1. Journals

38: Die Erklimmung des Witsch

November 19, 2023

Nach siegreicher Schlacht gönnt sich die Gefolgschaft eine lange Rast auf Kammeryns Insel. Während des Rastens probiert Klinfiz Grimwinas Helm an um herauszufinden, welche Kräfte dieser in sich tragen könnte (sichtbarer Effekt?). Etwas scheint wirklich zu wirken... Alexios schnappt sich Grimwinas Harnisch, welcher rötlich kristallern funkelt. Auch bei Alexios tut sich nach der Anprobe etwas: als er sich bewegt bleibt an der Stelle, an der er zuvor stand, ein kristallines Abbild stehen, welches seine Bewegungen kopiert. Nach einigen Sekunden zerspringt das Abbild ziemlich explosiv in tausend Teile. Das könnte noch nützlich werden... kh'Uhb schnappt sich das erbeutete Amulett und legt es sich an (sichtbarer Effekt?). Farùn nimmt einen magischen Edelstein zu sich (sichtbarer Effekt?).

Während der Nacht träumt Perry davon wie ihn Mielikki im Namen des Waldes kontaktiert und sich für die Befreiung Kammeryns bedankt. Dies sei aber nicht die eigentliche Aufgabe gewesen, es lauern grössere Gefahren. Alacaya Nachtlied sei drauf und dran, Delama zurückzuholen. Würde dieser Erwachen würde dies den Witschwod und auch die Region drum herum ins Chaos stürzen. Es sei das oberste Gebot, Alacaya und ihre Schergen aufzuhalten. Mielikki erkundigt sich nach dem grünen Ritter, sie habe schon lange nichts mehr von ihm gehört. Perry kann ihr nur erzählen, was er beim Kampf in Brindol beobachtet hatte.

Am nächsten Morgen erzählt Perry den Anderen von seinem Traum. Er fragt auch Hedja und Kammeryn nach Delama, ob sie eventuell etwas über ihn wissen. Er erfährt, dass Delama im Kampf gegen die Duergar gefallen ist. Er war einer der Filina, die Gottheiten der Elfen und ein Teil der Essenz von Zerza, der metaphysische Teil der elfischen Mythologie. Nurtra hingegen sei der materielle, natürliche Teil der Mythologie.

Als die Witschwod-Watch aufbricht bleibt Renn Langzeh auf der Insel mit Kammeryn zurück. Er möchte sich dort eine Hütte errichten und weiterhin den Witschwod beschützen. Kammeryn eröffnet ein Portal, welches die Gruppe ans Seeufer bringt. Von dort aus schleichen die Helden in den Wald in Richtung Witsch. Unterwegs beobachten Sie, wie einige Tiere mit schwarzen Augen sie beobachten. Sie folgen dem von kh'Uhb erspähten Weg bis sie zu einem heruntergekommenen Torbogen bestehend aus zwei Elfenstatuen kommen. Vor dem Torbogen liegen die toten Körper zweier Hobgoblins. Sie haben rötliche Haut, tragen abgewetzte Lederrüstungen und machen den Anschein, dass sie vom Torbogen wegrannten, als sie getötet wurden. Über den Leichen liegt ein seltsames flimmern in der Luft. Hedja kann erkennen, dass Nekromantie in der Luft liegt. Man beschliesst, einen grösseren Bogen um diese Szene zu machen. Schliesslich will man seine Kräfte ja für die Begegnung mit Alacaya aufsparen.

