1. Journals

26: Festlichkeiten in Milborn

February 26, 2023

Ich sehe einen Riss im Raum und trete hinein. Alles schmerzt und es hat keinen Platz. Es hat... Struktur. (Was ist Struktur?) Ich nehme Formen wahr. Der Raum ist...kalt. Wir gehen aufeinander zu. Ich will weg aber ich brauche den Schutz...Unsere Körper kollidieren. Mit aller Kraft versuche ich zu fliehen...ich fliehe in etwas festes...in eine Form. Plötzlich: SINNE! Unendlich viele Sinneseindrücke! Farbblitze...Geräusche! Der Bauch wird schwer....Enttäuschung, Wut, Hass...dann...Schwärze. 

Alexios/das Wesen erwacht. 


25. Peraine

Während Morvàt Hammelbach die hübsche Hedja mit seinen Augen auszieht, fragt Faolan noch einmal Hedja was sie von dieser Alacaya Nachtlied hält. Florp, sichtlich genervt, empört sich über die Anschuldigungen des Grünen Ritters und greift dafür dessen Gottheit an. Hedja eröffnet Faolan, dass ihr Mielikki durchaus ein Begriff sei und dass diese einst im Witschwod heimisch war. Faolan ist durch diese Information sichtlich geschockt. Zudem meint Hedja - obwohl sie das Ganze etwas ominös findet -  sei es gut, dass Alacaya etwas im Witsch "schliessen" möchte. Wären Florps Augen keine schwarzen Löcher, würde Faolan darin womöglich Hohn und Spott erkennen. 
Als die Gruppe den Raum betreten wo Alexios gefesselt auf einem Tisch liegt, sehen sie, dass dieser bereits wach ist und verwirrt um sich blickt. Nachdem sie ihm eröffnen was geschehen war, erzählt er ihnen, dass er sich normal fühle aber keine Erinnerungen mehr an den Kampf mit Kervo Eugenius habe und danach alles schwarz sei. Hedja erklärt ihnen, dass sie Alexios ein Pulver verabreicht hat, welches das Hirnwirbelsäulemonsterding in ihm unterdrückt. Dieses müsse er jedoch täglich einnehmen. Man ist sich einig, dass Hedja genügend Pulver für eine Reise nach Drellins Fähre herstellen soll, damit sie Rakorium Muntagonus erreichen und dessen Hilfe beanspruchen können. Hedja verspricht, dass sie es nach Milborn senden werde, sobald fertig. Für das Pulver geben wir Hedja dafür 8 der 9 Halskrausen 

Wir treffen in Milborn ein. Die Anwesen der Greifaxes zieren den nahen Hügel. Ein heimeliges Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als sie den Nörgler an seinem gewohnten Platz fischen sehen. Das Dorf scheint gerade ein Unwetter überstanden zu haben, trotzdem ist eine festliche Stimmung in der Luft. Pinna erblickt ihre Eltern und rennt weinend und lachend auf diese zu. Der Marktplatz vibriert mit Leben und es scheint als wären alle bereit ein Festmahl zu ehren der tapferen Helden vom Witschwood vorzubereiten. Die siegreichen Söldner der Schlacht lassen keine Zeit vergehen den grossäugigen Bewohnerinnen von ihren Heldentaten zu erzählen. Die Witschwod-Watch steuert den Besitzer des Hammelbarons, Dirkosh an. Fröhlich bittet er die Abenteurer an seinen Tisch und schenkt sogleich ein. Faolan nimmt ihre Mahlzeit - weg von neugierigen Blicken - in einem kleinen Waldstück zu sich. Nach dessen Verzehr versucht sie wieder eine Verbindung mit Mielikki herzustellen. Sie spürt ihre warme vertraute Präsenz und der schwarze Kern scheint verschwunden zu sein. Erleichtert atmet sie auf. Während Morvàt den Dorfbewohnerinnen nachstellt, versuchen seine Kamerad:innen Kervos Leiche zu konversieren. Alexios schafft es schliesslich mit einem göttlichen Zauberspruch. Er wird dabei von seinen Mitstreitern ganz genau beobachtet. 

