1. Characters

Argon Kuruk

Kämpfer

Tian Long verstorbener Meister 


Norm Makya(Adlerjäger): Vater, Häuptling des Stamms und verstorben 

Niabi Ko: Mutter 

Niob: Schwester, neuer Häuptling gütig 


 Marius Kar: Verbrecherfürst, Leiter illegaler Kampfarena 


Konir Graph: Hauptmann der Stadtwache, rechtschaffend 


Mör Kreuzschere: Meuchelmörder von Marius Kar, Feind von Argon 


Gildenvorstand Rohin: Freund, hat Argon manieren beigebracht 


Magh: Gebietsvorsitzender der Gilde 


Pikel: Mythischen Krieger 


Lumi Tochter von Vîr: Mythischen Krieger 


Nouska Sohn des Rae: Mythischen Krieger 


Ahawi: Mythischen Krieger 


Geschichte Agorn Kuruk 


 

Agorn Kuruk(Bär), Sohn des Häuptlings Norm Makya(Adlerjäger), war selbst als neugeborenes Kitten extrem stämmig, wenn nicht sogar etwas moppelig. Seine Mutter Niabi Ko war sehr fürsorglich ihres speziellen Kittens gegenüber. Er raufte immer schon gerne mit seinen Geschwistern und etablierte sich schnell als Alphakatze in dem Wurf. Alle hegten große Hoffnung in ihm, dass er der Nachfolger ihres legendären aber alternden Häuptlings wird.  


Mit 5 Jahren wurde er in die Kriegsschule des Pa-Akanti geschickt und lernte das Kämpfen des Traditionellen Akecheta. Er war schon immer talentiert im Kämpfen und im Schläge einstecken, zeigte eine unglaubliche Ausdauer und Geschick was die Kampfmanöver der einfachen Krieger anging. Seine Geschwister waren aber nicht begeistert ihn als neuen Oberhaupt des Stammes zusehen. Sie wollten selbst die Macht ergreifen. Folglich intrigierten sie sich sehr und gingen eigene Pläne nach um die Macht zu ergreifen. Agorn hielt sich aus den Plänen seiner Geschwister raus. Er mochte lieber die direkte Auseinandersetzung mit dem „Feind“. Er dachte sich wenn er sich nicht so clever stellte würden ihn seine Geschwister in Ruhe lassen und ihn nicht mehr als Konkurrenten sehen. Folglich ließ er seine theoretische Ausbildung etwas schleifen und schnitt recht schlecht ab. Er war die Hoffnung von Makya und Niabi weil er einer der gerechtesten und gütigsten Krieger war. Aber Makya musste sich den Meinungen seiner Berater beugen, die Agorn als Nachfolger für untauglich hielten. Er wurde vom „Thronfolger“ zum Prinzen degradiert und damit auf derselben Stufe wie seine Geschwister. Allerdings waren jene Berater schon in die Pläne der Einzelnen Geschwister verwickelt. Agorn versuchte sich so gut es ging aus den ganzen Intrigen herauszuhalten. Er blieb Makya´s Lieblingssohn und trainierte weiter. Er wollte der mächtigste Krieger der Rakhashas werden. Mit 10 Jahre hatte er das „dumm“ spielen soweit perfektioniert das er das mittlerweile selbst glaubte. Aber seine Fähigkeiten im Kampf haben sich exponentiell gesteigert. Er war in jedem Kampfturnier der Sieger und niemand wollte sich mehr mit ihm messen. 


 Mit 15 war der unangefochtene beste Krieger der Pa-Akanti Schule und durfte als 1. Absolvent einen Kriegszug beitreten. Als sein Zug auf Patrouille unterwegs war wurden sie von einer Übermacht der Ska Gra überfallen. Sie hatten erfahren das Agorn dabei war und wollten ihn auslöschen, schließlich war er einer der mächtigsten bekannten Katzen. Agorn kämpfte wie ein wilder Bär und nahm es alleine mit 10 Gegnern auf. Aber musste trotzdem mit ansehen wie ein Kamerad nach dem anderen von der Übermacht niedergemacht wurden.  


