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41: Die Reise nach Gravenford

February 25, 2024

Die WWW steht vor dem Tor zu Ingerims Unterpass Alexios Zilotis weiss, dass es sich dabei um einen gängigen Unterpass handelt, welcher von Zwergen geschaffen und von einem jungen Zwergen namens Andrax dem Wühler entdeckt wurde. Der Pass liegt zwischen dem Ambossgebirge und den Trollzacken und führt vom Elsirtal in den Rend. Es handelt sich um ein komplexes Höhlensystem, welches lebt und sich stetig verändert. Geweihte von Ingerim haben es sich zur Aufgabe gemacht, Reisende durch den Unterpass zu geleiten und ihnen nebenbei ihre Religion näherzubringen. Als Wegzoll für erfolgreiches Passieren des Unterpasses müssen die Reisenden Opfergaben an Ingerim erbringen. 

Die Gruppe geht in den stockdunklen Gang hinein, es weht ihnen warmer Wind entgegen. An den Wänden stehen immer wieder Statuen von Zwergen und Menschen, welche Handwerkstätigkeiten verrichten. Nach einiger Zeit riecht es nach Tier, ein Muhen ist hörbar, es handelt sich um Ochsen. Sie gehen weiter in eine Höhle, welche mit glimmenden Kristallen leicht beleuchtet ist. In der Höhle steht ein Holzstall mit zwei Ochsen und in der Mitte eine riesige Statue Zwerges (Ingerimm), die die Decke stützt. An der Wand stehen zwei Gestalten, welche etwas am anschauen sind. Es sind Zwerge, sie tragen schwarze, lange Gewänder.

Auf einmal ertönt Gefluche und metallisches klonkiges Geräusch. Die beiden Zwerge bemerken die Gruppe und  einer begrüssen sie und bietet ihnen Führung durchs Labyrinth. Er bittet sie kurz zu warten. Der Zwerg wendet sich wieder der Wand zu, wo aus einer Spalte in der Wand über dem Boden eine Hand herausragt. Alexios Zilotis fragt nach, ob man der Gestalt helfen könne. Der Zwerg erwidert, die Gestalt müsste sich selbst aus den Armen von Ingerim begeben. Es handelt sich offensichtlich um ein Ritual. Auf einmal blitzt es grell aus dem Spalt. Eine kleine Gestalt erscheint aus dem Nichts neben dem Priester.

Die Gestalt ist von Kopf bis Fuss in eine nahtlose und makellos saubere Rüstung gehüllt. An den wenigen Öffnungen der Rüstungen, wie zum Beispiel bei den Augen, ist nur Dunkelheit ersichtlich. Die Gestalt lässt robotisch klingende Beleidigungen von sich, welche an den Zwergenpriester gerichtet sind. Daraufhin geht er in die Mitte des Raumes, kniet sich vor die Ingerimsstatue und betet in zwergischer Sprache. Morvàt Hammelbachgeht zu ihm hin und fragt ihn aus. Er heisst 53PP (Sepp) und gibt nur einwörtige Antworten, bevor er weiter betet.

Der Zwergenpriester will wissen, wohin die Gruppe zu gehen gedenkt und aus welchem Grund. Morvàt Hammelbach fragt auch ihn aus. Er heisst Dargrim, der Priester dieser Höhle. Als Wegzoll muss Ingerim ausreichend angeboten werden, weil sonst sein Zorn auf sich gezogen würde. Er stellt die zweite Zwergenpriesterin als Bala vor, welche noch immer die Spalte anschaut, aus der 53PP kam.


