1. Journals

07: Ankunft in Drellins Fähre

February 12, 2022

Die Gruppe ist, nun ein Wesen stärker, unterwegs nach Drellins Fähre. Die Wanderung führt sie durch die Terrassenhügel und sind erst etwas zu weit nord-westlich unterwegs. Die Reisenden verbringen die Nacht in den Bergen.

LEVEL UP!! (Anm. d. Redaktion: es wird sauschlecht gewürfelt)

Am kühlen Morgen, nachdem alle aufgewacht sind - Trym mit ihrer Lederrüstung und ihrem Crossbow kuschelnd-, geht die Gruppe weiter. Das Wetter ist etwas besser, der Weg führt langsam abwärts in flacheres Gelände. Vor dem Elsir-Fluss wird das Band der Preliosstrasse nach Südwesten ersichtlich. Dahinter liegt der dunkle Witschwod. Die Gruppe folgt der leeren Strasse, die sich in schlechtem Zustand befindet. Abends rasten sie am Rande der Strasse. Auf einmal hört Captain Klinfiz Gnobar in ihrem Kopf eine Stimme. Sie erkennt sie als die des Novizen von Calarduran namens Fadi. Sie teilt ihm mit, dass Onskrkle verloren sei. Die Einwohner wurden gefangen genommen und werden von den Duregars zu einem anderen Eingang des Underdark verschleppt. Der Hohenpriester bitte nach einer Armee... Die Stimme verstummt. Auf gedankliches Nachfragen von Captain Klinfiz Gnobar folgt keine Antwort. Der grüne Ritter bemerkt, dass mit dem Captain etwas nicht stimmt und fragt nach. Dieser erzählt ihm von der Stimme und erklärt ihm, die Duregar seien böse Zwerge, welche Sklaven verwenden um das Gestein im Underdark rücksichtslos seinen Schätzen zu berauben. Um ihn etwas aufzumuntern, bietet Florp Captain Kinfiz einen Pilz an, welche sich darüber freut und Florp ebenfalls einen seiner Pilze gibt.

Nach einer erholsamen Nacht wacht die Gruppe auf und begibt sich nach Drellins Fähre. Von weitem sehen sie einen grossen Turm der ausserhalb des Ortes auf einer Anhöhe steht und die Fähre, welche über den Fluss führt. Mitten im Ort steht ein Praiostempel. Die Reisenden werden am Wachturm eingangs Stadt von vier etwas verlottert gekleideten Dorfmilizgardisten angehalten und ausgefragt. Ihr Kommandant des Wachpostens Answin gewährt der Gruppe Einlass, nachdem Trym ihm ihre Mission offenbart. Er gibt an, dass der Magus Rakorium Muntagonus seinen Sitz im Turm auf der Anhöhe hat. Alexios Zilotis beschwert sich über die Qualität der Dorfmiliz und gibt kund, eine Meldung nach Brindol über diese Zustände machen zu wollen. Klinfiz Gnobar fragt den Kommandanten, wo er dessen Captain Soranna Anitah finden könne. Die Gruppe begibt sich ins Dorf, wo sie an einem Tempel von Travia vorbeigehen. Eine alte Geweihte winkt ihnen zu und heisst sie willkommen. Sie gehen neben der Mühle vorbei über eine kleine Brücke und gelangen zum Turm des Magus. Dort werden sie von einer Frau empfangen, welche eine mit arkanen Zeichen geschmückte Robe trägt. Trym gibt zu verstehen, dass sie die Lieferung von Gordren Bubblevial bringen. Die Frau Yolde holt einen alten Magier, welcher einen grauen Bart hat und einen Spitzhut und ein violettes Gewand trägt. Als Florp etwas von sich gibt, mutet ihn der Magus kurzerhand mit einem Spell. Der Magus will wissen, weshalb die Lieferung verspätet sei und lädt die Gruppe in ein Haus neben dem Turm ein. Als alle am Tisch sitzen, erzählen die Reisenden dem Magus Muntagonus, was mit der ersten Lieferung geschehen ist und was ihnen unterwegs alles wiederfahren war. Alexios Zilotis will wissen, was sich in der gelieferten Kiste befindet. Der Magus zeigt ihnen den Inhalt, in der Kiste befinden sich Zutaten für Potionen. Der Magier unterschreibt einen Schuldschein, mit dem die Reisenden im Ort ihren Erlös von 50 gp abholen können. Klinfiz Gnobar fragt den Magier nach einer Armee von Magiern, dieser meint nur, sein eigenes Können genüge ihm. Als der Magus nach seiner Schülerin Pinna fragt, sieht Alexios Zilotis, wie Yolde, welche die Gruppe empfangen hatte, genervt das Gesicht verzieht. Der grüne Ritter teilt Muntagonus mit, dass Pinna aus Milborn von einem Mann mit blauer Kapuze entführt wurde. Alexios fügt an, dass möglicherweise Kervo Eugenius damit zu tun haben könnte. Der Magus erzählt, wie Eugenios aus der Praioskirche und Drellins Fähre verbannt wurde, weil er versucht hatte, den Druiden Avarel zu verbrennen. Muntagonus verspricht den Reisenden Gold und seine Dienste, sollten sie Pinna wiederfinden. Im weiteren Gespräch erwähnt der grüne Ritter, dass seine Herrin eine Bedrohung aus dem Witschwod vermutet. Als die Gruppe aufbricht um sich in den Der Grüne Apfel zu  begeben, wohin der Magus sie zum Essen eingeladen hat, erzählt Alexios dem grünen Ritter von der Reaktion Yoldesauf die Erwähnung Pinnas. Daraufhin bleibt der grüne Ritter zurück und spricht die Dame darauf an. Sie beteuert immer in Schatten Pinnas gestanden zu haben, weshalb sie ihrem Verschwinden gleichgültig gegenüberstehe. Seit Pinnas Fernbleiben sei noch ein weiterer Schüler des Magus verschwunden, dessen Name Nottel lautete. 

