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43: Willkommen im Kastell Hammelbach!

March 30, 2024


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Tagebucheintrag Perry Fogleaf, 11. Rahja 52 B.C.

Kastell Hammelbach im Rend

Wir befinden uns im Dickicht und warten gebannt auf die Reaktion der Weisszahn Orks. Plötzlich der Klang eines Horns, Bewegung auf den Burgmauern, 2 grosse Vögel steigen in den Himmel empor und die grossen Tore der Burgruine öffnen sich. Dorokor tritt heraus, dicht gefolgt von 2 Priestern und einem Leichwächter in einer prächtigen Halbplattenrüstung mit blauem Drachen. Dahinter weitere 8 ihrer Soldaten, welche die grün und blau verprügelte Geralda umzingeln. 

Klinfiz Gnobar, Starling Belltail und Farùn treten aus dem Dickicht hervor und nähern sich vorsichtig den Orks. Auf halbem Weg ruft Klinfiz ihnen entgegen, sie sollen nur zu dritt herantreten und ihre Krieger zurücklassen damit PARLEY gemacht werden kann. Dorokor ruft etwas auf orkisch und lediglich die 2 Priester und der Leibwächter treten mit ihr näher. Dorokor nimmt eine Flasche hervor und trinkt eine unbekannte Substanz und setzt sich dann auf den Boden. Unsere drei tapferen Helden setzen sich ebenfalls. Ihnen wird klar, dass Dorokor wohl eine Art Aufputschmittel reingezogen hat. Die Anführerin scannt die Abenteurer und die Umgebung unablässig. Die zwei Priester murmeln etwas und der Zauber "Zone der Wahrheit" wird gewirkt. Das Gespräch beginnt und Klinfiz erzählt, mit der Unterstützung der Übersetzerin Farûn,  über den Verrat des abscheulichen Lord Saxtons. Als Dorokor nach unserer Zahl Krieger fragt macht Klinfiz ein Handzeichen , damit ich und meine Kameraden hervortreten können. Sogleich landen die zwei grossen Spähervogel auf unseren Flanken und verwandeln sich zurück in Orkdruiden. Dorokor hört aufmerksam zu und wartet auf das Thumps-up der beiden Priester. Sie erklärt uns, dass Lord Saxton sie ebenfalls betrogen habe. Er ist im Besitz eines alten Orkartefaktes: der Blutstandarte. Dieses hätte er versprochen ihnen zurückzugeben, wenn sie die Bedegar-Familie auslöschten. 

Es wird strategiesiert wie der gemeinsame Feind und Schuft Saxton zu Fall gebracht werden kann. Zuerst wird evaluiert mit welchen Streitkräften überhaupt gerechnet werden sollte. Die Ritter der drei Rosen seien nach Osten aufgebrochen um in Silkwiesen ein Heer auszuheben. Dann wären da die Miliz und die Stadtwache von Brindol, die Ritter des Praiosorden, die Magier vom Kreissee und evtl. könnten Verbündete aus Dalrath dazustossen. Das wäre dann eine beachtliche Streitkraft. Da die Orks lieber im offenen Gelände kämpfen, möchten sie nicht in der Burgruine bleiben und auf die Armeen Saxtons warten. Wir können Dorokor davon überzeugen uns die Ruine zu überlassen, damit wir den Angriff abfangen können, während die Orks den Angreifern in die Flanken stürzen. Geralada erklärt, dass sie die Burg offiziell einem Ritter übergeben müsste, damit alles seine Richtigkeit hat. Sie müsste jemanden von uns zum Ritter schlagen. Ob jemand wohl ein Schwert besässe? Der Satz ist noch nicht zu ende gesprochen als Morvàt Hammelbach in vollem Sprint zu Starlings Gepäck stürmt, ihr Scimitar herausfischt und zurückrennt. Die plötzliche Reaktion liess Dorokor mit ihrem adrenalingetränkten Blut hochschnellen. Geralda schlägt den am Boden knieenden, verschwitzten und laut atmenden Morvath zum Ritter während wir uns alle amüsiert und etwas perplex anschauen. 

