1. Journals

28: Vanifers Kugel zersplittert

September 22, 2019

Es wird immer heisser für Brynjar Hornraven im Innern des Feuermannes und mit allerletzter Kraft, zerrt er an zwei Stäben. Er schafft das schier Unmögliche und kann sich befreien; endlich. Gefolgt von einem dumpfen Knall stürzt er zu Boden. Vanifer, immer noch auf dem Feuermann stehend, lässt mit den Worten "I schänke öich (nid mis Härz) Imixs Gnad" eine übermanngrosse Feuerwand auflodern. Thomas, Enna und Sela werden durch die plötzlich auf lodernden Flammen weggeschleudert.  Die Gefolgschaft von Vanifer kämpft inzwischen gegen Mrog und auch Amaï muss einstecken. Enna klettert mit einigen gekonnten Sprüngen auf das Dach des nächsten Hauses und wirft ihren Dart of Teleport; leider nicht so gekonnt. Der Feuermann hat inzwischen bemerkt, dass sein Gefangener aus seinem Innern entkommen konnte und will Brynjar vom Boden aufheben, was zum Glück misslingt. Sela kann mit ihrem aufmunternden Worten "neeeei Fründ, stang uf" Thomas etwas Farbe ins bleiche Gesicht zaubern und springt daraufhin mit dem Stab voran, durch ein Fenster ins Haus.

Wellby Greenbottle beschwört die schlimmsten Alpträume von Vanifer herauf und singt liebliche Lieder von tosenden Wasserfällen. Vanifer springt daraufhin vom Feuermann und die Feuerwand verschwindet. Vanifer wendet sich mit den Worten "töt se alli, im Name vo Imix" an Mrog. Dieser kann den Blick von ihren glimmenden Augen nicht abwenden. Vanifer verschwindet nach getaner Arbeit im Haus und versteckt sich. Mrog greift hinter sich und schupst Wellby von Tundrars Rücken. Mit erhobener Lanze reitet Mrog auf Wellby zu und verfehlt ihn nur knapp. Enna versucht auf dem Dach erneut ihr Glück mit dem Dart of Teleport doch es kommt noch schlimmer; dieser kehrt nicht mehr zu ihr zurück und bleibt im Boden stecken.

Der Strohmann kriegt den verdutzt am Boden liegenden Wellby zu fassen und hebt ihn in die Höhe. In der Verzweiflung singt Wellby um sein Leben. In der Zwischenzeit bekommt Thea Flammenstrahlen von Vanifer ab und Thomas kann mit zwei gezielten Schlägen zumindest einen, der Gefolgen von Vanifer, erledigen. Während Enna unelegant vom Hausdach springt, benutzt der Feuermann Wellby als lebendes Wurfgeschoss und will ihn Richtung Thea schleudern. Dabei verschätzt er sich masslos und Wellby stürzt vor ihm auf den Boden. Allari und Brynjar haben sich die Gefolgschaft von Valari vorgeknöpft und erledigen zwei von denen mit gezielten Angriffen. Einer von ihnen stürzt auf Enna, welche immer noch vom uneleganten Sprung vom Dach am Boden liegt. Mrog fällt von Tundrar, während er Thea angreifen will. Ihr reicht es nun endgültig und sie verwandelt sich in einen weissen Bären mit braunem Punkt auf dem Hintern. Während der Hund von Alari zum wiederholten Mal Vanifer zielgerichtet in den Hintern beisst, schiesst Alari einen Pfeil in das Bein des Feuermannes. Dieser stürzt auf seinen Kopf, es knallt, eine Feuersäule steigt zum Himmel empor und übrig bleibt ein lichterloh brennender Scheiterhaufen. Alari schaut daraufhin in die geöffnete Truhe und sieht eine Kugel, welche im roten Samt-Innenfutter liegt. Die Kugel ist ca. 20 bis 30 cm im Durchmesser, halbdurchsichtig, mit Swirly-stuff-Inhalt und vibriert leise vor sich hin.