53PP schaut Perry Fogleafan und sagt "Rhakorium, Yolde" und mustert dabei vorsichtig die Reaktionen der Gruppe. Diese stellen sich unwissend. 53PP gibt an auch auf der Suche nach seinen Freunden Rakorium Muntagonus und Yolde zu sein. Rakorium Muntagonushätte ihm geholfen, indem er ihn aus seiner schwachen organischen Form geholt hätte. Er sei abhängig von dem Zauberer, der dann verschwunden sei. Beim Turm von Rakorium Muntagonus hätte es Tumult gegeben, als er dort angekommen sei, waren beide bereits weg. Yolde habe etwas wichtiges, was 53PP bräuchte. Die Gruppe entscheidet ihm zu vertrauen. Alexios Zilotis fragt nach, was Yolde von ihm habe, was ihm so wichtig sei. Er gibt an ein Hirn zu haben, was er loswerden wolle. Ohne Hirn wäre er unsterblich. Perry Fogleaf teilt ihm mit, dass Yolde mit Pfeilen durchbohrt im Fluss am Saufhaus vorbeigetrieben und von Moni aus den Fluten geholt wurde. Die Spur von Rakorium Muntagonus und Yolde hätte ihn zu Ingerims Unterpass geführt. Moni hatte ihnen mitgeteilt wie Yolde gesagt hatte, zu Pinna gehen zu müssen.


Morvàt Hammelbach geht zur Akolythin Bala hin und macht sie an. Er versucht herauszufinden, was es für Opfergaben benötigt, um nicht sein Wohlergehen zu riskieren. Er erhält keine konkrete Antwort.  


Dargrim bittet sie die Augen zu schliessen, damit er sie mit Ingerims Sensorik (Tremor sense) versehen kann. Die Augen müssen sie bis zum Ende der Reise geschlossen halten. Die Gruppe geht in Führung von Dargrim über einen Pfad, der um die Statue führt, hoch zu ihren Händen und klettern in den Schacht zwischen den Händen in den Unterpass hinein. Sie gehen durch diverse Gänge und Höhlen entlang und nehmen ihre Sinne ganz neu wahr. Als sie an einer Klippe entlanggehen, teilt ihnen Dargrim mit, dass sie Ingerims Schlund erreicht haben. Aus den Tiefen strömen warme Luft und Geruch nach Schwefel. Die Gruppe soll hier das Opfer an Ingerim leisten. Sie werfen Gold und sonstige Gaben die Klippe hinunter, als Dargrim ein Gebet zu sprechen beginnt. Sie gehen noch lange weiter, bis Dargrim ihnen endlich erlaubt, die Augen zu öffnen.

Er bietet ihnen eine grosse Schale Schwarzbier zum Trunk an. Die Müden Glieder der Gruppe erholen sich und sie fühlen sich etwas schwummrig. Morvàt Hammelbach lässt es sich nicht nehmen, zwei Schlücke von dem Bier zu trinken, was lautstarkes Kotzen zur Folge hat. Die WWW findet sich in einer offenen Höhle wieder, in der ein Stall mit einem Esel steht. Draussen herrscht dunkle Nacht. Dargrim verabschiedet sich und geht zurück in den Unterpass. Die Gruppe entschiedet sich sich in der Höhle erst einmal ordentlich zu erholen.

Am Folgetag gehen sie weiter und gelangen in den Rend. Der Wald ist viel lichter und die Bäume jünger, als sie es sich vom Witschwood gewohnt sind. Sie folgen dem Weg durch den Wald. Mittags gelangen sie zu einer Abzweigung in Richtung Silkwiesen und Gravenforth, wo sie in Richtung Südwesten gehen.

