1. Journals

16: Prüfung der vier Elemente

February 14, 2019

Prüfung des Feuers Pt. II

 

Während die Gruppe sich mühselig dem Osttor zu nähern versucht gelingt es Felmin, den schwer verwundeten Erbin aufzupäppeln. Auf seiner Flucht wird Brynjar Hornraven von Brymunax attackiert. Der Drache versucht, sich ein gutes Stück Barbar abzubeissen, verfehlt jedoch und schlägt sich mit einem lauten, krachenden Geräusch die Zähne zusammen. Ein abgebrochener Zahn fliegt in die Richtung von Brynjar, welcher diesen auffangen kann. Während der Drache etwas verdutzt dreinschaut ergreift Erbin die Gelegenheit für einen erneuten Törtchenwurf. Der Drache beginnt abermals lautstark und etwas peinlich zu lachen. Der Lachanfall des Drachens hilft der Gruppe, sich endlich durch das Osttor aus dem Staub zu machen.


Prüfung des Wassers


Thomas, der als erstes durch das Portal gehechtet ist, findet sich  völlig unerwartet unter Wasser wieder. Er verschluckt zuerst eine tüchtige Portion Salzwasser bis er realisiert, was geschehen ist. Hinter ihm treffen die restlichen Mitglieder der Gruppe ein, welche ähnlich überrascht werden vom plötzlichen Tauchgang. Besonders Obrim Stonefoot schaut etwas unglücklich aus der Wäsche, als er wegen seiner überschweren Kettenrüstung  beginnt abzusinken. Wegen des plötzlichen Eintauchens geraten einige Mitglieder der Gruppe in panik und verschwenden kostbaren Sauerstoff.

Ihrem Instinkt folgend beginnt die Gruppe hastig richtung Oberfläche zu schwimmen. Einzig Thea nimmt die Situation mit Gelassenheit und verwandelt sich lässig in einen Riffhai.

Während die Gruppe sich langsam der Oberfläche nähert kann sie in der Entfernung sich nähernde Kreaturen ausmachen. Die Geschöpfe erinnern stark an Meerjungfrauen, also humanoide Wesen mit dem unterkörper eines Fisches. Eines der Geschöpfe nähert sich ganz nah an die Gruppe und erkennt die prekäre Situation der schwimmenden Abenteurer. Zwischenzeitlich ist Obrim auf den mit Korallen überwachsenen Meeresgrund gesunken und hat sich schwermütig dazu entschieden, seine Rüstung zu opfern. Die meerjungfrauähnliche Kreatur bewirkt einen Zauber und gibt so der ganzen Gruppe die Fähigkeit, unter Wasser zu atmen. Für die an das Festland gewöhnte Gruppe wirkt die Unterwasseratmung zuerst doch sehr ungewohnt, da dabei einfach Wasser in die Lungen aufgenommen wird. Nach dem Wirken des Zaubers entfernt sich das Unterwassergeschöpf langsam wieder und vermittelt mit einigen Gesten, dass die Gruppe ihr folgen solle. Ein Teil der Gruppe zögert nicht und schwimmt ihr hinterher. Nach einigem hadern folgt auch der Rest. Zur gleichen Zeit hat Riffhai-Thea die Oberfläche erreicht und kann für einen kurzen Blick den Kopf aus dem Wasser halten. Sie kann erkennen, dass in dieser Welt zwei Sonnen an einem blau-grünen Himmel glühen. Danach folgt Thea der Gruppe.

Als Thomas und seine Gefährten wieder geeint sind erreichen sie mit der Meerjungfrau einen Tunnel im Meeresboden. Thea als Hai schwimmt wie ein Torpedo an der Gruppe vorbei durch den Tunnel. Obrim, der mit der gesamten Situation nicht sehr zufrieden ist stapft dem Meeresboden entlang und zerstört aus unachtsamkeit alle Korallen, die sich in seinem Weg befinden. Er empfindet dabei nicht die geringste Reue. Sobald die Gruppe wieder aus dem Tunnel schwimmt und stapft, findet sie sich auf einer Art Bühne oder Arena in einem Amphitheater wieder.

 

Rund um die Arena, über den Köpfen der Gruppe schwimmend, hat sich eine grosse Ansammlung von Meeresleuten eingefunden, welche beim Eintreten der Gruppe alle lautstark applaudieren. Felmins versucht sofort, das Weite zu suchen. Er wird jedoch von den Meeresleuten aufgehalten. Nach Felmins gescheiterten Fluchtversuch fliegt eine Seegurke Brynjar mitten ins Gesicht. Dieser gerät darüber in Rage und beginnt zu Fluchen. Als die Gruppe langsam realisiert, dass die Meeresleute von ihnen unterhalten werden wollen beginnen einige Mitglieder, ihre Show-Talente auszupacken. Felmin versucht, Obrim zum Tanzen zu überreden, was dieser scheinbar nicht als sehr toll empfindet. Die ganze Gruppe (mit ausnahme von Brynjar, welcher immer noch schäumt vor Wut) versucht, mit ihren Fähigkeiten die Meeresleute zum applaudieren zu bringen. Nach diversen mehr oder weniger grazilen Kunsstücken erreicht die Gruppe ihr Ziel. Unter tosendem Applaus öffnet sich im Amphitheater ein schweres Gittertor durch welches die Gruppe das Gebäude verlassen kann.