Der Schlachtenlärm lockte Tia Long(Himmelsdrache) einen alten Kampfmönch an. Er sah wie Agorn kämpfte und erkannte das er unglaubliches Talent als Kämpfer hatte. Tian Long seufzte als er sah wie die Krieger versuchten den talentierten Kämpfer zu besiegen. Als Agorn immer weiter zurückgedrängt wurde ging ein Schwerthieb durch seine Deckung und verletze ihn schwer. Agorn sackte halb zusammen und die Gegner jubelten schon über den hart erkämpften Sieg. Plötzlich brüllte Agorn einen Gewaltigen Urschrei gleich. Er ließ sein Schwert fallen und kämpfte nur noch mit seinen Krallen. Es wirkte fast wie ein anderer Krieger. Ein urtümlicher Instinkt hatte von seinem Geist Besitz ergriffen und lenkten seine Hände. Seine Bewegungen waren nicht weniger grazil und tödlich als vorher aber sie folgten einem anderen Prinzip. Tian Longs Augen weiteten sich als sie es erkannten was ein Kampfkunsttalent in dieser Katze schlummerte. Schnell eilte er herbei um Agorn zu retten. Er schlug einen nach dem anderen nieder. Agorn bemerkte das gar nicht und kämpfte in seinem Blutrausch weiter er griff auch Tian Long an dieser hingegen hatte nicht viel Mühe den Unerfahrenen Krieger zu überwältigen. Er entführte Agorn und fing an diesen auszubilden.  


Agorn war besessen von der Kampfkunst und die Intrigen seiner Geschwister leid. Er ergriff seine Chance und lernte unter dem Mönch und wurde ein noch besserer Kämpfer. Tian Long gab sein ganzes Wissen an Agorn weiter. Seine Kampfkunst, seine Atemtechniken und sein ganzes Wissen und Techniken. Er ließ Agorn einen Eid schwören das er Niemanden von seiner Existenz und seinem Wissen erzählen dürfte. Drei Jahre später starb Tian Long. Er Hinterließ Agorn eine Schriftrolle mit seinen Lehren, ohne zu wissen, dass sein Schüler noch nicht einmal lesen konnte. Agorn war nun ohne Verpflichtung und wollte heimkehren.  


Als er jedoch zurück zu seinem Dorf kam musste er feststellen das Makya vor 2 Jahren gestorben war. Er war so wütend über den Verlust seines Lieblings, dass er einen Krieg gegen die Ska Gra began. Im Laufe des Krieges intrigierten die Brüder Agorns gegeneinander und wurden alle getötet. Auch Makya wurde in der letzten siegreichen Schlacht schwer verletzt und erlag schließlich seinen Wunden. Viele der Ska Gra und der Rakashas verloren ihr Leben. Die Ska Gras kapitulierten schließlich und von Agorns Geschwistern überlebte nur seine Gütige Schwester Niob. Sie hatte das Erbe von Makya angetreten und hat den Frieden mit den Ska Gras verhandelt. Da diese als Frau eigentlich nicht Häuptling sein konnte, aber unglaubliches Geschick und Weitsicht in den Verhandlungen mit den Ska Gra bewies wurden die Regeln von Niabi geändert und folglich wurde sein Stamm als Matriarchat beherrscht.  


Niob und Niabi waren die einzigen die Agorn erkannten und waren unglaublich froh ihn wieder zu sehen. Als Agorn bemerkte wie viel gutes seine Schwester und seine Mutter vollbracht haben erkannte er, dass er den Stamm nicht mal halb so gut geführt hätte. Er konnte kämpfen aber einen Stammführen? Dazu hatte er nicht die Muße. Er wollte die größtmögliche persönliche Kraft besitzen, dazu konnte er nicht im Stamm bleiben er musste sich mit anderen messen und weiterziehen. Deswegen bat er Niob und Niabi dem Stamm in dem Glauben zu lasen er wäre Tod. Sie könnten ihn immer erreichen, wenn sie sich an die Gilde der Helden wenden würden. Er wollte nämlich ein Held werden. Die beiden ließen ihn wiederwillig ziehen.  


