1. Lieux

Osadia

Osadia ist ein fruchtbares und idyllisches Land östlich des Wolfsgebirges in Dossyr. In den dortigen friedlichen, kleinen Dörfern und Gehöften lebt vor allem eine große Halbling-Bevölkerung. Dank des milden Klimas und der fruchtbaren Böden eignet sich die Gegend hervorragend zum Ackerbau. Jedoch droht stets ein Hobgoblin-Angriff, die von Osten her, aus dem Ödland, in die weiten Steppen, Ebenen und Hügel einfallen. Zusammen mit den nomadischen Zentauren, die die nördlichen Ebenen ihre Heimat nennen, einem Frühwarnsystem und starkem Zusammenhalt, trotzt die Bevölkerung von Osadia jedoch allen Gefahren.

 

Regierung

Osadia wird vor allem auf Gemeinde- und Regionalebene regiert und verwaltet. Dörfer und Städte haben demokratisch gewählte Bürgermeister und Gemeinderäte, die sich auf Gemeindeebene weitestgehend autonom selbst verwalten. Der Bürgermeister der Hauptstadt Schönsteg gilt als Bürgermeister von ganz Osadia und ist das Oberhaupt im Land. Der Bürgermeister von Osadia stritt jedoch nur aufs Programm um landesweite Bemühungen zu verwalten und zu korrigieren. Dazu zählen internationale Handelsabkommen, internationale Politik oder die Landesverteidigung.

 

Demographie

Halblinge sind das meist verbreitete Volk in Osadia, da seit jeher Halblinge das weite Grasland und die sanften Hügel von Osadia ihr Eigen nennen. Ebenfalls leben seit jeher Zentauren in den nördlichen Steppen des Landes. Menschen und andere Völker leben eher in den Grenzgebieten und den größeren Siedlungen des Landes.

  • Halblinge:                        61 %
  • Menschen:                     20 %
  • Zentauren:                     12 %
  • Sonstige:                         7 %

 

Bevölkerung

Da die meisten Bewohner von Osadia Halblinge sind, hat sich eine starke Halblingskultur im Land, auch unter den anderen Bewohnern etabliert. Bis auf die Zentauren im Norden, haben sich andere Völker wie Menschen dem Halbling-Lebensstil in Osadia angenähert.

Osadianer sind in der Regel freundlich, fröhlich und lebenslustig. Die Bewohner von Osadia bevorzugten ein ruhiges, normales und friedliches Leben. Nicht kämpfen und ihr Land regelmäßig gegen Hobgoblins verteidigen zu müssen, wäre ihnen am liebsten, doch alle Bestrebungen dauerhaften Frieden mit den Hobgoblins aus dem östlichen Ödland in der Vergangenheit, waren vergeblich. Außerdem gelten Osadianer als sehr großzügig und teilen auch in mageren Zeiten gerne, was sie haben. Dies spiegelt darin wider, dass in Osadia das Schenken und Beschenket werden sehr beliebt ist.

In Osadia schätzt man die Bande der Familie und der Freundschaft ebenso wie die Annehmlichkeiten von Heim und Herd. In Osadia hält man zusammen. Insbesondere wenn Hobgoblins das Land bedrohen, verteidigt man Osadia mutig, leidenschaftlich und gemeinsam die Felder und Gehöfte der Nachbarn.

 Die wenigsten träumen von Gold oder Ruhm. Selbst die Abenteurer in Osadia wagen sich meist aus Gründen der Gemeinschaft, der Freundschaft, des Fernwehs oder der Neugierde in die Welt hinaus. Osadianer leben meist in ländlichen, abgelegenen Regionen, wo schnell ein Alltag und einkehrt. Deswegen lieben viele es viele von ihnen neue Dinge zu entdecken, selbst einfache Dinge wie eine exotische Speise oder einen ungewohnten Kleidungsstil.

Die meisten Bewohner von Osadia schätzen praktische Arbeit und packen gerne mit den Händen, wie bei der Landwirtschaft oder der Gartenarbeit im heimischen Gemüsebeet. Die praktische Seite der Osadianer geht über ihre Kleidung hinaus. Sie befassen sich mit den Grundbedürfnissen und einfachen Vergnügungen und haben wenig übrig für Prunk und Protz. Selbst die reichsten Leute in Osadia bewahren ihre Schätze lieber in einem Keller auf, als sie für alle sichtbar auszustellen. Sie haben ein Händchen dafür, die einfachste Lösung für ein Problem zu finden, und haben wenig Geduld für Zauderei.

 

Geschichte

Osadia hat kaum nennenswerte Geschichte. Das fruchtbare Ackerland wurde seit jeher von der dortigen, meist Halblingen, Bevölkerung bestellt. Erst nach dem Zweiten Großen Krieg entschlossen sich die unzähligen Gemeinden von Osadia zu einem offiziellen Staat zusammenzuschließen. Der Staat Osadia, wurde schließlich im Jahr 208 NS ausgerufen. Jedoch gleicht Osadia eher einer Konföderation von Städten und kleineren Gemeinden, als einem homogenen Staat.

