13. Rahja
Die Arbeiten am Kastell haben begonnen. Morvàt Hammelbach übernimmt die Verantwortung über die Ausbildung der Gravenforther*innen. Im Kastell finden tägliche Rapports über den aktuellen Stand und Pendenzen statt.
An diesem Tag wird die Burg gestürmt! Und zwar von Herbert Greifax! Nachdem er von Gerdas Existenz überzeugt werden konnte (was das Geheimnis ist, weiss nur Alexios Zilotis), bietet er der WWW seine Unterstützung an. Nachdem wir am Rapport unsere spärlichen Allianzen aufgelistet haben, entscheiden wir uns dafür, dass Herbert uns mit Bogenschütz*innen zur Seite steht.
14. Rahja
Perry kommt in Silkwiesen an. Dieser Ort ist in die umliegenden Hügel "eingebaut" und die Häuser werden von Spinnennetzen eingehüllt. Perry entdeckt eine Zeltstadt, in der sich Truppen bilden. In Form einer Katze sucht er die Nähe zu Sir Pelliton. Ebenfalls entdeckt er Sh'dou, der eine Beraterfunktion innezuhaben scheint. Perry findet folgende Dinge heraus:
- Die Truppen sollen in fünf Tagen aufbrechen und nach weiteren fünf Tagen ihr Ziel erreichen
- Pelliton und Sh'dou wollen eine "Geheimwaffe" aus dem Süden rekrutieren. Diese wollen sie am folgenden Tag holen. Die Geheimwaffe wurde offenbar von einem Hasendorf angelockt. Es scheint, dass sie diese Waffe nicht ohne Gegenleistung erhalten.
Perry beobachtet, wie ein Magier im Lager eintrifft. Er ist jung und trägt eine blaue Robe und einen Hut mit silbernen Blitzen. Er hat einen Stab dabei. Er hört auf den Namen Kuror. Dieser wurde durch die Akademie der astralen Flüsse entstandt. Er blufft mit seiner Schriftrolle, die einen Überraschungsangriff bereithalten soll.
Nachdem die Herren fertig konversiert haben, verlassen alle das Zelt ausser Pelliton (und die Katze). Pelliton kniet sich mit seinem Schwert nieder. Plötzlich werden seine Augen schwarz. Perry merkt, wie der Raum im Zelt kühler wird. Pelliton zieht ein tiefschwarzes, steiniges Amulett hervor. Es ist tentakelumschlungen und trägt ein Symbol. Ein tentakelartiger Schatten breitet sich über seinen Körper und im ganzen Raum aus. Nach circa 15 Minuten verschwinden die Schatten und Perry zieht sich zurück für die Nacht.
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Vater Belderone und Starling Belltail treffen sich. Mit im Schlepptau von Belderone ist Capella. Es stellt sich heraus, dass die Noten ebenfalls von den drei Rosen verfolgt werden. Capelle erklärt sich bereit, abzuklären, ob die Noten ihre Unterstützung garantieren können. Sie bietet zudem an, unseren Ruf aufzubessern. Wir können ihr im Gegenzug Freiheit anbieten. Das reicht Capella ansatzweise; Capella verlangt ein Gespräch mit Geralda, um einen neuen Deal auszuhandeln, der den alten Deal zwischen dem verstorbenen König und Romilde von Dazrun ersetzt. Im Gespräch zwischen Capella, Gera und Starling einigen sie sich darauf, dass die Geschäfte von Capella ausserhalb der Einflusszone vom Thron bleiben. Zusätzlich verlangt sie, dass sie ihre eigenen Leute an verschiedenen Wachposten der Städte positionieren darf.
15. Rahja
Silkwiesen: Pelliton, Sh'dou, Kuror, ein Priester sowie vier weiter Ritter brechen Richtung Süden in die Steppen auf. Ein Fuchs ist ihr treuer Begleiter (Perry). In der Nähe der Gnollenhügel schlagen sie ihr Nachtlager auf.
16. Rahja
Perry nimmt die Aasgeier wahr, die über das Tal kreisen. In den Steppen trifft er immer wieder auf zerfleischte Überreste irgendwelcher Tiere. Perry folgt den Spuren seiner Beute Richtung Rend. Alsbald trifft er auf ein Lager. Dort erblickt er etwa 24 Gestalten mit langen Schnauzen und Ohren. Sie umkreisen den Pelliton-Trupp. Die Anführerin der Gnollen spricht mit Pelliton. Plötzlich greift Pelliton die Anführerin an und sie begeben sich in einen blutigen Zweikampf, der für die Anführerin tödlich endet. Grausig wirds, als Pelliton der toten Gnollin das Herz aus dem Leib reisst und es isst und weitere Körperteile der Leiche ist. Die Meute kann derzeit kaum an sich halten und stürzt sich gierig über die Leiche, als Pelliton ihnen so bedeutet. Pelliton befiehlt ihnen dann, sich Richtung Harengon-Dorf aufzumachen. Die restlichen Menschen wohnten diesem Intermezzo etwas irritiert-angeekelt bis interessiert bei.
