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Petition #22 - Inhalt der Grabkammer

Sprecher

Erzdruide Erdax, Haus Thornevale

Petition

Erzdruide Erdax präsentiert die Funde aus der Grabkammer:

  • Die Grabkammer war gefüllt mit giftigem Gas, aber niemand ist beim Öffnen vergiftet worden, denn alle waren sehr vorsichtig.
  • In der Mitte war ein halb-offener Sarg eines geköpften Mannes, etwa 2 Meter groß muss er zu Lebzeiten gewesen sein. Das Skelett ist stark verwittert.
  • Um den Sarg herum sind viele beeindruckende Relikte verteilt: Vasen und Krüge, Schmuck, Edelsteine und alte Goldmünzen
  • Es gab wohl auch eine Art Bibliothek in der Kammer, aber keines der Pergamente ist erhalten geblieben.
  • Die Wandschnitzereien sind teilweise gut, teilweise sehr schlecht erhalten.

Erdax erzählt die lückenhafte Geschichte der Grabkammer:

  • Die frühen Bewohner Midrasils wurden von einem sehr großen, gottgleichen Wesen angeführt, das ein großes Buch in der Hand hält.
  • Unter dem Gott dienten 20 unsterbliche Feldherren. Die vermutlich stärksten Krieger und Kriegerinnen des Volkes - oder 20 Kinder des Gottes, schwer zu sagen.
  • Unter den Feldherren dienten je 100 Soldaten, die wie Dämonen Scharen den ganzen Kontinent eroberten.
  • Sie töteten die primitiven Ureinwohner und teilten das Land unter den Feldherren auf.
  • Irgendwann kämpften die Feldherren wohl untereinander, bis sie sich schließlich gegen ihren Gott vereinten und ihn zusammen besiegen konnten.
  • Aus Rache ließ der Gott dann Feuer und Asche vom Himmel regnen und sehr viele Menschen starben.
  • Einige Überlebenden flohen nach Süden, andere nach Westen.
  • Die unsterblichen Verräter wurden vom Volk verantwortlich gemacht und geköpft.
  • Ihre kopflosen Körper wurden in gut behüteten Grabkammern überall im Land vergraben.
  • Es heißt, dass die unsterblichen Feldherren wieder auferstehen, sollten ihre Köpfe mit ihren Körpern vereint werden.
  • Damit das nicht passiert, wurde ein Orden gegründet, der die Schädel bewacht, sodass die Verräter nie wieder auferstehen werden.

Erdax berichtet weiter:

  • Die Historiker sind sich übrigens überhaupt nicht einig, was das zu bedeuten hat.
  • Historiker aus Ashwynd sind davon überzeugt, dass es auf jeden Fall die Sage des Altvaters widerspiegelt. Die 20 Feldherren sind natürlich die Kinder des Altvaters.
  • Historiker des Narrators behaupten, die Geschichte sei eine Metapher und eine Lehre. Und dass alle Aufzeichnungen in der Kammer ganz klar die Handschrift des Narrators haben.
  • Einer der Historiker stellte auch die Hypothese auf, dass der Immortal King einer der unsterblichen Feldherren aus der Sage sein könnte? Oder zumindest von der Geschichte inspiriert sei.
  • Ach ja, unter den Relikten fanden wir auch eine Landkarte aus purem Silber.
  • Die dort abgebildete Landschaft ähnelt unseren Landkarten grob, aber die Küsten und manche Bereiche sehen definitiv anders aus als heute.
  • Auf der Karte ist eine Stelle markiert, ein Tal im Westen, wo heute der Salzwassersee “Abyss” in der Region Corven liegt.
  • Dort scheint das Massengrab der Dämonenarmee der unsterblichen Feldherren zu liegen, deren Schwerter aus dem blauen Metall der Sterne geschmiedet sind.
  • Die Landkarte zeigt, dass dort auch der Gott begraben liegt, der bei der großen Schlacht fiel.

Die Frage bleibt: Wer hat Anspruch auf die gefundenen Relikte?

Soll nach weiteren Grabkammern gesucht werden?

Soll nach dem Massengrab im See Abyss getaucht werden?

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