1. Journals

49: Etwas kopflos unterwegs

July 21, 2024

Am morgen des 9. Praios, Alexios Zilotis sieht der aufgehenden Sonne entgegen, einige Erinnerungen an die alten Schlachten in Praios Namen werden wach. Heute wird es heiss.

Der Rest der Witschwod-Watch wird auch langsam wach.

Perry Fogleaf erzählt, dass er gestern noch mit Renn Langzeh gesprochen hat und dass dieser im Witschwod in letzter Zeit recht viele Drachen gesehen hat, bzw. über dem Witschwod.

Die Witschwod-Watch macht sich anschliessend auf den Weg gen Süd-Osten nach Wehrheim. Es wird sich über die Vergangenheit und Motivationen der Gruppe wie auch von Simonetto Tartaruga gesprochen.

Wir kommen irgendwann an einen grösseren Fluss, der ein Hindernis darstellt. Wobei durch die Wasserformenden Künste Simonetto Tartaruga's dieses schnell überkommen ist. Die Reise kann fortgesetzt werden. Langsam tropft den Abenteurern der Schweiss vom Gesicht. Es ist Sommer, es ist heiss.

Am späteren Nachmittag sehen wir den Berg Jerdan am Horizont. Wehrheim sollte nördlich davon sein. Wir sind also noch auf dem richtigen Weg.

Kurz darauf sehen wir ein verlassenes Lager. Simonetto Tartaruga schätzt, dass das Lagerfeuer gestern noch gebrannt hat. Kein Anzeichen für Kämpfe, aber Stiefelspuren führen in Richtung einer Klippe. Alexios Zilotis folgt der Spur und findet einen verwesenden Körper einer Dame. Ihr Kopf fehlt, sieht abgeschnitten aus. Scimitar in der Hand. Die Kleidung scheint aus südlichen Gefilden zu sein. Die Tunika hat ein Familienwappen vom Haus Kaal Sie hat Gold, Silbergeschirr und Schmuck im Wert von 133 Gold sowie einen Siegelring von Haus Kaal. Der Mörder scheint nicht des Goldes wegen gehandelt zu haben. Was ausserdem auffällt, das Gras rundherum ist recht zerdrückt. Perry Fogleaf untersucht die Schnittwunde am Hals. Es ist ein sauberer Schnitt, der mit ordentlicher Wucht gekommen zu sein scheint. Andere Wunden scheint es keine zu geben. Ein Hinrichtung? Wir sehen auch Fussspuren, die weg führen. Einige Fussspuren sind gigantisch, ein Fuss grösser als Perry Fogleaf. Speziell ist, dass die grossen Fussspuren hierher führen, aber nicht mehr wegführen. 

Die Gruppe investigiert die Situation weiter und versucht sich ein Bild davon zu machen, was hier geschehen ist. Es wird aber weiter nichts herausgefunden. Wir entscheiden uns weiterzuziehen in Richtung Jerdan.

Gegen Abend stellen wir unser Nachtlager auf. Die Szenerie der Steppe in der Abendsonne ist beeindruckend.

Nachts, bei der Wache von Perry Fogleaf, hört er etwas. Er folgt den Geräuschen und findet eine Frau, wieder in grüner Tunika, die etwas verloren scheint und etwas bestimmtes sucht. Perry Fogleaf spricht sie an und sie scheint sehr verwirrt zu sein, Perry wird nicht so richtig schlau aus ihr und aus der Situation. Perry Fogleaf lädt sie in das Camp der Abenteurer ein. Sie nimmt die Einladung an und läuft etwas komisch Richtung lager. 

Im Lager werden alle geweckt und wir versuchen herauszufinden, was mit ihr los ist. Ihre Antworten sind weiterhin seltsam. Sie stellt sich als Mond vor. Ihrem Rucksack fehlt auch der obere Teil und an ihrer Hand sieht man, dass dort vermutlich auch mal ein Siegelring war. Simonetto Tartaruga spricht telepathisch mit einigen und stellt die Hypothese auf, dass das die gleiche ist, wie die Leiche, die wir gefunden hatten.

Jetzt ist die Rede von einem Kopf und davon, dass sie einen passenderen finden muss. Plötzlich reisst sie sich den Kopf ab und die ganze Gestalt wächst unnatürlich auf die Grösse einen Riesen. Aber eines Riesen ohne Kopf. Der Riese hält den Frauenkopf in den Händen und dieser Spricht: "Aber vielleicht passt ja einer von euren!"