Ausserhalb des Amphitheaters bietet sich den Abenteurern ein relativ bekannter anblick. In der Mitte eines Plateaus befindet sich ein grosser Obelisk, der von 4 Wasserstrudeln umgeben ist. Sofort bemerkt die Gruppe, dass auf dem Plateau eine extrem starke Wasserströmung herrscht, die einem ohne weiteres in den Abgrund neben dem Plateau treiben könnte. Sich an die Anweisungen der schamanischen Zwergin erinnernd beschliesst die Gruppe einstimmig, sich zu teilen und das westliche und nördliche Strudelportal auszutesten. Die beiden entsprechen am ehesten der Lösung zu einem der vier Rätsel. Thomas der Mutige und Leichtsinnige, schreitet als erstes durch das nördliche Portal und verschwindet. Er taucht daraus nicht wieder auf. Somit vermutet die Gruppe, dass es sich dabei um das richtige Portal handelt und folgt ihrem Anführer.

 

Die Prüfung der Erde

 

Auf der anderen Seite des Portals erreichen die Abenteurer eine finstere Höhle. Beim Eintritt in die Höhle hört der Unterwasseratmungszauber auf zu wirken und zwingt die Gruppe, das Wasser aus den Lungen zu würgen. Thea verwandelt sich gekonnt während dem durchschreitens des Portals zurück in ihre normale Form. In der Höhle gibt zwei weiterführende Gänge, zwischen denen eine uralte Statue eines Zwergen steht. Erbin, welcher ein sehr feines Gehör besitzt, horcht am Boden die zwei Gänge nach Geräuschen ab und klopft vorsichtig an die Statue. Die Gruppe entscheidet sich dazu, hier eine kurze Rast einzulegen um sich von den Strapazen der beiden vorangegangenen Prüfungen zu erholen. Während des Ausruhens merken die beiden Mönche der Gruppe, dass aus dem linken Gang eine Art vibration zu spüren ist. Die restlichen Mitglieder bemerken noch nichts davon. Die Mönche können aber nicht ausmachen, ob die Quelle der Vibration sich nähert oder sich entfernt. Nach dem rasten ergreift die Gruppe den Entschluss, dem Gefühl der Mönche zu folgen und dem linken Gang zu folgen. Unterwegs wird das Vibrieren stärker, sodass es auch die restliche Gruppe zu spüren bekommt. Plötzlich bricht aus der Höhlenwand ein riesiger Wurm ein, welcher sich direkt durch den Höhlangang und in die gegenüberliegende Wand frisst. Die Gruppe muss einige Zeit warten, bis der Wurm ganz vorübergezogen ist. Ein wahrliches Monstrum einer Kreatur…

Durch die entstandenen Öffnung in der Wand schreitet nun ein kleines Erd-Elementar, welches sich mit Gesten nach der Richtung des Wurmes erkundigt. Die Gruppe weist dem Elementar die Richtung, scheinbar etwas perplex von dem gerade Erlebten.

Die Gruppe folgt weiter dem Verlauf der Höhle und findet sich plötzlich auf einem grossen Felsvorsprung wieder, neben welchem sich tiefschwarze Abgründe offenbaren. Mitten auf dem Vorsprung  findet sich wieder einer der bereits bekannten Obelisken, dieses Mal umrandet von vier Löchern im Felsen. Erbin will es wissen und wirft ohne Vorankündigung einen Stein durch das südliche Loch. In diesem Moment beginnen sich unter lautem Krachen Steinelementare zu formen. Offensichtlich beunruhigt flüchten Thomas und Thea als erste durch das südliche Loch. Sie scheinen in die tödliche Leere zu springen… Zwischen dem Rest der Gruppe und den Elementaren entspringt ein kurzes Scharmützel. Der Reihe nach springen auch Brynjar, Erbin, Enna, Felmin und Obrim durchs südliche Loch und stürzen im freien Fall nach unten.

 

Die Prüfung des Windes

 

Aus dem freien Fall trifft die ganze Gruppe unsanft auf dem Boden auf. Der Fall endet nicht wie vermutet auf dem dunklen Höhlenboden unter Verlusts jeglicher Lebensenergie sondern auf einer Plattform, die vom Himmel und einigen Wolken umgeben ist. Während des Aufpralls verletzen sich die meisten Mitglieder der Gruppe. Die beiden Mönche können dank ihren reflexen kontrolliert auf dem Boden landen.

Als sich alle aufgerappelt haben beginnen die Abenteurer, sich umzusehen. In der Ferne und am Horizont lassen sich viele zierliche Türmchen ausmachen, die mit dem blauen Himmel eine interessante Silhouette bilden.