Die Gruppe geht von Muntagonius angeführt durch die Stadt, in der emsiges Treiben herrscht. Im grünen Apfel angekommen, stellt sich heraus, dass die Reisenden für das edle Etablissement etwas underdressed und zu schmutzig sind. Während dem Essen fragt der Magus, was die Unruhe des Aalsees auf sich hat. Er erwähnt einen Elementarmagier namens Sheltexes, einem Drachenblütler, der schon länger verschwunden ist. Das Wesen habe dunkelblaue Schuppen und sei der Gefährte von Grimwina die Sture gewesen. Vor Jahrzehnten seinen die beiden im Witschwod verschwunden. Sheltexes hatte Muntagonus von seiner Heimat Trr'tak'iss erzählt, in der der Drache Agapyr als Oberhaupt an der Macht war. Der Magier erzählt den Reisenden, dass Pinna eine Alchemistin ist. Sie habe oft von der Kräuterhexe Hedja erzählt, welche im gesegneten Wald, nördlich vom Witschwod lebe. Der Magus erwähnt, dass der Baumeister Wettler an den Neuigkeiten zum Aalsee interessiert sein könnte. Er empfiehlt der Gruppe die Taverne Zur alten Brücke als Unterkunft. Die Reisenden verabschieden sich und gehen jeder seines Weges, denn einige unter ihnen haben noch Sachen zu erledigen.

Alexios begibt sich in den Praiostempel, wo er auf den Halbork Dreno Ketzhus trifft, den Priester des heiligen Ortes. Dieser führt ihn in einen Nebenraum und erzählt davon, wie Eugenios Mitbewohner von Drellins Fähre der Hexerei und Nekromantie beschuldigt hatte. Als er den alten Heiden auf dem Scheiterhaufen verbrennen wollte, wurde er aus dem Tempel verbannt. Da Eugenius mit starken Kräften gesegnet ist, hat Dreno eine Bitte zur Unterstützung an den Vatertempel gesandt, weshalb Alexios nach Drellins Fähre geschickt wurde.  Dreno vermutet, dass sich Eugenius im Umland aufhaltet. Er vermutet, dass das wiederholte Verschwinden von arkanen Gestalten mit ihm zu tun haben könnte. 

