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25: Kervo et le Cerveau

January 28, 2023

Der Kampf gegen Kervo Eugenius ist noch in vollem Gange als von den angeheuerten Söldnern der Jubel des Sieges zu vernehmen ist. Wie zuvor bereits Klinfiz Gnobar, versuchte Trym erneut eine der schwarzen Halskrausen um Kervo Eugenius' Nacken zu schliessen. Doch Kervo Eugenius ist auf der Hut und schafft es sowohl Trym's direkten Angrifftsversuch, als auch ihren Bogenwurf zu Klinfiz Gnobar zu unterbinden. Kervo Eugenius wurde sich langsam über seine missliche Lage bewusst und begann zusammen mit seinen Priesterinnen den Rückzug anzutreten. Florp nützt seine Chance eine der Priesterinnen niederzustrecken, sie kriecht schwer verletzt und von Angst erfüllt vor Florp zurück. Plötzlich geht sie vor Florp's leuchtendem Gemächt zu Boden, hinter sich hört Florp einen Busch leise "fünf" flüstern. Kervo Eugenius floh ums Eck des brennenden Hauses, dicht verfolgt von der Hälfte der Witschwod-Watch. Beim zweiten Versuch schaffte es Trym dann eine Halskrause um den Nacken des Flüchtenden zu schliessen. Kervo Eugenius flucht und führt wutentbrannt herum, eine Spur von Verzweiflung kann er allerdings nicht verheimlichen. Zeitgleich Schafft es Der grüne Ritter aus dem brennenden Haus zu treten und die verbleibenden Gegner (zwei Bogenschützinnen und eine Priesterin) darin einzusperren indem er die Türe verbarrikadierte. Trotz mehrmaliger Aufforderung ergab sich Kervo Eugenius nicht, er wurde also weiter mit Nah- und Fernkampfwaffen traktiert. Trotz der magie-blockierenden Halskrause schaffte es Kervo Eugenius weiterhin Lichtblitze und Gegenzauber zu wirken, allerdings musste er dafür nicht auf die normalerweise zu beobachtenden somatischen und verbalen Komponenten zurückgreifen. Morvàt Hammelbach's Bolzen trifft Kervo Eugenius unter dem Schulterpanzer, dieser taumelt gegen das brennende Haus und versucht sich daran zu stützen, doch die brenndende Wand gibt nach und Kervo Eugenius bricht auf dem brennenden Holz zusammen. Sofort machte sich Alexios Zilotis zu ihm auf um ihn aus dem brenndenen Haus zu ziehen, oder ihm den Todesstoss zu verpassen. Doch dazu kam es nicht mehr, innert zwei bis drei Sekunden änderte sich das bisherige Schlachtgeschehen abrupt. Als Alexios Zilotis näher trat wölbten sich Kervo Eugenius's Mund, Philtrum und Nase ruckartig nach vorne bis Fleisch, Knochen und Knorpel dem Druck nicht mehr länger stand halten konnten und zur Seite gepellt wurden. Aus der blutüberströmten Wunde katapultierte sich ein tentakel-besetztes Monster, welches anatomisch sehr an ein Gehirn mitsamt Wirbelsäule erinnerte, mitten in Alexios Zilotis Gesicht. Mit seinen blutüberströmten Tentakeln riss es Alexios Zilotis's Kiefer nach unten und bestieg seinen Körper durch den Verdauungstrakt. Panisch begann Alexios Zilotis mit seinem Dolch in seine eigene Magengegend zu stechen, immer da hin wo er gerade glaubte das Monster zu spüren. Auch Klinfiz Gnobar begann mit ihrer War pick dahin zu schlagen, wo Alexios Zilotis zustach. Aufgrund seiner Verletzungen verlor Alexios Zilotis sein Bewusstsein und merkte nichts von den verzweifelten Versuchen seiner Mitstreitet, das Monster operative zu entfernen. Irgendwann wurde es dann zu gefährlich weiter den Feldarzt zu spielen, Alexios Zilotis wurde stabilisiert, gefesselt und mit einer Halskrause versehen. Auch Pinna und Yolde konnten da nicht weiterhelfen und betrachteten das geschehen lieber aus sicherer Entfernung. Man wolle ausserhalb des Witschwod nach Hilfe suchen, vielleicht können ja Rakorium Muntagonus, oder Hedja helfen.

