Sprecher
Erzdruide Erdax, Haus Thornevale
Petition
Erzdruide Erdax präsentiert die Funde aus der Grabkammer:
- Die Grabkammer war gefüllt mit giftigem Gas, aber niemand ist beim Öffnen vergiftet worden, denn alle waren sehr vorsichtig.
- In der Mitte war ein halb-offener Sarg eines geköpften Mannes, etwa 2 Meter groß muss er zu Lebzeiten gewesen sein. Das Skelett ist stark verwittert.
- Um den Sarg herum sind viele beeindruckende Relikte verteilt: Vasen und Krüge, Schmuck, Edelsteine und alte Goldmünzen
- Es gab wohl auch eine Art Bibliothek in der Kammer, aber keines der Pergamente ist erhalten geblieben.
- Die Wandschnitzereien sind teilweise gut, teilweise sehr schlecht erhalten.
Erdax erzählt die lückenhafte Geschichte der Grabkammer:
- Die frühen Bewohner Midrasils wurden von einem sehr großen, gottgleichen Wesen angeführt, das ein großes Buch in der Hand hält.
- Unter dem Gott dienten 20 unsterbliche Feldherren. Die vermutlich stärksten Krieger und Kriegerinnen des Volkes - oder 20 Kinder des Gottes, schwer zu sagen.
- Unter den Feldherren dienten je 100 Soldaten, die wie Dämonen Scharen den ganzen Kontinent eroberten.
- Sie töteten die primitiven Ureinwohner und teilten das Land unter den Feldherren auf.
- Irgendwann kämpften die Feldherren wohl untereinander, bis sie sich schließlich gegen ihren Gott vereinten und ihn zusammen besiegen konnten.
- Aus Rache ließ der Gott dann Feuer und Asche vom Himmel regnen und sehr viele Menschen starben.
- Einige Überlebenden flohen nach Süden, andere nach Westen.
- Die unsterblichen Verräter wurden vom Volk verantwortlich gemacht und geköpft.
- Ihre kopflosen Körper wurden in gut behüteten Grabkammern überall im Land vergraben.
- Es heißt, dass die unsterblichen Feldherren wieder auferstehen, sollten ihre Köpfe mit ihren Körpern vereint werden.
- Damit das nicht passiert, wurde ein Orden gegründet, der die Schädel bewacht, sodass die Verräter nie wieder auferstehen werden.
Erdax berichtet weiter:
- Die Historiker sind sich übrigens überhaupt nicht einig, was das zu bedeuten hat.
- Historiker aus Ashwynd sind davon überzeugt, dass es auf jeden Fall die Sage des Altvaters widerspiegelt. Die 20 Feldherren sind natürlich die Kinder des Altvaters.
- Historiker des Narrators behaupten, die Geschichte sei eine Metapher und eine Lehre. Und dass alle Aufzeichnungen in der Kammer ganz klar die Handschrift des Narrators haben.
- Einer der Historiker stellte auch die Hypothese auf, dass der Immortal King einer der unsterblichen Feldherren aus der Sage sein könnte? Oder zumindest von der Geschichte inspiriert sei.
- Ach ja, unter den Relikten fanden wir auch eine Landkarte aus purem Silber.
- Die dort abgebildete Landschaft ähnelt unseren Landkarten grob, aber die Küsten und manche Bereiche sehen definitiv anders aus als heute.
- Auf der Karte ist eine Stelle markiert, ein Tal im Westen, wo heute der Salzwassersee “Abyss” in der Region Corven liegt.
- Dort scheint das Massengrab der Dämonenarmee der unsterblichen Feldherren zu liegen, deren Schwerter aus dem blauen Metall der Sterne geschmiedet sind.
- Die Landkarte zeigt, dass dort auch der Gott begraben liegt, der bei der großen Schlacht fiel.
Die Frage bleibt: Wer hat Anspruch auf die gefundenen Relikte?
Soll nach weiteren Grabkammern gesucht werden?
Soll nach dem Massengrab im See Abyss getaucht werden?