Klinfiz, Belltail und Farûn weibeln nun um die Freilassung der Geiseln. Dorokor ist dazu bereit Geralda, Pinna und Jost freizulassen, im Tausch gegen die Drachentöter-Hellebarde und das Amulett der Stabilisation. Wir finden das einen fairen Preis. Yolde würde erst freigelassen werden, wenn der gefangene Clan-Ork in Gravenford freikäme. Und dann auch erst, wenn Yolde ihnen alle magischen Geheimnisse verraten hätte. Yolde ist damit einverstanden. Dorokor macht eine beachtliche Show um ihre Clanmitglieder zu beeindrucken indem sie prahlt wie sie diese mächtigen magischen Artefakte ergattert habe im Austausch gegen nutzlose Geiseln und nun würden sie diese elende Ruine verlassen und mit der Unterstützung der Magierin den Feind Saxton besiegen. Allgemeines Geschrei und Gejubel. Die Orks ziehen ab und überlassen uns die Burg und die Geiseln.

Ich fliege Pinna in die Arme und umarme sie innig . Sie bedankt sich bei mir dass ich sie schon wieder aus einem Schlamassel gerettet habe. Wir fragen Jost und Pinna ob sie in der Burg bleiben möchten. Pinna ist davon begeistert. Jost weniger. Aber wen interessiert Jost? 

Die Ritter der 3 Rosen haben nun einen beachtlichen Vorsprung und wir müssen versuchen sie daran zu hindern Silkwiesen zu erreichen oder zumindest sie zu bremsen. Ich melde mich freiwillig, da ich in Wolf-Form am schnellsten voran komme und meine treuen Summons den Rittern beachtlichen Schaden zufügen könnten. 

Der Rest wird versuchen so viele Verbündete wie möglich anzuschreiben und anzu-"senden". Vater Belderone soll noch jemanden in Milborn kontaktieren mit einem Brief von Geralda, dass sie noch lebe und von Lord Saxton verraten worden war. 

Ein Sending wird an Herbert Greifax gesendet und folgende Antwort kommt zurück: "D Loyalität vo dä Greyfaxes liegt bi dä wahre Herrschende. Öiri Ehre schiint beschmutzt z si. I cha öich nid gloube....aber ig würds gärn! Wie cha ig wüsse, dass dir d Wahrheit säget? Äs het mim Härz weh ta was ig über öich ghört..." Der Rest wird nicht übermittelt.

Alexios Zilotis findet in der Burg eine versteckte Grabstätte mit 12 Gräbern. Als er einen Sarg öffnet erscheint ihm der Geist von Raizorojan der frühere Anführer der Blauen Drachenphalanx, einem Ritterorden, von Drachenblütlern die unter König Omund dienten. König Omund herrschte über ein riesige Gebiet welches die Königreiche Dalrath, Bedegar und Denovar einschloss. Der Tempel von Rondra sei entweiht worden von den Orks und Alexios solle diese zur Strecke bringen. Auch soll er den Tempel wieder reinigen. Alexios verspricht ihm, dass dies bald geschehen werde und schliesst den Deckel wieder.

Group Loot der Kisten in Kastell Hammbelbach insgesamt: 2125g, 52p (Omund Prägung).

Politisierung in Gravenford

Gravenford

Klinfiz, Morvath, Farûn, Pinna und Jost reisen 3 Stunden nach Gravenford um den Gemeinderat über die neusten Entwicklungen zu informieren. Pinna und Jost sollen als Zeugen aussagen das Geralda lebt. Geralda selber bleibt vorsichtshalber in der Burgruine.

Der Gravenforder Gemeinderat nimmt sie in der Taverne in Empfang. Giselle teilt Biere aus und das Gespräch beginnt. Der Gemeinderat ist zuerst sehr skeptisch über die Pläne der Witschwod-Watch. Doch Morvath kann viele von ihnen mit seinen weise gewählten Worten überzeugen "GRAVENFORD HET HÄRZ". Giselle ist nicht ganz überzeugt. Sie seien zwar den 3 Rosen nicht wohlgesinntaber sie wollen keine Schlacht! Govan will mit Carroc zusammen zur Ruine reisen um Geralda mit eigenen Augen zu sehen. Morvath bittet den Gemeinderat Arbeiter zu entsenden um das Kastell Hammelbach auf Vordermann zu bringen. Dies wird eingewilligt. 

Die Abenteurer bringen den gefangenen Ork zusammen mit den Mitgliedern des Gemeinderats ohne Zwischenfälle zurück zur Ruine und übergeben ihn dem Schamanen Glorash. Dieser teilt dem Ork mit, dass er seine Ehre von Glarosarg erfüllt habe und ihn ehrenvollem Zweikampf sterben dürfe. Der Schamane verwandelt sich in einen riesigen Wolf und die beiden kämpfen ca. 5 Minuten lang bis der gefangene Ork mit einem Genickbiss getötet wird. Glorash bedankt sich bei den Abenteurer und lässt sie verdattert stehen.

