1. Journals

09: Zu Gast bei Feinden...

September 19, 2018

- Enna, Brynjar Hornraven und Thomas verlassen mit den anderen Jägern den Festsaal. Felmin und Thea bleiben derweilen bei Sir Rudolf, der über die Freuden der Jagd philosophiert. Thea empfindet das Gespächsthema als lästig, da Sir Rudolf keinen Respekt vor der Natur zu haben scheint. Sie entschuldigt sich und begibt sich auf eine eigenhändige Erkundungstour.

- Erbin trifft Obrim Stonefoot auf dem Zimmer, dieser ist gerade dabei die Rucksäcke seiner Gefährten zu durchwühlen und auszuräumen. Obrim traut Erbin und den andern nicht und vermutet, dass sie Halbarad getötet und sich sein Hab und Gut angeeignet haben. Obrim greift Erbin an, doch dieser schwenkt eine Feder durch die Luft und wirft ein Törtchen gegen die Wand, worauf Obrim in einem tosenden Gelächter zu Boden sinkt und sich krümmt vor Freude. Erbin erklärt ihm was mit Halbarad geschehen ist, worauf sich Obrim einsichtig zeigt und Erbin den Zauber aufhebt. Obrim packt daraufhin alle Rucksäcke zusammen.

- Thea entscheidet sich in den botanischen Garten zurückzukehren um sich umzusehen. Sie entdeckt zwei meditierende Elfen, die anscheinend ihre Anwesenheit nicht bemerken, Thea hat zeit sich etwas umzusehen. Plötzlich ist Geschrei zu hören und durch das Fenster sieht Thea wie Thomas, Brynjar und Enna auf ihren Reittieren in die Tiefe stürzen. In der Ferne ist das Brüllen eines Tieres zu hören, dabei handelt es sich vermutlich um den Manticore. Der Krach beendet die Meditation der Elfen, diese bitten höflich, wenn doch bestimmt, das Botanikum zu verlassen.

- In der Zwischenzeit haben Felmin und Sir Rudolf bereits sehr viel getrunken. Felmin entschuldigt sich, er müsse schleunigst urinieren. Felmin entscheidet sich Sir Rudolfs Äusseres anzunehmen und sich in die Küche zu begeben um zu erfahren was heute Abend geschehen soll. In der Küche erfährt er, dass „die Sache“ um Mitternacht auf dem Dach der Feathergale Spire’s stattfindet, und Sir Rudolf eine wichtige Rolle innehat. Felmin bittet um ein Glas Wasser und verabschiedet sich nach weiteren Versuchen genauere Angaben über „die Sache“ zu erfahren aus der Küche. Auf der Treppe begegnet er dem richtigen Sir Rudolf und verwandelt sich schleunigst zurück, glücklicherweise scheint Sir Rudolf zu glauben er habe alkoholbedingte Halluzinationen und fragt Felmin was er hier mache. Felmin erklärt er habe weiter trinken wollen, doch die Küche wolle keinen Alkohol mehr auszuschenken. Sir Rudolf ist erbost und geht mit Felmin in die Küche, wo er einen Bediensteten Ohrfeigt und verwirrende Diskussionen stattfinden (da die Bediensteten denken Sir Rudolf sei ja eben da gewesen aber wohl etwas stark alkoholisiert um sich zu erinnern und Sir Rudolf auf seiner Seite wirklich stark alkoholisiert ist….). Felmin und Sir Rudolf verabreden sich um ein wenig später zusammen im Speisesaal mehr Alkohol zusammen zu trinken.