Der Kampf ist kurz, aber intensiv! Morvàt Hammelbach verliert dabei fast seinen Kopf!

Nach dem Kampf widmet sich die Gruppe dem abgetrennten Kopf der Menschendame. Es wird diskutiert, ob wir den Kopf zurück zur Leiche bringen sollen, um zu schauen, ob wir sie so "retten" können. Man ist sich sehr uneinig. Simonetto Tartaruga redet telephatisch mit ihr. Sie möchte unbedingt leben und wir sollen sie retten. Aber sie wisse auch nicht wie. Sie heisse Shams sâba Rimush und sei Gesandte des Haus Kaal. Sie könne uns Informationen bieten und auch eine Belohnung der Grafschaft in Aussicht stellen.

Die Diskussion ist kompliziert und festgefahren. Schliesslich entscheidet sich Perry Fogleaf, dass er sich in einen Wolf verwandelt und alleine den Kopf zum Körper bringt.

Simonetto Tartaruga entzaubert noch den toten Körper des Riesen. Dies scheint die Nekromantische Magie zu reduzieren, evtl. sogar aufzulösen.

Perry Fogleaf kommt nach einer Weile bei der Leiche an und sieht, dass dort 3 Kojoten an der Leiche knabbern. Perry Fogleaf knurrt, aber kann sie nicht verscheuchen. Mit einem Feuerangriff verscheucht Perry Fogleaf einen der Kojoten, aber die anderen beiden stürzen sich auf ihn. Perry Fogleaf beschwört kurzerhand ein ganzes Rudel Wölfe und verscheucht damit auch die beiden verbleibenden Kojoten.

Anschliessend legt er den Kopf zur Leiche, und tatsächlich: der Kopf wächst langsam zusammen mit dem Körper! Schreckliche Schmerzensschreie erfüllen die Nacht. Perry Fogleaf nutzt heilende Magie, um Shams sâba Rimush zu stabilisieren. Sie scheint zu leben! Sie erinnert sich nur lückenhaft. Aber definitiv wurde ihr der Kopf von diesem Riesen abgeschlagen. Perry Fogleaf verwandelt sich in ein Pferd und gemeinsam reiten sie wieder zum Camp der Abenteurer. Erstaunlicherweise scheint sie keine Nekromantische Magie an sich zu haben. Sie scheint tatsächlich "normal" zu leben!

Die Gruppe unterhält sich ein wenig mit Shams sâba Rimush. Sie war unterwegs nach Wehrheim zu Ayla Löwenherz, um ihr eine Nachricht von ihrer Herrin zu übergeben. In Wehrheim ist die Kacke am dampfen. Die Leichenberge häufen sich und über der Stadt schwebt ein riesiger violetter Vortex. 

Im Gespräch wird klar, dass Shams sâba Rimush nicht bescheid weiss über den Verrat von Lord Saxton.

Die Gruppe bespricht, wie es weitergehen soll. Die Diskussion ist wieder schwierig. Irgendwann fällt Alexios Zilotis auf, dass es seltsam ist, dass eine Botin ohne Reittier und mit einem Haufen Silberwaren und Schmuck unterwegs ist. Sie gibt mehr oder weniger zu, dass sie das in Wehrheim hat mitgehen lassen.

Es wird eine Nachricht an Geralda geschickt, um zu Fragen, ob Verrasa an der Hochzeit war. Die Hypothese ist, dass wenn sie dort war (sie ist die Mutter Zaro, einem der heiratenden) und als einzige überlebt hat, ist sie vielleicht mit Lord Saxton im Bunde. Wir warten auf die Antwort von Geralda und wollen am morgen entscheiden, wie es weitergehen soll.

In den frühen Morgenstunden wird von Starling Belltail ein Drache am Himmel gesichtet und die Gruppe versteckt sich erfolgreich.

Verrasa soll am Schreckenstag nicht bei der Hochzeitveranstaltung gewesen sein laut Geralda.

Wir entscheiden uns sie zurückzuschicken zu Verrasa mit einem Esel (Pablo) und 50g zum Reisen. Sie soll Verrasa mitteilen, dass Lord Saxton der wahre Verräter ist und Zaro auf dem gewissen hat. Den Beweis kann eine magische Sprachsendung zu Lady Geralda liefern.

Anschliessend reisen wir weiter nach Wehrheim.

