Im Südosten von Dossyr liegt das Land des Goldenen Lotus, Shirokatsu. Seit dem Krieg zwischen den Göttern und den Titanen sind die Grenzen zu den Elementar-Ebenen in Shirokatsu besonders dünn und üben ihren Einfluss auf das Land dort besonders stark aus. In vier Provinzen, jede davon von einem der Elemente dominiert, hat man Frieden mit den Elementen geschlossen und lebt man Seite an Seite mit den unzähligen Elementar-Geistern, die dieses Land ebenso ihre Heimat nennen. Einst ein stolzes Kaiserreich der Traditionen und des Pflichtbewusstseins, zerbrach es vor 150 Jahren als eine große Seuche das Land heimsuchte. Jetzt ist es ein Land, das von regionalen Anführern regiert wird, während der Drachenkaiser versucht seine alte Macht und Einfluss in den Provinzen wiederherzustellen.
Regierung
Shirokatsu wird formell vom Drachenkaiser, derzeit Yonezu Katatame, von der Hauptstadt Samagure aus regiert. Shirokatsu, einst ein feudales Land, ist jetzt gleicht es eher einem föderalem Staat, aus vier Bundestaaten ("Provinzen"), die sich eigenständig verwalten und nur selten übergeordnete Anweisungen vom Kaiser erhalten – die sie oft auch nicht befolgen.
Viele Adelige und auch der Drachenkaiser selbst, warten auf die Rückkehr eines Goldenen Drachen, der sie in eine neue Zukunft führen wird. Während manche glauben, es wäre ein neuer, von den Göttern auserwählter Drache, glauben andere an eine Reinkarnation oder Auferstehung Ixatars. Wieder andere haben aufgegeben und denken, dass sich Ixatar in seiner Prophezeiung geirrt hat, es nie einen neuen Drachenherrscher geben wird und deshalb der Drachenkaiser zurücktreten und offiziell die Unabhängigkeit der Provinzen erklären soll.
Shirokatsu ist in vier Provinzen unterteilt. Diese Regionen werden alle von einem unterschiedlichen Element dominiert und besitzen unterschiedliche Regierungsformen. Samagure, die Hauptstadt und Sitz des Drachenkaisers, liegt außerhalb der Provinzen. Dessen Wappen ziert der Goldene Lotus.
Die vier Provinzen lauten:
- Das Reich der Kajirane (Feuer)
Das Reich des Kajirane (oft auf einfach nur "Kajirane" genannt) ist das westlichste Gebiet von Shirokatsu und befindet sich südlich der Gesegneten Straße, zwischen der Westküste und den Wäldern am Ufer des Kawatake-Flusses. Es ist das Reich der Kriegerfürsten, der sogenannten "Kajirane", die von ihren Festungen aus regieren. Der "Rat der Fünf Krieger" verwaltet die Provinz, eine Zusammenkunft der fünf Fürsten der größten Städte von Kajirane. Der Rat wählt unter sich einen Ratsvorsitzenden, der Kajirane gegenüber dem Drachenkaiser oder den anderen Provinzen vertritt.
- Die Gesellschaften der Tsuchimite (Erde)
Oft einfach nur Tshuchimite genannt, wird auch das Zweistromland genannt und erstreckt sich zwischen den beiden Flüssen Kawatake und Shobu. Auch die Wälder jenseits der beiden Flüsse zählen zu Tsuchikuni und nicht zu Kajiriku oder Mizuriku. Tsuchimite ist kein formaler Staat. Es ist ein Gemeinschaft an selbst verwaltender, verbündeter Siedlungen. Die Siedlungen haben keine Regenten, sondern treffen Entscheidungen in Form einer Versammlung bei der diskutiert wird um einen Konsens zu erreichen. Ist dies nicht möglich, wird abgestimmt.
- Das Fürstentum von Mizutake (Wasser)
Mizutake, die größte Region, befindet sich östlich des Shobu-Flusses und bezeichnet die Küstenregionen und weiten Grasebenen im Südosten des Landes. Es ist eine konstitutionelle Erbmonarchie, die vom "Fürst der Fluten" regiert wird und seine Macht mit lokalen, gewählten Anführern gemäß der Konstitution des Fürstentums teilt.
- Die Republik von Kukima (Luft)
Kukima ist die nordöstlichste Region, nördlich der Gesegneten Straße, westlich des Kawatake und südlich des Schattengebirges. Kukima ist eine demokratische Republik, in der lokale Regierungen und die Regierung der gesamten Republik per Mehrheitswahl bestimmt werden. Kukima besitzt mehrere Parteien, die sich für unterschiedliche Ziele einsetzen. Das gewählte Oberhaupt des Provinz wird als "Kanzler" bezeichnet.
