Der Obelisk im Reichsforst
Nach zweiwöchigen Aufenthalt in Silz beauftragt die Gräfin die Helden einen kleinen Steinobelisken im Reichsforst ausfindig zu machen, den Gereon der Einhändige aufgestellt haben soll.
Es besteht die Hoffnung, dass der Obelisk weitere Informationen über Simyala enthält.
Weiter teilt sie mit, dass sie einen Magier einstellen wird, der die Gruppe bei ihrem weiteren Vorgehen unterstützen soll.
Auch Baron Allerich von Falkenwind wird an der Untersuchung teilnehmen, der auch über das vermutliche Gebiet, wo sich die Stele aufhalten soll, informiert.
Die Untersuchung sollte maximal einen Monat dauern, da dann in Silz eine Warenschau stattfinden soll, die die Helden interessieren könnte.
Am Abend wird noch Ausstattung für die Expedition beim Zeugwart angefordert und dann begeben sich die Helden zur Ruhe.
Am nächsten Morgen vor der Burg stellt die Gräfin der Gruppe den Magier Chadim ibn Shafir vor und die Helden machen sich auf den Weg zum Reichsforst.
Die Gruppe rastet gegen Abend in einem Gehöfft auf dem Weg. Dort unterhalten sich Kladdis und Chadim über die Schmuckstücke, die Kladdis aus der Grotte hat.
Chadim bestätigt die vorhandene Magie in den Artefakten und bekommt von Kladdis den Perlmut-Ring zur genaueren Untersuchung.
Trotz Kladdis störenden Eingriffen in die Analyse, kann Chadim die Merkmale des Ringes genauer bestimmen. Der Verdacht, dass der Ring die Atmung im Wasser möglich macht, kann leider nicht bestätigt werden, da Kladdis sich nicht zu einem Versuch überwinden kann.
Die Gruppe reist am nächsten Morgen weiter und Lindariel findet gegen Abend eine gute Stelle um ein Lager aufzuschlagen.
Kladdis versucht Chadim dazu zu überreden, den nächsten Ring zu untersuchen, doch der weist sie daraufhin, dass dies nicht so schnell möglich sei, da er zuerst neue Kraft schöpfen müsse.
Von ihrer Neugier übermannt, probiert Kladdis den schlichten, silbernen Ring aus, indem sie ihn an ihrem Finger dreht und verwandelt sich in einen Otter.
Die anderen auf Trab haltend, wuselt sie flink durch das Lager. Perian stolpert in einen Dornenbusch, beim Versuch sie einzufangen und schafft es nicht ohne Hilfe wieder aus ihm heraus.
Lindariel schafft es Otter-Kladdis durch Magie zum Schlafen zu bringen, während Chadim ihre Aufmerksamkeit mit einem Elementargeist des Humus bindet. Selbiger Elementargeist kümmert sich um Perians Verletzungen.
Chadim und Perian unterhalten sich unter anderem über Kladdis, für sie untypisches, Verhalten und der Magier vermutet, dass es am Mitführen mehrerer magischen Artefakten liegen könnte. Sie planen, sich am nächsten Morgen mit Kladdis darüber zu unterhalten.
Am Morgen analysiert Chadim den Zauber der auf Kladdis liegt und findet heraus, dass dieser noch ungefähr zwölf Stunden anhalten wird.
Die Artefakte werden unter den anderen aufgeilt. (Lindariel Silberring mit Lapis, Chadim Goldring mit Mondstein, Srr Skarsch Amulett und Perian Ring mit Perlmut)
Nachdem Lindariel Kladdis für weitere Stunden schlafen legt, zieht die Gruppe weiter.
Kladdis erwacht und folgt einem Bach, der in einem Teich mündet, indem sie und Lindariel verweilen bis die anderen aufschließen.
Gegen Abend verwandelt sich Kladdis zurück. Sie hat nur verschwommene Erinnerungen an das Geschehene.
Lindariel übermannt auch die Neugierde und er probiert seinen Ring aus.
Am nächsten Morgen bricht die Gruppe wieder auf und erreicht den Zielort, von dem aus sie die Suche nach der Stele starten wollen.
Lindariel scheint durch den Ring nicht zu ermüden.
Die Helden teilen sich in zwei Suchtrupps auf. Lindariel, Allerich und Perian bilden eine Gruppe und entdecken zwei Dutzend orks, die sich durch den Wald bewegen und zwei Frauen in ihrer Gewalt haben.