Als wir dem Dorf näher kommen, sehen wir den nekromantischen Vortex über dem Dorf. Je weiter wir gehen, desto düsterer wird die Atmosphäre. Bald wird klar, der Vortex ist direkt über einem grossen, schwarzen Turm mit einer "Stabspitze", von dem aus der Vortex vermutlich ausgeht bzw. beschworen wird.

Es scheinen Tiere rumzustehen, aber sie bewegen sich nicht. Starling Belltail, der sich etwas näher rangetraut hat, bereichtet auch von schweren Gliedern in der Nähe des Dorfes. Ausserdem gibt es eine ziemlich solide Stadtmauer.

Die Gruppe berät sich über das beste Vorgehen. Währenddessen wird Crigger schon mal zum Kundschaften losgeschickt. Er fliegt über die Stadtmauer und stirbt. Simonetto Tartarugas nächster Versuch ist ein magischer Guck in die Luft über der Stadt. Er sieht viele viele Tote. Er beobachtet wie eine Leiche zuckt, aufsteht, ein paar Schritte macht und anschliessend wieder zusammenbricht und reglos liegenbleibt. Das ganze wiederholt sich mit anderen Leichen überall in der Stadt. Auch ein Wagen ist zu sehen, gezogen von mehreren Leichen, der in den Praiostempel fährt. Dahinter folgt eine schwarz vermummte Gestalt. Auch zu sehen ist ein hünengrosser, grün leuchtender "Geisterlöwe", der durch die Strasse patrouilliert.

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Ausgeschmückte Geschichte

Der Morgen des 9. Praios begann in der friedlichen Stadt Silkwiesen mit einem erhabenen Schauspiel. Am Rande des Dorfs stand Alexios Zilotis und blickte in die aufgehende Sonne. Die goldenen Strahlen schienen ihm Geschichten vergangener Heldentaten zuzuflüstern, in denen er im Namen Praios' gekämpft hatte. Heute war ein heißer Tag zu erwarten, und er spürte die bevorstehenden Herausforderungen, die sich bereits am Horizont abzeichneten. Langsam erwachte auch der Rest der Witschwod-Watch, seine treuen Gefährten, aus ihrem Schlaf.

Perry Fogleaf, immer voller Neugier und Geschichten, berichtete von einem Gespräch, das er am Vorabend mit Renn Langzeh geführt hatte. Renn hatte von einer ungewöhnlich hohen Drachenaktivität über dem Witschwod erzählt. Diese Nachricht ließ die Gruppe aufhorchen und ihre Sinne schärfen.

Entschlossen, ihrer Mission nachzugehen, machte sich die Witschwod-Watch auf den Weg nach Südosten, Richtung Wehrheim. Während ihrer Reise erzählten sie einander von ihren Vergangenheiten und ihren Motivationen, insbesondere von den geheimnisvollen Beweggründen ihres neuen Gefährten Simonetto Tartaruga. Jeder trug seine eigene Last und seine eigene Geschichte mit sich, und diese Offenbarungen stärkten den Zusammenhalt der Gruppe.

Die heiße Sonne stieg höher, als sie auf einen breiten, reißenden Fluss stießen, der wie eine unüberwindbare Barriere wirkte. Doch Simonetto Tartaruga nutzte seine meisterhaften wasserformenden Künste, um eine sichere Überquerung zu ermöglichen. Die Abenteurer wischten sich den Schweiß von den Gesichtern, während die Sommerhitze unerbittlich auf sie niederbrannte.

Am Nachmittag erhob sich der majestätische Berg Jerdan am Horizont. Wehrheim lag nördlich davon, und die Gruppe war erleichtert, dass sie auf dem richtigen Weg waren. Doch bald stießen sie auf ein verlassenes Lager, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Simonetto schätzte, dass das Lagerfeuer erst gestern noch gebrannt hatte. Es gab keine Anzeichen von Kämpfen, doch Stiefelspuren führten zu einer nahegelegenen Klippe. Alexios folgte den Spuren und entdeckte den verwesenden Körper einer Frau, deren Kopf fehlte. Die Kleidung und der Schmuck deuteten darauf hin, dass sie eine Dame aus dem Haus Kaal war. Es war klar, dass der Mörder nicht des Goldes wegen gehandelt hatte. Perry untersuchte die Wunde und stellte fest, dass es sich um einen sauberen Schnitt handelte, der mit großer Wucht ausgeführt worden war. Riesige Fußspuren führten zu der Leiche, endeten aber abrupt.

