefling-Mann Estan betrieben.
- Eberbräu-BrauereiDie Eberbräu-Brauerei ist die größte Brauerei von Regensberg und braut das beliebte und anerkannte Eberbräu-Bier. Abends macht sie auch eine kleine Stube auf, in der man auch ein paar Biere kaufen und genießen kann. Der Besitzer der Eberbräu-Brauerei heißt Frederik Dusentor.
- Schallens Schöne SchnäppchenIst der größte Souvenirladen am Fallbart-Platz und wird vom Halbling Schallen Ölpacht betrieben. Hier verkauft er alles von Anhängern, Statuetten, Schneekugel bis hin zu Kerzen, Tassen und heiligen Symbolen und das zu einem stattlichen Preis. Unter Einheimischen gilt sein Geschäft als Touristenfalle.
- Terzer HandelshausBenor Terzer betriebt im Westen von Regensberg sein Lagerhaus aus Gemischtwaren. Er ist der größte Gemischtwarenhändler der Stadt und oft die erste Anlaufstelle, falls man etwas spezielleres sucht oder bestellen möchte.
- Flafi Waldendampfs Automatisiertes StadtmuseumDer Gnom Flafi Waldendampf hat am Fallbart-Platz ein vollautomatisiertes Stadtmuseum errichtet, dass mit Clockwork-Technologie betrieben wird. Bei einem viertelstündigen Gang durchs Museum können Besucher bei zahlreichen Stationen die Geschichte der Stadt in Form von sich bewegenden Figuren und Bildern sehen.