Als sich der Wald lichtet, erbicken sie ein befeldetes Tal, wodurch sie über eine Brücke in den Ort Gravenford gelangen. Im Ort ist Markttag, die Stadt ist voller Menschen, Halblingen und Zwergen. Die Gruppe beibt sich zum Gasthaus "zur widerspenstigen Sau". Das Mädchen Brekka begrüsst sie im Namen von Gisele und Govan, ihren Eltern. Die wenigen Gäste im Gasthaus starren die Gruppe auffällig an. Morvàt Hammelbach fragt nach Vater Belderone und erfährt, dass sich dieser in der Kirche aufhaltet.  Starling Belltail geht im Gasthaus herum und schaut sich das Anschlagbrett im Eingang an. Dort sieht er einen Zettel auf dem nach der Jagdtrupp unter Führung von Aldrik gesucht wird, diese sei verschollen. Lord Saxton von Bredegard bietet zudem 500 Goldkronen und den Ritterstand für die Person, welche den Kopf der Anführerin der Weisszahnorks nach Brindol bringt, da diese den Grafen von Bredegard umgebracht hätten. Auf einem anderen Zettel steht, dass die Miliz von Bedegard zu informieren sei, sollten Barden gesichtet werden, da diese ebenfalls in den Tod des Grafen verwickelt waren.

Ein etwas herabgekommener Herr namens Karl begibt sich zur Gruppe. 53PP fragt nach einem Magier und einer Zaubererin im Wald, als Karl sagt, es gäbe im Ort auch eine Magierin, Pinna. Er erzählt auch, dass sich die Weisszahnorks in der Gegend befinden sollen. Karl scheint Lord Saxton gegenüber nicht gut gesinnt. Einer seiner Ritter, der Sternenritter Sir Pelliton, sei in der Gegend unterwegs. Er sei auf der Suche nach den Weisszahnorks. Bei Ankunft in Gravenfurd hätte sich ihm Halbling Lukas in den Weg gestellt, welcher ihn mit seinem Pferd überrannt und schwer verletzt hätte. Der Sternenritter sei mit einem Halbelfen, drei weiteren Rittern und Knappen unterwegs und hätten sich in den Rend begeben. Sie seien wohl auf der Suche nach den Orks. Karl spricht von der Tochter des Rends, ein Feenwesen, welches den Wald beschütze. Perry Fogleaf gibt der Gruppe leise zu verstehen, dass es sich dabei um Mielikki handelt. Der Wirt gibt der Gruppe zu verstehen, dass die guten Zimmer des Gasthauses vom Sternenritter und seinem Gefolge besetzt sind.

Die WWW verabschiedet sich und begibt sich auf den Marktplatz, wo der Sternenritter und seine Gefährten angeritten kommen. Ein in Plattenrüstung mit dem Wappen der Ritter der drei Rosen gehüllter Glatzkopf mit Spitzbart reitet auf einem schwarzen Schlachtpferd daher. Hinter ihm reitet ein Halbelf, welchen Morvàt Hammelbach und Alexios Zilotisals Sh'dou erkennen. Sie ziehen an einem Seil einen Goblin hinter sich am Boden her. Perry Fogleafdrängt die Gruppe im letzten Moment zurück in die Taverne, sodass sie nicht vom Halbelfen entdeckt werden. 53PP fragt erstaunt nach, weshalb sie sich vor den Rittern verstecken würden. Das Wirtsmädchen geleitet die Gruppe durch die Küche zum Hinterausgang hinaus, damit sie den Rittern, welche sich zur Taverne begeben, entkommen kann.

Perry Fogleafschleicht sich zum Ritter und infestet sein Pferd mit Insekten, was nicht viel bewirkt. Sir Pelliton gibt dem Volk zu verstehen, dass er dafür sorgen wird, dass niemand seinem Stand auch nur annähernd nahe kommen wird.

