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41 (Splitparty Group 1): Unsere Abenteurer massakrieren den Freiheitskämpfer namens Peter

June 13, 2020

Die Abenteurer machen es sich um das Lagerfeuer bequem. Allari füttert Amaï mit Knochen ihrer gefallener Gegner, ganz zum Entsetzen ihrer Gefährten. Wellby Greenbottle entfernt sich vom Camp und beginnt eine feine Melodie zu spielen. Seine Augen weit in die Ferne gerichtet sendet er eine Botschaft an Thomas die lautet: SENDING

Die Message kommt bei Thomas an und er antwortet wie folgt: REPLY

Wellby ruft schnell alle zusammen um seine Nachricht zu teilen. Brenegar nimmt sich eine Karte zur Hand und findet heraus, dass die Reise zum Turm 5 Tage dauern würde. Nach Waterdeep dauert die Reise 1-2 Zehntags. Als die Gruppe in Gedanken versinkt, fragt Wellby Brenegar plötzlich was es mit dem Stein auf sich hat und wieso dieser so wichtig für ihn ist. Dieser antwortet zögerlich und mit ernster Miene, dass es sich um alte Legenden handelt und mit dem Underdark zu tun hat. Er nutzt die Gelegenheit das Thema zu wechseln, als Roarik Kilsken zu ihnen stösst. Er bittet diesen um eine Audienz bei Vater Vongas in Waterdeep und erzählt von Aerisi Kalinoths Steinsäule und von den mysteriösen Wandmalereien. Roarik hört interessiert zu und willigt ein, diese zu überprüfen sobald der Stein an ihn übergeht. Enna legt den Stein in eine hölzerne Schatulle die ein Gefährte Tyrs wegbringt. Es folgen Speis und Trank und die Gefährten versuchen sich von den kräftezehrenden Tagen zu erholen. Zufrieden gehen die Abenteurer zu Bett.

Wellby wacht schweissgebadet auf. Seine Augen sind weit aufgerissen, als er wild um sich blickt. Das Zelt ist ruhig und er hört das leise Atmen seiner schlafenden Gefährten. Er beisst sich auf die Lippen und schliesst kurz die Augen. Nach einer Weile fasst er einen Entschluss und schleicht zu Brenegars Schlafplatz. Er weckt ihn leise auf und bittet ihn ihm zu folgen. Brenegar, etwas alarmiert von diesem seltsamen Verhalten, tut dies. Alari öffnet ein Auge und beobachtet das Geschehen interessiert, sagt jedoch nichts. Als Wellby und Brenegar sich vom Zelt entfernt haben dreht sich der Halbling um und erzählt ihm, dass ihn eine schreckliche Vision heimgesucht hat. Etwas stimme nicht mit dem Ritter, welcher den Stein entgegen genommen hat. Es war ein seltsames Licht in seinen Augen. Wellby glaubt, dass die Ritter von Tyr von Feinden unterwandert sind und etwas schreckliches mit dem Stein vorhaben! Der Stein müsse um jeden Preis von den Fängen dieser Personen befreit werden und Brenegar könne ihm dabei helfen! Brenegar versucht den Halbling zu beruhigen, es sei vielleicht nur ein Traum gewesen und ohne Beweise sieht er keinen Grund den Hauptmann zu bestehlen. Wellby resigniert und verabschiedet sich von ihm mit der Erklärung, dass er im Camp der Ritter vielleicht etwas herausfinden kann. Brenegar schaut dem Halbling kopfschüttelnd hinterher und geht dann zurück ins Zelt. Als Alari ihn auf Wellbys Fehlen anspricht antwortet dieser, dass Wellby einen Alptraum hatte und noch etwas die Beine vertreten müsse. 

Wellby fackelt nicht lange. Er schaut kurz um sich, steckt sich seinen Ring an und verschwindet in der Dunkelheit. Vorsichtig öffnet er das Zelt von Roarik. Durch die Dunkelheit kann er nur knapp die Umrisse des riesigen Dragonborn erkennen. Das Fehlen von Wachen am Zelteingang scheint ihm jedoch sehr seltsam. Ängstlich wirft er einen Kieselstein ins Zelt um zu schauen, ob das Zelt mit einem Zauber oder einer Falle geschützt ist. Nichts passiert. Er findet eine verschlossene Kiste, der Schlüssel ist jedoch nicht auffindbar. Langsam schleicht er sich an das Bett des Hauptmanns. Ihm fehlt jedoch der Mut um den Dragonborn genauer zu untersuchen. Niedergeschlagen verlässt er das Zelt und kehrt zu seinen Gefährten zurück. Mit starrendem Blick zur Decke bleibt er hilflos auf seiner Bedroll liegen.
Am nächsten Morgen werden die Abenteurer auf den schlechten Zustand ihres Barden aufmerksam. Mit gepresster Stimme weiht er sie alle in seine Vision ein und gesteht, dass er versucht hat in der Nacht den Stein alleine zu stehlen, weil er verzweifelt war. Die Gefährten sind etwas verdutzt über dessen Alleingang finden seine Vision jedoch beunruhigend und überlegen sich wie sie das anstellen könnten. Just in diesem Moment öffnet Roarik die Zelttüre und tritt herein.