Demographie
Die Bevölkerung von Shirokatsu wird von Menschen dominiert. Doch auch andere Völker sind dort vertreten – insbesondere jene die einen Ursprung in den Elementaren Ebenen haben. Die Bevölkerung des Land des Goldenen Lotus verteilt sich wie folgt:
- Genasi 38 %
- Menschen 21 %
- Zwerge 10 %
- Halblinge 8 %
- Elfen 7 %
- Aarakocra 6 %
- Sonstige 10 %
Bevölkerung
Shirokatse gelten als sehr höfliche, zurückhaltende Leute. Respekt und Loyalität sind sehr wichtige Tugenden in der Gesellschaft von Shirokatsu. Weiters gilt das Leben im Einklang mit der Natur und den Elementen als sehr wichtig.
Viele Shirokatse sind stolz auf ihre regionale Herkunft. So ist es nicht ungewöhnlich, dass jemand von einem regionalen Charakter (und nicht von einem shirokatse Nationalcharakter) spricht. Die Identität und Kultur einer Region werden oft durch einen Aspekt der Kultur symbolisiert, wie z. B. durch die lokale Küche, Dialekte, charakteristisches Volkshandwerk und traditionelle darstellende Kunst. Regionen werden in der Regel mit einem berühmten lokalen Produkt in Verbindung gebracht, das aus lokalen Ressourcen hergestellt wird, oder mit einem für das Gebiet einzigartigen Industriezweig, wie Keramik, Werkzeug oder Kunsthandwerk.
Manchmal ist die regionale Identität auch mit Persönlichkeitsmerkmalen oder sozialen Eigenschaften und Haltungen verbunden. So gelten beispielsweise die Bewohner von Kajirane als aufbrausend und passioniert, während die Bewohner aus Mizutake eher als gelassen und ruhig gelten. Personen aus Kukima gelten als kontaktfreudig und informell und Personen aus Tsuchimite als widerstandsfähig, pragmatisch und manchmal stur.
Geschichte
Die elementare Natur von Shirokatsu geht auf den Kampf der Obersten Götter gegen die Elementaren Titanen, am Anbruch des Ersten Zeitalters, zurück. Es wird vermutet, dass im heutigen Land des Goldenen Lotus, damals die größten und/oder letzten Schlachten gegen die Titanen stattfinden und deshalb der Schleier der Existenzebenen hier besonders dünn und geschwächt ist.
Fakt ist jedoch, dass nach dem Sieg der Götter und der Besiedelung der Welt, ein Goldener Drache damit beauftragt wurde, die neuen Bewohner des Landes vor den immer noch drohenden Gefahren der Elemente zu beschützen. Der Drache hieß Ixatar, der Goldene Lotus, und übernahm nicht nur den Schutz des Landes, sondern wurde von dessen Bewohnern auch als deren Anführer auserwählt.
Für knapp 4.000 Jahre kümmerte sich Ixatar um das wohl von Shirokatsu, doch auch sein Leben ging irgendwann zu Ende. Vor seinem Tod ernannte er unter seinen treuesten Anhängern einen Nachfolger, der sich durch seine Weisheit, Güte und Talent hervorgetan hatte. Dieser Nachfolger hieß Hondou Nakamune – der erste Drachenkaiser von Shirokatsu. Ixatar prophezeite vor seinem Tod, dass eines Tages ein Drache zurückkehren würde, um die Bewohner von Shirokatsu wieder zu führen. Bis dahin sollen die Drachenkaiser, in seinem Namen, über das Land walten und zu Wohlstand und Frieden führen. Die Nakamune-Dynastie regierte Shirokatsu für die nächsten Jahrtausende, bis zum Ersten Großen Krieg. Im Kampf gegen die Aberrationen und Verräter fiel der letzte Drachenkaiser der Nakamune-Familie, Saito Nakamune. Noch während des Krieges übernahm seine jüngere Schwester, eine geborene Nakamune, Oku Moroyuki. Die Moroyuki-Dynastie unter Oku überdauerte den Krieg und herrschte über das Land des Goldenen Lotus für viele Jahrtausende und auch während und nach dem Zweiten Großen Krieg und die Separation der Götter.