Folglich machte sich der erst 18-Jährige Agorn auf dem Weg zu neuen Gegnern und Abenteuern. Nachdem er in einer Stadt mit der Heldengilde angekommen war, versuchte er sich bei der Gilde anzumelden. Stellte dann jedoch fest er wusste gar nicht wo die Gilde ist und wie sie aussieht. Agorn dachte sich es müsse ein Gebäude mit Starken Kämpfern sein und machte sich in der Stadt auf die Suche nach einem solchen Gebäude. An dem erstbesten Gebäude (war zufällig NICHT die Heldengilde) mit kräftig aussehenden Wachen stellte er sich vor die Tür und hämmerte dagegen. Er rief: „Ich bin der mächtigste Akecheta den es jemals gab und fordere die Helden jenes Hauses zum Kampf heraus.“ Leider dachte Agorn, dass man durch Kampf in die Heldengilde kommt. Aber wie bereits erwähnt war es nicht die Heldengilde, sondern eine Illegale Kampfarena.  


Als Marius Kar das Gebrüll hörte, dachte er erst das irgendein Spinner vor seinen Toren steht. Als er aus dem Fenster sah wurde er ganz bleich. Agorn begann die Wachen kurz und klein zu schlagen. Es kamen immer mehr dazu aber Agorn blieb unberührt und schlug einen nachdem anderen nieder. Die Stadtwache wurde durch den Tumult aufmerksam und eilte dazu. Sie waren entgeistert das eine einzelne Katze es mit den hiesigen Verbrecherfürsten aufnahm. Sie eilten zu ihrem Vorgesetzten Konir Graph ein rechtschaffener Mann, dem Marius schon länger ein Dorn im Auge war. Er konnte jedoch wenig gegen ihn ausrichten, weil einige Adlige ihm gefallen schuldeten. Jetzt jedoch sah er seine Chance kommen und machte sich gleich auf dem Weg zu dem Mysteriösen Krieger der ihm aus der Klemme half, unbewusst natürlich.   


Als Konir auf dem Platz ankam glaubte er seinen Augen nicht. Agorn hatte jeglichen Schläger der Arena getötet oder niedergeschlagen. Er kämpfte grade Mör Kreuzschere, dem Assassinen der Arena, zum Stillstand. Selbst Konir hatte keine Chance gegen Mör. Langsam kristallisierte sich ein kleiner Vorteil für Agorn heraus. Er traf Mör mit einen gekonnten hieb seiner Tatzen am Arm. Mör schrie Schmerzerfüllt und ließ eines seiner Messer fallen.  


Agorn mit Wunden übersäht grinste schelmisch und sagte: „Na, immer noch ein Problem mit Katzen?“ Mör starrte ihn böse an schrie: „Das wirst du bereuen!!“ Er warf eine Rauchbombe auf den Boden und floh. Agorn war erstmal ziemlich verdutzt, er dachte immer, dass Krieger bis zum letzten kämpfen sollten. Das Verhalten von Mör war ihm neu.  


Konir kam schnell dazu konnte Mör aber auch nicht aufhalten. Außerdem war sich selbst nicht so sicher ob er selbst den verletzten Assassinen hätte aufhalten können. „Einen kräftigen Hieb hast du.“ Sagte er zu Agorn. Dieser schielte zu ihm rüber. „Hrmpf, leider nicht mächtig genug.“ grummelte die Katze. „hey bist du nich ein Held?“(Konir) „Ich bin noch kein Held aber ich bin Agorn mächtigster der Akecheta. Bin ich hier nicht richtig um ein Held zu werden? Aber wenn alle so feige sind wie dieser Messerschwinger hier, dann bin ich lieber alleine.“(Agorn) „HAHAHA! Nein, nein. Die Heldengilde ist auf der anderen Seite der Stadt.“ „OK mehr Kämpfen!“ und Agorn stapfte los. Konir blieb kurz verdattert stehen.  


