Die Landwirte von Beliard unter der Führung von Alrik stehen schreiend dem Ansturm der Hobgoblins und Oger entgegen. Die Knappen von Samular, angeführt von Vicven Wackelhelm, stürzen sich auf die herumfliegenden Kobolde. Zwergenkrieger, Schulter an Schulter, halten die Horden mit ihrem Schildwall zurück. Gnomenschützen lassen Bolzen auf ihre Gegner niederprasseln, Halborkbarbaren werfen sich brüllend gegen riesige feuerspeiende Minotauren und die überlebenden Ritter des Ritterorden des Samular reiten ihre Streitrösser in die Flanken der Gegner. Die Schlacht von Beliard ist in vollem Gang. Doch egal wie beherzt die Verteidiger kämpfen, die Zeit läuft ihnen davon und immer mehr Häuser gehen in Flammen auf.
Währenddessen schaffen es Thomas und seine Gefährten am Rande des Gefechts ihre Gegner zu besiegen. Nachdem der letzte Gegner enthauptet worden ist, bespricht die Gruppe wie es weitergehen soll. Es gilt keine Zeit zu verlieren! Allari befiehlt ihrem Hund Amaï die Fährte der Anführerin Vanifer aufzunehmen. Sofort gibt dieser ein Zeichen und rennt los. Die Gruppe folgt Amai und Alari Richtung Süden. Die Schlacht tobt. Überall liegen Leichen herum. Schwerverletzte schreien um Hilfe, alles brennt lichterloh! Plötzlich fliegt ein brennendes Fass über die Gruppe hinweg in ein naheliegendes Haus und explodiert. Die Gruppe wird von der Druckwelle umgehauen! Mrog der bereits schwer verletzt war, bleibt sogar liegen. Wellby Greenbottle zückt beim vorbeirennen seine Lyre und hilft dem Halbork mit einem heilenden Wort wieder auf die Beine. Die brennenden Fässer hinterlassen ein Bild der Zerstörung. Die Gruppe beschliesst, dass die Katapulte als erstes gestoppt werden müssen, wenn die Dorfbewohner eine Chance haben sollten! Die Gruppe steuert auf einen nahen Hügel zu und findet die «Katapulte», welche sich als zwei riesige gepanzerte Oger mit Wurfgeschossen herausstellen. Die Fässer werden von Männern (Minions) von grossen Ochsenkarren herunter gehievt und bereitgestellt. Bevor die Oger die Neuankömmlinge bemerken, eilen ihnen schon Pfeile von Alari entgegen. Mrog, der auf seinem riesigen Streitross Richtung Oger galoppiert, packt Wellby beim Kragen und setzt ihn vor sich in den Sattel. Welby, nun vollkommen im Kampfmodus, lässt ein inspirierendes Kampflied erklingen. Die Lanze erfasst den ersten Oger, dieser handelt jedoch instinktiv und schwingt seinen langen Hammer herum und trifft den vorbeireitenden Mrog in den Rücken. Langsam treffen auch die anderen Abenteurer ein. Brynjar Hornraven kann den Kampf kaum erwarten und schleudert schon von weitem einen Wurfspiess Richtung Oger. Thea lässt einen Moonbeam auf einen Feind krachen. Der Oger, der zuvor von der Lanze getroffen wurde, rennt mit erstaunlicher Geschwindigkeit dem Pferd hinterher und versetzt Mrog einen weiteren Hieb. Wellby hechtet daraufhin vom Pferd und rennt hinter einen naheliegenden Strauch. Der zweite Oger reisst das brennende Fass schreiend aus den Händen seiner Minions und wirft es gegen Enna und Brynjar. Diese weichen diesem jedoch problemlos aus. Enna schlägt fast gelangweilt einen Saldo während sie dem vorbeifliegenden Fass einen Tritt verpasst und wirft mit einer lockeren Handbewegung einen magischen Dolch in das Gesicht eines Unglücklichen. Mrog, der von Wellby eine erneute Ladung Lebenskraft erhält, ruft wie von Sinnen «Gruuuumsh» und lässt den nahen Oger in einem roten Blitz untergehen. «Teilen ist Heilen» denkt sich Brynjar und macht aus einem Minion zwei halbe Minions. Thomas Beine werden windschnell als er auf die Feinde zu rennt. Sela öffnet ihre Arme weit und segnet ihre neu gefundenen Freunde. Enna nutzt das Momentum und bätzt einem Minion den Schädel ein. Mrog, der den Oger mit einem roten Blitz fast den Garaus gemacht hätte, setzt zum letzten Ansturm an. Wellby, in perfekter Thomas-Manier, lässt es sich jedoch nicht entgehen mit einer gezielten Beleidigung den Oger weg zu killstealen. Mrog muss sich abreagieren und verarbeitet dafür einen Minion mittels Lanze und Streitkolben zu Brei. Mrog, Thomas und Brynjar liefern sich ein Wettrennen im Minions-töten. Brynjar schafft es zuletzt sogar den zweiten Oger in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Derweilen rennt Wellby singend umher und lässt heilendes Licht in seine Gefährten fliessen.
