In Zentral-Saxor liegt Noxia, Heimat der ruhmreichen Noxier. Stärke, Gleichgewicht und Ehre sind dort die wichtigsten Werte und werden bis zum Blut verteidigt und hochgehalten. Vereint unter einem König, schlägt in der Brust der meisten Noxier immer noch das Herz eines Kriegers und so führt der Drang nach Glorie und Stärke immer noch oft zu Kriegen zwischen den Stämmen und Städten des Landes.

 

Regierung

Noxia wird von einem König regiert, der seinen Sitz in der Hauptstadt Karimeb hat. Die restlichen Dörfer und Städte werden von einem, vom König bestimmten, örtlichen Krieger verwaltet, die „Kothos“ heißen. Jedoch besagt die Tradition, dass jährlich, zu einem bestimmten Tag, Herausforderer um den Titel kämpfen können. So wird garantiert, dass der stärkste und größte Krieger regiert. Nur derjenige, der alle Herausforderer abwehren kann, verdient es zu regieren. Dies gilt auf für den König, wobei er nur von Kothos herausgefordert werden darf.

 

Demographie

Die Bevölkerungsaufteilung in Noxia ist wie folgt:

  1. Mensch: 69 %

  2. Loxodon: 12 %

  3. Leonin: 8 %

  4. Tabaxi: 5 %

  5. Sonstige: 6 %

 

Bevölkerung

Viele Noxier neigen dazu, ehrenhaft und pflichtbewusst zu sein, aber auch stolz, was manchmal zu tödlichen Ehrenduellen führt. Sie sind auch stolz auf ihre Selbstbeherrschung und ihren Anstand, aber besonders ungeheuerliche Beleidigungen können zu einer Blutschuld führen, die nur beglichen wird, wenn die Familie des Beleidigers ausgelöscht wird.

In Kontakt mit anderen Kulturen gelten Noxier oft als Hardliner, die ihre gesellschaftlichen Werte fest vertreten und oft wenig Verständnis für die Ansichten und Werte anderer Kulturen besitzen. Besonders mit ihren extremen Ansichten in Bezug auf Ehre und Stärke ecken Noxier oft mit anderen Nicht-Noxiern an.

Jedoch gelten Noxier auch als sehr loyal, da Verrat als unehrenhaft und schandhaft gilt. Haben Noxier dir einmal ihre Loyalität zugesprochen, bleiben sie einem treu, bis du sie von ihrem Versprechen entbindest.

 

 

Geschichte

Noxia ist ein verhältnismäßig junges Land. Bis vor 612 Jahren gab es kein vereintes Noxia. Zuvor war es aufgeteilt auf Dutzende Stämme der Noxier, die oft und viel Krieg miteinander führten. Territorien, Rohstoffe oder Meinungsverschiedenheiten waren oft der Grund für Krieg. Erst mit dem Aufkommen von Jabu Unina, Anführer des Goldmähnen-Klann, der mit seinen Kriegern die Stämme der Noxier vereinte, wurde Noxia geboren.

Jabu bezwang über 70 Stämme von Noxia und führte seine Kämpfer immer von vorderster Front aus an. Der Rest der Stämme ergab sich und unterwarf sich seiner Herrschaft, als sie sahen, dass er nicht aufzuhalten schien. Somit krönte sich Jabu schließlich zum ersten König der Noxier und machte sein Heimatdorf Karimeb zur neuen Hauptstadt des Königreiches. Karimeb wuchs über die nächsten Jahrhunderte zu einer großen Metropole an. Bis heute brechen öfters Kleinkriege zwischen Stämmen und manchmal sogar Kothos und dem König aus.

 

Wirtschaft

Noxia ist ein ziemlich isoliertes Land, dass lediglich ein wenig Seehandel und Karawanenhandel in Richtung Noodos, Nekara oder den Leonin-Nomaden betreibt.

Der meiste Handel findet im Land, zwischen Städte und Stämmen statt. Dort werden Textilien, Schmuck und Waffen gehandelt.

Im Land ist man an vielen Orten noch von der Jagd abhängig. Jedoch werden auch oft Tiere wie Schafe oder Ochsen gehalten. An den Orten wo Landwirtshaft betrieben wird, werden hauptsächlich Mais, Kürbisse und Kartoffeln angepflanzt.

