Logbuch des Captains
STERNZEIT 47439,5 Wir erforschen diesen Sektor des Weltraums nun schon eine ganze Weile. Vor drei Tagen meldete die Astrometrie eine neue Supernova, gerade einmal zwanzig Jahre alt, auf den Langstreckensensoren. Ich befahl, einen weiten Orbit um den Neutronenstern einzunehmen, der durch die Nova entstand, und ließ mehrere Sonden abschießen, um die Größe und Auswirkungen der Supernova auf den umgebenden Weltraum zu erforschen. Die Schockwelle breitet sich mit einer Geschwindigkeit von dreizehn Kilometern pro Sekunde aus und hat deshalb bis heute nicht einmal ein Lichtjahr zurückgelegt. Die Mannschaft wertet die Daten aus und wir sollten bald etwas Neues wissen.
Persönlicher Log von Lt. Com. Kiax:
Sammeln gut Daten zu der Supernova und dem frischen Neutronenstern. Kapitän bav Khebloss lässt die Ensigns einen spontanen Test dazu machen. Der Nachwuchs muss schließlich scharf bleiben und wir haben in der Tat eine gute Gruppe.
Als wir mit dem Datensammeln fertig waren und abdrehen wollten, entdecken unsere Sensoren noch ein UFO. Da ich gerade an der Wissenschaftsstation bin, scanne ich es. Es ist wie zwei Kreisel aufeinander gesetzt und rotiert, von dem UFO gehen ungewöhnliche Strahlungen aus die unsere Sensoren stören, deswegen haben wir es erst jetzt entdeckt. Soweit messbar gibt es keine Antriebssysteme und die Sprache der Wörter die auf dem Schiff sind ist uns unbekannt. Allerdings gibt es vage Lebenszeichen und das Objekt ist in einer langsamen Spiralenkurs in den Neutronenstern hinein, laut unserem Piloten Lt. Dalen Onaren sollte es aber noch Monate dauern bis es kollidiert.
Ich untersuche die Strahlung etwas genauer und finde heraus das sie nur leicht Gesundheitschädlich ist und man mit einem Strahlungblocker einige Tage sie problemlos aushalten kann.
Auf unsere Funkversuche bekommen wir keine Antwort.
Kapitän bav Khebloss beschließt einen Erkundungstrupp unter meinem Kommando in einem Shuttle hinzuschicken, mit dazu kommt Lt. Jeffreys, Lt. Jr. Pritchart und Ensign Baxter.
Da wir in friedlichen Absichten kommen nutzen wir die Hauptrampe, Lt. Jeffreys öffnet sie manuell und die Landung ist erfolgreich. Im Objekt befindet sich atembare Atmosphäre und laut Tricorder jede Menge Lebenszeichen, künstliche Schwerkraft ist auch vorhanden. Die Schäden am Objekt stammen wohl von einem Ionensturm.Die Landungsrampe führt in einen Gang, der wohl den kompletten Ring außen lang geht, dieser ist komplett finster und wird nur durch unsere Taschenlampen beleuchtet.
Die Konsole die es hier alle paar Dutzend Meter gibt sind alle deaktiviert und ohne Energieversorgung, doch nach 500 Metern findet sich eine Tür die ins innere des Rings geht. Während Lt. Jeffreys uns Feuerschutz gibt, öffnen Lt. Jr. Pritchart und ich die Tür. Der Feuerschutz war unnötig, es kommt uns nur schwüle Luft, Pflanzenduft und Vogelgezwitscher entgegen. Hinter der Tür ist ein schwach beleuchteter blauen Urwald, keine Anzeichen von intelligenten Leben hier.
Wir schicken einen ersten Bericht zur USS T‘Pol zurück, dafür müssen wir das Signal boosten was Lt. Jeffreys Tricorder leider durchbrennen lässt.
Wir wagen uns in den Urwald hinein, in der Hoffnung weitere Informationen zu finden. Lt. Jeffreys feuert auf einmal einen Schuss ab und berichtet rote Augen gesehen zu haben. Wir sind alle hier etwas angespannt. Der von seinem wilden Schuss getroffene Baum schüttelt sich und wirft Früchte ab. Ich nähere mich diesem vorsichtig um ihn näher zu untersuchen als mich plötzlich eine Liane packt und versucht in ein Loch zu ziehen. Zum Glück ist dieses etwas zu klein für mich und ich bleibe stecken. Die anderen drei kommen um mich rauszuziehen, da wird Lt. Jeffreys auch gepackt und in ein anderes Loch gezogen. Ensign Baxter gibt uns beiden eine Leine damit wir uns zueinander ziehen können und hilft uns dann heraus und die Lianen zu zerschießen. Wir untersuchen die Löcher als es sicher ist und an deren Boden versteckt sich wohl eine fleischfressende Pflanze.
