Sprecher
- Tarn Velric, Gemeindevorsteher von Ruwendorf, Rosenthal
- Brina Mulven aus Krünzheim
- Helvia Drost aus Darven’s Tal
- Neyla Vorund aus Lochen
Petition
Tarn Velric berichtet:
- Vor drei Wochen verwüstete ein nächtlicher Stallbrand Ruwendorf, nahe dem Zusammenfluss dreier Provinzen in Rosenthal.
- Bei den Löscharbeiten wurde ein etwa einjähriges Kind lebend aus den Trümmern geborgen.
- Die Eltern des Kindes konnten nicht identifiziert werden.
- Als sich herumsprach, dass das Kind die einzige Überlebende sei, meldeten sich kurz darauf drei Frauen aus benachbarten Dörfern, jede mit der festen Überzeugung, es sei ihr eigenes verschwundenes Kind.
- Drei angrenzende Dörfer (Darven's Tal, Krünzheim und Lochen) haben jeweils eine der Frauen zur Mutter erklärt.
- Es kam zu ersten handfesten Auseinandersetzungen zwischen Dorfbewohnern, die sich auf je eine Mutterseite stellen.
- Dorf Milizen sind in Alarmbereitschaft, ein bewaffneter Zwischenfall scheint möglich.
Hinter dem Vorsteher warten die drei betroffenen Frauen:
- Brina Mulven aus Krünzheim: eine einfache Hirtin, deren Kind vor einem Monat beim großen Unwetter verschwand. Sie sagt, das Kind habe eine Narbe über der linken Schulter – dieselbe wie ihr Sohn.
- Helvia Drost aus Darven’s Tal: Witwe eines Stallknechts. Sie schwört, das Kind sei ihr Sohn, der vor zwei Monaten in der Nacht entführt wurde. Ihre Beweise sind emotionaler Natur: Das Kind erkenne sie.
- Neyla Vorund aus Lochen: Eine ehemalige Magd im Dienst eines Arztes. Sie sagt, das Kind sei ihr uneheliches Kind, das sie wegen Hunger und Armut im Wald zurücklassen musste – und das sie nun wiedergefunden hat.