@Akira findet einen im Unterholz verborgenen Schleichweg, der am Tor vorbeiführt. Die Gruppe folgt einem gewundenen Pfad, welcher von beschädigten Gebäuden gesäumt ist. Eines der Häuser fällt dadurch auf, dass es deutlich grösser als die anderen ist. Daraus ist eine bedrohlich klingende,  dissonante Flötenmelodie zu hören. kh'Uhb möchte sich bei dem Haus umschauen. Je näher er dem Gebäude kommt de gruseliger wird die Atmosphäre, er kann die Kälte förmlich spüren. Als er einen Blick ins Gebäude wirft kann er erkennen, dass das Gebäude wohl eine Konzerthalle war. Auf der Bühne sind inmitten dem gleichen mysteriösen Glimmern schwebende Instrumente, von denen die grausigen Töne ausgehen. Eines davon scheint zu leuchten. Am Boden zwischen den Stühlen liegen weitere zwei tote Hobgoblins. Die Körper scheinen ausgetrocknet und eingefallen zu seinl. Auf der rüsting eines Hobgoblins kann kh'Uhb ein Emblem mit einer roten Hand erkennen. Auch diese scheinen vor etwas geflüchtet zu sein. Kh'Uhb teilt der Gruppe mit, dass er lieber direkt weitergehen möchte, ohne hier weitere Nachforschungen anzustellen.

Vor dem Konzerthaus erstreckt sich ein Platz umringt mit Wohnhäusern. Die Helden überqueren den Platz vorsichtig und erkennen darauf ein überwuchertes, humanoides Skelett. Rund um den Platz liegen überall verteilt Tierskelette, welche noch frischer zu sein scheinen. Aus einem der Gebäude auf der anderen Seite des Platzes wird ein leises Wimmern hörbar. Plötzlich wird die Ruhe durch einen kreischenden Todesschrei zerrissen. Durch ein Fenster können einige der Gruppe erkennen, dass auch dort nur ein Knochenhaufen liegt, unter welchem aber etwas leich silbern glitzerndes zu liegen scheint. Auch wenn hier das Interesse der Helden geweckt wurde ziehen sie es vor, ohne Unterbruch weiter zu ziehen.

In der Nähe des Gipfels liegt ein weiterer Platz, an dem zwei tempelartige Gebäude stehen. Eines davon ist stark bschädigt und ein Wasserfall fliesst von innen heraus über den Felsboden. Das beschädigte Gebäude ist mit elfischen Runen und pflanzenartigen Ornamenten geschmückt. Auf dem anderen sind ebenfalls Runen eingelassen, hier aber kombiniert mit mystischen geschwungenen Zeichen. Über dem intakten Tempel liegt ein Flimmern in der Luft. Hinter dem abgebrochenen Tempel können die Abenteurer ein scheinbar unsichtbares Objekt erkenen, das vom Wasser umflossen wird. kh'Uhb wird neugierig und klettert durch ein Seil gesichert zum Wasserlauf runter. Als er dem Objekt näher kommt kann er im Innern drei Gestalten erkennen. Er wirft einen Stein in Richtung dieser "Blase", welcher davon abspringt. Er fasst seinen Mut und versucht in das Objekt zu hüpfen. Beim Auftreffen spürt er etwas Eiskaltes. Nun kann er auch die Gestalten besser erkennen. Eine davon trägt einen Schwarzen Umhang mit hohem Kragen und Tentakeln im Bereich des Gesichts. Die beiden anderen Wesen scheinen sich ihren Posen nach mit dem ersten im Kampf zu befinden. Die eine Gestalt befindet sich im Sprung und hält eine leuchtende Faustwaffe in der Hand. Die andere scheint durch die umringende Blase eine Hand verloren zu haben, kh'Uhb kann das Innere des Arms erkennen. Diese Gestalt scheint sich in einer Defensivhaltung zu befinden und trägt einen Schlild vor sich. kh'Uhb prallt von der Blase ab und spürt an der Stelle des Aufpralls das Gefühl einer Verbrennung. Nachdem er das Ganze mit "Oh-Oh" kommentiert hat wird er von den Anderen wieder hochgezogen. Er erzählt von seinen Erkenntnissen. Klinfiz erkennt das Tentakelwesen als einen stimmenlosen Flüsterer. Diese seien ebenfalls im Kampf um Onskrkle aufgetaucht und würden ihre Opfer mit unsichtbaren Tentakeln kontrollieren.