Die Gruppe diskutierte lebhaft und versuchte, die Geschehnisse zu rekonstruieren, doch weitere Hinweise blieben aus. Also setzten sie ihre Reise in Richtung Jerdan fort. Gegen Abend schlugen sie ihr Lager auf, und die Steppe wurde in das warme Licht der untergehenden Sonne getaucht.

Nachts, als Perry Wache hielt, hörte er leise Geräusche und fand eine Frau in einer grünen Tunika, die verwirrt wirkte. Perry lud sie ins Lager ein, doch ihre seltsame Art beunruhigte die Gruppe. Sie stellte sich als Mond vor, und Perry bemerkte, dass ihr Rucksack ähnliche Schäden aufwies wie der der kopflosen Leiche. Simonetto vermutete, dass es sich um die gleiche Frau handelte, deren Leiche sie gefunden hatten. Er sprach telepathisch mit ihr und versuchte, mehr herauszufinden. Doch Mond schien sehr verwirrt und sprach ständig davon, einen passenderen Kopf finden zu müssen.

Plötzlich riss sich Mond den Kopf ab, und ihre Gestalt wuchs zu einem gigantischen, kopflosen Riesen, der den Kopf der Frau in den Händen hielt. „Vielleicht passt ja einer von euren!“ rief der Kopf mit einer unheimlichen Stimme. Ein kurzer, aber heftiger Kampf entbrannte. Die Gruppe kämpfte tapfer, doch der Riese war mächtig und schien von dunkler Magie durchdrungen. Morvàt Hammelbach entging nur knapp dem Tod oder einem Schicksal als kopfloser Untoter.

Nach einem erbitterten Kampf gelang es der Witschwod-Watch schließlich, den kopflosen Riesen zu besiegen. Die Gruppe war erschöpft, aber erleichtert. Doch nun stand die Frage im Raum, was mit dem Kopf der Frau geschehen sollte. Perry beschloss, den Kopf zurück zum Körper zu bringen, in der Hoffnung, sie wiederzubeleben. Während Simonetto den toten Körper des Riesen entzauberte, verwandelte sich Perry in einen Wolf und machte sich auf den Weg.

Perry erreichte die Leiche der Frau, nur um festzustellen, dass Kojoten an ihr nagten. Mit einem mächtigen Feuerangriff und der Beschwörung eines Rudels Wölfe verscheuchte er die Tiere und legte den Kopf zur Leiche. Langsam begann der Kopf, wieder mit dem Körper zu verschmelzen, begleitet von schrecklichen Schmerzensschreien. Perry nutzte heilende Magie, um Shams sâba Rimush, wie sie sich nannte, zu stabilisieren. Sie erinnerte sich nur bruchstückhaft, doch sie lebte.

Zurück im Lager erzählte Shams sâba Rimush, dass sie auf dem Weg nach Wehrheim gewesen war, um eine wichtige Nachricht zu überbringen. Sie berichtete von einer Stadt, die von einem violetten Vortex heimgesucht wurde und in völliger Aufruhr war. Es wurde klar, dass sie nichts von Lord Saxtons Verrat wusste. Die Gruppe entschied, Shams zurück zu Verrasa zu schicken, um die Nachricht zu überbringen und um Hilfe zu bitten.

Als sie sich Wehrheim näherten, sahen sie den bedrohlichen nekromantischen Vortex über der Stadt. Die Atmosphäre wurde immer düsterer, und sie bemerkten, dass die Tiere in der Umgebung regungslos verharrten. Simonetto nutzte seine magischen Fähigkeiten, um die Stadt aus der Luft zu beobachten, und sah, wie Leichen zuckten und sich bewegten, nur um wieder zusammenzubrechen. Ein Wagen, gezogen von Leichen und gefolgt von einer schwarz vermummten Gestalt, fuhr in den Praiostempel der Stadt. Ein riesiger Geisterlöwe patrouillierte durch die Straßen und verbreitete Angst und Schrecken.

Die Witschwod-Watch beriet sich über das weitere Vorgehen. Sie wussten, dass die dunklen Mächte, die Wehrheim bedrohten, stark und gefährlich waren. Doch sie waren entschlossen, in die Stadt einzudringen und die Ursache des Vortex zu finden und zu zerstören. Mit fester Entschlossenheit und dem Mut, den nur wahre Helden besitzen, machten sie sich bereit für den bevorstehenden Kampf.