 

Geographie und Klima

Noxia hat ein subtropisches bis tropisches Klima mit feuchtem, teilweise schwül-heißem Sommer (bis über 35 °C) und winterlicher Trockenzeit mit angenehmer Wärme (um 25 °C). In den höheren Lagen, die den größten Teil des Landes ausmachen, ist die sommerliche Hitze gemäßigt (25 bis 30 °C) und im Winter gibt es ab und zu gemäßigte Nachtfröste (bis −5 °C). Die Regenzeit dauert von November bis März, wobei über 90 % der jährlichen Niederschläge fallen, die im Schnitt 1000 mm betragen. In der Hauptstadt Harare liegt die durchschnittliche Temperatur bei 20 °C, sonst bei 19 bis 22 °C.

Das Land ist fast durchweg von Trockensavanne bedeckt, dominierend sind Miombo- und Mopane-Wälder. Häufig anzutreffen sind außerdem Affenbrot- und Leberwurstbaum sowie Schirmakazien. Das Gras der Savanne ist in der Trockenzeit braun und verdorrt, erreicht aber zum Ende der Regenzeit eine Höhe von bis zu zwei Metern; es bildet die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tierarten.

Im Norden von Noxia gibt es zunehmend Wälder, die auch feucht und tropisch sein können.

 

 

Kultur

Die Kultur von Noxia ist stark verankert in der langjährigen Kriegerkultur und -tradition der Stämme. Krieg war für die Noxier stets unglaublich wichtig und für die meisten auch ein ständiger Begleiter. Deshalb gibt es in der Kultur von Noxia mehrere fundamentale und extrem wichtige Kern-Konzepte und Werte:

Ganya – Ehre und Glorie. Ganya ist die Pflicht sich selbst und dem Stamm Ehre zu machen und Glorie zu bringen. Das bedeutet keine unehrenhaften Dinge, wie das Töten, Schänden oder Foltern von Nichtkämpfenden oder Grausamkeit, falls sich der Feind ergibt. Dieser „Schutz“ gilt jedoch nicht für Krieger. Krieger haben in Noxia, die volle Härte zu erwarten – es wird alles getan um zu gewinnen. Als ehrenhaft gelten Bescheidenheit, Vernunft, Gnade und Rechtschaffenheit. Es ist jedoch auch wichtig, die persönliche Ehre zu verteidigen, sollte sie von anderen angegriffen werden. Dies geschieht durch Diskussion oder durch einen Zweikampf, falls die andere Person auch ein Krieger ist.
Glorie hingegen meint, dass man Ruhm für den Stamm sammelt in dem man andere besiegt und große Taten vollbringt, um so das Ansehen des Stammes zu vergrößern. Dies führte in der Vergangenheit zu häufigen Kriegen, da es für viele der einfachste Weg war Ruhm zu erlangen. Der Ruhm und vollbrachte Taten und Siege werden in Form von Tattoos am Körper festgehalten. Je mehr Tätowierungen eine Person besitzt, desto ruhmreicher ist sie und desto höher ist ihr Ansehen.

Ayanda – Gleichgewicht. Ayanda wird oft mit dem Wort "Rache" in Verbindung gebracht. Im weiteren Sinne bedeutet Ayanda jedoch die Bewahrung von Gleichgewicht und Harmonie innerhalb einer Zivilisation. Nach dem Konzept von Ayanda muss ein Fehler immer korrigiert und eine Gefälligkeit vergolten werden, wobei die Mittel, mit denen dies geschieht, von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein können. Ayanda stellt das Gleichgewicht wieder her, wenn die sozialen Beziehungen unterbrochen werden. Dies kann in Form von einer Entschuldigung, einem Geschenk, Rache oder ausgleichenden Zahlungen sein, beispielsweise.

Ghakarhi – Stärke. Stärke ist einer der Tugenden, die von den Noxiern am meisten wertgeschätzt werden. Der Stärkste hat Recht. Er kann sein Volk am besten Schützen und muss kompetent sein, sonst wäre er nicht der Stärkste geworden. Ghakarhi geht Hand in Hand mit Ganya – der Stärkste zu sein ist sehr ehren- und ruhmvoll. Das Streben nach Stärke führt zu Verbesserung und stellt sicher, dass immer die besten Leute anführen und das meiste erreicht wird. Schwäche gilt als unehrenhaft. Schwache haben keine Hilfe zu erwarten, außer durch die Gnade der Starken.