Klinfiz und kh'Uhb betreten den beschädigten Tempel um diesen näher zu untersuchen. Im Innern befindet sich ein Teich welcher von neun Elfenstatuen umringt wird. Die Statuen zeigen eine Haltung, als würden sie sich die Hand geben. Acht der Statuen sind leuchtend weiss, eine dagegen etwas gräulicher. Gegenüber dem Eingang ist eine geschwungene Rampe, die ins Obergeschoss führt. Klinfiz nähert sich einer der Statuen und versucht deren Hand zu greifen. kh'Uhb ist erfreut über den Teich und setzt sich rein. In der Mitte des Teiches kann er einen kleinen Geröllhaufen erkennen unter welchem sich wieder silbern funkelnde Objekte befinden. Er befreit die Objekte vom Schlamm und kann diese nun als Phiolen identifizieren. Es liegen vier Stück dort, eine sogar noch versiegelt mit Inhalt. Diese schnappt er sich und versorgt sie in seiner Tasche. Perry ist den beiden gefolgt und versucht, in Sylvanisch Mielikki zu kontaktieren, um sie nach Rat zu fragen. Plötzlich fühlen sich alle wieder etwas erholter und weniger angespannt. Kh'Uhb reicht Hedja die gefundene Phiole und fragt sie, ob sie ev. den Trank darin erkennt. Es handle sich um einen Versteinerungstrank, der getrunken werden müsse um zu wirken. In diesem Kontext fällt es der Gruppe auf, dass die gräuliche, neunte Statue weniger verwittert zu sein scheint als die anderen...

Kh'Uhb erkundet weiter und folgt der Rampe in den oberen Stock. Hier stehen Tische, Werkbänke, Regale aus Silber und einige Blumentöpfe mit verwelkten Pflanzen. Zwischen den Möbeln liegen überwachsene Skelette. Plötzlich kann kh'Uhb wieder Todesschreie hören. Kurz darauf spürt er eine Eiseskälte und Schmerz rund um sein Herz. Als er sich umdreht schwebt vor ihm eine verzerrte, hässlich grinsende Fratze in der Luft. Dahinter sieht er noch vier weitere Geistergestalten. Er kann sofort reagieren und flüchtet die Rampe hinunter um die anderen zu alarmieren. Alexios erkennt die Gefahr als Wraith (Gespenst) und kann diese mit einem göttlichen Segen und der Kraft seines Amuletts verjagen.

Die Gruppe zieht zügig weiter in Richtung Bergspitze, wo sie ihr Ziel vermuten. Aus der Distanz erkennt man eine Treppe, die zu einem turmähnlichen Mausoleum führt. Auf der Treppe wird gerade ein Grung von einem weiteren Gespenst getötet. Im Hintergrund sind Kampfesgeräusche und die Schreie von weiteren Grung zu erkennen. Vor dem Turm schwebt eine übergrosse, spektrale Elfin welche in hallender Galadriel-Stimme schreit "Ihr werdet niemals Delamas Grab erreichen!". Nach dieser ansage versucht Starling Belltail, kontakt mit der Wächterin aufzunehmen um zu erklären, dass die WWW ja auf der selben Seite wäre und versuche, Alacaya zu stoppen. Plötzlich kann Hedja das Zischen und Fauchen eines Basilisken erkennen und stürmt sofort los ins Getümmel. Die Wächterin misachtet jegliche Kontaktaufnahme und befiehlt ihren Geistern, alle Eindringlinge gleichermassen zu bekämpfen. "Die Korruption des Grabes bleibt in seinem Innern eingeschlossen!", ertönt es hallend. Augenrollend folgen Hedja zuerst Klinfiz, und dann auch der Rest der Gruppe in den Kampf. Kaum kommt Hedja dem Turm näher wird sie von einigen Gespenstern umringt. Der chaotische Kampf zwischen drei Fraktionen beginnt...

Nach einem langen und fordernden Kampf mit viel Blutvergiessen auf allen Seiten, können Hedja, ihr Basilisk und sämtliche Mitglieder der Witschwod-Watch erfolgreich Fliehen. Die untoten Wächter des Grabmals scheinen in einem offenen Schlagabtausch übermächtig zu sein. Es wird also wohl mehr als rohe Gewalt erfordern, wenn die Witschwod-Watch die Barriere zu passieren.

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