Das raue und regnerische Fürstentum am Seedorn, der westlichen Halbinsel des Königreichs Arnfels, ist als die Donnerküste bekannt, mit dessen Hauptstadt Sturmheim. Es ist bekannt für dessen warmherzige Gastfreundschaft, kaltes und undankbares Wetter und hitzköpfige Menschen.
Bevölkerung
Wahrscheinlich aufgrund des oft sehr schlechten Wetters in der Donnerküste, hat sich über die Jahrhunderte eine große Gastfreundlichkeit bei den Menschen der Donnerküste eingebürgert. Es gilt als absolut verpönt, einem müden Reisenden eine Unterkunft zu verweigern oder ihm keine anzubieten, sollte er eine benötigen.
Die Menschen der Donnerküste sind im ganzen Königreich für ihre Gastfreundschaft und Geselligkeit bekannt. So ist es auch kein Wunder, dass die meisten Trinkspiele ihren Ursprung an der Donnerküste gemacht haben. So gesellig sie auch sind, gelten die Menschen von der Donnerküste oft als stur und hitzköpfig. Jedoch so schnell auch ein Streit in einer Taverne an der Donnerküste entbrennt, so schnell ist er auch wieder vorbei und es wird ein Versöhnungsbier getrunken. Personen von der Donnerküste sind in den anderen Fürstentümern recht beliebt und haben den Ruf lustig und unterhaltsame Persönlichkeiten zu sein, egal ob das auch tatsächlich auf alle Menschen von der Donnerküste zustimmt.
Geschichte
Die Geschichte der Donnerküste ist von Konflikten geprägt, sei es durch Kämpfe mit Hügelriesen oder Scharmützel mit verfeindeten Adelshäusern aus anderen Fürstentümern. Gegen die eigenen Leute kämpfte man jedoch nie. In der Geschichte ist von keinem Vorfall bekannt, bei der Konflikt zwischen Adelsfamilien aus der Donnerküste nicht mit einem Zweikampf geregelt werden konnte. Keine einzige Schlacht zwischen zwei Armeen aus der Donnerküste ist bekannt.
In der Geschichte brachte die Donnerküste einige große Krieger hervor und zeigte in den Kriegen des Königreichs, dass die Donnerküste starke Kämpfer und geschickte Heerführer beheimatet. In nicht wenigen Auseinandersetzungen erwiesen sich die Armeen der Donnerküste als entscheidender Faktor der Arnfels den Sieg gegen die einfallende Barbarenarmeen aus dem eisigen Norden oder Kriegen gegen Vayrac bescherte.
Wirtschaft
Durch das harsche Klima wächst nicht besonders viel in der Donnerküste. Lediglich Rüben, Karotten, Erdäpfel und sonstige Dinge, die unter der Erde wachsen, lassen sich dort gut anpflanzen. Darüber hinaus, so sagen zumindest die Einheimischen der Donnerküste, gibt es an der Donnerküste das beste Wild im ganzen Königreich und die geschicktesten Jäger noch dazu.
Neben der sehr eingeschränkten Landwirtschaft, tut sich auch sonst die Wirtschaft des Fürstentums nicht durch etwas besonderes hervor. Alle klassischen Wirtschaftszweige sind vertreten, versorgen aber größtenteils die eigene Bevölkerung und ex- oder importieren nicht im größeren Stil.
Lediglich die Bier-Industrie mag besonders an der Donnerküste sein. Kaum in einem anderen Fürstentum gibt es so viele Brauereien oder wird so viel Bier gebraut – und wahrscheinlich auch getrunken. Drei bekannte Biermarken aus Privatbrauereien kämpfen um die Vormachtstellung als bestes Bier des Königreiches oder vielleicht auch Kontinents – obwohl da manche Zwergenbrauereien widersprechen würden. Die Sturmschild Brauerei, die Donnerbier Brauerei und die Westgold Brauerei gelten als die besten Bierhersteller im Land und verkaufen ihr Bier nach ganz Arnfels und nicht selten auch quer über den ganzen Kontinent.
Geographie und Klima
Die Donnerküste war seit jeher für sein schlechtes und besonders raues Wetter bekannt, das hat sich auch nach dem Zusammenschluss der Stämme zum Königreich Arnfels nicht geändert. In keinem der anderen Fürstentümer regnet es so viel wie in der Donnerküste. Starker peitschender Wind, dicker Regen, Nebel und Stürme stehen auf der Tagesordnung, wobei es im Frühling am besten und im Herbst am schlimmsten ist. Sommer werden meistens nicht sonderlich warm und erreichen oft höchstens 25°, während die Winter recht mild sind. Temperaturen fallen in den Wintermonaten meistens nicht unter -3° C. Neben dem dichten Nebelwald im Zentrum der Seedorn-Halbinsel, die die Donnerküste ausmacht, ist der Rest des Landes von sanften Hügeln geprägt.
Militär
In Zeiten des Krieges kann die Donnerküste zahlreiche starke Krieger mustern. Beinahe jedes Adelshaus hat eine eigene Kriegertradition und eine eigene Art zu kämpfen. Dies schlägt sich in einer Vielfalt aus Waffen, Rüstungen und Taktiken in den Armeen der Donnerküste nieder, die eine spezialisierte Strategie im Krieg erlauben.
Jedoch zur besonderen Stärke des Militärs der Donnerküste zählen dessen Tiermeister und deren Kriegsbären. Vor vielen Jahrhunderten gelang es ein paar Tiermeistern sich mit Bären anzufreunden, mit denen sie bis heute noch, Seite an Seite in die Schlacht ziehen. Einigen wenigen tollkühnen Tiermeistern gelingt es, auf besonders großen dieser Bären sogar in die Schlacht zu reiten.