1. Journals

34. Witsch wir kommen

August 13, 2023

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Was in den letzten 2-3 Wochen geschah

  • Die Abenteurer stimmten ab. Von den möglichen Kandidat*innen Yolde und Gordren Bubblevial wurde letzterer ins Amt des Turmsekretärs gewählt. Dieser wäre für das Daily Business verantwortlich und könnte zudem freiwillig den Kräutergarten hegen und pflegen. Gordren willigte ein.
  • Starling Belltail und Akira fanden heraus, dass es sich bei C. tatsächlich um Capella handelte. Sie war ein früheres Mitglied der Noten. Diese stellten das Residium für die Beschwörungen her. Das Kürzel FOF konnte Starling nicht entschlüsseln. Bei JEN handelte es sich um Jager Nordturg, ein Barden-Elefe der Akademie.
  • Perry Fogleaf arbeitete emsig am Teich für kh'Uhb. Dieser liess sich dann auch mal blicken, als der Teich fertiggestellt war. Ausserdem versuchte Perry mit Mielikki in Kontakt zu treten. Jedoch ohne grossen Erfolg. 
  • Alexios Zilotis konnte in der Zwischenzeit seinen Helm upgraden. Nun sieht dieser "byzantinisch" aus. Es passt ausgezeichnet zu seinem Outfit!
  • Der Aufenthaltsort der Schwingenden Libelle konnte nicht ausfindig gemacht werden!
  • Farùn war auf der Suche nach dem zweiten Teil ihrer Mondsichel-Waffe. Ihre Suche führte sie zu einem Archäologen in Wehrheim. Laut ihm stammen die Waffen aus den Gnollhügeln. Dort lebte einst das Volk der Klarzani. Die Klarzani waren ein Volk von Geistlichen/Meditierenden. Ah und ausserdem trainiert Farun wie eine Verrückte um mehr Statzzz zu erhalten. Jedoch ohne Erfolg. Ha!
  • Klinfiz Gnobar hat inzwischen ihre Plattenrüstung erhalten. Sie konnte ausserdem mit Hilfe ihrer Boten einen Zugang zum Underdark ausfindig machen. Sofort begab sie sich auf die Suche ihrer Heimstadt Onskrkle. Klinfiz und ihre Begleiter, ein Zwerg und eine Gnomin, fanden heraus, dass die Stadt vollständig von den Duergar erobert wurde. Die Svirfneblin, auch Tiefengnome genannt, lebten zwar nicht in den schlimmsten Voraussetzungen, jedoch wurden viele von ihnen im Krieg getötet oder mittels Spinnentransport nach Graklrstukh, der Hauptstadt der Duergar, verschleppt. Interessanterweise waren die Duergar daran nach oben zu graben. Skaven hatte es nur vereinzelte.

Tagebucheintrag Perry Fogleaf, 21. Ingerim, 52 BC

Sapha

Wir brechen gen Norden auf. Wir haben uns entschieden den Feenstein im Taurë Ninwa für unsere Reise zu verwenden. Eine gute Gelegenheit meinen neuen Freunden dort einen Besuch abzustatten. Ich bin gespannt was sie von meinen Gefährten halten werden.

Wir haben Sapha erreicht. Ein Schmelztiegel von Elfen, Halbelfen und Menschen, wo sich manche Bauten in den hohen Ästen der Bäume, andere am Boden befinden. Ein netter Ort. Die Bewohner*innen sind sehr freundlich und heissen uns in ihrer Mitte willkommen. Wir verbringen einen angenehmen Abend mit ihnen und übernachten dort. Morgen geht's weiter in den Wald. Ich bin vorfreudig und angespannt zugleich wenn ich an das bevorstehende Ritual denke.

Tagebucheintrag Perry Fogleaf, 22. Ingerim, 52 BC

Taurë Ninwa

Wir reisen weiter nach Nordwesten. Nach einigen Hügeln folgt nun der Wald. Hier gibt es aussergewöhnlich viele Singvögel und die Blätter vieler Bäume haben einen bläulichen Schimmer. Die Bäume stehen hier weit auseinander und lassen viel Licht herein. Wäre ich nicht so in das satte Grün des Rends verliebt, könnte ich mir durchaus vorstellen, hier ein Heim zu bauen.

Als die Nacht einbricht erreichen wir den Fey Stein und treffen auf Myka, die Firbolg-Dame, welche einst Mitglied der Witschwod-Watch war, bevor das Leben ihres Ehemanns Ole ein trauriges Ende nahm. Sie empfängt uns herzlich und wir schlagen dort unser Lager auf und essen gemeinsam.

Ich kann es nicht fassen! Diese Tölpel wollen doch tatsächlich den direkten Weg über den schlammverdreckten Witschstein nehmen! Ich habe versucht sie umzustimmen, dass wir den Rendstein nehmen und von dort nach Norden ziehen aber sie wollten nicht hören! Immerhin waren Alexios und kh'Ubb auf meiner Seite aber die Mehrheit entscheidet... Silvanus steh uns bei...

Tagebucheintrag Perry Fogleaf, 23. Ingerim, 52 BC

Witsch

Vieles ist passiert und ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Ich versuche die Geschehnisse chronologisch wiederzugeben...es war schrecklich.