Der Dragonborn ist wahrlich eine imposante Gestalt. Wellby wendet sich schnell ab und hantiert nervös an seinem Gepäck herum. Roarik ist jedoch guter Laune und bedankt sich herzlich bei der Gruppe und schenkt ihnen sogar zwei Heiltränke für ihre Dienste. Sie erfahren von ihm, dass sie auf dem Weg zum Turm an einer angenehmen Kneipe namens  Zum Hoppelnden Hasen vorbeikommen werden ca. einen halben Tagesmarsch entfernt nordöstlich. Allari und Brenegar verwickeln den Hauptmann in ein Gespräch, so dass sein Rücken Wellby zugewandt ist. Brenegar preist die Wandmalereien an und versucht Roarik zu überzeugen zuerst mit ihnen zum Turm zu kommen, damit dann alle zusammen nach Waterdeep gehen könnten. Der Dragonborn lehnt jedoch ab und sagt, dass der Stein so schnell wie möglich zu Vater Vongas gebracht werden müsse. Er könnte aber jemanden von seinen Leuten entbehren, der die Gruppe begleiten könnte. Wellby studiert währenddessen vorsichtig die Beutel an Roariks Gürtel. Die Zeit rinnt ihm aus den Fingern und Schweissperlen ziehren seine kalte Stirn. Doch er bringt den Mut nicht auf, den Dragonborn zu bestehlen. Als dieser das Zelt verlassen will, lässt der Halbling dann die Bombe platzen und sagt, dass er gerne die Ritter von Tyr auf ihrer Reise nach Waterdeep begleiten möchte um dort als Barde aufzutreten. Er vermisse das grosse Publikum und möchte wieder einmal eine Grossstadt sehen. Er bietet sich an die Ritter auf ihrem Weg mit seiner Musik zu unterhalten. Der Dragonborn ist erfreut über dieses Angebot und gibt dem Halbling sein OK. Die Abenteurer sind sichtlich geschockt und zum Teil auch verletzt. Als sie wieder unter sich sind erklärt Wellby, dass er nicht zulassen kann, dass der Stein in die falschen Hände gerät und dass er versuchen wird, das Vertrauen des Dragonborns zu gewinnen, um ihm im richtigen Moment den Stein abzunehmen. Brenegar ist etwas erleichtert als er erfährt, dass nicht sie der Grund für Wellbys Abschied sind und bittet diesen vorsichtig zu sein. Wellbys Freunde verabschieden sich von ihm und wünschen ihm Glück für sein Vorhaben. Der Halbling blickt seinen Gefährten traurig nach als diese gen Osten verschwinden. 

Dank Ennas innerem Kompass gelingt es der Gruppe sicher ihrem Weg durch die grossen Laubwälder zu folgen. Das Wetter ist angenehm warm und die Abenteurer machen nach ein paar Stunden halt und schlagen ein Camp auf. Währenddessen hat es begonnen zu regnen und die Orientierung in den nebeligen Wäldern wird immer schwieriger. Wieder schafft es Enna jedoch die Gruppe sicher auf dem Weg zu halten.  

