Die Menschheit ist eine Spezies der Galaxis.
"Überall in der Leere des Weltraums leben Menschen so wie sie es seit Jahrtausenden tun, auf dem Sand, Fels und Erdboden von Welten im Licht fremder Sonnen. Der Samen der Menschheit wird in alle Richtungen davongetragen und gedeiht in der fernen Finsternis. Er schlägt Wurzeln, klammert sich fest und kämpft mit grimmiger Entschlossenheit um sein Leben."
Allgemeines
Die biologische Bezeichnung des Menschen ist homo sapiens. Es existieren Sub-Spezies: Der homo navigo hat eine Sonderstellung, der Rest wird unter dem Begriff Metamenschen zusammengefasst.
Weitere Sonderfälle sind der Imperator und die von ihm erschaffenen Primarchen, Custodes und Astartes.
Ab und zu treten bei Menschen außergewöhnliche Missbildungen auf. Solche Menschen heißen Mutanten und ihre Nachkommen sind ebenfalls Mutanten. Sie werden im Imperium verteufelt und unmenschlich behandelt: Manchmal werden sie nur versklavt und ausgebeutet, aber manchmal werden sie auch gezielt ausgemerzt.
Die Lebenserwartung kann bei entsprechender medizinischer
Betreuung mehrere hundert Jahre betragen:
Dank Juvenor-Behandlungen
kann man mit über 100 noch wie Ende Dreißig aussehen und auch körperlich fit
sein. Es ist möglich, mit 200, 250 Jahren noch wie 40 oder 50 auszusehen. Das
gilt unter den höheren Gesellschaftsschichten des Imperiums als
mittleres Alter. Mit 300 Jahren ist man allerdings schon eher gebrechlich. Die
maximale Lebenserwartung kann über 400 Jahre betragen, was aber schon als sehr
alt gilt.
Gegenwart
Das Imperium vertritt den Absolutsheitsanspruch, die gesamte Menschheit zu vertreten. Es gibt/gab aber auch andere menschliche Staaten.
Das Imperium untersucht auch archäologisch die evolutionäre Entwicklung des Menschen. Die Planeten Dimmamar und Tallarn sind für solche Forscher besonders interessant. Und es gibt Befürworter und Gegner der "Out of Terra"-Hypothese.
Die imperiale Kultur beruht auf der Erhaltung des status quo, auf Traditionen und Zeremonien, auf Misstrauen gegenüber Neuerungen. Wissenschaftliche Neugier ist selten und existiert praktisch nur im Adeptus Mechanicus. Die meisten Menschen im Imperium sind abergläubisch und halten Maschinen für Magie, die Fähigkeit zu kritischem Denken ist kaum vorhanden. Stattdessen glauben viele, Ignoranz ist Stärke.
Die repressive Politik des Imperiums führt aber gerade bei den Mächtigen, den Korrupten und den Gebildeten zu einer tiefen Faszination für das Fremdartige und Exotische: Sei es der Kontakt mit Xenos oder der Besitz von Xenos-Gegenständen, aus Neugier oder wegen dem Reiz des Verbotenen, oder die intellektuelle Neugier, etwas über das Unbekannte zu erfahren . Neugier ist, trotz aller imperialen Indoktrination und sorgfältig gepflegter Vorurteile, immer noch die große Schwäche der Menschheit.