Der Waldboden weicht mehr und mehr einem Morast mit jedem Schritt, den sich dieWitschwod-Watch dem Ostufer des Sees nähert. Die Vegetation erinnert dabei zuerst trotz des schlammigen Untergrund noch an einen normalen Wald, als wäre der Sumpf erst kürzlich in diese Gegend vorgedrungen. Je weiter sie vordringen, desto mehr erinnert die Umgebung an die gewohnt triste Erscheinung eines Moores. Die Bäume werden schwächer und kleiner, bis sie gänzlich weichen. Vor der Witschwod-Watch liegt nun eine offene morastige Ebene aus deren Mitte sich ein einzelner abgestorbener Baum erhebt. Doch ist es kein gewöhnlicher Baum, denn sein Stamm scheint zu einem Haus umfunktioniert worden zu sein. Der Morast ist totenstill und in der Ferne gen Norden und Nordosten sind durch den Sumpfnebel kleine blaue Lichter zu erkennen. Perry Fogleaf spricht eine vorbeischleichende Schlange an, welche ihm verrät, dass der Sumpf durch die Kraft der im Hausbaum lebenden Kreatur stetit anwächst. Um in der angespannten Ruhe des Moores keine unnötige Aufmerksamkeit zu erregen entschliesst sich kh'Uhb auf leiden Flossen/Füssen im Alleingang einen Erkundungsversuch zu wagen. Auf seinem Weg zum Hausbaum trifft er viele schwarz-äugige Tier an und kann die fünf blauen Lichter besser lokalisieren. Jedes der Lichter steht auf einem kleinen aus dem Moor ragenden Hügel, mehr erkennt er jedoch aus der Ferne nicht. Beim Hausbaum angekommen trifft kh'Uhb auf einen lauernden Artgenossen. Ein grüner Grung eines anderen Stammes scheint den Eingang zum Hausbaum zu bewachen, hat kh'Uhb allerdings nicht bemerkt. kh'Uhb spricht den Grung in seiner Sprache an und erhält sie Information, dass Alacaya Nachtlied in diesem Hausbaum lebt. Er und die anderen Grung seines Stammes dienen ihr, denn Alacaya Nachtlied hat ihnen versprochen den Sumpf so weit auszudehenen, dass er sich über das gesamte Elsir Tal erstreckt. Alacaya Nachtlied sei ihre Göttin und kh'Uhb könne sich gerne anschliessen. Auf die Frage, wo Alacaya Nachtlied sei, meint der Grung nur, dass Alacaya's Hexenhütte gerade unbewohnt und sie auf Reisen im Süden sei. Der Grung teilt mit kh'Uhb auch die Information, dass ihre "Grosse Aufgabe" die Erklimmung des Witsch sei, welchen die Grung von den Untoten säubern sollen. So könne sich der Sumpf ein weiteres Mal stark vergrössern. Der Grung wird zunehmends unfreundlich und ruft nach Verstärkung, kh'Uhb tritt den Rückzug an. Die durch die Schreie des Grung alarmierte Witschwod-Watch wird von einer Grung-Vorhut angegriffen. Die Grung greifen mit Giftpfeilen aus dem Hinterhalt an, sind im sumpfigen Gelände sehr mobil und schaffen es mit ihren klebrigen Zungen zuerst den Köcher von Akira zu entwenden und etwas später auch noch die Tascheee von Klinfiz Gnobar zu entwenden. Das Diebesgut wird in Staffettenmanier durch den Sumpf transportiert, wobei die Übergabe stehts durch die toten Hände der niedergerungenen Scharlatane stattfindet. Am Ende ladet das Diebesgut vià kh'Uhb wieder bei seinen Besitzern. Die verbleibenden Grung rufen abermals nach Verstärkung, worauf hin sich die blauen Lichter auf die Witschwod-Watch zuzubewegen beginnen. Als die Lichter nahe genug sind wird ihr Ursprung erkennbar. Die Lichter werden von Grung getragen, einer relativ grossen Anzahl an Grung. Es wird Zeit für einen Rückzug über Nurtra nach Fisselrind, dort verbringt die Witschwod-Watch in Renn Langzeh's Versteck die Nacht.
24. Ingerimm, 52 BC
Als sie am nächsten Tag Fisselrind erkunden, ist das Dorf in Spinnenweben gehüllt. Perry Fogleaf spricht einer der riesigen schwarzäugigen Spinnen an, doch es stellt sich schnell heraus, dass sich ihr Status als potenzielle Beute wohl auch durch viele Worte nicht ändern wird. In einem relativ grossen Bogen wird Fisselrind umgangen um die Reise in Richtung Witsch anzutreten. Nach einiger Zeit hören sie ein immer lauter werdendes Bersten und Brechen. Die Witschwod-Watch verteilt sich und lauscht. Plötzlich steht er da, ein riesiger schwarzäugiger Owlbear greifft an. Im Verlauf des Kampfes hört kh'Uhb mehrmals was er die Stimme Alacaya Nachtlieds zu sein denkt. Sie scheint die Witschwod-Watch davon abhalten zu wollen in der Gegend umherzuschleichen. Der Kampf ist intensiv, der Owlbear charged auf der von ihm verursachten Lichtung von Ziel zu Ziel. Dabei schleift er Klinfiz Gnobar in seinen grossen Pranken über das Schlachtfeld. Die vielleicht zu Beginn des Kampfes vorhandene Hoffnung, dass der Einfluss Alacaya Nachtlieds auf den Owlbear mit Schaden gebrochen werden kann verfliegt allmählich zusammen mit jeglichen Skrupel. Farùn beginnt mit ihrer Sichel die Augen des Owlbear auszukratzen, auch die restlichen Körperstellen werden malträtiert. Als die Lage zunehmends aussichtslos wird, scheint Alacaya Nachtlied den Owlbear zum Rückzug zu befehligen. Da seitens Witschwod-Watch kein Interesse an einem zweiten Aufeinandertreffen mit dem Owlbear besteht, endet seine Flucht nach einigen Metern durch einen Hagel aus Hieben, Stichen und Zaubern, aber insbesondere durch den Todesstoss von Akira. Es macht sich nun die Annahme breit, dass Alacaya Nachtlied keine guten Absichten hat und die Witschwod-Watch beinahe auf ihre Tücken hereingefallen sein könnte.