Ihm Verlauf des Festes begegnen die Abenteurer Girte Musker und ihrer Partnerin Capella. Nach dem Austausch von Freundlichkeiten erklingt eine dröhnende Stimme: "WO SI SI? DIE NICHTSNUTZE?!" Der rotnasige Herbert Greifax, flankiert von den Ritter der drei Rosen, tritt lachend an den Tisch und bittet den Witschwod-Watch sich ihm und seinen Gästen anzuschliessen. Dort angekommen stellt er der Gruppe die Lady Geralda vor. Die Teenagerin trägt noble Gewänder und lächelt den Abenteurern freundlich zu. Einer der Ritter faucht Morvath an, dass sich dieser tiefer vor der Lady verbeugen sollte. Dieser tut es. Mit am Tisch sitzen zudem noch die Tochter Herberts namens Malusha und - zu Morvats Entzücken - die Heroldin Jute mit dem Bedegarwappen mit der er vor vielen Tagen den Beischlaf verübt hatte. Er setzt sich zu ihr und fragt wieso sie damals am Morgen so schnell aus seinen Gemächern verschwunden sei. Sie weicht der Frage aus. Sie flirten ein wenig und Jute entschuldigt sich dann, dass sie morgen früh los muss und lässt den etwas enttäuschten Morvat am Tisch zurück. Als die Abenteurer Herbert nach Neuigkeiten fragen, erwidert dieser, dass es seltsam sei, dass aus dem Osten keine Händler eintreffen würden. Nachdem er sich einen Schluck Bier gegönnt hatte, blickt er zu Trym und Florp rüber. Herbert: "He, was isch de mit öine Ouge los?" Florp: "Mir hei ä Pakt mit dr Fründin vom Witschwod gschlosse." Herbert: HA! DAS HANI O SCHO MAU GMACHT!" und leert seinen Kelch mit einem gewaltigen Schluck. Etwas schielend wendet er sich Alexios zu und fragt diesen, wie er den Praios-Mann knacken könnte. Mehr als ein kühles Lächeln entlockt er ihm jedoch nicht und Alexios fragt Herbert wie die Entlöhnung des Witschwod-Watch aussehe nach diesem Sieg über die Blaukappen. "ÜSI EWIGI FRÜNDSCHAFT! HAHAHAHA!" Nach dem genialen Witz erklärt er dann entschuldigend, dass sie nichts zahlen können, weil der Schatzmeister knausrig sei. Dann wühlt er in seiner Tasche und übergibt Alexios 2 Gold (wenigschtens öppis!) Es folgen Schnäbi-Witze. Herbert ruft nach mehr Bier. Klinfiz Gnobar spricht währenddessen mit der jungen Lady Geralda und ist von deren Offenheit gegenüber ihrem Anliegen, Onskrkle militärisch zu unterstützen, begeistert. Geralda ist sehr wissbegierig und löchert die Gnomin sogleich mit Fragen über deren Heimat. Ihre Stimme nimmt dann einen geschäftlichen Ton an, als sie Klinfiz fragt was ein Bündnis für Vorteile für Milborn bringen würde. Was habe Gnovia Milborn zu bieten? Nachdem Klinfiz ein wenig vom Underdark, ihrer Stadt und deren Schätze erzählt hatte, beschliesst Geralda, dass sie einen Vertrag für ein Bündnis mit Onskrkle aufsetzen möchte. Ihre Berater lächeln gequält, als wären sie die Eskapaden ihres jungen Schützlings gewohnt. Währenddessen redet Farùn mit Girte und Capella. Sie erfährt von Girte, dass ihr Geschäft eine Flaute erlebe, da die Karawanen momentan ausblieben. Der ganze Handel käme nur vom Norden aber man könne sich nicht beschweren, immerhin sei Milborn von den Blaukäppchen verschont geblieben. Farun erfährt auch, dass ein Drachenblütler immer wieder hier vorbeigekommen sei. 

Der Witschwod-Watch zieht sich für die Nacht in die Zimmer im Hammelbaron zurück. Die Gruppe entscheidet, dass immer jemand über Alexios wachen sollte. Faolan willigt ein, die erste Wache zu übernehmen und tritt dann an Farùn und Akira heran und fragt - etwas verlegen -, ob sie wohl bei ihnen im Zimmer übernachten könnte, da diese ihre Gestalt bereits gesehen hätten. Die beiden finden tröstende Worte und versichern ihr, dass sie das kann. Bevor alle zu Bett gehen bringt eine Botin noch das Pulver von Hedja vorbei. 