Direkt über der Plattform befindet sich eine kreisrunde Wolke, welche sich langsam aufzulösen beginnt. Felmin und Erbin machen sich sofort daran, Hinweise auf den letzten Teil der Prüfung, die Prüfung des Windes, ausschau zu halten. Erbin sucht spezifisch nach einem kühlen Wind, denn die kühlenden Winde des Sonnenuntergangs sollen zur Lösung der letzten Prüfung beitragen. Felmin traut sich, einen Blick über den Vorsprung der Plattform zu werfen. In diesem Moment beginnen sich kleine Windhosen zu bilden. Genauer betrachtet handelt es sich dabei um kleine Windelementare. Erbin riskiert einen Zauber und erleuchtet eines der Elementare. Die Elementare scheint dies nicht zu stören, sie beginnen damit, in der Luft herumzutänzeln. Plötzlich bewegen sich die Elementare an den Rand der Plattform. So, als würden sie versuchen, die Gruppe an den Abgrund zu locken. Misstrauisch, aber neugierig versuchen die Abenteurer herauszufinden, was es mit dieser “Himmelswelt” auf sich hat. Erbin lässt sich von Brynjar an einem Seil sichern, während er langsam einen Schritt ins Leere wagt. Auch die anderen versuchen nun, mit verschiedenen Methoden sich an das Vorhaben heranzutasten. Obrim, der sich einen Bolzen eingeschlagen hatte um sich mit einem Seil daran zu sichern, staunt nicht schlecht, als Thea eben diesen Bolzen aus dem Boden reisst. Zum erstaunen aller stürzt niemand ab. Alle, die den Schritt in die Luft gewagt haben, schweben nun neben der Plattform umher. Während den Flugversuchen der Gruppe entfernt sich das noch leuchtende Elementar in einem rasanten Tempo von der Plattform. Die einzelnen Personen beginnen, mit einigen sehr ausgefallenen Methoden dem Elementar zu folgen. Thea, die sich mit den Elementen bestens auskennt, beginnt mit einer Art Schwimmstil, dies scheint ziemlich gut zu funktionieren. Leider beschleunigt sie sich so schnell, dass sie die Kontrolle verliert und direkt in die  Richtung einer der Türme fliegt. Thomas, der die Kunst des Fliegens wohl schon besser beherrscht, kann Thea noch knapp von dem verheerenden Aufprall retten. Felmin holt seinen magischen Stützbalken-Stock heraus und zieht sich mit dessen Hilfe durch die Luft. Dies sieht zwar albern aus aber scheint effektiv zu sein. Erbins Methode ist vom Segeln abgeleitet, er verwendet seine Hose als Segel. Eine windige Angelegenheit! Brynjar spannt jeden Muskel in seinem Körper an, um so eine möglichst aerodynamische Form anzunehmen. Dies funktioniert überhaupt nicht wie gewünscht und er beginnt abzustürzen. Obrim, welcher sich in seinem Schild sitzend durch die Luft paddelt, kann den Absturz von Brynjar abfangen. Thea versucht es mit einer neuen Technik, sie beginnt durch die Luft zu robben. Thomas erinnert sich in diesem Moment an die Techniken eines alten Lehrmeisters aus dem Kloster, dem luftigen Grossmeister Häme. Leider sind die Lektionen des Meisters schon zu lange her und Thomas verliert die Kontrolle über seinen Flug. Die die Flugtechniken meisternde Enna versucht, den herumwirbelnden Thomas zu stabilisieren. Zwischenzeitlich hat Felmin sein sogenanntes “Stabgame” drastisch “geuppt” und kann sich so noch schneller durch die Wolken “boosten”. Mit dieser in magischen Kreisen als Uber-Technique bekannte Methode kann Felmin das leuchtende Elementar überholen. Nun kann er vor sich eine neue Plattform erkennen, die wieder an das bekannte Muster erinnern: Ein Obelisk in der Mitte und 4 Objekte drum herum aufgestellt, in alle 4 Himmelsrichtungen. Zwischen diesen Objekten schwebt ein riesiger Wirbelsturm. Die sich mehr schlecht als recht in der Luft haltende Gruppe kann sich endlich auf festen Boden unter den Füssen retten. Die 4 Rüstungen haben nun damit begonnen den Wirbelsturm zu bekämpfen. Ein Teil der Rüstungen ist dabei, den Obelisken zu beschädigen. Für die Gruppe sieht die ganze Situation nun danach aus, als hätten die Windelementare um ihre hilfe gebeten. Ziemlich entschlossen beginnen Brynjar und Erbin damit, die gespenstischen Rüstungen zu bekämpfen. Obrim, Felmin, Enna und Thomas stellen sich zu dem Wirbelsturm und verteidigen diesen gegen die Angriffe der Rüstungen. Nach einigen heftigen Angriffen durch die Rüstungen versucht der grosse Wirbelsturm, oder das grosse Elementar, zu flüchten. Während seiner Flucht kann es eine der Rüstungen auseinander reissen und verwirbeln.

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