1. Logbücher

15: Investigieren in Milborn

21. Mai 2022

Bedegars und Greifaxes an einem Morgen

Mit Fanfaren und Rittereskorte kommt Mitte Vormittag die Grafstochter in Brindol an.

Sie heisst Geralda, ist jung und wunderschön. Es wird viel getuschelt: So soll sie relativ schlau sein. Sie wird von Rittern bewacht, einer davon soll wohl Sir Praian selbst, der Anführer der Ritter der drei Rosen sein. Es könnte allerdings auch Sir Hilger sein. Es sind allerdings auch ein paar spöttische Stimmen dabei: "soso, traut sie sich so weit in den Westen. Ja genau! Raus aus ihrem 'schööönen Brindol'. Pft".

Die Prozession bewegt sich zum Anwesen der Greifaxes.

Wir entscheiden uns auch gleich dorthin zu gehen, um unseren Brief aus Drellins Fähre einzulösen. Vielleicht schnappen wir ja noch was vo der Grafstochter auf. Wir müssen erstmal warten, bis die formellen Begrüssungen abgeschlossen sind. Dann werden wir von einer älteren Bediensteten empfangen. Nach ein wenig Wartezeit hat Herbert Greifax kurz Zeit für uns. Wir treffen ihn in der Bibliothek des Anwesens.

Morvàt Hammelbach und Herbert Greifax verstehen sich prächtig. Wir sprechen viel über den Aalsee, über unsere und seine Abenteuer. Er erzählt mitunter, dass der Witschwod voller alter, elfischer Ruinen sei. Nach einer Weile betritt dann Alfmuth Greifax den Raum und bittet Herbert Greifax zurück zur Grafstochter zu kommen. Wir müssen unser Gespräch abbrechen. Der Brief aus Drellins Fähre wird aber unterschrieben und wir dürfen sogar noch ein frühes Mittagessen im Bedienstetenbereich verspeisen. Auf Akiras Nachfrage erzählt uns die Bedienstete Roswalda, dass im Dorf ein Buchhalter namens Treublatt arbeitet, der uns vielleicht mit einer Einwohnerliste weiterhelfen könnte. Er würde sehr oft für die Greifaxes arbeiten und entäusche nie.

Wir gehen nach dem Mittagessen zunächst zur Wechselstube und lösen den von Norro Wettler verfassten und von Alfmuth Greifax unterschriebenen Belohnungsbrief ein und bekommen 50 goldene Dukaten. Akira verwahrt der Beutel, bis wir die Belohnung beim Saufhaus aus aufteilen können.

Hedja

Als nächstes machen wir uns auf den Weg zu Hedja (Hedjas Shop). Sie lebt im gesegneten Teil vom Witschwod. Der Weg ist einfach zu finden, aber auch etwas beschwerlich. Wir sind gut 90 Minuten unterwegs.

Irgendwann kommen wir an eine Felswand und unten an der Wand liegt ein offensichtlich von oben Abgestürzter Turm. Dem Aussehen nach bestimmt eine dieser Elfenruinen. Am Einfang sehen wir drei versteinerte Gestalten. Eine mit erhobener Faust Richtung Turm, eine, die sich gerade umdreht und wegrennt und eine die umgefallen ist. Wir klopfen an des Turmes Tür. Nach einer Weile erscheint Hedja. Es ist die nackte Frau, die wir gestern badend im Elsir gesehen haben. Sie lädt uns auf einen Tee ein und erzählt uns, dass Pinna zuletzt vor einer Woche bei ihr war, aber sonst nicht viel weiss. Sie erzählt auch, dass vor Kurzem Kervos Banditen (Blaukäppchen) bei ihr waren. Sie hat sie aber versteinert. Offenbar hatten sie Fesseln dabei, die sie Hedja anziehen wollten. Sie sind aus einem sehr speziellen Material. Woher haben "normale Banditen" solch seltene Materialien? Hedja erzählt uns, dass ihre Untersuchungen darauf hinweisen, dass es Magieunterbindende Fesseln sind.

Auf unsere Frage, welchen Gefahren man im Witschwod trotzen muss, erklärt sie uns, dass es rund um den Witsch sehr gefährlich ist. Ausserdem soll es im Nordosten des Witschwod besonders gefährliche Kreaturen haben. Wir sollten auch bei Pilzkreisen aufpassen, dort könnte uns eine Überraschung aus der Feenwelt überraschen.

Wieder in Milborn

Wir gehen bei Treublatts Schreibstube vorbei, um ihn nach einer Liste aller Einwohner mit C zu fragen. EIne Liste gibt es nicht, es gibt nur ein riesiges Buch mit allen Einwohnern Milborn. Leider nicht nur die aktuellen Bewohner, sondern alle! Aber mit Treublatts Hilfe finden wir:

  • Caspar
    Erst seit kurzem in Milborn
    Arbeitet in den Minen
    Wohnt vermutlich in einem der Minenlager in den Kupferhügeln
  • Circo
    Junger Halbling
    Arbeitet am Dock als freischaffender Lastenträger
    Wohnt in einem der Mietshäuser
  • Claudia
    "Wunderbar nettes Mädchen"
    Bringt Konfitüre ihrer Mutter
  • Capella
  • Und Cornelius (verstorben vor Monaten).

Wir verschabschieden uns und bereiten anschliessend das Boot vor, füllen unsere Reisevorräte auf und verbringen die Nacht im Hammelbaron. Wir werden noch gefragt, was mit Eldyse passiert? Wir bezahlen ein Gold für die Behergergung des Tieres für eine Woche in Milborn.

Dammbruch

Am nächsten Morgen machen wir uns Flussaufwärts auf den Weg gen Saufhaus. Nach einer Weile auf dem Elsir wird Freya auf einmal nervös. Als Akira die Gruppe darauf aufmerksam macht, ruft Morvàt den anderen zu, dass sie ans Ufer rudern sollen. Kaum ganz ausgesprochen, sehen wir, dass eine grosse Welle inklusive mitgespülter Brücke auf uns zu kommt. Mit erheblichem Effort schaffen wir es gerade so der Brücke auszuweichen und ans Ufer zu kommen. Nach einer guten halben Stude ist der Fluss wieder einigermassen normal befahrbar und es geht weiter. Am Nachmittag erspäht Morvàt ein paar gestalten in den Terassenhügel. Sieht aus wie auf Reittieren. Weiter passiert an diesem Tag allerdings nichts aufregendes und die Gruppe trifft am Abend des 14. Peraine erfolgreich im Saufhaus ein.

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