26. - 27. Peraine

Die Nacht verlief ruhig und alle wachen erholt auf. Auch Alexios scheint unverändert. Vor seinem Frühstück nimmt er noch das Pulver zu sich. Morvat wacht verblüfft neben einer Babs auf und atmet erleichtert auf, als er sieht, dass sie durchaus ansehnlich ist. Nach dem Frühstück macht sich der Witschwod-Watch reisefertig und wandert dann auf der Preliostrasse Richtung Südwesten. Nach 3 Stunden kommt eine Abzweigung, welche südlich in den Rend führt und hier verlässt Pinna die Gruppe letztendlich. Sie ladet uns ein sie und Jost im Rend zu besuchen, sobald sie wieder hier vorbeikämen oder Heiltränke benötigten. Nachdem die Gruppe eine Brücke (siehe Map) überquert haben geht es 3 Tage weiter auf der Preliostrasse. Sie besuchen das Saufhaus und Farûn übergibt den Betreibern die traurige Nachricht, dass ihr Knecht tot sei. Die Abenteurer übernachten im Saufhaus. 

28. Perraine

Es ist Abend als wir in Drellin's Fähre ankommen und die Taverne Zur alten Brücke ansteuern. Von Yolde erfahren wir, dass wir am nächsten Morgen um 09.00 Uhr wieder kommen sollen, da Rakorium Muntagonus dann sicher besser gelaunt sei. 

29. Perraine

Bevor wir den Zauberer besuchen, verscherbeln wir all unsere unnützen Sachen um wieder etwas Bulks freizubekommen. Wir erhalten vom Vettler 212.50 Gold für alle. Bei Rakorium angekommen begrüsst uns sogleich ein Höllenhund. Yolde sendet den Hund mittels Stab wieder weg und wir können eintreten. Rakorium ist über das Retten seiner geliebten Pinna und über den Sieg gegen die Blaukappen äusserst erfreut und schenkt der Witschwod-Watch eine Tascheee und ganze 500 Gold (62.5 pro Person). Er hört sich unsere Story an und antwortet, dass er einen Magister namens Indithir Lahack in Brindol kenne, der uns evtl. weiterhelfen könnte. Er wäre aber nicht bereit seinen Teleportationszirkel zu offerieren. Faolan, nimmt daraufhin ihren Helm ab um Rakorium direkt in die Augen zu schauen und ihm die Wichtigkeit der Situation bewusst zu machen. Dieser scheint von ihrem ungewöhnlichen Äusseren zwar nicht sonderlich beeindruckt, doch ihre Worte scheinen dann doch etwas in ihm auszulösen. Mürrisch willigt er ein, sagt jedoch, dass der Zirkel sich in seinem, mit Gegenständen überstellten, Büro befinde. Die Abenteurer dürften den Zirkel verwenden, wenn sie sein Büro aufräumten... Alexios und Faolan (in der Rolle des Dieners) gehen währenddessen zur Praioskirche um Dreno Ketzhus den abgetrenten Kopf von Eugenius zu zeigen. Dieser ist über die verstümmelte Überreste des Kopfes entsetzt, möchte aber als Dank Alexios ein Schutzamulett übergeben, welches ihn gegen böse Kräfte schützen solle. Faolan handelt blitzschnell und nimmt Alexios das Amulett ab bevor dieser es sich überstreifen kann. Dreno schaut etwas verdutzt zu aber lässt die Sache auf sich ruhen als Alexios ihm erklärt, dass der grüne Ritter seine Reichtümer aufbewahre. Schliesslich lädt er Alexios zum Gebet ein und lässt den grünen Ritter mit einem kühlen Blick wissen, dass dieser nun entlassen sei. Faolan verlässt verbeugend den Raum. Farun holt ihre Armschützer ab, welche sie beim Zwergenschmied in Auftrag gegeben hatte und Klinfiz begleitet sie, da sie ihre Rüstung umbauen lassen möchte. 



 

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