Die Geschichte von Osadia ist mit unzähligen Überfällen gefüllt. Die Hobgoblin-Stämme, die in dem weiten Ödland im Osten von Osadia leben, überfallen alle paar Jahre, in unregelmäßigem Abstand, das Land – mit variierendem Erfolg. Manchmal wird die einfallende Hobgoblin-Horde sofort an der Grenze abgewehrt, manchmal dringen sie bis tief in das Land ein und ziehen eine Schneise des Chaos durch das Land. Der größte Überfall fand vor 23 Jahren statt. Dabei stieß eine Hobgoblin-Armee bis zur Hauptstadt Schönsteg vor, konnte jedoch erfolgreich abgewehrt und anschließend aus dem Land verjagt werden.

 

Wirtschaft

Entwickelte Industriezweige von Osadia beruhen meist auf den Komfortbedürfnissen der Bewohner. So gibt es eine ausgeprägte Lebensmittelindustrie, etwa Fleischereien und Großhändler. Ein wohlhabender Bewohner verfügt über mehrere Speisekammern, die gefüllt werden wollen. Ebenfalls stark ausgeprägt ist das Gastronomiegewerbe, da das Entspannen in einem Wirtshaus nach einem langen Arbeitstag auf den Feldern sehr beliebt und eine alte Tradition ist.

Ein einträgliches Geschäft ist der Handel und Anbau von Tabak. Es wird auf vor allem auf Plantagen im Südwesten des Landes angebaut und ist der einzige Exportartikel von Osadia, der weit über die Grenzen des Landes verkauft und verschifft wird. Ein Importwesen gibt es kaum. Gelegentlich gelangen auch Zwergenwaren aus dem westlich gelegenen Wolfsgebirge nach Osadia.

Darüber hinaus ist die osadische Wirtschaft weitgehend ständisch-agrarisch geprägt. Vornehme Familien leben vom ererbten Vermögen und Grundbesitz. Erwerbsarbeit gilt in diesen besseren Kreisen als verpönt. Einfache Leute, sofern nicht Knechte oder Dienstleute, betreiben Landwirtschaft und führen kleine Handwerksbetriebe. Wichtigste Erzeugnisse in Osadia sind Getreide, Gemüse, Obst, Holz und Tabak.

Eine Maschinentechnologie ist kaum vorhanden. Die komplexesten Maschinen sind Mühlen, landwirtschaftliche Geräte oder der Blasebalg einer Schmiede. Dementsprechend gibt es auch keine Maschinenindustrie.

Bemerkenswert ist die Existenz des Auktionshauses Lochner, Lochner & Holzer, in der Hauptstadt Schönsteg. Da man in Osadia gern und oft Geschenke macht, bei denen es sich oft um Möbel und Antiquitäten handelt, sammeln sich in den Wohnhöhlen und Häusern der Bewohner im Laufe der Zeit eine beachtliche Menge Hausrat an. Mit diesem muss im Falle einer Haushaltsauflösung irgendwie verfahren werden, weswegen er im Auktionshaus versteigert wird.

 

Geographie und Klima

Das Klima in Osadia zeichnet sich durch recht warme Sommer, kühle, aber nicht übermäßig kalte, Winter aus. Während es zwar regelmäßig regnet und das Land somit fruchtbar bleibt, ist Schnee im Winter umso seltener. Im Regelfall ist Osadia warm genug, dass Flüsse und Teiche im Winter nicht zufrieren.

Geografisch gesehen ist Osadia im Norden von weiten Graslandschaften und Steppen geprägt. Je weiter südlich man kommt desto hügeliger und bewaldeter wird. Im Süden findet man sanfte Hügel und kleine Wälder.

Der große Malzblatt-Fluss zieht sich aus dem Wolfgebirge im Westen durch das Land, und spaltet sich im späteren Verlauf bei der Hauptstadt Schönsteg, in zwei Flussarme.

 

Kultur

Osadianer liebten ein abenteuerliches, aber idyllisches Leben mit Landwirtschaft, Essen und Geselligkeit. Deswegen dreht sich die Kultur von Osadia vor allem um drei wichtige Grundpfeiler: Essen, Bier und Festivitäten. Osadia hat eine ausgeprägte Kneipenkultur. Für viele Osadianer ist es sehr beliebt den Arbeitstag bei einem Kartenspiel und einem Bier im Dorfgasthaus ausklingen zu lassen. Jedes Dorf hat ein eigenes Gasthaus. Größere Siedlungen und Städte haben sogar mehr. Die Gasthäuser brauen ihr Bier selbst. Reiche Bewohner unterhalten daneben auch eigene Weinkeller.

Viele Osadianer haben auch eine Vorliebe für Gartenarbeit und Kräuterkunde. Die meisten Haushalte halten sich einen kleinen Garten, in dem sie eigenes Gemüse oder Früchte anbauen.