Die andere Gruppe bemerkt nur eine Schneeeule.
Sich Abends am Lager wieder treffend, besprechen die Helden ihr weiteres Vorgehen.
Lindariel wird als Falke eine Nachricht an Burg Falkenwind von Allerich übermitteln, um die Baronie über die Orks in Kenntnis zu setzen und entsprechende Vorbereitungen zur Erschlagung des Orklagers zu treffen.
Am nächsten Morgen setzt der Rest der Gruppe die Suche nach der Stele fort und Lindariel, der von Burg Falkenwind wieder zurückgekehrt ist, begibt sich auf die Suche nach dem Orklager.
Der Suchtrupp, eine üble Auseinandersetzung mit Aurochochsen gerade noch aus dem Weg gegangen, wird an diesem und auch am nächsten Tag die Stele nicht finden. Stattdessen finden sie ein verletzes Rehkitz, welches seinem Tode noch entgeht, da Kladdis Srr Skarsh daran hindert es zu töten.
Gegen Abend spürt Lindariel das Lager der Orks auf.
Am nächsten Tag geht die Suche weiter, Allerich bleibt im Lager. Bei Dämmerung kehren alle wieder zum Lager zurück. Allerich berichtet das es den Tag über ruhig war, mit Ausnahme einer Schneeeule,die etwas vom Proviant gemoppst hat.
Auch Lindariel kehrt mit verätzen Händen wieder zurück. Ihn hat eine große schleimige Kreatur angegriffen. Kladdis ist überzeugt, dass das eine Riesenamöbe war, das Gift gereinigt werden müsse und auch nur Peraines Segnungen ihn vor dem Tode bewahren könne.
Die folgenden zwei Tage sucht die Gruppe vergeblich nach der Stele. Kladdis und Lindariel, die währenddessen im Lager geblieben sind, bemerken auch eine Schneeeule, die sich am Proviant zu schaffen macht.
Gegen Abend stellen Chadim und Lindariel fest, dass die Eule eine magische Aura hat. Lindariel versucht mit der Eule zu reden und bittet sie ihn zur Stele zu führen.
Die Eule fliegt los, Lindariel hinterher. Die anderen versuchen zu folgen, können aber nicht mithalten. Perian und Chadim kehren zum Lager zurück, wo sich Perian schlafen legt und Chadim einen Luftdjinn beschwört, der ihn zu Lindariel bringen soll.
Chadim trifft im Wald auf Lindariel, welcher sich auf dem Weg zurück befand und berichtet, dass er die Eule aus den Augen verloren hat und Allerich ihn angegriffen hätte.
Die beiden treffen im Lager auf Allerich, welcher die anderen davon überzeugen kann, dass er Lindariel nicht angegriffen hat und sich in der Zeit schon wieder im Lager befand.
Kladdis bleibt weiterhin verschwunden und erst gegen morgen finden sich alle wieder im Lager ein.
Es wird sich über das Geschehene ausgetauscht. Kladdis merkt an, dass vielleicht Diener von Amazroth, Dämon der Täuschung, für die Gestalt Allerichs verantwortlich war, die Lindariel angegriffen hat. Ob es das Wirken von Dienern des Namenlosen ist, kann sie nicht bestätigen.
Kladdis klärt Chadim darüber auf, dass die Gruppe in letzter Zeit vermehrt mit Dienern des Namenlosen zu tun gehabt hat.
Erschöpft von ihrem Abenteuer im Wald, legen sich die Helden bis Nachmittags schlafen.
Gegen Abend bereitet Kladdis ein Mahl zu. Für die nächsten zwei bis drei Tage ist die Suche nach der Stele unterbrochen, da der Großteil der Gruppe Zeichen von Vergiftungen aufweist. Lindariel und Srr Skarsch nutzen die Tage für Nahrungssuche und Versorgung der Kranken.
Nachdem fast alle wieder gesundet sind wird ein weiter Suchversuch unternommen. Sie finden zwar die Stele nicht, aber dafür ein dichtbewachsenen Gebiet im Wald. Weiter untersuchen sie auch den Ort, wo Lindariel überfallen worden ist, finden dort aber keine Spuren.
