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40 (Splitparty Group 2): Hilfe eines alten Freundes

May 30, 2020

Reihum fallen die tapferen Gefährten Thomas' den unerbittlichen Attacken ihrer Widersacher zum Opfer. Wellby Greenbottle kämpft verbittert und bleibt als letzter Gefährte bei Bewusstsein—bis sein Gesichtserker vom Knauf einer Axt geküsst wird. Er verliert das Bewusstsein. Morbeoth obsiegt.

Wässriges Erwachen im morbiden Schwimmbad

Thea erlangt dank ihrer bärigen Widerstandskraft als Erste ihr Bewusstsein zurück. Schnell erfasst sie die Lage:

  • Das Wasser steht mir bis zu den Knöcheln.

  • Meine Hände sind an die Wand gekettet.

  • Ein modriger Duft sticht mit in die Nase.

  • Rhogar Daarendrian, Thomas, ein Halbelf und zwei Halblinge befinden sich ebenfalls hier.

  • In Anbetracht der Tatsache, dass wir Aerisi aufgehalten haben, ist Morbeoths undankbares Verhalten fernab von angebracht.

Die restlichen Gefangen erlangen sequentiell ihr Bewusstsein zurück. Nach einer den Umständen entsprechend kurzen Vorstellungsrunde – Kendall, der Halbelf, Ysaris und Gokin, die Halblinge – unternimmt Thea einen ersten Befreiungsversuch: Sie beschwört einen Astralbären der ihre Fesseln sprengen soll. Tollpatschigerweise zerfetzt er A) beinahe ihre Hand und alarmiert B) den wachehaltenden Reaver.

Erfüllt von sadistischer Freude dreht er einen überdimensionierten Wasserhahn auf, dessen Ausfluss das Becken schleichend zu überfluten droht. Im Anschluss an diese niederträchtige Handlung zieht der Reaver sich wieder vor die Tür zurück und überlässt die Gefangenen vermeintlich ihrem Schicksal. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass es sich hier um Thomas und seine Gefährten handelt, die sich schwupp-di-wupps aus ihrer misslichen Lage rauswinden!

Leider geschieht dies nicht ganz geräuschfrei und der Wächter wird auf die Selbstbefreiung aufmerksam noch bevor Kendall und die Halblinge von ihren Ketten befreit wurden. Nach einem kurzen und intensiven Schlagabtausch verlässt der letzte sadistische Lebensfunke den Reaver, der daraufhin wie ein mit Maden gefüllter Mehlsack zu Boden geht.

Die verbleibenden Gefangenen werden entfesselt und der Raum weiter erkundet: Es stellt sich heraus, dass der Raum ein zweites Becken selber Bauart beherbergt. Zum Unmut der Gefangenen jenes Beckens hat dessen Wasserstand bereits den maximalen Pegel erreicht—es bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich kopfüber in ihrem wässrigen Grab brausen zu lassen.

0h
Knusper knusper knäuschen, wer raschelt an meinem Häuschen?

Es raschelt an der Tür—das kann nichts Gutes bedeuten. Blitzschnell legen sich die Gefährten einen 4-Punkte-Plan zurecht:

  • Warten bis die Tür sich öffnet.

  • Mit voller Wucht gegen die Tür stürmen um damit den Eindringling zu Boden zu werfen.

  • Eindringling in den Raum zerren.

  • Eindringling zernichten.

Gesagt, getan. Bevor Rhogar Daarendrian sein Gesicht röstet gibt die Gestalt sich gerade noch rechtzeitig als illusorisch verkleideten Erbin zu erkennen. Der ehemalige Gefährte hat Wind von der Auseinandersetzung mit bekommen und alles in seiner Macht stehende unternommen um seinen Kameraden zu helfen. Er verfügt über wichtige Informationen:

  • In den Reihen der zerschmetternden Welle befindet sich eine hochrangige Verräterin namens Tuluna Maah. Wenn Erbin uns zu ihr bringt unterstützt sie ihn bei der Suche nach seiner Mutter.

  • Die fehlenden Gefährten sollen angeblich verkauft werden.

  • Gar Shatterkeel ist ein Portal am öffnen, Monster aus der Tiefe dringen in unsere Welt.

Erbin will seine ehemaligen Gefährten zu seinem Versteck führen um ihnen eine Verschnaufpause zu ermöglichen. Um die Flucht zu vertuschen werden die brausenden Leichname vom angrenzenden Wasserbecken in das Gefährten-Becken disloziert. Während dieser grauenhaften Tätigkeit erkennen die Gefährten einen der Unglücklichen wieder: Olhydra7-Botschafter Ralph Müller.

Zum Core!

In Erbins Versteckt angelangt gönnen sich die Gefährten die angekündigte Verschnaufpause. Daraufhin machen sie sich auf den Weg Richtung Tuluna Maah. Dank einer Fülle an taktischen Überlegungen und Rhogars Überwindung seiner Wasserphobie gelangt die Gruppe unbeschadet zu Tuluna Maahs Altarraum.

Zwei Sea Giants und eine Sea Hag begrüssen sie auf ihre jeweils ganz individuelle Art und Weise—die eine heisst sie willkommen wogegen die anderen sie auffressen wollen. Alles in Allem finden die Gefährten sich in einer eher unangenehmen Situation wieder. Tuluna Maah unterbricht jegliche weiteren Gedanken bezüglich der misslichen Lage der Gefährten:

  • Garr Shatterkeel hat Olhydra getäuscht um von ihr Macht zu erhalten.