Nach einer kurzen Verschnaufspause ziehen wir weiter, hören kurz darauf ein elektronisches Piepsen und halten darauf zu. Uns kommt ein mechanisches Insekt entgegen, das schnell an uns vorbeifliegt. Lt. Jeffreys will das nächste fangen und fängt an einen Korb aus Gras zu flechten, dabei vergreift er sich und wird von einem Giftstachel in seinen mechanischen Arm gepickst.
Einige Minuten später erreichen wir einen kleinen Teich der von einer Lichtung umgeben ist, beobachten dieses erst einmal und sehen wie eine Maschine herausgerollt kommt und Messungen am Teich vornimmt. Wir wollen dieser folgen und umkreisen den Teich. Nähern uns diesem zu sehr und aus dem Teich kommen eine Menge Tentakeln die nach uns greifen. Ensign Baxter wird gepackt doch Lt. Jeffreys schafft es sie zu befreien und darauf ziehen wir uns vom Teich zurück.
Stolpern über eine weitere Lichtung auf der kleine pelzige Tiere sind, sie erinnern entfernt an Dribbels, scheinen aber mit diesen nicht verwandt zu sein. Aus dem Boden kommt ein getarnter kleiner Fahrstuhl aus dem weitere von diesen Tieren kommen. Ich spreche sie an aber sie scheinen nicht intelligent zu sein.
Finden die Kabel die den Fahrstuhl mit Strom versorgen und folgen diesen. Kommen zu einem Bach an dem große Sonnenblumen artige Pflanzen sind nur mit blauen Blüten. Dieser kommt auf einem Wasserfalls der aus Felsen entspringt, hier enden auch die Kabel. Wir merken das unsere Angst unnatürliche Ausmaße annimmt und analysieren die Luft, es befinden sich tatsächlich Phäromone hier und ich mache mich daran ein Gegenmittel zu synthetisieren. Ensign Baxter versucht herauszufinden wo die Kabel herkommen und Lt. Jeffreys nähert sich den Blumen. Er findet heraus das diese eine primitive Intelligenz haben und wird von einer angesprüht wodurch sich seine Angst steigert. Ich spritze uns allen das Gegenmittel, währenddessen kommen drei Roboter die erst der Pflanze helfen und dann einen losen Kreis bilden. Reagieren nicht als wir sie ansprechen.
Helfe Ensign Baxter den Verlauf der Kabel zu finden und in diesen falschen Felsen verborgen ist eine Computernische. Da Ensign Baxter eine Spezialistin zum Thema Cybersecurity ist fängt sie an diesen zu untersuchen. Dabei kommt ein vierter Roboter dazu. Sie schafft es den Computer zu starten, eine simple KI frägt uns nach Spracheingabe. Auf viele Fragen kommen Fehlermeldungen aber wir finden heraus das an Bord 531 intelligente Lebensformen sein sollen, das Objekt von einem Autopiloten gesteuert wird und es auf dem Weg nach Neuvaren ist. Angeblich befindet es sich auch noch auf den richtigen Kurs aber ein Kartenvergleich zeigt das der Autopilot wohl einen Fehler hat. Eine direktive ist es die Flora zu schützen.
Die Roboter werden aggressiv und Lt. Jeffreys kümmert sich um sie. Ich wollte assistieren aber es war deutlich das meine Hilfe beim reparieren des Computers besser wäre.
Während Lt. Jeffreys die Roboter beschäftigt hält, schaffen wir es den Computer zu reparieren und dieser korrigiert sofort den Kurs.
Wir laden noch die Datenbank herunter, ich packe für Kapitän bav Khebloss eine der Pflanzen ein und wir machen uns auf dem Weg zurück zur USS T‘Pol.
Beim auswerten der Datenbank finden wir heraus das hier im Sternensystem das intelligente Volk der Varachei gelebt hat, diese haben festgestellt das ihre Sonne bald explodieren würde und haben sich Achen gebaut um auf Neuvara ein neues Leben aufzubauen. Diese Achenflotte geriet leider in einen Ionensturm der viele Schiffe zerstörte und auf der von uns gefundenen Ache die Besatzung getötet und den Autopiloten beschädigt hatte.