Die Schlacht war jetzt endgültig geschlagen, doch der Sieg hatte einen bitteren Nebengeschmack. Von den Söldnern überlebte nur eine Hand voll, dasselbe galt auch für die nun in Gefangenschaft befindlichen Blaukäppchen-Banditen. Als sich die Überlebenden im Innenhof der Festung von den Strapazen erholten und über sich über weitere Möglichkeiten der Monster-Entfernung die Köpfe zerbrachen, bat Klinfiz Gnobar um die Dienste von Yolde's magischen Fähigkeiten. Die beiden begaben sich in die Offiziersunterkünfte um sich um das dortige Ratten-Problem zu kümmern. Klinfiz Gnobar rollte ein Fass Rum in Richtung des Nestes aus Exkrementen auf welchem das widerliche gebärende Rattenfieh thronte und Yolde's Feuermagie übernahm den Rest der Arbeit. Klinfiz Gnobar's aufgekommene Genugtuung über die Kammerjägeraktion verflog allerdings relativ schnell wieder, als sie zu den doch recht niedergeschlagenen Seelen im Innenhof zurückkehrte. Nichtsdestotrotz wurde in nächster zeit, wie es sich nach einer erfolgreichen Eroberung einer Festung halt so gehörte, alles nach Wertgegenständen durchkämmt. Von Dieben stehlen hat ja auch eine gewisse Romantik. Das gesamte erbeutete Diebesgut hatte einen geschätzten Wert von fast 200 Goldstücken, es wurde für den Abtransport bereitgemacht. Erwähnenswert sind dabei wohl auch die relativ schönen Mengen an unverarbeitetem Schwarzstahl. Ausserdem wurden Kervo's Sonnenzepter, ein goldenes Runen-Amulet und eine Einladung an Eugenius beim Leichnam von Kervo Eugenius entdeckt. Akira versucht aus den Gefangenen Blaukäppchenbanditen Informationen über den Verbleib von Freya zu erhalten. Die Banditen scheinen aber keine Hilfe zu sein, sondern versuchen sie nur zu schlüpfrigen Deals zu verführen. Da Akira auch beim Durchsuchen der Festung keine Indizien fand, dass Freya je einmal in dieser Festung war entschied sie sich ihren Namen in ein Holzstück zu gravieren und symbolisch zu bestatten. Auch auf dem Feld vor der Festung fanden Bestattungen statt, Alexios Zilotis hatte im Sinne von Praios die Feuerbestattung aller nicht-Skaven angeordnet. Kurz vor der Abreise wurden noch die Hinweise der Einladung an Eugenius mit dem Zwergenfestungs-Relief und dem Loch im inneren des Vulkankraters verglichen. Das Zwergenfestungs-Relief zeigte aber keinen Turm in den Purpurspitzen, sondern lediglich eine Festung und das Loch war noch nicht tief genug gegraben um den vermuteten Stollen freigelegt zu haben. Allerdings schien das Loch bewusst und auch mithilfe von magisch erschaffenen Felsbrocken zugeschüttet worden zu sein.

Die Witschwod-Watch entschied sich zuerst bei Hedja bei Hedjas Shop nahe Milborn nach Hilfe für Alexios Zilotis zu fragen. Die Reise durch den Witschwod dauerte insgesamt vier Tage. Der Trupp bewegte sich nur langsam vorwärts, schliesslich hatten sie auch eine grosse Menge an Beute zu tragen. Die gefangenen Blaukäppchen-Banditen kamen ihnen da als Tragkräfte sehr gelegen. Während der Reise versuchten die Banditen ihren Wert für die Gruppe zu erhöhen um dem Galgen in Milborn zu entkommen (anscheinend hatten die wirklich viel Dreck am Stecken). Doch nur einer der Banditen konnte die Witschwod-Watch von seinem vermutlichen Wert überzeugen, alle anderen wurden sehr schnell als chronische Lügner enttarnt. Der glückliche Bandit wird seiner Hinrichtung vermutlich entgehen können, da er bereits bei Gefangenentransporten von der Festung in die Purpurspitzen dabei gewesen war. Er berichtete, dass die Gefangenen nicht wie die Einladung an Eugenius vermuten liesse zu einem Turm gebracht wurden, sondern bei einer von Duergar besetzten Zwergenfestung in den Purpurspitzen. Die Mauern der Zwergenfestung in den Purpurspitzen sei von Schiessscharten übersäht und dahinter befinde sich eine Pforte, die in den Fels hineinführe. Allerdings fang die Übergabe jeweils ausserhalb der Festungsmauern statt, daher wisse er nicht was hinter der Pforte im Fels sei. Für die Witschwod-Watch scheint es aber durchaus plausibel zu sein, dass sich am Ende des hinter der Pforte gelegenen Stollen der in der Einladung an Eugenius beschriebene Magie verschlingende Turm befindet. Ein potenziell wichtiger Hinweis, falls die Witschwod-Watch dem Magie verschlingende Turm finden will...

25. Peraine

Am Morgen des 25. Perraine erreichte der Trupp endlich den heiligen Wald um Milborn. Bei Hedjas Shop angekommen wurden sie sogleich von Hedja's warmer Stimme begrüsst. Für die ersten Minuten der Begrüssung hatte Hedja nur Augen für ihre Freundin Pinna, welche nach einiger Zeit auch ihre nun zweifache Retterin Faolan in das Gespräch einschloss. Der grüne Ritter nutzte sogleich die Gunst der Stunde um nach Hedja's Meinung zu Alacaya Nachtlied, dem angeblichen Geist vom Wald zu fragen. Hedja, welche einen Grossteil des Witschwod und seiner Flora und Fauna kannte hatte noch die von Alacaya Nachtlied gehört. Auch den schwarzen Augen von Trym und Florp begegnete sie mit grosser Skepsis, was auch bei der Witschwod-Watch zu einigem Unbehagen führte. Schliesslich vertraute man Hedja wie sonst nur wenigen Einwohnern des Elsir Tals.

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