Klosterkatakomben
Nora, Norbert und Bruldenthar nähern sich vorsichtig die Abenteurern und ihrem von ihnen angerichteten Blutbad. “Wenn Helenrae kommt, sind wir alle geliefer! Sie ist die eigentliche Strippenzieherin hier im Kloster.” “Und dann geht’s ja hier noch tiefer hinab in die alte Zwergenstadt. Dort sind noch mehr mächtige Anführer.” “Und Norim!” bemerkt Obrim Stonefoot. “Und Moooonster” bemerkt Nora.
Währenddessen setzt Thea endlich ihre heilenden Kräfte ein um Felmins Todeskampf frühzeitig zu beenden und Thomas’ etwas mehr Lebenskraft einzuhauchen. Auf der Suche nach einem Schlüssel im Wächterhaus hört Brenegar unterdessen Stimmengewirr von oben. Plötzlich hören sie eine rasselnde Stimme in ihren Köpfen: “Bringt die Leichen zur Tür!”
Warum sollte man dieser freundlichen Stimme auch misstrauen. Die Abenteurer hieven die Leichen der Orcs und Oger vor die verschlossene Türe in der Krypta. Sie fängt an zu funkeln und öffnet sich. Obrim tritt ein, die anderen folgen und treten nach einer kurzen Treppe nach oben in einen heruntergekommenen Teil des Klosters ein. Am Lesepult mit dem Rücken zu ihnen steht eine Gestalt, die hunderte von Jahren alt zu sein scheint. Aus den uralten Magierroben ragt ein Skelett-Kopf.
Brenegar: “Hallo, bisch du der Samular?”
Nach kurzer Konversation wird klar, dass es sich um Renwick Caradoon handelt. Samular Caradoons Bruder. Er will die Leichen hier im Raum haben. Sie werden also geholt und Renwick lässt sie als Untote wiederauferstehen. Auf Anfrage lässt Renwick verlauten, dass sein grösstes Ziel ist eine philosophische Abhandlung über die Magie zu schreiben. Mittelfristig hätte er gerne die Leiche seines Bruders hier, um sie anständig zu bestatten. Er bietet den Abenteurern eine anständige Belohnung und als Anzahlung schenkt er Orbim ein Amulett.
BAM BAM BAM. Es poltert an der Tür. Renwick schickt Thomas und seine Gefährten in ein anderes Zimmer. Die Tür schliesst sich hinter ihnen von selbst. Man hört die Stimme einer Frau mit Renwick sprechen:
“Rück sie schon raus, Lich! Sonst wird dich der Geballte Zorn Ogremochs ergreifen! Marlos Urnrayle wird dich nicht länger dulden.” Mehr verstehen die Abenteurer leider nicht und nach einer Weile hören sie Renwicks stimme in ihren Köpfen, die ihnen sagt, sie können wieder rauskommen. Tatsächlich sind alle ausser dem Lich und seinen Schergen weg. Renwick öffnet eine alternative Tür für sie, die sie direkt in Erdgeschoss des Kloster führt. In einer komplett neuen Situation und Ausgangslage im Kloster tritt Brynjar Hornraven vorerst mal eine Schiebetür ein. Die dort trainierenden Mönche und die schon aus dem Steinbruch bekannte Bulette-Reiterin glotzen die Abenteurer an.
ROLL INITIATIVE
Der Kampf ist kürzer als erwartet. Während des Kampfes spricht Helenrae mit Enna in eine Darkness. Später haut Enna sie einfach um. Helenraes letzte Worte: “Sie sind toooooot!”
Nach einem Besuch beim Lich zur Erholung nehmen die Abenteurer das Kloster auseinander und finden unter anderem: Gold, Brandy, Magische Gegenstände, Adamantium, Steintafeln, Pamphlete mit Ogremoch Propaganda. Was auffällt: Die Steinstatuen fehlen.
Anschliessend begeben sich die 7 Gefährten zum Tor mit dem grossen Vorhängeschlosse, öffnen es mit Helenraes Schlüssel und steigen hinab in die Finsternis. Auf einer Steinbrücke über einem tiefen Abgrund werden sie von 6 Gargoyles angegriffen. Felmin wird von einem wüsten Gargyole in den Abgrund gerissen. Dank seiner Geistesgegenwärtigkeit (basierend auf aufmunternden Zurufen seines Anführers) kann er mit dem Unverschiebbaren Stab den Fall abfedern und überlebt. Auch Thea stürzt. Auch sie überlebt.
KLONK, der letzte Gargyole wird von Wurfspeeren und -äxten gen Boden befördert und zersplittert in tausende kleine Steine.