Als die Helden wie alle gesundet und vollständig ist, plant man das dichtbewachsenen Gebiet zu untersuchen. Man erkennt, dass dieses Gebiet nicht auf natürlichen Wege entstanden ist. Sie finden bei einem Bach, welcher in das Gebiet hinein führt, ein Möglichkeit in das Gebiet zu gelangen.
Sie finden mehrere Obstbäume, um die sich anscheinend gekümmert wird, sowie auch endlich eine dichtbewachsene Stele, umkreist von weiteren Steinen.
Die Untersuchung der Stele ergibt, dass es sich bei der Pflanze die dort wächst um Blutblatt handelt, eine Pflanze, welche nur bei magischer Präsenz gedeiht. Weiter kann man Einkerbungen ertasten, aber nicht genau deuten, aufgrund des Zustands der Stele.
Ein Mann erscheint und fordert die Gruppe auf den Ort zu verlassen. Beim Gespräch stellt er sich als Sumudan vor, dem laut seiner Aussage, dieser Ort zu gehören scheint.
Nach dem Versprechen, niemanden von dem Ort zu erzählen und Leute davon abzubringen, diesen Ort zu suchen, sollten die Helden etwas davon mitbekommen, erlaubt er es die Stele weiter zu Untersuchen, aber nur unter der Bedingung die Pflanzen nicht zu beschädigen.
Chadim lässt mit Hilfe eines Erzdjinnjs eine Kopie der Stele erschaffen und kann nun die Abbildungen erkennen.
Dort befinden sich Bilder von Katzen, die um ein Schiff herum stehen, welches auf Bäumen fährt. Weiter sind dort auch Schriften, die keiner der Anwesenden deuten kann.
Man beschließt die Inschriften auf Papier zu kopieren um diese dann anderswo übersetzen zu lassen.
Das Orklager
Zurück beim Lager werden die Helden schon von Soldaten und Elfen aus Silz und Falkenwind erwartet.
Gegen Morgen bricht Lindariel mit den Elfen auf um das Orklager auszukundschaften. Einer der Elfen wird entdeckt und man plant einen Hinterhalt: Drei Elfen, einer davon Lindariel, geben vor auf einer Lichtung ihr Lager aufgeschlagen zu haben. Die anderen Helden und die Soldaten positionieren sich an unterschiedlichen Orten und warten ein ein Zeichen um zuzuschlagen, sollten die Orks das Lager aufsuchen.
Drei Orks suchen tatsächlich das Lager auf, zwei von ihnen werden von den Elfen getötet und einen lassen sie entkommen.
Währenddessen bricht Streit bei der Gruppe aus, bei denen sich Srr Skarsh und Perian befinden. Die Soldaten verlassen ihre Position und suchen die Lichtung der Elfen auf.
Da es scheint, als würden keine weiteren Orks die Lichtung aufsuchen, bricht man den Hinterhalt ab und kehrt zum neuen Lager zurück.
In einer Diskussion zwischen Baron Allerich, Kladdis und Chadim, einigt man sich darauf, dass Skarsh die Nähe der Soldaten meiden wird und Chadim entsprechend handeln wird, sollte es erneut zu einem Streit zwischen Skarsh und den Soldaten kommen.
Am nächsten Tag versucht man den Eingang des Orklagers zu stürmen.
Chadim bittet einer seiner Djinns vergeblich darum, einen Durchgang in die Palisade zu reißen.
Lindariel erledigt die Wachen am Eingang. Nichtsdestotrotz sind die Orks durch den Angriff informiert.
Während die Soldaten gegen die Orks am Eingang kämpfen und nach und nach den Durchgang zum Lager passieren, während sie durch Kladdis unterstützt werden, versucht der Rest der Heldentruppe einen anderen Weg ins Lager zu finden.
Der Kampf schreitet voran, Chadim, Perian, Skarsh und Lindariel schaffen es über die Mauer.
Nach erbitterten Kämpfen werden die Orks geschlagen und das Lager und die Höhle werden durchsucht.
Man findet sechs Frauen, die gefangen genommen worden sind. Ihr Dorf, ca. fünf Tagesreisen entfernt, wurde vor zwei Wochen überfallen und komplett ausgelöscht.
Alle kehren zurück zum Lager, die Verwundeten werden versorgt und Kladdis informiert Allerich über das Leid, was die Frauen befallen hat.
Die Helden benötigen eine Woche um nach Silz zurück zu kehren.