Gab dann schnell einige Befehle die Arena auszuheben und rannte ihm schnell hinterher „Hey, Nein. Du musst nicht kämpfen um der Gilde bei zu treten. Ich gebe dir eine Empfehlung und du kannst ohne Probleme beitreten.“ „Huh, eine Empfehlung?“ und er sah zu wie Konir was auf einen Zettel schrieb. Agorn schaute verdutzt. Nahm das Papier entgegen und fragte: „Und dieser Zettel mit den seltsamen Figuren bringt mich in die Gilde? Wie macht der das?“ Nun war es an Konir ungläubig zu schauen. Er schüttelte sich einmal und dachte nur: Ah er kann nicht lesen kein Wunder das nicht die Gilde gefunden hat. Agorn rätselte weiter über das Stück Papier mit der Empfehlung. Er ging sogar soweit, seltsame Gesten zu machen und das Papier anzuschreien es solle ihn gefälligst zur Gilde bringen. Konir konnte sich vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten und als Agorn schließlich den Zettel fluchend von sich warf und grummelnd auf ihn trat, hob er ihn auf und erklärte beruhigend: „Agorn richtig? Du scheinst mir nicht lesen zu können. Ich hab einen Vorschlag. Ich bring zur Gilde und stelle dich ihnen vor. Einen Krieger wie dich trifft man nur einmal im Leben.“ Agorn war der amüsierte Unterton Konir´s entgangen und erwiderte nur: „Ich wäre sehr erfreut, dieses Zauberdingse Bumsi hab ich nie gelernt. Ich bin gut im Kämpfen.“  


Konir marschiert zum vor und erwartet das Agorn ihm folgt. Plötzlich erinnert sich Agorn an Tian Long und seine Lektionen. Er musste versuchen Symbole zu lernen (Lesen) Tian Long verzweifelte kurz darauf an Agorn und verschob das Ganze. Leider haben sie die Lektion nie fortgesetzt. Agorn holt plötzlich eine mit Schriftrolle aus purpurnen Bambus mit Silber beschlagene Schriftrolle hervor und schaut sich die Zeichen darauf an. Er packt die Rolle seelenruhig wieder weg. Plötzlich reißt er den Kopf in den Nacken und gibt ein gewaltiges Brüllen von sich das alle Anwesenden nur so in sich zusammenzucken lässt. 


 Darauf folgt er Konir. Dieser war so erschreckt das er sein Streitkolben zog und Agorn kampfbereit anstarrte. „Oh kleiner Wachmann willst di gegen mich kämpfen?“ Konir steckte schnell den Kolben wieder ein und beschwichtigte stotternd: „N..Nein, Nein. Du hast mich nur erschreckt.“ „Komm geh voraus, Freund. Ich möchte endlich besser werden.“ Agorn folgte Konir gemächlich durch die Stadt alle Blicke auf sich ziehend.  


Naja ein Muskelbepackter Leopard der Schnittwunden übersät war sieht man natürlich nicht alle Tage, besonders da er nur einen Lendenschurz und einen Beutel trug. Bei der Gilde angekommen wurde er mit offenen Armen entfangen, der Gildenvorstand Rohin war begeistert von Agorn, denn endlich schien auch mal ein mächtiger Krieger aus seinem Gildenbereich zu kommen. Er nahm Agorn erstmal unter die Fittiche und brachte ihm etwas Kultur und Verhaltensregeln für Städte bei. Nach 2 Wochen war Agorn wie ausgewechselt. Trug jetzt richtige Kleidung und eine Rüstung, sowie einen Schild an dem er irgendwie Gefallen fand. Keiner verstand wirklich wieso. Benutzten tat er ihn sowieso nicht.  