Unter der Moroyuki-Dynastie verwandelte sich Shirokatsu in ein striktes, traditionelles Feudalreich. Verschiedene Gesellschaftsschichten, inklusive der neuen Samuraischicht, verhärteten sich über Jahrhunderte, bis schließlich ein Kastensystem entstand, dass große Teile des Lebens beeinflusste. Die Lehren der Vorfahren wurde aufs höchste geehrt; Geschichte und Tradition wuchsen zu den wichtigsten Aspekten in Shirokatsu heran. Bald war es wichtiger wer dein Vorfahre war als wer man selber war. All dies führte dazu, dass Shirokatsu ein rigides, unflexibles Reich wurde, indem Neuerung und gesellschaftlicher Wandel hart erkämpft werden musste und langsam von statten ging.
Die festgefahrenen soziale Positionen und damit einhergehende langsame Reaktionszeit bei Krisen wurde dem Land des Goldenen Lotus schließlich zum Verhängnis: Im Jahr 1327 NS brach eine große Seuche im Land aus. Das "Knochenfieber" wurde von Händlern aus den Schattenlanden eingeschleppt und verbreitete sich im Kaiserreich wie ein Leuchtfeuer. Zwei von drei Bewohnern des Landes fanden damals den Tod – so auch die kaiserliche Familie. Die Krankheit raffte die gesamte Kaiserfamilie dahin, einschließlich der nächsten Erben. So kam es dazu, dass ein entfernter Verwandte der Nakamune-Blutlinie, namens Kitagaki Katatame, das Amt des Drachenkaisers antrat und das Zeitalter der Katatame-Dynastie einleitete.
Die Katatame-Dynastie musste jedoch ein schweres Joch auf sich nehmen. Nach der Seuche war das Land beinahe entvölkert und ging im Chaos unter – zu viele waren gestorben. Ernten verrotteten auf den Feldern, da es zu wenige Bauern gab und sie zu bestellen; Verbrechen und Plünderungen verwüsteten Städte, da die wenigen Wachen die Ordnung nicht aufrecht erhalten konnten – das Reich kollabierte. Shirokatsu zerbrach. Provinzen mussten sich selbst erhalten. Der Drachenkaiser, selbst ohne Mittel das Land wieder zu vereinen und Ordnung wiederherzustellen, musste dies hinnehmen und konnte nur das Gebiet um die Hauptstadt Samagure wieder unter die Kontrolle der Kaiserwürde bringen.
In den Jahrzehnten die folgten, erholte sich das Land langsam. Von seiner Macht und Einfluss beraubt, musste der Drachenkaiser zusehen, wie sich neue Fraktionen im Land erhoben und mehr und mehr Ländereien ins sich vereinten. Die vier heutigen Regionen entstanden, vereint durch die elementaren Einflüsse in den Gebieten. Obwohl es nie eine offizielle Lossagung und Abspaltung vom Drachenkaiser gab, verwalten sich die vier neuen Regionen sehr eigenständig. Konflikte in Shirokatsu enstehen manchmal zwischen den Regionen, oder auch innerhalb der Regionen, wo um Ressourcen oder Ländereien gekämpft wird. Der Drachenkaiser ist gegenwärtig eher eine zeremonielle Position, eine Gallionsfigur des Landes, der eher "Empfehlungen" als Anweisungen an die Oberhäupter der vier Regionen gibt.
Die Katatame-Dynastie regiert bis heute über Shirokatsu. Der aktuelle Drachenkaiser Yonezu Katatame hat große Ambitionen und möchte das Land des Goldenen Lotus in eine neues Goldenes Zeitalter führen. Dazu benötigt er jedoch die Unterstützung der vier Regionen und deren Anführer – was sich historisch jedoch als schwierig erwiesen hat.
Wirtschaft
Der wirtschaftliche Grundpfeiler von Shirokatsu bildet die Reiswirtschaft. Reis ist das Grundnahrungsmittel Nummer Eins und im ganzen Land wichtiger als Brot.
Reis wird vor allem in Mizutake, auf den weiten offenen Reisfeldern, angebaut. Neben Reis werden auch andere Erzeugnisse, vor allem durch die Orient-Handelsgesellschaft, in den Rest der Welt exportiert, wo Reis und shirokatse Waren als besonders exotisch und begehrt gelten. Auch Viehzucht und Hochseefischfang ist ein wichtiges Standbein von Mizutake. Ebenfalls ist diese Provinz für ihren ausgezeichneten Tee bekannt.