Ich habe das Ritual durchgeführt. Ein Teil von mir wollte das Ganze boykottieren aber irgendetwas liess mich nicht. Manchmal habe ich das Gefühl ein Spielball höherer Mächte zu sein...

Wir sind durch das Portal hindurch. Wie beim letzten Mal konnten wir durch den Stein treten und in den Limbus gelangen. Hinter uns ist der Blaustein, vor uns der Grünstein des Rends, der Schwarzstein des Witsches und ein uns noch unbekannter Dornenstein, der vielleicht in die Heimat meines früheren Stammes, die Dornenwüste, führt. Meinen flehenden Blick ignorierend, werde ich von Starling Belltail zur Seite geschoben. Ohne zu Zögern durchschreitet sie die lehmigen Pfützen des Schwarzsteins und tritt in den Stein ein. Ich bin zugleich schockiert und beindruckt ob ihrer Zielstrebigkeit. Eins nach dem anderen treten meine Gefährten nun ein. Ich folge als letztes mit einem letzten Blick zurück zum grünen Stein.

Wir sind da. Hinter uns ist ein Dickicht von Dornenbüschen. Der ganze Boden ist über und über von schwarzem unwegsamen Schlamm verdreckt. Vor uns ist ein Altar mit einem ausgeweideten grossen Mann. Laut meinen geschockten Gefährten handelt es sich hier um die Überreste von Rogar dem Barbaren , ein einstiges Mitglied der glorreichen Siechen. Hinter ihm ist eine Statue einer Elfin deren Augen Wasser speien. Das Wasser tropft auf die entstellten Überreste einer einst hellhaarigen Halbelfin. Hier liegt Luster die Magierin. Es sieht aus als würde das Wasser der Statue den Schlamm im Zaum halten. Es ist der einzige Ort wo der Boden nicht befleckt ist...aber ein noch grausamerer Anblick offenbart sich uns. Zahllose Waldgnomen in schrecklichen entstellten Positionen mit schmerzverzerrten Grimmassen zieren die Statue in einem schändlichen Ritual. Und dann, hinter der Statue hervor, schreitet es. Der Wächter des Feensteins.

Was für ein Anblick. Das stolze weisse Tier, mit einer imposanten Schulterhöhe von fast 3 Metern, erblickt uns und begrüsst uns mit einem hoffnungsvollen Wiehern. Doch eine Sekunde später wird es vom schwarzen Schlamm übermannt. Der Schlamm erstreckt sich über dessen Körper, dessen Gesicht und dringt in sein Maul hinein. Der Wächter wiehert panisch wie auch wahnsinnig, ehe es auf uns zustürmt.

Vieles weiss ich nur noch schemenhaft... Starling wird von den Hufen bewusstlos geschlagen und kann nur knapp von mir gerettet werden. Akira versucht den Wächter mit ihrem magischen Seil zu fesseln, während Farun und Klinfiz die Leichen von der Statue und dem Altar zerren, um so womöglich den unheiligen Bann zu brechen. Nichts hilft. kh'Uhb und Alexios werden von seltsamen schlurfenden Schlammwesen attackiert, welche aus dem Witschstein quillen. Sie verteidigen sich mit allen Mitteln.

Während Akira und Farun gemeinsam versuchen den Wächter zu fesseln, taucht Klinfiz den Kopf des Wächters immer und immer wieder in das heilige Wasser der Statue. Der Schlamm weicht zwar etwas zurück, schnellt aber immer wieder nach vorne, ohne dass der Wächter davon befreit wird. Ich nehme meinen Mut zusammen und versuche das Tier mittels geringer Restauration zu heilen, ohne Erfolg.

Eine Stimme erklingt in meinen Gedanken. "Macht Kammeryn nichts bitte! Kommt zu unserem Dorf, schnell!" Ich leite meine Nachricht an die anderen weiter während immer mehr Schlammmonster aus dem Stein quillen. kh'Uhb versucht die Richtung des Dorfes ausfindig zu machen und sieht im Westen ein violettes Blinken. Der Wächter befreit sich plötzlich vom magischen Seil und stürzt sich mit aller Wut auf mich. Angst...Schmerz...dann...Dunkelheit..


Starlings Stimme...Licht...Ich komme zu mir... überall Geschrei...wiehern...magische Explosionen...Farun hält mich in ihren Armen, während sie versucht durch den Schlamm zu fliehen. Schlammwesen umzingeln Alexios und Freya...Klinfiz ist im Duell mit dem Wächter. Während ich getragen werde, beschwöre ich verzweifelt meine Fey-Wölfe, welche mir schon damals vor langer Zeit im Rend zur Rettung geeilt sind. Sie stürzen sich auf die Schlammmonster und schaffen es sogar den Wächter zu Boden zu reissen. Wieder ertönt die Stimme in meinem Kopf "Bitte tut Kammeryn nicht weh. Kommt zu unserem Dorf schneeell!" Die Schlammmonster kommen und kommen! Wir fliehen während die Wölfe unseren Rückzug sichern. Unser Weg wird von einem grossen Fluss versperrt. kh'Uhb ist bereits reingesprungen und winkt furios, dass wir ihm folgen sollten. Mit letzter Kraft verwandle ich mich in ein Krokodil und schwimme mit meinen Gefährten zusammen Richtung Dorf. Silvanus...hilf uns!