Eines Tages kam ein Auftrag rein das ein kleines Banditen Lager auf dem Weg zu Baregulch ausgehoben werden sollte. Agorn bekomm natürlich den zuschlag, weil er als eine ein Mann Armee noch nie Probleme mit lästigen Banditen hatte. Der Gildenvorsteher Rohin wollte ihn nach diesem Auftrag mit einem Brief in die nächst größere Stadt schicken, zu seinem Freund und Vorgesetzten Magh. Er sollte Agorn weitere Aufträge geben und ihn ausbilden. Aber es kam anders.  


Die Banditen bei Baregulch waren ein Ehemalige Schläger von Marius Kar und Mör war der Anführer. Er fand schnell heraus das Agorn auf dem Weg zu ihnen war. Schließlich war die Kämpfende Katze eine kleine Berühmtheit der Gegend. Er stellte Agorn eine Falle. Agorn ging nix ahnend durch den Wald. Da sprangen zwei Schläger hinter zwei dicken Bäumen hervor mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht. 


 Agorn riss die Augen auf und heulte los: „Ich mach euch nieder !!!!“ Er machte einen gewaltigen Satz und stand schon direkt vor ihnen. Sie erbleichten als ob ihnen jemand das Blut abgelassen hatte. Sie versuchten sich schnell zurückzuziehen. Den einem gelang durch einen geschickten Haken die Flucht zu ergreifen. Der andere war leider nicht so glücklich und wurde prompt von Agorn niedergeschlagen. 


 Agorn hatte Blut geleckt und verfolgte den anderen Schläger. Dieser nahm aber eine ganz besondere Route. Auf einer Lichtung lief er seltsam um einen bereich herum der scheinbar kein Hindernis darstellte. Agorn hatte es in seinem Blutrausch aber nicht erkannt und rannt schnurstracks auf ihn zu. Dabei trat er in die Falle von Mör. Auf einmal änderte sich sein Sehfeld. Er wurde in die Luftgerissen und baumelte über eine mit giftigen Schlangen gefüllte Grube. Ihm war ein bisschen schlecht von dem ganzen herumgeschleudere aber ansonsten wohl auf.  


Mör trat aus einem Gebüsch und sagt nur. „Sagte ich doch, Du wirst es bereuen.“ Nahm ein Messer und stach Agorn in den Bauch. Er lächelte schief und ließ da Messer los. Mör drehte sich um und ging gemählich weg. Agorn würde dieses schrillende Gelächter nie vergessen. Aber er konnte sich nicht bewegen. Das Messer schien mit Gift bestrichen worden zu sein. Er Kämpfte lange gegen die betäubende Wirkung des Giftes an aber fiel schlussendlich doch in ein Delirium. Er träumte von seiner Familie und Tian Long wie sie trainierten und alle glücklich sind. Plötzlich bemerkte er wie er sich bewegt, oder bewegt wird.  


Er hört Stimmen aber kann nicht verstehen was sie sagen. Außer einem gelegentlichen „Ohhhh..“ oder „Yihaa“ versteht er nichts. Zwei Namen tauchen werden immer deutlicher in seinem Kopf „Pikel“ und „Lumi“ und dann war da nur noch Schwarz. Nichts als Leere in seinem Kopf. Irgendwann öffnete er schwach seine Augen und war vom grellen Licht geblendet. Er lag in einem Zelt auf einer Bastmatte. Hatte allerlei Tinkturen und seltsames Zeugs neben sich liegen. Er war so schwach er konnte kaum mehr als ein röcheln von sich geben. Plötzlich tauchte ein wunderschönes Gesicht in seinem Blickfeld auf. Sie hatte exotische lila Augen und ihre Haut war leicht Sonnengebräunt aber immer noch fast weiß. Sie besaß so sanfte Gesichtszüge die von Großmut und Güte zeugten, dass sie andersweltlich schienen. Ihr Haar war golden braun mit Silbernen Strähnen. Als sie den Mund öffnete kam eine melodische aus ihrem Rachen. „Na, endlich wach Kätzchen?“ Agorns Pupillen weiteten sich. Ihre Stimme war berauschend. „Bin ich im Himmel bei den Göttern?“ war sein einziger Gedanke. Von draußen hört man nur ein „Eey, Eey“.  