Streitigkeiten zwischen Kriegern innerhalb des Stammes werden öffentlich durch Stockkampf ausgetragen. Der Zweikampf ist beendet, sobald Blut fließt, und der Gewinner versorgt die Wunden des Verlierers. Im Falle des Todes gibt es keine Anklage, solange die Regeln eingehalten wurden.

Trommeln sind ein wesentlicher Bestandteil der Noxier-Feste und werden immer von Tänzen und Gesängen begleitet. Die Ingungu-Trommel besteht aus einem gereinigten und von den Haaren befreiten Ziegenfell und einem schwarzen Tontopf.

In der Noxia-Kultur gibt es eine Reihe von Tänzen, mit denen verschiedene Lebensbereiche gefeiert werden. Der Jagdtanz symbolisiert die Tapferkeit, die es braucht, um zu jagen, indem er die Bewegungen von Jägern nachahmt. Der Tanz wird bei Zeremonien aufgeführt, bevor die Krieger auf die Jagd gehen. Um Verletzungen zu vermeiden, werden Stöcke anstelle von Speeren verwendet. Der Tanz des kleinen Schildes ist ein rhythmischer Tanz, der die militärische Einheit fördert und normalerweise bei königlichen Anlässen aufgeführt wird. Bevor sie in den Krieg ziehen, führen alle Krieger den Duna-Tanz auf, bei dem sie mit ihren Waffen fuchteln, die Zunge herausstrecken, furchteinflößende Kampfposen und Geräusche machen und die Augen weit aufgerissen haben. In Verbindung mit ihren einzigartigen Tätowierungen ist der Duna-Tanz eine Warnung an den Feind, die eine klare Botschaft aussandte und Angst einflößte. Die Tradition des Duna-Tanzes ist für die Noxier wichtig, denn wenn die Aufführung nicht perfekt war, sahen die Dorfältesten darin ein schlechtes Omen für den bevorstehenden Krieg. Die herausgestreckte Zunge des Duna-Tanzes hat eine furchterregende Bedeutung - sie warnt einen feindlichen Krieger, dass er sich in Nahrung für seinen Gegner verwandeln könnte, wenn er stirbt. Die Noxier essen diejenigen, die sie töteten, um ihre Kraft aufzunehmen, und nutzen ihre Körperteile zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen.

Die kulinarische Küche der Noxier besteht hauptsächlich aus vegetarischen Gerichten, die überwiegend aus Gemüse und Getreide bestehen. Stärke ist ein Grundnahrungsmittel und wird in Form von Brei und Bier zubereitet. Mais, Kürbisse und Kartoffeln sind gängige Zutaten für traditionelle Gerichte.

Ochsen werden nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten und Volljährigkeitsfeiern geschlachtet. Die Noxier essen traditionell mit Holzschüsseln und Löffeln. Vor dem Essen werden die Hände gewaschen und nach dem Essen wird der Mund ausgespült.

Amazi, vergorene Milch, gilt als Delikatesse und darf nur mit Familienmitgliedern geteilt werden. Die Milch wird in einem Kürbis zum Gerinnen gebracht und die Molke wird entfernt. Der Geschmack wird als eine Mischung aus Hüttenkäse und normalem Joghurt beschrieben. Die Noxier glauben, dass Amasi Krieger stark macht. Amasi verbessert auch die Verdauung.

Das Bierbrauen ist ein dreitägiger Prozess. Mais und Sorghum (Getreidepflanze) werden einen Tag lang in Wasser eingeweicht. Der Inhalt wird dann mit trockenem Sorghum gekocht und zum Abkühlen gestellt. Am dritten Tag wird das Gebräu durch ein Sieb gefiltert und kann noch am selben Tag verzehrt werden.

 

Militär

In Noxia ist jeder Bürger ein Krieger, der im Stande ist eine Waffe zu halten, älter als 15 ist und körperlich noch dazu im Stande ist. Im Falle eines Krieges wird erwartet, dass alle Krieger, die nicht essentielle Aufgaben wie Landwirtschaft betreiben, zu den Waffen greifen und ihren Stammesführern, Kotho oder König folgen und für sie kämpfen.

Die Noxia-Krieger sind meistens mit Speeren und Keulen unterschiedlicher Größe bewaffnet, die meist aus Metall, Holz, Stein und Knochen hergestellt wurden. Noxier ziehen traditionell eher mit leichter Rüstung in den Kampf.

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