17. Rahja
Herbert trifft mit seinen Bogenschütz*innen ein. Er stellt sie uns namentlich und mit einem kleinen Auszug aus ihrem CV vor.
Im Verlauf des Tages und mit den regelmässigen Updates von Perry stellt sich im Kastell die Frage, ob Lady Korion möglicherweise noch am Leben sein könnte. Oder ob sie immer noch in die Tentakelsekte (scheinbar unter Pelliton) involviert ist...
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Perry verfolgt gehetzt die Gnolle. Er schafft es, sie mit einer Rehherde vom Weg abzubringen. Mit der geschenkten Zeit, eilt er weiter in sein Dorf. Schnurstracks begibt er sich in den Bau des Dorfältesten; dort wurde er gross. Vater, Mutter und Geschwister erwarten ihn bewaffnet und unsicher. Perry bemüht sich, seinen sturen Vater Merlin Underhill davon zu überzeugen, das Dorf sofort zu evakuieren. Als sich dieser weiterhin bockig verhält, übernimmt Perrys Mutter das Kommando und gemeinsam können sie das Dorf evakuieren Richtung Rend. Perry bringt sie zu seiner Heimat. Er merkt, dass die Gnolle die Fährte wieder aufgenommen haben.
Zeitsprung, der.
20. Rahja
An diesem Morgen kommt eine junge Frau ausser Atem zum Kastell angerannt. Es seien so Wesen wie - sie deutet auf Farùn - im Dorf angekommen und hätten Carroc eine verpasst (er hatte mal wieder den Mund zu weit aufgemacht). Es herrsche Unruhe in Gravenford. Farun geht mit der jungen Frau ins Dorf und empfängt Naufak und sein Kämpfer*innenvolk freudig. Naufak erzählt ihr, dass die Beziehungen mit den Menschen noch ein weiteres Mal eskaliert sind und sein Volk auf der Suche nach einem neuen Unterschlupf sind. Deshalb sei der Rest seines Volkes auch auf dem Weg hierher. Ohne dem Grossmaul Carroc weiter Beachtung zu schenken, kehren sie gemeinsam zum Kastell zurück.
Bald auch schon kommt Perry mit seiner Hasengang im Kastell an. Seine alte Heimat schien ihm zu riskant.
Alexios Zilotis widmet sich seiner Aufgabe, den Rondra-Tempel wieder zu beleben. Als ihm dies gelingt, erscheint ihm ein weiteres Mal der Blaue Drachenphalanx, der sich bei Alexios bedankt und ihm verspricht, die Mauern der Burg gut zu verteidigen und die Moral der Kämpfenden zu stärken (+3 Moral, wueh!). Vom Turm aus sticht ein grelles Leuchten in den Himmel hoch.
Capella trifft mit einer mehr oder weniger brauchbaren Truppe der Noten ein.
24. Rahja
Es ist soweit. Am 24. Tag des Rahja trifft ein arroganter, ekelerregender Sack names Pelliton mit seiner Gefolgschaft ein und verkündet mit bebender Stimme: "Die Götter haben mich beschenkt!".
Die Kämpfer*innen sind bereit und es entfacht ein erbitteter Kampf um Leben und Tod.
Die WWW geht ziemlich schnell ein. Wie Dominosteine fällt langsam eine Gestalt nach der anderen zu Boden. Aber auch die gegnerische Partei erleidet einigen Schaden. Nur Pelliton kann sich immer wieder aus brenzligen Situationen retten. Als es ihm sichtlich schlecht geht, haut er - feige wie er ist - vom Schauplatz ab. Die Schlacht der Truppen können wir gewinnen.
Bei den Held*innen spitzt sich die Lage langsam zu. Klinfiz Gnobar steht als einzige noch auf den Beinen und schafft es haarscharf, ein paar von uns wieder Leben einzuhauchen. Einzig um Farun steht es schlecht. Als endlich die heilende Kraft von Starling sie erreicht, ist es schon zu spät...