Der grüne Ritter geht zum Hersindetempel und fragt die alte Frau, die sich als Saginta Guldifei vorstellt, was es mit dem Wildschweinkopf zu tun habe, den er einem der Goblins abgenommen hatte. Sie erklärt ihm, dass es sich um das Symbol des Goblin-Götzen Krinkiniti handle, einem Gott der Geburt. Sie habe gehört, dass die Goblins in den Terrassenhügeln ihr Unwesen treiben würden. Der grüne Ritter erzählt der Dame, er sei ein Diener von Mielikki. Vom Witschwod gehe eine Bedrohung für alle Elfen- und Feenwesen aus. Saginta erwähnt, dass sich der Heide Avarel gut im Witschwod auskenne.

Morvàt begibt sich zum Rathaus, wo er eine Frau mit kehlrasiertem Schädel und vernarbtem Gesicht aus der Tür stürmen sieht. Er erfährt, dass es sich dabei um Soranna Anitah handelt. Morvàt kann beim Stadtsprecher Norro Wettler vorsprechen, erhält jedoch kein Geld für die Informationen betreffend der Situation am Aalsee, da Wettler ihm die Geschichte nicht glaubt. 

Klinfiz Gnobar begibt sich derweilen zur Kaserne, wo er nach Soranna Anitah fragt. Er will sich gerade mit einer respektlosen Wache anlegen, als Soraya auftaucht. Er erbittet bei ihr um Hilfe für sein Volk. Soranna befragt ihn daraufhin über die Situation in Onskrkle. Soranna bietet Klinfiz an, bei Wettler ein Wort für ihn einzulegen, sollte er für sie herausfinden, wo die Goblinbedrohung herkommt. 

Der grüne Ritter, Florp und Trym nehmen die Fähre, um Avarel beim Steinkreis aufzusuchen. Die finden ihn auf einer Lichtung, wonach der grüne Ritter ihn sofort nach einer Bedrohung im Witschwod fragt. Er werde von der Herrin vom See aus dem Rend gesendet. Der Druide führt die Gruppe zum Rande der Lichtung, wo ein Forestgnome (Nachtrag: er heisst Renn Langzeh), welcher reglos und mit aufgerissenen Augen daliegt. Avarel gibt zu verstehen, dass er zu den Waldgnomen gehöre und dass er ihn mit benebelten Sinnen und von Toten und einem verfluchten Wald brabbelnd aufgefunden hatte. Akira kommt zur Gruppe dazu, als der grüne Ritter feststellt, dass der Gnom von einem feindisch-dämonischen Schimmer umgeben ist. Seine Augen sind zeitweise von einem schwarzen Schatten überzogen. Der grüne Ritter erhebt sein Schwert, von dem ein grüner Strahl in den Kopf des Gnomes eindringt. Der grüne Strahl ringt mit dem schwarzen Nebel, als ein schwarzer Schattendämon aus dem Kopf des Gnomen springt und den grünen Ritter angreift. Als Akira den Gnom in die Stadt bringen will, greift der Dämon auch sie an. Währenddessen die vier gegen den Dämonen um ihr Leben kämpfen, erledigen die anderen Einkäufe im Ort, resp. Alexios gönnt sich ein paar Drinks. Farùn geht zu einer Schmiede, um die Metallkarte, welche sie in der Dampfhöhle gefunden hatte, zu verkaufen. Als der Schmied die Matte sieht, beschuldigt er Farùn eine Diebin zu sein. Diese gibt an, dass der Besitzer dieser Karte tot sei, woraufhin der Schmied zu weinen beginnt. Er erzählt ihr, dass sie seiner Meisterin Xola gehört hatte. Diese hatte sich mit der Karte auf die Suche nach alten Minen gemacht und hatte ihm ihre Schmiede überlassen. Der Schmied stellt sich als Tora Sohn des Ibr vor. Währenddessen kämpfen der grüne Ritter, Trym, Akira und Florp weiterhin gegen den Schattendämon. Wo bleibt nur Morvàt? Da liegt er die ganze Zeit allen in den Ohren, Dämonen töten zu wollen und wenn einer erscheint, ist er nirgends zu finden. Glücklicherweise beginnt während dem Kampf Florps Schritt an zu leuchten. Eine Kugel erscheint und zerstückelt den Dämonen. Avarel scheint ganz begeistert und fragt: "Wow, sit dir Dämonejäger?".


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