1. Journals

20: Davidamin C und Goliaths

October 23, 2022

Wir schreiben den Morgen des 16. Peraine. Nach der erfolgreichen Befreiungsaktion haben die wiedervereinigten Gefährten mit dem fahlen Beigeschmack der Missglückten "Neutralisierung" des gesamten gegnerischen Trupps zu kämpfen. Sie entscheiden sich aber dafür, die Duergar und den flüchtigen Schergen nicht weiter zu verfolgen und stattdessen zu Rasten und ihre nächsten Schritte zu planen. Alacaya Nachtlied zeigt ihnen eine relativ sichere Felsspalte, in der sie sich ausruhen können und verabschiedet sich vorerst von ihnen. Nach einiger Zeit berichtet Nylf der Noble, dass er glaube Alacaya Nachtlied bereits einmal gesehen zu haben. Und zwar beim Witsch, als die glorreichen Siechen ihr Ende gefunden hatten. Ob sie der verzehrten Erinnerung glauben können und sie dabei sind einer List von Alacaya Nachtlied auf den Leim zu gehen wird sich zeigen, die Gefährten behalten die Information vorerst im Hinterkopf.

17. Peraine

Zuerst war geplant der Karavane beim Pilzwald aufzulauern um so womöglich Pinna zu befreien, doch dann wurde der Plan geändert um die Orientierung zu erleichtern. Die Gefährten vertrauten der erbeuteten Späherkarte und gingen der Orkpforte entlang gegen Norden, um beim "Steinhaufen" und der vermuteten Furt ihren Überfall zu starten. Nachdem sie bereits eine Weile unterwegs waren bemerkten sie, dass vor kurzem zwei humanoide Gestalten an ihnen vobei in Richtung süden geschlichen sein mussten. Faolan versuchte Vögel als Späher zu rekrutieren um mit Hilfe des Waldes an Informationen über die fraglichen Wesen zu gelangen. Von ihrer Ungeduld getrieben, setzte Trym nach einiger Zeit einen Trank an ihre Lippen und verwandelt sich in einen Fuchs und verschwindet im Unterholz. Nach kurzer Zeit berichtet sie über zwei schwächlich, oder gar krank aussehende Goliath, welche unweit von ihnen eine Rast eingelegt haben. Während eine Hälfte der Gefährten weiterziehen will, setzt sich die andere Hälfte dafür ein die Goliaths zu kontaktieren. Kurz darauf machen sie Bekanntschaft mit Naufak und Lorro, zwei siechenden Goliath welche von einer Krankheit oder einem Fluch heimgesucht wurden, so wie der Rest ihres Dorfes. Dies sei wohl die Strafe dafür, dass sie eine heilige Stätte nicht angemessen unterhielten, so zumindest die Vermutung der beiden Goliath. Die Gefährten aber schliessen schnell einen anderen Schluss, nachdem sich herausstellt, dass die Goliath in einem Konflikt mit Skaven sind, welche aber kein schwarzes Halsband trugen. Es scheint sich um die Widersacher der Skaven zu handeln, dessen Angehöriger zumindest einige der Gefährten einst als möglichen Verbündeten in Erwägung gezogen haben. Für Klinfiz Gnobar ist sofort klar, dass diese widerlichen Rattenbestien die Goliath vergiftet oder angesteckt haben müssen. Doch bereut Klinfiz Gnobar ihre Erklärung sogleich. Farùn und Faolan fühlen sich dazu berufen dem kranken Stamm zu helfen. Sie lassen sich auch nicht mit dem Argument umstimmen, dass sie für den Überfall auf die Karavane gebraucht werden. Nach langem hin und her in einer hitzigen Debatte wird also der "Plan" geschmiedet. Lorro kehrt in sein Dorf zurück um Nahrung zu liefern. Naufak begleitet die Gruppe gen Norden, sodass Faolan ihn am nächsten Morgen womöglich von seiner Krankheit heilen kann. Sollte das klappen, werden Naufak, Farùn und Faolan zum Goliath-Stamm gehen, um soviele Kranke wie möglich zu retten. Währenddessen wird der Rest der Gruppe versuchen die Karavane zu überfallen, falls sich dies als sinnvoll herausstellen sollte.

Nachdem sich die Goliath getrennt hatten und einige Zeit verstrichen war, hörte Alexios Zilotis plötzlich die Stimme von Dreno Ketzhus in seinem Kopf. Er teilt ihm mit, dass Rakorium Muntagonus zu ihrer Unterstützung Yolde und zwei Höllenhunde zur Festung losgeschickt hat und dieser kleine Trupp in etwas zwei Tagen dort ankommen wird. Die Gefährte kontaktieren Dreno Ketzhus umgehend mit Hilfe von Nylf der Noble (hat sich der Bursche also mal nützlich gemacht) um ihm mitzuteilen, dass Yolde etwas abseits der Festung auf sie warten solle, denn die Horde um Kervo Eugenius ist in Alarmbereitschaft.

Die Gefährten erreichen den Steinhaufen, welcher sich als Hügelgrab herausstellt. Sie entscheiden in der Nähe ihr Lager aufzubauen und erkunden die Gegend. Sie finden einen Pfad, der die Schlucht hinab führt und vermuten, dass die Karavane diesen Weg normalerweise gehen sollte.

In der Nacht spielten sich merkwürdige Lichtphänomene ab, bei denen eine Zwergenarmee gegen einen unsichtbaren Gegner in der Schlacht unterlag. In derselben Nacht hatten Trym und Florp einen von Alacaya Nachtlied gesendenten Traum. Darin flogen sie über die Festung und sahen, dass sie die Truppen in der Festung zusammenziehen. Ausserdem konnten sie sehen, dass einer der Berge eine Art Vulkan war, in dessen Schlot ein Steinbruch betrieben wird. Alacaya Nachtlied teilt den beiden ausserdem mit, dass die Gefangenen diese Nacht ausnahmsweise nicht geschürft haben.

Direkt nach diesem Traum entzieht Faolan durch die Gabe von Mielikki mit einer Berührung Florp's Geschenk von Alacaya Nachtlied. Dieser wacht auf und bemerkt sofort, dass er nicht mehr im der Dunkelheit sehen kann. Ein wütendes Streitgespräch entflammt in dem Faolan offenlegt, dass Mielikki angeblich Alacaya Nachtlied für gefährlich hält. Einige der Gefährten beziehen für die eine oder andere Seite Stellung, doch ändert es nichts daran, dass nur noch Trym über das Geschenk Alacaya Nachtlied's verfügt.

18. Peraine

Faolan schafft es am nächsten Morgen Naufak von seiner Krankheit zu heilen und so begeben sich Faolan, Farùn und Naufak in Richtung Süden (nachdem Faolan natürlich noch überprüft hat, dass auch niemand anderes angesteckt wurde). Die restlichen Gefährten entschliessen sich in den Witschwod hinein der Karavane entgegenzuziehen und sie hoffentlich an einem geeigneten Ort überfallen zu können. Sie durchschreiten dabei den Pilzwald, welcher eine faszinierende Enklave im Witschwod zu sein scheint. Allerdings sparen sie sich jegliche Art von detailierterem Sightseeing für einen anderen Besuch auf. Während also der eine Teil der Gruppe den Pilzwald erfolgreich hinter sich gelassen hat, versuchen Faolan, Farùn und Naufak nicht zum Mittagssnack einer tentakel-besetzten Raubkatze zu werden.

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