- Obrim, Thea und Erbin kehren in den Festsaal zurück wo sie auf Felmin treffen und die Bediensteten/Aspiranten dabei sind die Tische abzuräumen. Einer der Aspiranten wird von Felmin zu Tisch gerufen, er solle sich setzen. Nach einem kurzen Gespräch macht er sich wieder an die Arbeit. Felmin berichtet, was er in der Zwischenzeit in Erfahrung bringen konnte. Die Gruppe entscheidet, dass sie auf die Rückkehr von Sir Rudolf zu wartet um ihn dann auf ihr Zimmer einzuladen unter dem Vorwand sie hätten guten Zwergenschnapps. ---- würde dadurch als Geisel/Pfand dienen für den Fall, dass etwas Schlimmes geschehen sollte. Der Plan geht auf und Sir Rudolf fällt in ein alkoholbedingtes Koma. Felmin murmelt einige verzaubernde Gnomenfloskeln und Obrim erleichtert einen Eimer Wasser um seinen Inhalt auf Sir Rudolfs Gesicht. Dieser schreckt auf, meckert Obrim in seine faltige Visage und erkennt in Felmin einen neuen Freund. Felmin und Sir Rudolf flüstern aufällig unauffällig und unüberhörbar über die bald stattfindende Sache. Es wird klar, dass die „anderen im Raum“ nicht davon wissen dürfen. Felmin überzeugt Sir Rudolf, dass er dieses Mal auch fehlen kann. Schliesslich hat er einen Rausch auszuschlafen. Wieder im Koma Alcoholica angekommen, Fessel die Gefährten ihre nichtsahnende Geisel ans Bett.

Daraufhin bemerken die Gefährten, dass die Tür zu ihrem Gemach verschlossen ist, sie sind gefangen. Sie tüfteln an verschiedenen Plänen, wie sie der Gefangenschaft entrinnen können. Erbin erzeugt eine Illusion, die wie der Knall einer Explosion klingt, daraufhin halten sich alle ruhig und Obrim lauert hinter der Türe. Als ein Aspirant den Kopf durch die Türe steckt um nach Sir Rudolfs Gesundheitszustand zu schauen, packt ihn Obrim und zerrt ihn in den Raum. Unter Bedrohung seines Lebens werden dem Aspiranten alle verfügbaren Informationen zur Situation und „der Sache“ entlockt. Es handle sich dabei um ein Ritual bei dem ein Aspirant vom Turm stürzt, wenn er reif fürs Fliegen ist, dann überlebt er, ansonsten war ihm der Wind noch nicht wohlgesonnen. Dabei komme es auch vor, dass nebst dem Aspiranten noch ein Gefangener vom Turm gestürzt werde. Er selbst habe den Auftrag erhalten die Gruppe davon abzuhalten auf das Dach des Turms zu steigen während dieses intime Ritual durchgeführt werde. Er versichert auch, dass er nichts davon wisse, dass sie auf irgendeine Weise geopfert werden sollten an diesem Abend. Die Geheimnistuerei sei lediglich, weil dieser Anlass nicht für Aussenstehende bestimmt sei. Nach langer Diskussion und im Unwissen darüber ob nicht doch Enna, Brynjar und Thomas an dieser Prüfung teilnehmen sollten, entscheiden sich die vier zu einer Handlung.

- Obrim mimt komplett betrunken zu sein und schafft es so an zwei Wachen vorbei auf das Dach des Turmes zu gelangen. Die Wachen folgen ihm und mit etwas Abstand kommen auch Erbin, Thea und Felmin die Treppe hinaufgeschlichen. Oben angekommen sieht Obrim das Ritual in vollem Gange, Die Ritter und Aspiranten sind aufgereiht und schauen in Richtung des Elfs, der ganz vorne an der Brüstung steht, neben ihm steht ein etwas kleinerer Mensch. Alle anwesenden brummen unverständlich und nach einigen Gesten und etwas Singsang stösst der Elf seinen Nachbarn von der Brüstung. Obrim merkt, dass ihn die Wachen fast eingeholt haben und beginnt laut, fast schreiend, zu fragen was der Anlass sei für diese Versammlung. Alle schauen verdutzt und verärgert zugleich in Obrims Richtung, der Elf nähert sich Obrim und erklärt ihm einige Dinge (die Obrim aber sowieso schon weiss). Der Elf schlingt seinen Arm sanft um Obrim’s Schulter und führt ihn in Richtung Brüstung, dabei informiert er sich, ob Obrim auch das Fliegen lernen möchte. Obrim verneint, doch der Elf insistiert, er solle dem Wind vertrauen und es versuchen. Einige Ritter umkreisen Obrim darauf hin und der Elf befielt die restlichen (Felmin, Thea und Erbin) zu finden und herzubringen.

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