Die Gruppe schleicht sich durch dunkle Gassen zum Laden von Pinna.  Pinna öffnet die Türe und es folgt ein freudiges Wiedersehen. Sie begeben sich in die chaotische Hütte wo in der Mitte Jost in einem Kessel rührend steht und alle willkommen heisst. Die Gruppe erzählt Pinna von den Geschehnissen der letzten Zeit. Sie hören wie im oberen Stock ein Bett verschoben wird. Darunter kommt Yolde hervor, welche sich in erbärmlichem Zustand befindet. "Tschou Sepp!", sagt sie zu 53PP. Yolde erzählt, dass in der Nacht gerüstete Gestalten durch das Portal im Turm von Rakorium Muntagonus gekommen seien. Eigentlich hätte das Portal inaktiviert sein sollen. Die Gestalten attackierten sie und Rakorium Muntagonus, auch seine Höllenhunde konnten den Gestalten nicht standhalten. Yolde sei geflüchtet und wisse nicht, was mit Rakorium Muntagonus geschehen sei. Perry Fogleaf informiert sie über die Geschehnisse seit Brindol. Perry Fogleaf äussert die Theroie, wonach Lord Saxton die mächtigen Personen in der Umgebung inaktivieren wollte, damit er der einzige Machthaber werde. Yolde erzählt, dass vor kurzem zwei der Ritter aus Brindol, Sir Hilgerd und Sir Prayan, mit Geralda nach Drellins Fähre gekommen wären. Sie seien kurz vor dem Tumult beim Turm von Rakorium Muntagonus wieder abgegereist. Die Gruppe überlegt, wie sie herausfinden könnten, ob einer der Ritter von einer höheren Macht besessen ist. Morvàt Hammelbach schlägt vor, dass die Ritter in den Wald verfolgt werden und dort überfallen werden sollen.

Die Gruppe verabschiedet sich und geht in die Kirche zu Vater Belderone. Dort treffen sie im Altarsaal auf einen älteren Herrn, welcher vor einer Statue der Göttin Rahja summend und geistig etwas abwesend herumtänzelt und dabei in einer Hand einen Stab herumwedelt und an der anderen Hand einen Ring herumschwingt. Er heisst die Gruppe willkommen in den Räumen der Rajah. Er bietet der Gruppe Wein an und ist offensichtlich betrunken. Alexios Zilotis berichtet von den Geschehnissen in Drellins Fähre. Vater Belderone ist auch der Meinung, dass die Sache in Brindol von höherer Macht gesteuert sein könnte. Morvàt Hammelbach tanzt mit Vater Belderone weiter herum, währenddessen der Rest der Gruppe sich ins Priesterhäuschen begibt, um dort die vertraulichen Gespräche fortzuführen. Vater Belderone gibt zu verstehen, dass er es fraglich findet, dass der Graf ermordet wurde und Lord Saxton nicht daran interessiert scheine, den Mord aufzudecken. Es sei in letzter Zeit eine Gruppe Orks mit blauer Haut in der Gegend gesichtet worden. Es ist nicht bekannt, ob diese ihr Unwesen gatrieben hätten.


Vater Belderone kommt auf die Idee, dass es sich bei seinem Besuch um die WWW handeln könnte. Die Gruppe erklärt ihm die falschen Gerüchte. Vater Belderone bietet der Gruppe Unterschlupf an. Lukas wird auch von ihm beherbergt, diesem gehe es aber schlecht. Vater Belderone bietet an mit Leuten in Brindol Kontakt aufzunehmen, den Noten, welche eventuell mehr über die Situation in Brindol wissen könnten. Starling Belltail gibt zu verstehen, dass er die Noten kennt und selbst von der Bardenakademie stammt.


Perry Fogleaf verwandelt sich in eine Katze und schleicht sich zurück zur Taverne. Die Ritter und ihre Garde sitzen im Gastsaal herum. Alle benehmen sich daneben, allen voran Sir Pelliton. Sie hätten die Orks in einer alten Ruine im Wald gefunden, sie würden in Silkwiesen eine Armee aufbieten wollen, um die Orks anzugreifen. Sie werden dem Fürsten die Drecksgöre zurückbringen, welche die Orks mitgenommen hatten. Dies um die Aufgabe zu vollenden, was er den Orks auferlegt hatte. Die Orks hatten offensichtlich den Auftrag gehabt, die gesamte Grafenfamilie umzubringen.


Vater Belderone gewährt der Gruppe in einem versteckten Keller Unterschlupf. Als sie dort schlafen, hören sie auf einmal eine riesige Explosion und Schreie aus dem Dorf...

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