Am Nachmittag finden sie eine Karawane. Ein kleiner Gnom rennt auf sie zu und ruft mit krächzender Stimme, dass sie ausgeraubt worden sind und Hilfe benötigen. Es waren gemeine Banditen bestehend aus einem Elfen, einem muskulösen Menschen, einem sehr dicken Menschen und zwei Zwergen. Der Gnom erklärt, dass sie sich sofort ergeben hätten. Sie seien Alchemisten, die sich auf Heiltränke spezialisiert haben. Falls wir diesen Gaunern eine Lektion erteilten wollten, spränge eine Belohnung von 50 Goldstücken heraus. Die Gruppe ist sich uneins, stimmen ab und beschliessen das Angebot anzunehmen, sofern die Banditen innerhalb einer Stunde gefunden werden können. Amaï nimmt sofort die Fährte auf. Schon bald finden die Abenteurer auf einer Lichtung eine Holzpallisade. Ein Berg von einem Mann steht mit einer grossen Axt vor dessen Eingang, hat die Abenteurer jedoch noch nicht gesichtet. Vorsichtig schleichen sie sich an ihn heran. Brenegar sendet ihm eine Message: “Hinger dir!” Als sich der Mann umdreht, hört er wieder die Stimme “Ds angere hinger dir”. Der Mann ruft in einer tiefen Stimme wer da ist. “Mir si Geischter vo dä Gnome wo dir tötet heit!” “Mir hei keni Gnome tötet”, erwidert der Mann stur. Das Gespräch dauert noch eine Weile bis Brenegar erneut “Hinger dir” ruft! Der Mann ignoriert die Stimme. Mit einem zahnlosen Grinsen öffnet Brenegar ein Dimensionsportal und tritt direkt hinter den Mann. Brenegars Augen weiten sich als er hinter sich hört: “Achtung Baxxter! Hinger dir!” Baxxter wirbelt herum und schaut Brenegar finster an. “Geischter vo Gnome si auso Zwärge, he?!” Der Zwerg antwortet auf die Frage mit einem Booming Blade. *RoLl InItIaTiVe!!*


Baxxters Axt saust auf Brenegar herab, doch dieser weicht geschickt aus und ruft der herbeieilenden Enna zu: “Gang mit dr Ärde!” Zwei gleich ausschauende Zwergen namens Hans und Peter erscheinen beim Tor und streiten sich über eine triviale Sache. Einer schlägt dem anderen ins Gesicht. Ein rundlicher Mann in einer Mönchskutte schreit laut auf und watschelt ins Innere des Camps und ruft: “Rooobert!”


Enna rennt Naruto-Style auf ihre Feinde zu,springt den Pallisadenwänden entlang, macht einen Salto und bleibt “dodgy” vor ihnen stehen. Allari schiesst in schneller Abfolge zwei Pfeile - einer davon blitzt gefährlich - auf Baxxter ab. Dieser schreit schmerzhaft auf und ruft “Überfall!” Die Zwerge haben mittlerweile ihren Disput geklärt und rennen Baxxter zuhilfe. Ihre Äxte verfehlen jedoch ihr Ziel. Der dicke Mann ruft weiterhin nach Robert und schaut ängstlich zu den fremden Angreifern. Enna “bänglet” dem Hünen eins über die Rübe und Allari lobotomisiert einen der Zwerge mittels eines Donnerpfeils. Peter sackt blutspuckend und mit ausdruckslosen Augen zu Boden. Der Donnerpfeil schädigt alle um ihn herum, darunter auch Enna. Brenegar teleportiert sich zu Enna und macht eine erneute Booming Blade auf Baxxter. Heisse Tränen rinnen über Hans’ rotes Gesicht als er seinen gefallenen Bruder in Sicherheit schleift. Der dicke Mönch schreit auf “Neei Peter! Neeei!” Und versucht danach dem muskulösen Mann mit einem heilenden Wort zu helfen. Robert der Elf, in engen Strumpfhosen und mit Hut, rennt auf das Geschehen zu. Als er Peter in seinem eigenen Blut liegen sieht entfährt es seinen Lippen: “Nei! Neei Peter!” Er nimmt seinen Bogen hervor. Enna deckt den Hünen mit einer weiteren Serie von Schlägen ein. Dieser taumelt rückwärts, zieht einen Heiltrank aus seiner Tasche und flieht ins Innere des Camps nur um kurz darauf eine weitere Serie von Schlägen des Opportunismus zu ernten. 