  • Er nutzt diese Macht um Olhydra zu unterjochen.

  • Aktuell öffnet er ein Portal zum Core und beschwört Wesen.

  • Gefährten sollen Tuluna Maah helfen, Garr zu vernichten. Tuluna Maah steht zur «wahren» Olhydra und kann sich nicht offiziell einmischen.

Sie projiziert den anwesenden Gefährten ein Bild von Brenegar, Wellby Greenbottle, Enna und Allari—diese befinden sich als Gefangene auf einem Boot. Daraufhin erläutert Tuluna Maah ihren Plan: Sie schickt die Gefährten zum Eingang vom Core. Dort «überzeugen» diese den Wächter davon, ihnen Einlass zu gewähren (Stichworte: Unterwürfigkeit, Loyalität, Kaltherzigkeit). Dort angelangt wird ein Teleportkreis erstellt (Materialien werden grosszügigerweise von Tuluna Maah zur Verfügung gestellt) und sich anschliessend zu den restlichen Gefährten zu teleportieren. Wieder vereint kann die Gruppe mit einem erneuten Teleportsprung zum Kreis zurückgelangen und mit geballter Kraft Garrs Keel shattern.

Tuluna Maah hat sich äusserst Sea-Hagy ausgedrückt und für viel Verwirrung gesorgt—eine anschliessende Fragerunde die kaum mehr als 15 Minuten dauerte hat Klarheit verschafft.

Nachdem Tuluna Thea mit einem Spell Focus und Rhogar mit einer Component Pouch ausgerüstet hat reisen die Gefährten per Floss zum Eingang des Cores. Es stellt sich heraus, dass dieser sich im selben Höhlenkomplex befindet wo die Auseinandersetzung mit Aerisi stattgefunden hat.

Ein seltsamer Wasserfall weckt das Interesse der Gefährten—er scheint stellenweise in die falsche Richtung zu fliessen, als ob die Schwerkraft umgedreht wäre. Bei genauerer Betrachtung manifestiert sich ein Wassergeist aus dem Nichts! Dank der rhetorischen Geschicklichkeit der Gefährten erlangen sie beinahe unbeschadet Einlass in den Core.

Im Core!

Nach einer kurzen Wildwasserfahrt finden die Recken sich in einem unterirdischen See wieder. Ein unfreundliches Begrüssungskomitee bestehend aus einem Sea Giant und vier Reavern heisst sie willkommen. Trotz ausgefeiltester Manipulationstechnik gelingt es den Gefährten nicht, einer gewaltsamen Auseinandersetzung zu entgehen.

Erwartungsgemäss unterliegen die feuchten Widersacher der geballten Kraft von Thomas' Gefährten. Gokin, der Halbling, wurde sehr zum Unmut seiner Partnerin vom Sea Giant für eine Delikatesse gehalten und genusshaft verspiesen.

Nun steht *fast* nichts mehr im Wege zwischen den Gefährten und Garr. Auf dem Weg Richtung Portal erspähen sie eine handvoll Käfige die samt ihren Insassen zu einem grossteil im Wasser liegen. Die Gefährten, allseits bekannt und geliebt für ihren Altruismus, nähern sich rasch den Käfigen. Die Eingesperrten sind noch am Leben! Als Thomas in deren Hörweite gelangt vernimmt er ein beherztes «Müssen stark sein, bei Olhydra!».

Die Gefährten kehren schnurstracks um.

Weg vom Core!

Der weitere Weg führt über einen mächtigen Wasserfall. Da sie keinen Schwack bei sich haben entschliessen sie sich zur Umkehr und zur Erkundung eines alternativen Weges. Plötzlich vernehmen sie ein Geräusch. Das Geräusch intensiviert sich. Es hört sich nach… Bewegung an. Das Geräusch wird immer deutlicher: Eine Horde Kreaturen bewegt sich auf die Gefährten zu.

Alsdann treten sie ins Blickfeld der Gefährten: Unzählige mit Speeren bewaffnete Echsenwesen stürneb halb schwimmend, halb kletternd auf sie los.

Den Gefährten gelingt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie gelangen unbeschadet zu ihrem einzigen Fluchtweg: Dem Wasserfall. Mit kräftigen Paddelstössen werfen sie sich in die hinabstürzenden Fluten und…

…überstehen den Sturz beinahe ohne Schaden! Während des Sturzes hat das sich drehende Boot an Rhogars Stirne geklopft und ihm so das Bewusstsein geraubt. Auf einer kleinen Insel formieren sich die Gefährten neu. Es gilt, den Teleportkreis zu errichten und den oberhalb des Wasserfalls auf sie lauernden Echsenwesen zu entkommen.

Während Rhogar und Thea sich auf das Ritual konzentrieren fischt Thomas die anfliegenden Speere aus der Luft. Die Wut der Echsen über die Flucht der Gefährten scheint ihren brennenden Hass zu ungeahnten Höhen aufzupeitschen—immer mehr Echsen springen todesmutig über den Wasserfall um der Flucht der Gefährten einen Riegel vorzuschieben.

Mit letzter Kraft wird das Ritual vollendet. Kurz bevor die Gruppe von ihren schuppigen Widersachern gehäutet wird entfliehen sie der prekären Situation mittels des Teleport-Zaubers. Das Ziel: Der Turm von Thomas und seinen Gefährten. Der Zauber fängt an zu wirken, Schwärze umgibt die Gefährten.

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