Kajirane ist bekannt für dessen Bergbau und Schmiedetradition. In den Vulkanschmieden stellen jahrhundertealte Schmiedebetriebe wahre Meisterwerke an Werkzeugen, Waffen und Rüstungen her, die für hohe Summen im Kaiserreich und auch die ganze Welt verkauft werden.
Tsuchimite sind bekannt für ihren Fischfang und Forstwirtschaft. Fische aus den zwei Flüssen werden oft haltbar gemacht und überregional, nicht selten auch international, gehandelt. Das Holz und Holzerzeugnisse aus Tsuchimite gilt als hervorragend und ist sehr begehrt. Gemüse aus Tsuchimite ist auch ein wichtiges Handelsgut im gesamten Reich.
Kukima ist bekannt für dessen Käse und Milchprodukte, die von den zahlreichen Rinder-, Schaf- und Ziegenherden stammen, die in den windigen Bergen gehalten werden. Fleisch und Erze werden ebenfalls gehandelt.
Geographie und Klima
Shirokatsu ist ein sehr vielseitiges Land, das regional starke Unterschiede in Landschaft, Wetter und Klima aufweist. Diese Unterschiede kommen von den vier elementaren Regionen, in denen eines der vier Elemente für besonderes Wetter und Umwelteinflüsse sorgt. Im Allgemeinen ist festzuhalten, dass zwei große Flüsse namens Kawatake, der im Schattengebirge entspringt und in das Trinaosche Meer mündet, und Shobu, der sich im Inland vom Kawatake abspaltet und separat ebenfalls in das Trinaosche Meer mündet. Weiters herrscht in Shirokatsu gemäßigtes, vom Meer beeinflusstes Klima, mit regelmäßigem Niederschlag und fruchtbarem Land. Die Sommer werden selten über 35° C heiß und die Winter sind meistens schneereich, während die Temperaturen oft ein paar Grad unter Null sinken.
Kajirane bildet da möglicherweise die einzige Ausnahme. Diese Region ist die heißeste, trockenste und felsigste Region im Land des Goldenen Lotus. Kajiriku wird von felsigen Ebenen, kleinen Hügeln sowie Vulkanaktivität geprägt. Dabei beschränken sich die Vulkane auf Schild- und Spaltenvulkane. Besonders letztere sorgen für mehrere Lavaseen in der Region, die von kleinen Lavateichen bis hin zu großen Lavabecken reichen können. Auch heiße Thermalquellen kommen in Kajiriku oft vor und werden gerne für Badehäuser genutzt.
Mizutake hingegen ist ein flaches, feuchtes Gebiet, das von weiten Ebenen und (Reis-)Feldern dominiert wird. Hier gibt es am meisten Niederschlag und das Land wird am ehesten vom Meer beeinflusst, weshalb es hier feuchte und oft wärmere Winter gibt.
Tsuchimite zeichnet sich vor allem durch dessen große Wälder aus. Dies können Misch- oder auch Bambuswälder sein. Landwirtschaft im furchtbaren Zweistromland ist hier ebenfalls sehr wichtig, wobei hier eher der Gemüseanbau dominiert.
Kukima ist das hügeligste Gebiet von Shirokatsu und erstreckt sich auch bis ins Bergland des südlichen Schattengebirges. Dieses Land ist für dessen besonders starke Winde und harsche Winter bekannt.
Kultur
Der wichtigste Aspekt der shirokatse Kultur ist das Zusammenleben mit den vier Elementen. Seit der Gründung des Landes sind die Elemente ein Teil der Kultur. In Shirokatsu findet man zahlreiche Elementare und elementare Geister, die seit Jahrhunderten im Land und Seite an Seite mit den anderen Bewohnern leben. Elementare sind keine Seltenheit, sondern Teil der Gesellschaft und gelten als geehrte Teile des Landes, die immer willkommen geheißen werden und mehr als Teil der Natur von Shirokatsu angesehen werden. Zerstören beispielsweise Elementare etwas, wird das eher als natürliche Katastrophe angesehen, als ein persönliches Vergehen, da sie ja nur ihrer Natur folgen. Chwinga zählen zu den am meist verbeitesten Naturgeister im Land. Auch Mephits, Magmin, Geonids, Dust Devils, Galeb Duhrs, Xorn und klassische Elementare der vier Elemente sind keine Seltenheit in Shirokatsu.