Brenegar ruft ins Camp: “Letschti Chance öich z ergäh!” Hans versucht mittlerweile seinen Bruder mittels CPR zu retten. Robert schreit: “Parlez! Verschont üs! Bitte!” Enna erwidert mit eiserner Stimme wieso sie dies machen sollten. “Fiese Diebe sit dir!” Baxxter, blutüberströmt steht in einer ausbalancierten Haltung vor den Angreifern. Brenegar bereitet einen Feuerball vor. Hans murmelt den Namen seines Bruders und presst weiterhin rhythmisch seine Hände auf dessen Herz. Der dicke Mönch steht weinend daneben und versucht mit Wundheilzaubern zu helfen. Der Elf senkt seinen Blick und sagt: “Es si rychi Händler gsi. Sie hei gnüegend Sache und chöi öppis abgäh für die arme Familie vor Umgäbig. Die hei doch nümme, sit die Wasserkultischte alles zerstört hei!” Die Gefährten schauen sich unsicher an und wissen nicht, ob dies der Wahrheit entspricht. Brenegar sagt, dass er diese Kultisten ebenfalls hasst. Schliesslich haben sie all seine teuren Waffen und Kleider gestohlen! Robert erwidert daraufhin: “Ehm sorry wäg dire Garderobe...aber was isch mitem Peter?! Chömet...i zeige öich d Familiene woni gmeint ha”. Die Abenteurer folgen ihm schweigend und sehen im Inneren des Camps viele ausgemergelte Familien mit kaputten Kleidern. Den Gefährten wird allmählich klar, dass Robert in der Tat die Wahrheit sagt und weichen den Blicken der Menschen aus. Robert stellt sich und seine Gefährten vor. Der dicke Mönch mit der Halbglatze hört auf den Namen Bruder Tock


Die Abenteurer entschuldigen sich bei Robert und seinen Kameraden und teilen ihnen mit, dass sie helfen möchten! Robert entschuldigt sich ebenfalls, blickt in Brenegars Augen und sagt, dass es ihm leid tut wegen seiner Garderobe. Dieser muss sich eine Bemerkung verkneifen. Ein Kind läuft lachend auf Allari zu um mit ihr zu spielen. Ihre Mutter schreit auf, rennt dem Kind hinterher und zerrt das Kind gewaltsam zurück, ihre Augen angsterfüllt auf die Fremden gerichtet. Allari geht auf Baxxter zu und versucht seine Wunden zu heilen. Hans starrt sie vorwurfsvoll an und blickt dann wieder auf seinen sterbenden Bruder herunter. Die Gruppe versucht nun endlich mit vereinten Kräften den Zwergen zu retten. Doch leider scheitern sie kläglich. Peter stirbt in den Armen seines Bruders. Die Gruppe verabschiedet sich kleinlaut und entschuldigen sich noch einmal für alles. Als sie auf die Karawane stossen, erwartet sie der Gnom bereits. Er tobt wie ein kleines Kind als er herausfindet, dass die Gefährten nichts gefunden haben und keift sie an, was sie doch für ein nutzloses Pack sind. Die Abenteurer verlassen die Karawane. Brenegar kann es sich nicht verkneifen über seine Schulter zu rufen: “Ah und übrigens, hie gits de Werwöuf.” Die Gnomen schauen es sich verängstigt an. 


Der Weg führt die Gefährten nun richtung Norden. Der Weg ist schwierig und jedes Mitglied des Teams ist gefordert mit seinen Fähigkeiten die Reise zu überstehen! Allari sammelt erfolgreich Beeren und Pilze um die Gruppe zu ernähren. Brenegar sieht alte Ruinen und weiss seine Kumpanen mit seinen Geschichten bei Laune zu halten. Enna benützt ihren gestählten Körper um als menschliche Brücke den Übergang über eine tiefe Schlucht zu erleichtern. Allari erkennt die Spuren gefährlicher Tiere und schafft es die Gefährten in einen Hinterhalt der Tiere zu führen… Jeder kommt genervt und mit Kratzern davon. Als die Gefährten langsam von einer Karawane überholt werden, belehrt Brenegar die Kutscher über ihre Fahrweise und zeigt ihnen wie mittels Tiermisshandlung, in Form von Schlägen, die Strecken schneller überwunden werden können. Die beiden Kutscher Daniel Trump und Alain Hunkler sollten später die Methode weiter ausbauen und verfeinern und unrühmlich in die Geschichtsbücher eingehen. Enna heilt die wunden Füsse ihrer Freunde mit einem Fussbad aus heilenden Kräutern. Ein Steinsturz hindert die Gefährten am weiterkommen. Allari versucht Brenegar mit einem Seil über das Hindernis zu helfen, doch leider reisst dieses. Brenegar landet auf seinem Kopf. Seine Lebenspunkte purzeln ebenfalls. Es hindert ihn jedoch nicht daran etwas später ein paar Bauern zu zeigen, wie Unkraut mit der Hilfe von magischen Sprengkörpern wegzukriegen ist. Es dunkelt langsam ein und die Gefährten suchen sich einen Unterschlupf. Enna hüllt die Abenteurer in Stille ein, damit sie vom Donnergrollen nicht mehr gestört werden.

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