Feste sind die wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse. Seihen es Geburtstagsfeiern, bei denen bei runden Geburtstagen nicht selten der ganze Ort eingeladen wird, Hochzeiten, oder sonstige gesellschaftliche Anlässe oder Gründe zum Feiern, die Osadianer feiern gerne und viel. Feiern in Osadia werden in der Regel mit viel Musik und Tanz, Torten, Essen und Bier gefeiert. Sie dauern bis spät in die Nacht, nicht selten bis zum Sonnenaufgang. Zu den wichtigsten Festen im Jahr zählen die Sommer und Wintersonnenwende, sowie die diversen Feiertage der Götter. Auch die Ernte wird ausgiebig durch zahlreiche Erntedankfeste gefeiert.

Vornehme und wohlhabendere Osadianer gehen zur Zerstreuung auf die Jagd oder unternehmen Wanderungen. Auch Kahnfahrten und Lustfahrten auf dem Malzblatt-Fluss sind üblich. Darüber hinaus gelten Auslandsreisen als Nervenkitzel abenteuerlustiger junger Angehöriger der Edelfamilien. Nicht so wohlhabende Osadianer überschreiten die Landesgrenzen in der Regel nicht. Die einfachen Leute sind meist an Haus und Hof gebunden. Selten kommen sie über die Grenzen der Region, in der sie leben, hinaus. Diese Provinzialität führt oft zur Ausbildung von Vorurteilen und Stereotypen gegenüber den Bewohnern anderer Regionen in Osadia.

Beispielsweise gelten die Bewohner der nördlichen Ebenen oft als etwas einfach gestrickte Hinterwäldler, oder die Leute aus dem Südwesten, südlich des Malzblattes, gelten gerne als reiche Angeber. Leute dem Gebiet zwischen den beiden Flusszweigen gelten oft als sonderbar, während Osadianer aus dem Südosten des Landes als harte, Draufgänger und hitzköpfig gelten. Bewohner der Hauptstadt gelten ohnehin als ein eigener Schlag von Leuten, der von allen anderen Bewohnern des Landes als am unangenehmsten empfunden wird. Dies sind jedoch nur Stereotypen, die oft nicht wirklich stimmen, beziehungsweise für viele ohnehin nur harmlose Scherze sind.

Osadianer mögen einfaches Essen wie Brot, Fleisch, Kartoffeln und Käse und trinken auch gerne Bier, oft in Gasthäusern. Sie sind auch dafür bekannt, dass sie eine besondere Vorliebe für Kuchen und Torten haben. Außerdem rauchen sie auch gerne Tabak aus oft langen und kunstvollen Holzpfeifen. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass Osadianer eine übermäßige Vorliebe für Pilze haben und diese vor vielen anderen Nahrungsmitteln schätzen. Eine häufige Beschäftigung für jüngere Osadianer ist die Pilzjagd.

Während ein Großteil der Bevölkerung in Häusern und Höfen lebt, leben einige, insbesondere wohlhabendere Halblinge, manchmal in Wohnhöhlen. Man findet sie an Hängen, Abhängen und Ufern.

Eine Besonderheit der Kultur von Osadia ist die enge Zusammenarbeit mit den nomadischen Zentauren-Stämmen im Norden des Landes. Seit vielen Jahrhunderten arbeiten beide Kulturen eng miteinander zusammen. Es wird gehandelt, getauscht und einander geholfen, wo man kann. Insbesondere wenn ein Angriff von Hobgoblins droht, unterstützen die Zentauren die Osadianer bei der Verteidigung des Landes.

Dadurch, dass das Land regelmäßig von Hobgoblins überfallen wird, hat sich im Land ein Frühwarnsystem etabliert. In den östlichen Siedlungen gibt es oft einen gesellschaftlichen Dienst, der als Wachtdienst bezeichnet wird. Der Dienst wechselt durch die Bevölkerung wöchentlich. Die Wachen patrouillieren die östlichen Grenzen und halten in Aussichtspunkten Ausschau. Sehen die eine sich nähernde Hobgoblin-Armee schlagen sie Alarm. Es gibt eigene Boten, die die Kundschaft von Ort zu Ort bringen, damit eine Miliz aufgestellt werden kann um das Land zu verteidigen. In den Ortschaften wird die Warnung vor einfallenden Hobgoblins mit einem Horn bekannt gegeben, dass mittlerweile das Wachthorn genannt wird.

 

Militär

Osadia ist ein friedlicher Ort, der ohne eine Vielzahl an Soldaten und Wachen auskommt. Die Gemeinden haben oft nur wenige Wachen, die das Gemeindegebiet patrouillieren. Eine Armee gibt es in Osadia nicht. Bei Falle eines Angriffes wird, unter Koordination des Bürgermeisers von Osadia, eine Miliz aufgestellt, die selbst eigene Waffen und Rüstungen mitbringt. Außerdem wird man im Kampf durch die Zentauren aus dem Norden unterstützt, die versiert im Umgang mit Waffen sind. Besonders die Zentauren-Kavallerie, die manchmal Osadianer auf sich reiten lassen, ist effektiv im Kampf gegen Bedrohungen. Des Weiteren setzen wohlhabendere Bewohner auf den Einsatz von Söldnern, um ihr Hab und Gut zu verteidigen.

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