Besonders wichtig sind die vier Elder Elementals, die in den vier Provinzen hausen. Der fliegende Schlangenadler Mairane, der Ursturm, die steinerne Schildkröte Nobijiko, der Felsvater, der feurige Phoenix Raitamo, der Sonnenvogel, und die flüssige Seeschlange Bushiwake, der Unermessliche Leviathan, sind die Wappentiere der vier Provinzen und nennen die Gebiete beziehungsweise die Gewässer der vier Provinzen ihre Heimat. Sie leben sehr zurückgezogen und sind nur sehr, sehr schwer anzutreffen. In Zeiten großer Krisen suchen mutige Entdecker die alten Elementargeister auf um Rat einzuholen.
Die vier Regionen und deren dominierenden Elemente hatten auch einen starken, prägenden Einfluss auf die Kultur und Bewohner der vier Regionen.
In Kajirane beispielsweise ist eine Region der Krieger und der Ehre. Die heißblütigen Bewohner der Region kämpfen seit jeher um die Vormacht in ihrer Provinz aber auch mit dem Drachenkaiser und den anderen Provinzen. Schmiedekunst, ehrenhafter Zweikampf und Thermalbäder zählen zu dessen wichtigsten kulturellen Eckpfeiler.
Mizutake hingegen ist ein Land der Fischer und Seefahrer. Seitjeher befahren die Bewohner aus Mizutake die Meere und Flüsse und bauten Boote. Fisch ist besonders wichtig und ist dort ein Hauptbestandteil der Nahrung. Weiters gibt es in Mizutake auch eine starke Teetradition. Viele verschiedene Teesorten werden hier täglich und zu jeder Mahlzeit serviert.
Kukima ist bekannt für dessen Musiker und Geschichtenerzähler. Seit jeher reisen fahrende Minnesänger aus Kukima durch Shirokatsu, bringen Neuigkeiten durch das Land und teilen die Geschichten und Lieder des Landes mit anderen. Doch die Berge und Hügel des Landes laden auch zur Meditation ein – eine Tätigkeit die ebenfalls dort weit verbreitet ist. Kukima beherbergt zahlreiche Klöster, in denen Mönche und Philosophen zurückgezogene Leben des Nachdenkens und der Reflexion führen.
Tsuchimite ist dafür bekannt, eine zurückgezogene Region zu sein, dessen Bewohner zum Einsiedlertum neigen. Lange Spaziergänge und das Wandern in den Wäldern und Feldern der Region zählen zu den Lieblingsbeschäftigungen der Leute aus Tsuchimite. Viele Leute dort schätzen Ruhe und Frieden über alles. Gärtnerei ist eine sehr beliebte Freizeitgestaltung und reicht von einem Gemüsebeet bis hin zu kunstvollen Skulpturen aus Büschen und sonstigen Pflanzen.
Die Elemente üben einen spürbaren Einfluss auf die dort lebenden Personen aus. Beispielsweise werden an keinem Ort der Welt so viele Genasi geboren wie in Shirokatsu. Die elementare Magie, die dem Land innewohnt, sorgt dafür, dass jedes Jahr zahlreiche Ungeborene im Mutterleib von den elementaren Kräften erfüllt und zu Genasi werden. Die elementaren Kräfte des Feuers neigen dazu Bewohner von Kajirane mit Temperament, Passion und Hitzköpfigkeit auszustatten. Mizutaker gelten oft als wandelbar und können sich leicht den Änderungen des Lebens anpassen. Tsuchimiter gelten als rigide und stur, aber widerstandsfähig und loyal. Kukimer gelten als gesprächig, kontaktfreudig aber sprunghaft zu sein.
Die traditionelle shirokatse Küche arbeitet mit dem, was im und rund um dem Land zu finden ist. Reis, Gemüse, Fisch, Bohnen, besonders die Soja-Bohne, Hirse, Süßkartoffel und Seetang sind wichtige Zutaten und Lebensmittel im Land. Reis nimmt dabei jedoch eine besondere Stellung ein und wird fast zu jeder Mahlzeit serviert.
Militär
Shirokatsu hat kein vereintes Militär. Der Drachenkaiser kann ein Heer aus den Bewohnern von Samagure aufstellen, ist darüber hinaus aber von der Unterstützung der Provinzen abhängig, die technisch gesehen dem Kaiser zu militärischem Beistand verpflichtet sind.
Die vier Provinzen stellen ihre eigenen, in der Regel Milizarmeen auf. Beispielsweise Kaijirane bekannt für dessen gut ausgerüsteten Truppen und Kriegerelite, die die Speerspitze ihrer Armeen bilden.