Die Zeltwand wurde beiseite geschlagen und zum Vorscheinen kam ein rundliches Zwergengesicht mit einem grünen Bart der in der Mitte geteilt wurde und dessen enden kunstvoll in seine wehende Mähne geflochten wurden. Es verlieh dem Zwerg ein eigentümliches Erscheinungsbild. Er fuchtelt wild mit seinen Fingern und gab seltsame Laute von sich und zauberte eine Handvoll Beeren hervor. Agorn hat nicht mitbekommen ob er sie aus einem Gefäß genommen hatte oder sonst wo aber der Zwerg stopfte die ohne großes Getue in sein Maul und Agorn hustete und erstickte fast an einer Beere aber sobald die Beeren seinen Magen erreichten strömte eine wundersame Energie durch seinen Körper. Er spürte wie seine Wunden sich besser anfühlten und das er sich besser rühren konnte allerdings sank kurz nach diesem Erlebnis in einem tiefen Schlummer.  


Als er erwachte war tiefe Nacht und neben ihm lag die Schönheit von der er geträumt hatte. Agorn konnte seinen Augen nicht trauen. Er ging leise aus dem Zelt heraus. Vor ihm brannte ein kleines Lagerfeuer. An ihm saß jener grünbärtige Zwerg und noch 2 weitere Menschen. Der eine war ein hochgewachsener Krieger mit ausgeprägten Muskeln und edlen Gesichtszügen. Er ähnelte abgesehen von der Statur der Schönheit aus dem Zelt. Er trug eine Schwere Rüstung, auf seinem Rücken war eine Silberne Axt geschnallt und neben ihm lag ein Schwarzes Schild. Ihm gegenüber saß eine Frau mit bläulich grünen Haaren und schlanker Figur. Sie trug eine Lederrüstung und schien einfach mit dem Wald zu verschmelzen. Agorn hatte sowas noch nie gesehen. Sie wirkte wie die Königen der Jäger. Als sie hörten wie die Zeltfront bewegt wurde drehten sie sich alle zu Agorn um.  


Jener kratzte sich verlegen Hinter dem Kopf und verbeugte sich leicht und sagte: „Danke das ihr mich gerettet habt. "Ich bin Agorn Kuruk, mächtigster der Akecheta“. Der Zwerg grinste nur und klatscht in die Hände und winkt „huhu“ und deutet auf sich „Piiiiikl“ die Menschen lächeln freundlich und der Krieger sagt: „Wir hätten dich fast hängen lassen. Du hattest nicht mehr viel Leben in dir. Ich bin übrigens Nouska Sohn des Rae. Und das ist Lumi Tochter von Vîr. Sie tritt neben Agorn. Sie etwa so hoch wie Agorn Schultern, aber noch ein Stückchen größer. „Hallo Agorn,“: sagt sie und haucht ihm zu:“ aber eigentlich finde ich Kätzchen viel besser.“ Agorn fährt ein Kribbeln über dem gesamten Körper und seine Nackenhaare sträuben sich. Dann meldet sich die andere Frau zu Wort. „Hallo mein Name ist Ahawi, ich bin die Anführerin der kleinen Truppe. Was ist eigentlich passiert?“ Agorn erzählte seine Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt. Alle hörten gespannt zu. Sie waren alle sehr erstaunt über seine Erlebnisse und Lumi schaute ihn weiterhin mysteriös an. Keiner konnte sich einen Reim darauf machen. Nouska warf ihr einen Fragenden Blick zu doch sie lächelte und gluckste einmal kurz und wandte sich ab. Nouska verdrehte nur die Augen. Ahawi fragte Agorn ob er nicht mit ihnen reisen möchte. Und das tat er auch. Alles Weitere ist Geschichte. 

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