
ALLGEMEIN BEKANNTE ÜBERLIEFERUNGEN
Der heilige Clewyd ist eine legendäre und hochverehrte Gestalt. Zahlreiche Geschichten erzählen von seinem letzten Opfer. Die Einzelheiten unterscheiden sich zwar, doch im Wesentlichen stimmen sie in folgenden Punkten überein.
Der heilige Clewyd und das Ungeheuer
Vor mehr als drei Jahrhunderten verfolgte der hochverehrte lebende Heilige Clewyd den Dämon Sallowbryg bis in die Tiefen Dolmenwoods.
Sallowbryg: Ein bösartiges scharlachrotes Einhorn, die Geißel aller rechtschaffenen Menschen und Überbringer von Tod, Leid und Krankheit.
Sieg und Tod: Clewyd erschlug Sallowbryg, erlitt dabei jedoch selbst eine tödliche Verwundung und starb an der Seite seines besiegten Widersachers.

Der Aufstieg der Abtei
Clewyds trauernde Gefolgsleute bestatteten ihn an der Stätte seines Todes. Im Verlauf mehrerer Jahrzehnte errichteten sie dort ein Kloster und gründeten einen Orden zu seinen Ehren.
Die Abtei des Heiligen Clewyd: Das bedeutendste Kloster der Pluritinischen Kirche in ganz Dolmenwood.
Der Untergang der Abtei
Vor 100 Jahren brach jeder Kontakt zur Abtei ab.
Berichte von Pilgern: Die Abtei sei zu einer verlassenen Ruine geworden, vernichtet durch eine gewaltige Macht und heimgesucht von Monstern, unheimlichen Erscheinungen und den Toten.
Versuche der Rückeroberung: Die Kirche hat wiederholt versucht, die Abtei zurückzuerobern – bislang jedoch ohne Erfolg.
Theorien: Über die Ursache ihres Untergangs kursieren zahllose, teils abenteuerliche Vermutungen. Die Schuld wird wahlweise den Drune, dem Nag-Lord, Hexen, dem Kalten Prinzen oder inneren Machtkämpfen innerhalb der Abtei zugeschrieben.
Große Schätze: Man ist überzeugt, dass sich in den Ruinen noch immer unermessliche Reichtümer befinden, die seit dem Untergang der Abtei unberührt geblieben sind.
Jüngste Gerüchte
Reisende berichten, dass die unheimlichen Erscheinungen und das übernatürliche Klagen rund um die Abtei in den vergangenen Monaten deutlich nachgelassen haben. Man erzählt sich, die Ruinen könnten inzwischen wieder gefahrlos betreten werden.
WISSEN DER PLURITINISCHEN KIRCHE
SC der Klassen Cleric und Friar/Sister verfügen darüber hinaus über folgendes Wissen.
Der letzte Abt
Der letzte Vorsteher der Abtei war ein Priester namens Lummingwyll.
Eine umstrittene Persönlichkeit: Manche sahen in ihm einen tatkräftigen Erneuerer und entschlossenen Anführer. Andere hielten ihn für einen ehrgeizigen Karrieristen und möglicherweise sogar für einen Ketzer.
Verschollene Reliquien
In den Krypten der Abtei wurden zahlreiche bedeutende Reliquien aufbewahrt.
Der Inbegriff des Lebens: Ein mit Edelsteinen besetzter goldener Schrein, der ein Tuch enthalten soll, das auf wundersame Weise aus den zerrissenen Gewändern von Clewyds trauernden Gefolgsleuten entstand.
Der Gnomon: Das persönliche Gebetbuch des heiligen Clewyd, das ihn stets begleitete.
Die Hand des heiligen Signis: Eine mumifizierte Hand, der nachgesagt wird, die Toten fernzuhalten.
Zeitlicher Überblick
Vor 350 Jahren: Zur Zeit, als erste Gerüchte über den Nag-Lord in Dolmenwood kursieren, besiegt St. Clewyd das Atacorn Sallowbryg und stirbt selbst an Ort und Stelle.
Vor 300 Jahren: Die Abtei des Hl. Clewyd wird eingeweiht
Vor 100 Jahren: Die Abtei wird zerstört (das ist ungefähr zur gleichen Zeit, als die allermeisten der Schreine in Dolmenwood verloren gehen)