Nachdem Faolan, Farùn und Naufak das Camp verlassen haben, wollen auch die restlichen Abenteurer aufbrechen. Doch plötzlich raschelt es im Unterholz. Ein seltsamer Sumpfvogel, mit den typisch schwarzen Augen, welche die Sklaven Alacayas aufweisen, fliegt in die kleine Lichtung und bleibt flatternd vor Florp stehen. Instinktiv berührt dieser dessen Schnabel und verfällt sogleich in eine tiefe Trance. Alacayas Stimme ertönt in seinem Kopf und fragt wo er gewesen war. Florp antwortet, dass eine heimtückische Dienerin Mielikkis sie ausgetrieben habe und dass er das Geschenk Alacayas unbedingt zurückhaben möchte. Sein Wunsch wird ihm sofort gewährt und er erhält erneut seine schwarzen Teufelsaugen. Plötzlich befindet er sich im Geiste weit oben im Himmel und überblickt ein kilometerweites bewaldetes Gebiet. Die Sonne ist gerade aufgegangen. In der Ferne sieht er zwei Zwillingshügel welche aussehen wie menschliche Brüste. Dorthin fliegend findet er eine grosse Gruppe Kreaturen vor dem nördlichen Tor der Festung. Ein Teil der Gruppe - hier handelt es sich ausschliesslich um Skaven - marschiert unorganisiert Richtung Norden. Es sind ca. 20 Stück. Die zweite Gruppe folgt den Skaven mit Abstand. Diese Gruppe marschiert viel disziplinierter. Darin befinden sich zwei Duergar und ca. 10 Menschen mit Hunden, welche 7 Gefangene mit schwarzen Halskrausen eskortieren. Florp erkennt eine Frau mit roten Haaren, welche auf den Rücken der uns bekannten Duergar-Frau gebunden ist. Bei der Gefangenen handelt es sich tatsächlich um Pinna! Der Gnom bemerkt, dass der verhasste fetthaarige Praiospriester in der Festung zurückbleibt und diverse Befehle erteilt. Ominöse Fässer werden platziert und die Mauern verstärkt. Es scheint als würden sie sich auf einen Angriff vorbereiten.
Klinfiz Gnobar schüttelt den Gnomen wach und fragt was los ist. Dieser erzählt ihr und dem Rest der Gruppe alles was er soeben gesehen hatte. Nach einer kurzen Besprechung versuchen Florp und Trym nochmals mit Alacaya Kontakt aufzunehmen, um ihre Hilfe im Kampf zu erbitten. Diese erwidert, dass sie ihre Gehilfen senden wird. Dies werde jedoch viel von ihrer Kraft beanspruchen. Weiter erklärt sie, dass Trym und Florp jederzeit durch das Sumpfhuhn, welches von den Abenteuern spontan Elizabeth Piepmatz getauft wird, sehen können, wenn sie es berühren. Die Gruppe möchte dem Pilzwald entlang gen Norden reisen. Damit sie Elizabeth als Späher verwenden können, beschliessen sie den unter Trance stehenden Florp zu tragen und müssen daher ihr Gerümpel umorganisieren damit entsprechende Bulks frei werden... Während der Reise finden Sie per Elizabeth heraus, dass die Skaven eine Gruppe Wölfe angegriffen und besiegt haben. Die Gruppe plant die Skaven zu umgehen um die zweite Gruppe mit den Gefangenen zu ambushen. Dies geht jedoch dank einer zu bodenfallenden Armbrust Morvàts schief. Ein kleiner separater Trupp der Ratten wird auf sie aufmerksam. Die Biester versuchen zu fliehen, werden jedoch alle eingeholt und assassiniert. Es gelingt der Gruppe also doch noch einen Hinterhalt vorzubereiten.