Doch was ist das?! Es liegt ein Killsteal in der Luft! Der letzte Minion horcht plötzlich auf, dreht sich herum und bekommt Thomas’ gefürchtete 3-Punkte-Augöpfel-Zerplatztheit-Technik zu spüren (Anleitung: Finger ins 1. Auge, Finger ins 2. Auge, Finger in den Bauchnabel, Augen platzen auf!!). Nach ein paar heilenden Wellen von Wellby bleibt den Abenteurern nicht viel Zeit zur Erholung. Sie rennen zurück zum Schlachtfeld und sehen zu ihrem Erstaunen, dass die gesammelten Kräfte von Beliard es tatsächlich schaffen die Eindringlinge zurückzuschlagen. Plötzlich ertönen überall Hörner und die Anhänger von Imix rennen gen Westen. Sogar Vanifer, auf ihrem riesigen brennenden Strohmann zieht sich zurück.
Die Gruppe rennt durch das Dorf und beginnt sofort die Verletzten zu stabilisieren und die unzähligen Feuer zu löschen. Vicven «Wackelhelm» sitzt erschöpft im Sattel des Reittiers seines gefallenen Herrn. Alrik diskutiert lauthals mit dem Anführer der Gnomensöldner über die Unterkünfte in der Taverne. Lukas kommt auf die Gruppe zu und fragt wie es weitergehen soll, da Lady Ushien immer noch ausser Gefecht gesetzt ist. Thomas und Wellby beschliessen nach ihrem Gesundheitszustand zu schauen. Dort angekommen, sehen sie schwarze Würgemale an ihrem Hals. Auf die heilenden Worte von Wellby reagiert sie nicht. Sofort eilen sie zurück. Thomas überbringt Lukas die schlimme Nachricht, doch dieser reagiert seltsam, bittet die Abenteurer leise zu sein und mitzukommen. Wellby versucht daraufhin in dessen Gedanken zu blicken und sieht, dass dieser kurz davor ist zusammen zu brechen, da er keine Ahnung hat, wie es weitergehen soll nach ihrem Tod. Lukas erläutert den beiden, dass Lady Ushien stets bewacht gewesen war, zuletzt von einem Kleriker namens Sämi. Dieser sei aber verschwunden. Thomas bittet Lukas nach diesem Sämi zu suchen und ihn zur Gruppe zu senden, sobald gefunden. Weiter soll er die obersten Feldherrn von Lady Ushien zusammensuchen damit die Nachfolge besprochen werden kann. Thomas und Wellby gehen zur Gruppe zurück und besprechen das weitere Vorgehen. Mrog steigt auf sein Pferd und reitet gen Westen, um zu sehen, wie weit sich der Gegner zurückgezogen hat. Brynjar, Enna und Thea kümmern sich weiter um die Verletzten. Thomas, Wellby und Alari entscheiden den Tatort genauer zu untersuchen. Sela, welche gerade dabei ist ein Bein mit einer Magic Hand zu amputieren, ohne hin zu sehen, wird sanft aber bestimmt aufgefordert mitzukommen, da sie schon einmal komische Erscheinungen in Lady Ushiens Nähe wahrgenommen hatte. Diese geht nur ungern mit und murmelt vor sich hin. Dort angekommen bleibt sie mit geschlossenen Augen im Türrahmen stehen. Nach langem Einreden der Gruppe öffnet sie schliesslich die Augen und wirft einen Blick auf den Leichnam und setzt sich sogleich wehklagend auf den Boden. Es sei «schlimm». Auf die Frage ob Lady Ushien nun tot sei antwortet Sela, dass sie nicht sicher sei…verflucht… Derweilen nimmt Alari plötzlich eine seltsame Spur war, welche von Lady Ushiens Hals, aus dem Zimmer, Richtung Bergfried führt. Dort angekommen führt die Spur weiter eine Wendeltreppe hinauf. Vorsichtig folgen die Abenteurer der Spur. Sie nehmen ein leises Schluchzen war. In einem Raum finden sie einen Halbling mit verrussten Kleidern vor. Deutlich zu erkennen das Symbol des Tyr auf seinen Gewändern. Thomas spricht ihn vorsichtig an und fragt nach dessen Namen. Es handelt sich um Sämi. Nachdem Thomas den geknickten Sämi fragt, was passiert sei, nutzt Wellby erneut seine speziellen Fähigkeiten und taucht in dessen Gedanken ein.
