1. Journals

22: Marlos, das Monster Ogremochs

June 18, 2019

Wie weiter?


Nachdem sich der Staub des Kampfes etwas gelegt hatte steht Felmin mit einem finsteren Gesichtsausdruck neben dem kleinen Teich, den er als Trinkwasserquelle verwenden wollte. Das Wasser sieht nach dem es von Obrim Stonefoot durchwatet wurde nicht mehr ganz so frisch aus. Motiviert kommt Obrim daher und trinkt trotzdem aus der Quelle, Felmin solle sich doch nicht so anstellen.

Anschliessend setzt sich Obrim zu Norim und verpflegt diesen mit etwas Speis und Trank. Norim ist sichtlich erleichtert und freut sich über den Tod des “Monsterns”. In diesem Moment zuckt Thomas zusammen. Er empfängt eine telepathische Nachricht, welche er der Gruppe laut nacherzählt. Die Ritter von Summit Hall seien unterwegs, um Beliard vor einer Horde von plündernden und brandschatzenden Banditen zu verteidigen. Die Horde sei aktuell dabei, das Dessarin Tal zu durchqueren. Sie würden in ca. 10 Tagen in Beliard eintreffen. Eine spürbare Unruhe macht sich in der Gruppe breit. Die meisten fühlen sich verpflichtet, sofort aufzubrechen und sich den Banditen gegenüber zu stellen. Nur Obrim, Norim und Brenegar sind von dieser Idee nicht besonders erfreut.

Nach einer kurzen Diskussion ohne einem definitiven Entscheid läuft Brennegar davon in den nächsten Raum. Er findet einen abscheulichen Folterkeller mit abstossenden Instrumenten. In kleinen Käfigen sind einige in Fetzen gekleidete Personen eingesperrt. Diesen sieht man offensichtlich an, welches Leid sie hier durchlebt hatten. Ein Teil der Gruppe folgt Brennegar in den Folterkeller. Felmin greift sich den Hammer Obrims und versucht, einen der Käfige zu öffnen. Ihm fehlt die Kraft, den Hammer genügend stark gegen das Schloss zu schwingen. Erst Obrim bringt es zustande, die Käfige alle zu öffnen. Bei den Gefangenen handelt es sich um eine Zwergin, eine Menschin und einen Halbelf. Die Zwergin stellt sich als Ulgreda vor. Während Obrim und Brynjar Hornraven mit den Gefangenen sprechen und diese mit Essen und Trinken versorgen findet Brennegar eine grosse Truhe, welche er mit dem Schlüssel Heldorans aufschliesst. Er zieht eine Eine metallerne Rüstung, ein Schwert und eine Steinrüstung aus der Truhe. Als dies die Menschin, welche sich als Orna vorgestellt hatte, sieht beginnt sie zu protestieren. Es handle sich dabei um ihre persönliche Rüstung. Anhand der Art und Weise, wie sich die Menschin gibt, bemerkt die Gruppe deren Gesinnung. Sie wurde wohl als Verräterin der Schwarzen Erde gefangen gehalten. Brennegar provoziert sie etwas und nennt sie von nun an “Sandra”. Die Gruppe beginnt damit, sie zu verhören. Sie bestätigt, dass der lange Gang, dem die Gruppe bereits einige Stunden gefolgt ist, nach Riverguard Keep führt und somit der schnellste Weg nach Beliard wäre. Riverguard Keep sei auch das Hauptquartier der Zerschmetternde Welle, ein Kult, der den Göttern des Wassers hörig ist.

Mit dem neu erlangten Wissen beginnen die Abenteurer erneut, das weitere Vorgehen zu besprechen. Zur gleichen Zeit versucht Orna ihre Rüstung anzulegen, welche ihr Brennegar zurückgegeben hatte. Da Ornas eine Schulter ausgekugelt wurde hat diese einige Probleme mit ihrer Rüstung. Thea heilt aus Mitleid Ornas Schulter, worauf sich Felmin einen giftigen Kommentar nicht verkneifen kann. Er findet es nicht nachvollziehbar, dass Thea damals gezögert hat, ihn zu heilen, als er dem Tode nahe war aber bei einer dreckigen Kultisten Mitleid habe. Ein Streit entbrannt und Felmin wird von Thea zu Boden gestossen. Felmin läuft wutentbrannt aus dem Raum und versperrt die Türe. Die Gruppe redet auf Felmin ein bis dieser nachgibt und schliesslich die Türe wieder öffnet.

Auch Gervor der Halbelf bittet Brennegar um seine Gegenstände. Sein Schwert und seine Rüstung waren in der Truhe. Er erzählt der Gruppe, dass er zu einer Expedition  aus Waterdeep gehörte. Brennegar hilft dem Halbelfen, welchem ein Auge ausgestochen wurde, die Wunde zu verbinden.

Die Gruppe beschliesst nun, den Rest der Höhle zu erkunden, bevor es wieder an die Oberfläche gehen soll. Nach dieser Erkundung soll es dann weiter nach Beliard gehen. Norim und die befreiten Gefangenen verstecken sich in einer dunklen Ecke, um keine Aufmerksamkeit von allfälligen weiteren Gegnern auf sich zu ziehen. Felmin beginnt damit, einen weiteren Raum zu erkunden. Er findet  einige Schlafplätze, die dem Geruch und den darin versteckten Tiergebeinen nach zu beurteilen einigen Ogern gehören müssen. Aus diesem Raum führt ebenfalls ein Gang, in dem kein Ende in Sicht zu sehen scheint. Als Felmin zur Gruppe zurückkehrt vernimmt er dumpfe, stampfende Geräusche aus einem der Gänge. Die Gruppe erkennt diese Geräusche rasch als Schritte von etwas sehr grossem und schwerem und macht sich auf einen Kampf bereit. Ein riesiger Golem walzt durch die Tür. Dem Anschein nach handelt es sich dabei um die neu gemeisselte Statue, die die Abenteurer einige Stunden zuvor gesehen haben. Aus der anderen Seite des Raumes ertönt eine laute, hämische Stimme: “Ihr Wichte!!! Kommt einfach so hierher…”. Ein Halbelf, der steinerne Schlangen wie Haare auf dem Kopf trägt und einen mächtigen Hammer bei sich trägt, tritt ein. Begleitet wird er durch einige seiner Kultisten des schwarzen Steins. Man versucht noch, die Angelegenheit mit einem Gespräch zu regeln doch die Situation eskaliert. Die beiden Parteien beleidigen sich aufs Blut und ein Kampf entfacht. Während der Schlacht versucht Marlos Urnrayle (die Medusa) die gegnerischen Kämpfer zu versteinern. Brennegar gelangt in seinen Bann und bleibt wie eine Statue an Ort und Stelle stehen. Alle Stein-Zauber scheinen auf Marlos keine Wirkung zu haben. Brynjar und Obrim veruschen, den Golem nicht in den Raum zu lassen und bekämpfen diesem am Eingang zum Raum. Als alle von Marlos’ Verbündeten Kriegern gefallen sind teleportiert sich dieser hinter seinen Golem. Thea schafft es, den Golem mit einem Mondstrahl zum Bröckeln zu bringen. Brynjar sieht diese Gelegenheit und spaltet diesen mit seinem Schwert endgültig in tausend Teile. Zu guter letzt wird auch Marlos niedergestreckt. Nach dem Todesstoss verfällt dieser zu einem häufchen Dreck zusammen.

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