Alari schaut zu ihrer Rechten und erblickt Vanifer im Haus. Sie schickt ihren Hund los, welcher sie sogleich zu fassen kriegt. Doch Vanifer fackelt nicht lange und schickt lodernde Flammen auf Thomas und Sela, welche zu Boden gehen. Mrogs Hammer beginnt plötzlich rot zu leuchten und Wellby schreit warnend vom Dach den andern zu "Achtung vor Mrog, är het mi vori agriffe".  Nach einem kurzen Scharmützel zwischen Vanifer, Alari und deren Hund, greift Thomas beherzt ein und bringt Vanifer zu Fall. Sie verschwindet und zurück bleibt ein Amulett. Thomas schlägt mit seinem Dagger gegen das Amulett und spricht "Basti du Bastard". Die Swirly-Kugel in der Truhe zersplittert mit einem lauten Klirren und einer hohen Stichflamme. Diese verschwindet wieder, doch was bleibt, ist eine schier unerträgliche Hitze und ein Wirbel, in welchem die Splitter der Glaskugel in der Luft schweben. Das Haus in der unmittelbaren Nähe der Gruppe beginnt lichterloh zu brennen, die Temperaturen steigen ins Unermessliche…rundherum gehen die Kämpfe weiter…Gnome schreien…Minotauren werden niedergemetzelt und Wellby singt unbeirrt aufmunternde Klänge für seine Gefährten. Nach kurzer Unentschlossenheit gehen Thomas und seine Gefährten für eine schnelle Abkühlung in den naheliegenden Teich. Sela geht zurück, um die Truhe zu schliessen, doch der Feuerwirbel mit den Glassplittern bleibt. Alari untersucht das Amulett und den Dagger und stellt fest, dass diese magisch sind. Das Amulett ist ein schwarzer Stein in einer silbernen Fassung an einem Lederband. Weil nun immer mehr Häuser beginnen zu brennen, beschliesst die Gruppe so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren und in den Süden zu fliehen. Dabei geben Thomas und seine Gefährten alles: Enna teleportiert sich wie wild in der Gegend herum, um möglichst viele Menschen über den Plan zu informieren. Brynjar trägt Verletzte zum Sammelpunkt. Wellby überzeugt mit seinem Gesang weinende Kinder davon, dass ihre Eltern im Süden auf sie warten. Mrog hievt Menschen auf Thundrar um sie schneller wegzubringen. Alari motiviert Menschen, um ebenfalls mitzukommen. Thomas springt heldenhaft in brennende Gebäude, um Menschen daraus zu befreien und Sela sucht Einzelgänger, um diese zu motivieren, anderen zu helfen. Nur Theas Versuch, die Verletzten medizinisch zu versorgen scheitert leider und sie kann  grösstenteils nichts mehr für sie tun.  

Etwas weiter im Süden, an einer sicheren Stelle, errichten Thomas und seine Gefährten für all die Geflüchteten ein behelfsmässiges Zwischenlager. Thea füllt Fässer mit Wasser und lässt es regnen. In der Zwischenzeit reitet Mrog davon, um die Umgebung zu erkunden. Nach ca. 10 Meilen wird es deutlich kühler und angenehmer. Mrog trifft auf einen Halbork-Barbaren mit Lederschürze, welcher berichtet, dass er auf dem Weg in den Norden ist, um die Mutter Iviea zu finden. Sie sei der Geist vom Wald und habe die Gabe, Wildschweine, welche in den Wald laufen, fett zu machen. Zurück im Lager diskutiert die Gruppe, wohin sie laufen sollen. Es wird beschlossen zuerst in den Osten nach Summit Hall zu laufen und dann in den Norden. Ziemlich genau 87% der Geflüchteten schliessen sich diesem Vorhaben der Gefährten an. Der mehrstündige Marsch durch die Hitze fordert schnell seine Opfer und ein paar Geschwächte bleiben am Boden liegen. Etwa die Hälfte der Gruppe wendet sich ab. Wellby kippt ebenfalls um und muss auf Thundrar gehievt werden, damit der Marsch weitergehen kann. Als es endlich kühler wird, kann die Gruppe von ca. noch 50 Verbleibenden, endlich rasten.  Es entsteht kurz ein Gerangel um die von Thea mit Wasser gefüllten Fässer. Doch als verwandelter Bär, kann sie die Meute schnell einschüchtern und es kehrt Ruhe und Ordnung ein. Endlich kann die Gruppe, frisch genährt von Theas Beeren und Wasser, eine lange Rast machen. Mrog und Alari halten die erste Wache und Thomas löst die beiden später ab.

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