Sämi steht Wache neben der liegenden Lady Ushien. Überall ist Rauch, überall Feuer. Ihm fällt auf, dass es kein Wasser mehr für seine Herrin hat. Kurz mit sich ringend, beschliesst er seinen Posten kurz zu verlassen, um den naheliegenden Fluss aufzusuchen. Lady Ushien braucht Wasser, sonst stirbt sie! Alles ist von Rauch umhüllt, nur mit Mühe findet er den Weg zum Fluss und taucht seinen Kessel hinein. Gerade als er diesen aus dem Wasser ziehen will und seinen Blick hebt, sieht er vor sich eine riesige, feurige Gestalt. Sein Blick wandert hinauf, weiter und weiter hinauf und sieht ganz oben eine Frau sitzend auf diesem Ungetüm. Ihre Augen...er blickt in die Augen der schönsten Frau, die er je gesehen hat. Sie ist engelsgleich! Nein! Eine Göttin!
Mit einem sanften Lächeln beugt sie sich herunter und streckt ihre Hand aus…er will sie nehmen, aber sie zieht sie neckisch zurück und blickt vielsagend. Er muss etwas tun! Ja! Für sie würde er alles tun! Er würde…er würde…und dann: Nichts.
Wellby nimmt seine Gefährten etwas zur Seite und schildert ihnen was er gesehen hatte. Die Gruppe blickt traurig auf den gebrochenen Halbling. Sela und Thomas versuchen beruhigende Worte für Sämi zu finden. Er war also der Täter…aber es war nicht seine Schuld! Dennoch müssten Lukas und die obersten Feldherren der Ritter von Samular informiert werden. Wir eskortieren Sämi in ein Zelt und bitten Lukas und die Feldherren einzutreten. Die Geschichte wird eins zu eins wiedererzählt. Zuletzt versichert Thomas den Rittern, dass Sämi keine Schuld trifft. Dass er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Die Ritter scheinen aber nicht mehr richtig zuzuhören und werfen mörderische Blicke auf Sämi. Einer der Ritter, ein Dragonborn, macht einen Schritt nach vorn und fordert die Gruppe auf, den Verräter herauszurücken. Die Gefährten versuchen sogleich die Situation zu entschärfen und stellen sich schützend vor Sämi. Es sei schliesslich genug Blut vergossen worden. Thomas kann schliesslich mit viel Mühe die Ritter beruhigen. Der Dragonborn willigt ein, dass Sämi, bis der Feind geschlagen ist, unser Gefangener bleibt und dann an sie übergeben werden muss.
Derweilen wird Mrog als er gen Westen reitet plötzlich mit Pfeilen begrüsst. Er sieht, dass die Feinde ihr Lager nicht sehr weit von Beliard aufgeschlagen haben. Als sich mehr Feinde nähern zieht er sein Schlachtross herum und reitet zu seinen Gefährten zurück. Mrog reitet am fragenden Brynjar vorbei richtung Bergfried.