Perry Fogleaf, ein kleiner Harengon aus den weiten Feldern am nördlichen Rand des Witschwods, stolpert müde durchs Unterholz. Der Aufbruch von der Festung war ohne Vorwarnung gekommen. Unzählige Wochen musste er nun für die Blaukäppchen den Tunnel graben. Seine druidischen Gaben hätten die Arbeit erleichtert, doch die schwarzen Halskrausen durften lediglich zur Nahrungsaufnahme abgelegt werden. Natürlich unter der strengen Aufsicht der beiden Duergar. Bei Silvanus wie er sie hasste! So ein Gefühl hatte er in seinen 18 Jahren noch nie erlebt. Schläge, Nahrungsentzug, Hohn und Erniedrigungen waren an der Tagesordnung. Es war schlimm gewesen. Ohne Pinna, wären sie wohl alle daran zerbrochen. Sie war es, welche ihnen allen Mut gab. Zu seiner Verwunderung waren die letzten Tagen eher ruhig gewesen. Es schien als wären seine Peiniger abgelenkt. Als würden sie auf etwas warten. Sein Mitgefangener Amir Vesema, ein stolzer Dhelay-Magier aus dem Süden, hatte es geschafft die Halskrausen mit Säure zu beträufeln, damit diese abgenommen werden konnten. Taxis, ein geschickter Satyr, hatte die Halskrausen dann so bearbeitet, dass diese mit einem einfachen Kniff schnell an- und abgezogen werden konnten. Dies hatte ihnen in den letzten Tagen erlaubt unbemerkt Magie zu tanken. Pinna hatte diese Pausen stets genutzt die Mitgefangenen zu heilen und zu beschützen. Perry wirft Pinna einen traurigen Blick zu. Es scheint als wären ihre Kräfte nun aufgebraucht. Sie war nicht mal mehr im Stande zu stehen und wurde nun von dieser elenden Duergar-Frau herumgetragen. Schlimmer noch waren die beiden Käfige wo die beiden Gnomen-Kinder gefangen gehalten wurden! Seine Mitgefangene Delta, eine drahtige Tabaxi, stupst ihn an und reisst ihn aus seinen Tagträumen. Leise flüstert sie ihm zu: "Irgendetwas ist im Gange, ich kann es fühlen. Halte dich bereit." Perry zuckt nervös mit seiner Nase und richtet seine Ohren auf. Sein kleines Herz hämmert ihm bis zum Hals.
Akira spannt ihren Bogen als die ersten Blaukäppchen in Sichtweite kommen. "Für dich Freya, wo immer du auch steckst", flüstert sie und schiesst einer Bogenschützin mitten ins Auge. Der Kampf beginnt.
Perrys Ohren schiessen nach vorne als er die Schmerzensschreie wahrnimmt. Hinter sich hört er die stille, drohende Stimme der Duergar-Frau: "Eine falsche Bewegung ihr zwei und ihr landet im Kochtopf". Perry wirft Delta einen Blick zu und sieht wie diese grinsend ihre Halskrause löst. Die Zeit war gekommen. Mit einer flinken Bewegung tut er es ihr gleich, duckt sich tief und springt mit einem gewaltigen Satz ausser Reichweite des unter ihm vorbeizischenden Hammers. Während Delta in den Wald stürmt, hechtet der Satyr namens Taxis zur Seite und flieht durch das Unterholz.
Die Abenteurer greifen von allen Seiten an und erhalten nach langem Kampf endlich Schützenhilfe von Alacaya, als plötzlich wilde Tiere die Blaukäppchen anfallen. Es ist ein blutiger Kampf, den die Schergen langsam verlieren. Zu guter Letzt sind nur noch die beiden Duergar übrig. Die Duergar-Frau kämpft mit Delta und Perry, welcher sich zwischenzeitlich in einen Werhasen verwandelt hat und der Duergar-Mann, welcher sich mit den Abenteuern rumschlägt. Schlussendlich werden beide getötet. Perry eilt sogleich zu Pinna und füttert sie mit Goodberries. Die Abenteurer treten auf Pinna zu, welche sich wankend erhebt.