Ein Harengon vs. die Ritter der 3 Rosen

Rend

Ich bin auf der Jagd nach den Rittern der 3 Rosen. Sie haben viel Vorsprung, darum renne ich durch den Tag und durch die Nacht. Völlig erschöpft (2 Exhaustion) erreiche ich das Camp am darauffolgenden Morgen. Sie sind gerade am zusammenpacken. 5 Knappen räumen das Lager zusammen und machen die Pferde der 4 Ritter bereit. Sir Pelliton ruft sein Schlachtross hinter einem Baum hervor. Er besitzt also beschwörende magische Kräfte. Interessant. Mit Herzklopfen bemerke ich, dass dieser ehlende Waldläufer Sh'dou fehlt. Da muss ich aufpassen, dass der mir nicht eine Falle stellt!

Ich verfolge sie die Truppe in einigem Abstand, stets meine Umgebung scannend auf der Suche nach dem Waldläufer, weiter bis sie am Abend wieder ihr Lager aufschlagen. Nun ist meine Zeit gekommen! Ich beschwöre 8 Ratten und befehle ihnen möglichst unauffällig ins Camp zu schleichen und die Seiler der Pferde durchzubeissen. Nach erledigten Auftrag soll eine Ratte bei mir Bericht erstatten und die anderen sollen möglichst viel Proviant anfressen und mit Kot verunreinigen (hrrhrrhrr). Nun warte ich in meinem Versteck..

Allgemeines Geschrei von Pferden und Menschen, es hat begonnen, früher als behofft! Eine tapfere Ratte findet mich in meinem Versteck und erstattet Bericht: Waah ayay die grosse Huftier! Ayay sie hei voll Angst vor üs gha, hehheehehe, wüu mir so gross und starch si! Aber dr blöd Mönsch hetnis gseh, bevor mir aui Rösser hei chönne losbisse, nur 4/9 heimer gschafft, aber die si schochli verstreut, wüusi so angst vor üs hei gha, hähä! D Mönsche sise iz am iisammle!".

Hmm hätte besser laufen können aber immerhin! Ich beschwöre sogleich 8 grosse Wölfe und erteile meinen nächsten Auftrag: Pirscht euch an das Camp heran und vertreibt alle losgerissenen Pferde soweit wie ihr könnt, die noch angebundenen Pferde sollen losgemacht und verscheucht werden. Zweite Priorität falls Auftrag erfolgreich ausgeführt, stürzt euch auf den Sir Pelliton und entreisst ihm seinen Magic-Focus! Und jetzt dalli, bevor sie die Pferde wieder einsammeln! Die Wölfe verschwinden im Wald. Ich folge vorsichtig in einigem Abstand um auf einer Anhöhe das Geschehen zu beobachten.

2 weitere Rösser können befreit und zusammen mit den 4 bereits befreiten Pferden vertrieben werden. Somit sind nur noch 3 Pferde im Camp. 2 Wölfe haben sich auf Pelliton gestürzt aber leider sehe ich von diesem Standort aus nicht, was mit ihnen geschieht. Hmm...

Ich wende mich ab und gehe zurück in mein Versteck. Jetzt wird zuerst mal gerastet (Longrest und erfolgreiche Entfernung von 1 Exhaustion).

Ich habe sie wieder im Blickfeld. Die Knappen sehen sehr bedrückt, dass sie nun das ganze Equipment selber tragen müssen. Mist, Sir Pelliton ist noch unter ihnen und reitet auf seinem Schlachtross...zwei der Ritter müssen nun auch laufen und die anderen zwei sehen sehr aufmerksam aus und scannen die Umgebung. 

Wir erreichen nun den Waldrand und der Weg führt bald in die Hügel, die das Amboss-Gebirge säumen. Im Südosten erkenne ich in der flimmernden Ferne die schroffen Klippen welche die Dornenwüste begrenzen. Mein Blick wandert weiter nach Süden hinter das Rendwasser. Dort liegt meine alte Heimat. Wie es wohl meiner Familie geht? Gemischte Gefühle machen sich bei mir breit als ich meinen Blick abwende und der Menschengruppe folge.